Monatsarchiv Juli, 2008

Sprachreisen nach Malaga mit Academical Travels

Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Malaga, ist nach Sevilla die zweitgrößte Stadt in ganz Spanien und seit eh und je, eines der touristischen Highlights des Landes.

Die traumhafte Umgebung Andalusiens bietet nicht nur ein wunderbares Klima, einmalig schöne Strände und paradiesische Natur, sondern auch alle Möglichkeiten, um einen abwechslungsreichen Urlaub oder einen längeren Aufenthalt in Verbindung mit einem Sprachkurs zu verbringen.
Wem die eigentliche Stadt dabei nicht ausreicht, der findet in der näheren Umgebung sicherlich eine ganze Reihe an malerischen Küstenstädten und faszinierenden Ortschaften, wie die typisch andalusische Dörfchen mit ihren kleinen weißen Häusern. Die Costa del Sol hat natürlich auch jede Menge an touristischen Hochburgen zu bieten, so dass für jeden Geschmack genügend Alternativen bereitstehen. Wer möchte, unternimmt einen Ausflug ins nahe gelegene Torremolinos oder nach Marbella, den Treffpunkt für alle Reichen und Schönen an der Costa del Sol.
Die geschichtsträchtige Stadt Malaga wurde bereits 800 vor Christus von phönizischen Seefahrern gegründet und es finden sich Reste unterschiedlichster Kulturen –

von karthagischen und römischen, über gotische bis hin zu arabischen Einflüssen und  allgegenwärtig sind bis heute unzählige historische Bauwerke.
Malaga verfügt daneben über ein äußerst pulsierendes Nachtleben, in dem man sich wirklich bis in die frühen Morgenstunden die Zeit auf den schönsten Parties, in Kneipen und Clubs oder in einer der vielen Discotheken vertreiben kann. Noch mehr wie für die Spanier im Allgemeinen, gehört nämlich  für die Andalusier ein ausgelassenes Nachtleben genauso zum Alltag, wie Tapas oder die traditionelle Siesta.

In Malaga bietet das romantische Hafenviertel El Palo mit seinen schönen Promenaden, Kneipen und Lokalen einen sehr guten Einstieg in das Nachtleben der Stadt. Man genießt dort den Abend mit leckeren Fischgerichten und dem grandiosen Ausblick aufs Meer, bevor man sich anderweitig umschaut und sich in den Trubel der Nacht stürzt. Das Viertel El Palo ist natürlich nicht nur für einen netten Einstieg in die Abendunterhaltung geeignet, sondern bietet auch während des ganzen Tages eine schöne Atmosphäre.

Während man auch an den Playas de la Malagueta einen wunderbaren Tag verbringen kann, wird dieser Stadteil ganz besonders in den Abendstunden frequentiert. Tagsüber kommen vor allem Einheimische hierher zum schwimmen und sonnenbaden, den die Strände aus aufgeschütteten Saharasand sind in der Stadt sehr beliebt. An der Strandpromenade finden sich jede Menge Beachclubs und nette Restaurants, Bars und Cafés und da der Strand sehr sauber und gepflegt ist, stößt man hier sogar im Winter auf Sonnenhungrige, die die Strände von Malagueta bevölkern. Neben den schönen Stränden, gibt es aber auch ein modernes Geschäftsviertel und eine Vielzahl an Clubs und Bars, die zum Einkehren einladen.

Eine weitere Möglichkeit seinen Abend oder die Nacht zu verbringen, ist Pedragalejo. In diesem Stadtteil geht die Schickeria von Malaga ein und aus und es gibt viele „In – Clubs“, sowie trendige Bars und Lokale. Etwas abseits vom Trubel der Schickeria stößt man aber auch auf sehr traditionelle Restaurants und man hat die Möglichkeit, die traditionelle Küche Andalusiens mit ihren vielfältigen Gerichten zu genießen.
Kulinarisch hat die Region nämlich einiges zu bieten –
Neben dem bekannten Muskateller Wein und den Rosinen, glänzt sie mit typisch mediterranen Speisen und vor allem mit sehr viel Fisch und Meeresfrüchten, denn
die gibt es hier in allen Variationen, teils gekocht, gebacken oder aber auch frittiert. In den umliegenden Bergdörfer findet man zahlreiche Wildgerichte und in der ganzen Gegend, eine der wohl bekanntesten Spezialitäten der Region – den Ajo Blanco. Ajo Blanco ist die andalusische Variante der gewöhnlichen Gazpacho, die man überall in Spanien zum Essen serviert bekommt. In Malaga besteht sie aus einer sehr feinen und extrem leckeren Creme aus Mandeln, Knoblauch und ausgewählten Olivenölen.

Alles in allem ist Malaga ein lohnendes Ziel für einen Auslandsaufenthalt und bietet die Möglichkeit, neben dem Erlernen der spanischen Sprache auch gleichzeitig die Kultur Andalusiens in dieser einmaligen Umgebung kennen zu lernen.

Auslandspraktikum während des Studiums:

 

Seit der Umstellung auf die neuen Bachelor Studiengänge wird in fast allen Studienfächern ein berufspraktisches Semester verlangt und mittlerweile zieht es dabei immer mehr Studenten ins Ausland. Das Praktikum dauert in der Regel mindestens fünf Monate und man hat währenddessen genügend Zeit um das praxisbezogene Semester auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen zu verbringen.

Da Auslandserfahrung heutzutage fast schon ein absolutes Muss für jeden Hochschulabsolventen ist, bietet sich diese Zeit hervorragend dafür an. Gerade für Studenten die hierzulande (wie die meisten Praktikanten) nur eine unbezahlte Stelle erhalten würden, bietet das Auslandspraktikum die Möglichkeit, kostengünstig zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. In diesem Fall verbindet man den Auslandsaufenthalt eben mit dem sowieso anfallenden praktischen Semester.

Wer seinen Aufenthalt dann gerne etwas weiter weg von zu Hause verbringen möchte, der kann evtl. sogar noch einiges sparen, wenn er hierzulande auf das WG Zimmer verzichtet oder einen Zwischenmieter einziehen lässt. Unterkunft und Verpflegung sind nämlich gerade in den südamerikanischen Ländern weitaus günstiger und wer seinen Aufenthalt etwas in die Länge zieht, der bekommt die Ausgaben für das Flugticket schnell wieder herein.

Ein Praktikum über ein halbes oder sogar ganzes Jahr, das im Ausland absolviert wird, ist nachher ein unschlagbares Verkaufsargument bei der Arbeitsplatzsuche und gerade bei dieser Länge, erlangt man in der Regel sehr gute Fremdsprachenkenntnisse. Nebenbei ist ein Jahr in Peru oder Ecuador ein einmaliges Erlebnis, das man so schnell nicht wieder vergisst.

 

Schwierig wird es natürlich wenn es an die Planung und Umsetzung des eigenen Praktikums im Ausland geht. Neben einigen gemeinnützigen Institutionen die kostenlose Programme oder solche mit nur sehr geringen Gebühren im Angebot haben, gibt es mittlerweile eine fast unüberschaubare Anzahl an kommerziellen Unternehmen, die Praktikumsstellen oder Freiwillige Arbeit im Ausland anbieten. Die nicht immer professionellen Firmen, offerieren dabei teilweise in fast jedem Land der Erde Praktika in den unterschiedlichsten Branchen.

Bei den wenigen gemeinnützigen Organisationen bleibt die eigentliche Bewerbung immer noch eigene Sache, um die man sich letztendlich selber kümmern muss. Ob diese Institutionen nun Auslandspraktika, Studienplätze an ausländischen Universitäten oder sogar ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland anbieten, eines haben sie alle gemeinsam:

Die Hauptorganisationsarbeit bleibt dem Teilnehmer selber überlassen, in der Regel gibt es keinerlei Garantie für einen erfolgreichen Ausgang der Bewerbung und dazu kommen in fast allen Fällen noch extrem lange Bewerbungsfristen oder aufwendige Verfahren mit komplizierten Eignungstests. Gemeinnützige Institutionen lohnen sich also höchstens für die Interessenten, die viel Zeit mitbringen können und auch die notwendigen Vorrausetzungen erfüllen. Die verlangten Voraussetzungen sind meistens sehr gute schulische oder universitäre Leistungen, ein Nachweis über gute Fremdsprachenkenntisse, das Bestehen einer oder mehrerer Auswahlprüfungen sowie manchmal sogar bereits vorhandener Auslandserfahrung. Dadurch wird der Kreis derjenigen, für die sich eine Teilnahme an den Programmen dieser Organisationen lohnt, sehr stark eingeschränkt. Die meisten Interessenten an einem Auslandspraktikum weichen daher oft auf das Angebot der kommerziellen Vermittlungsagenturen aus, bei denen meist kein Bewerbungsverfahren notwendig ist. In der Regel bekommt man von diesen Anbietern aber nur recht anspruchslose Stellen von der Stange präsentiert, die wenn überhaupt, nur im entferntesten Sinn etwas mit dem eigenen Studienschwerpunkt zu tun haben und fast nie den formalen Anforderungen der Praxisordnung entsprechen.

Die Praktika gleichen in der Regel nur einer Beschäftigungstherapie während des Auslandsaufenthaltes und passen inhaltlich ebenfalls höchstens dem Namen nach zu dem gewünschten Schwerpunkt. Da von vielen dieser kommerziellen Anbietern allgemeingültige Praktikumsplätze für eine Vielzahl an Praktikanten bereitgestellt wird und diese unabhängig vom Schulabschluss oder Ausbildungsstand für jedermann offeriert werden, wird man es bei einem solchen Anbieter schwer haben, die erforderlichen Tätigkeitsschwerpunkte ermöglicht zu bekommen.
Oft handelt es sich bei den angebotenen Plätzen nämlich um Sammelplätze für Schüler, Studenten und Praktikanten aus allen möglichen Bereichen, die man versucht, mit mehr oder weniger anspruchsvoller Arbeit einigermaßen zu beschäftigen.
Wer die Preise eines solchen Vermittlers bezahlt, die meistens nicht gerade sehr billig sind, bekommt dafür also nicht immer einen angemessenen Gegenwert.
Einen Vorteil bieten die teuren Komplettpakete der Veranstalter allerdings –

Im Gegensatz zu den meisten gemeinnützigen Organisationen nehmen sie den potentiellen Teilnehmern den größten Teil der organisatorischen Arbeit ab. Neben dem Praktikumsplatz, der in vielen Ländern nicht gerade einfach zu bekommen ist, bieten sie nämlich Sprachkurse und Unterkünfte mit an und es entfällt die aufwendige Suche nach beidem. Eine Sprachschule im Internet zu finden ist vielleicht nicht gerade schwer, allerdings wird man ohne aufwendige Suche auch nur auf teure kommerzielle Schulen stoßen die eigene Internetpräsenzen haben.
Ein geeignetes Zimmer oder eine Gastfamilie in der Nähe einer guten Sprachschule und des eigenen Praktikumsplatzes zu finden, führt dagegen meistens zu größeren Schwierigkeiten. Wer von zu Hause aus bucht, findet höchstens Agenturen, die extreme Preise verlangen und bei denen man die Ausstattung der Zimmer oft schlecht überprüfen kann. Versucht man am Zielort selber eine geeignete Unterkunft zu finden, benötigt man unter Umständen sehr viel Geduld und Zeit, die gerade während der Anfangszeit des Praktikums eher knapp bemessen sein wird.
Zimmerpreise sind für Ausländer oft sehr unübersichtlich und allzu oft, werden viel zu hohe Preise bezahlt. Wenn man dann noch unbedingt eine Unterkunft in der Nähe des Praktikumsplatzes suchen möchte oder auch suchen muss, unterzeichnet man unter Zeitdruck oft einen unvorteilhaften Vertrag. In vielen Metropolen ist es sowieso schon sehr schwierig Studentenzimmer für eine kürzere Zeit zu mieten und in manchen Städten, sind Mietzeiten unter einem Jahr sehr unüblich und nur mit erheblichen Preisaufschlägen zu bekommen. Kommen zu dem Zeitdruck evtl. auch noch mangelnde oder nicht ganz perfekte Sprachkenntnisse dazu, ist eine Zimmersuche in einer fremden Stadt oft das letzte, mit dem man sich beschäftigen möchte, vor allem nach einem langen Arbeitstag in einem neuen Unternehmen.

 

Academical Travels bietet im Gegensatz zu den meisten gemeinnützigen Organisationen den Vorteil, dass Praktikumsplätze im Ausland ohne langwierige Wartefristen oder komplizierte Vergabeverfahren angeboten werden. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Praktikum in Spanien, in Peru oder einem anderen exotischen Land handelt. Für die Teilnehmer steht eine ganze Reihe an festen Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen und Fachrichtungen zur Verfügung. Unsere Praktikanten bekommen genaue Informationen über ihr zukünftiges Einsatzgebiet mitgeteilt und wissen schon im Voraus, was sie genau erwartet.
Wer etwas Außergewöhnliches sucht oder von seiner Hochschule spezielle Tätigkeitsanforderungen auferlegt bekommt, der hat ebenfalls die Möglichkeit sich gezielt auf eine solche Stelle zu bewerben. Durch unsere ausgezeichneten Kontakte, vor allem in den südamerikanischen Ländern wie Peru, Bolivien oder Argentinien, können wir hier fast jeden Wunsch erfüllen. Sobald Interessenten etwas außerhalb der Reihe suchen, teilen Sie uns dies einfach vor ihrer Anmeldung mit und schicken uns nach Rücksprache die vollständigen Bewerbungsunterlagen zu. Unsere Mitarbeiter suchen dann in dem jeweiligen Land gezielt nach dem gewünschten Praktikumsplatz. Dabei sind etwas längere Bewerbungsfristen, wie bei einem unserer festen Praktika einzuplanen.
Für unsere festen Angebote empfehlen wir unseren Teilnehmern, sich ca. sechs bis acht Wochen vorher verbindlich anzumelden, wobei eine längere Vorlaufzeit natürlich von Vorteil ist. Soll das Auslandspraktikum kurzfristiger angetreten werden, so sollte man sich vor der verbindlichen Anmeldung unbedingt mit unserem Team in Verbindung setzten.
Für spezielle Bewerbungen empfehlen wir dagegen, sich mindestens zwei Monate vorher anzumelden und bis dahin auch sämtliche Unterlagen abgegeben zu haben.
Wir geben unseren Teilnehmern bei der Praktikumsvermittlung jederzeit die Garantie, dass alle gezahlten Beträge vollständig zurückerstattet werden, sollte die gewünschte Stelle nicht vermittelt werden. Fällig wird bei einer verbindlichen Anmeldung ausschließlich die Anmeldegebühr in Höhe von Euro 80,-. Der Restbetrag sowie die Kosten für Unterkunft oder Sprachkurs sind erst zu überweisen, sobald die Bewerbung erfolgreich war. Zusammen mit der Mitteilung über die erfolgreiche Bewerbung erhalten unsere Teilnehmer alle nötigen Informationen über ihre zukünftigen Praktikumsplätze, Unterkünfte oder wenn gebucht, über den jeweiligen Sprachkurs.

Natürlich gehört dazu ein umfangreiches Informationspaket mit vielen nützlichen und praktischen Tipps, das wir ständig aktualisieren und erweitern. Trotzdem stehen wir natürlich auch nach der Vermittlung und während des gesamten Auslandsaufenthaltes bei allen Fragen zur Verfügung und unterstützen wo wir können. Das Serviceteam von Academical Travels hilft bei allen relevanten Fragen zu Visumsangelegenheiten, der allgemeinen Vorbereitung auf die Gegebenheiten im jeweiligen Land und unterstützt dabei bei der interkulturellen Vorbereitung vor der Abreise. Alle unsere Auslandspraktikanten erhalten von uns eine Telefonnummer unter der sie eine Kontaktperson in dringenden Fällen erreichen können und eine E-Mailadresse, unter der ebenfalls gezielt Hilfe erfragt werden kann.

Neben unseren umfangreichen Zusatzleistungen sind wir besonders stolz auf unser günstiges Preis – Leistungs – Verhältnis. Da die meisten von uns bereits während ihres Studiums einen oder sogar mehrere Aufenthalte im Ausland organisieren mussten, möchten wir durch unsere fairen Preise einer großen Anzahl an Studenten die Möglichkeit geben, an einem unserer Programmen teilzunehmen. Unsere Paketpreise enthalten daher sämtliche Gebühren und Leistungen für die gesamte Bewerbung und es kommen keine zusätzlichen Kosten hinzu. Wer sich für eines unserer festen Angebote für ein Auslandspraktikum, z.B. in Buenos Aires oder Quito entscheidet, bekommt für einen wirklich unschlagbaren Betrag die komplette Vermittlung in seinem gewünschten Schwerpunkt. Academical Travels kümmert sich dabei um die gesamte Organisation, den Versand sämtlicher Bewerbungsunterlagen und das Zustandekommen des Praktikumsvertrages. Neben der interkulturellen Vorbereitung beinhaltet unser Komplettpreis auch die Unterstützung während des gesamten Aufenthaltes und je nach Programm, den Transfer vom Flughafen und einen kostenlosen Online Sprachkurs zur optimalen Vorbereitung auf das Auslandspraktikum oder das Semester an der ausländischen Universität.

 

 

 

Kleiner Knigge für Reisen nach Südamerika Teil II:

Grundlegende Reisetipps:

Die Länder Südamerikas sind zumeist ärmere Länder und Sie sollten es unbedingt vermeiden, Ihren europäischen Reichtum offen zur Schau zu stellen und sich nicht allzu auffällig kleiden. Wer seine Designerkleider oder teuren Markenklamotten offen spazieren führt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er Taschendiebe und andere Gauner anlockt. Genauso wenig sollte man mit hohen Trinkgeldern oder mit übertriebenen Geschenken protzen. Man outet sich damit nämlich nicht nur als lohnendes Ziel für Diebe, sondern erzeugt bei den Einheimischen ebenfalls eine zu hohe Erwartungshaltung, die im Endeffekt nur nur schadet. In den letzten Jahren kommt es in vielen Ländern Südamerikas immer mehr zu der beliebten Praxis, von Ausländern ein Vielfaches des Preises zu kassieren, den man ansonsten von Landsleuten verlangt.

Verkneifen sollte man sich evtl. auch das Nachgeben bei bettelnden Kindern, die gerade bei ausländischen Touristen ihr Glück probieren, den im Endeffekt fördern Sie diese Art von Erwerbstätigkeit nur und verhindern damit vielleicht einen normalen Einstieg in ein Berufsleben.

Nachgeben kann man da schon eher bei älteren Menschen, die meistens einfach keine andere Möglichkeit haben, als bettelnd durch die Straßen zu ziehen. Eine Möglichkeit jemanden etwas gutes zu tun, bietet sich zum Beispiel bei fast jedem Restaurantbesuch. Wer es nicht schafft, seine Mahlzeit komplett aufzuessen, läßt sie sich einfach einpacken und nimmt sie mit, denn man findet dafür bestimmt schnell einen Abnehmer.

Wenn Sei zu Gast bei Südamerikanern sind, sollten Sie auf Geldgeschenke uoder überteuerte Mitbringsel verzichten und lieber Freundlichkeit und Interesse an deren Kultur mitbringen. Man wird gegenüber Ihren Lebensgewohnheiten und Ihrem Land ebenfalls sehr interessiert sein und Ihnen viele Fragen stellen. In Lateinamerika empfangen die meisten Menschen Satellitenfernsehen aus den USA und da zumeist mindestens ein entfernter Verwandter in den Vereinigten Staaten lebt, ist man über das dortige Leben informiert oder glaubt dies wenigstens zu kennen. Über Europa und den Gegebenheiten in den einzelnen Ländern wissen aber die wenigsten Bescheid und man findet hier schnell begeisterte Zuhörer, wenn man von zu Hause erzählt. Die meisten Menschen sind sehr erstaunt, wenn Sie erfahren, dass die Lebensumstände in vielen europäischen Ländern denen der USA gleichstehen oder sogar wesentlich besser sein können.

Umweltbewusstsein ist in den Köpfen der meisten Einheimischen noch nicht sehr tief verwurzelt und selbst wenn hier der Müll überall entsorgt wird, kann man in diesem Fall ruhig aus der Reihe tanzen und seinen Abfall nicht einfach in das nächste Gebüsch werfen. Bei der Wahl von Urlaubssouvenirs sollten Sie ebenfalls auf das Washingtoner Artenschutzabkommen achten und keine Artikel kaufen, die aus gefährdeten Tierarten hergestellt wurden. Gleiches gilt natürlich für Funde aus Grabstätten oder andere Antiquitäten. Es gibt in den lateinamerikanischen Ländern auch so eine Vielzahl an Dingen, die sich für ein Urlaubsmitbringsel eignen.

Die in Europa oder den USA typischen Distanzzonen, fallen in den lateinamerikanischen Ländern wesentlich kleiner aus und man scheut den Körperkontakt weniger, was sich schon bei der Begrüßung bemerkbar macht. Selbst bei Männern ist eine Umarmung schon nach wenigen Kontakten üblich, Frauen küssen sich in der Regel zur Begrüßung oder berühren leicht den Arm des Gegenübers. Man sollte diesen Begrüßungen und körperlichen Kontakten eher nicht ausweichen, da dies leicht als Abneigung und damit als Affront ausgelegt werden kann, den man so schnell nicht wieder vergisst.

Wichtig ist in den meisten südamerikanischen Ländern:

Wer in ein Restaurant einlädt sollte auch die komplette Rechnung bezahlen, da getrennte Zahlungen wie bei uns nicht üblich sind. In den meisten Ländern gehört es außerdem zur Regel, dass der Mann grundsätzlich bezahlt, selbst wenn er wesentlich weniger verdient als die Frau.

Termine und Zeitabsprachen werden grundsätzlich etwas lockerer gesehen als in europäischen Ländern und gerade zu privaten Verabredungen am Abend gehört es schon fast zum guten Ton, etwas später zu erscheinen. Hat man jedoch einen geschäftlichen Termin vereinbart, sollte man vor allem als Ausländern unbedingt pünktlich erscheinen. Im Zweifelsfall kann man auch bei privaten Treffen nochmals nachfragen, ob mit der abgesprochenen Zeit auch wirklich „en punto“ gemeint ist.

Kleiner Knigge für Reisen in südamerikanische Länder:

Der heutige Massentourismus bietet mittlerweile erschwingliche Pauschalreisen in alle Herren Länder an und ist auf der einen Seite ein kräftiger Devisenbringer für ärmere Regionen, in denen er oft hilft, die schwache Volkswirtschaft zu stärken. Anderseits wirkt er sich aber auch sehr oft auf regionale Kulturen und die einheimische Bevölkerung aus und verändert vorhandene Strukturen und Gegebenheiten nachhaltig.

Als verantwortungsbewusster Reisender sollte man sich natürlich an die jeweilige Kultur und an die Landessitten des Reiselandes anpassen und diese respektieren.

Man sollte möglichst eine offene und unvoreingenommene Einstellung gegenüber der fremden Kultur mitbringen und sich zumindest grundlegend darauf vorbereiten. Für jemanden, der in einen anderen Kulturkreis reist und dort sogar einen längeren Aufenthalt plant, gehört also die Beschäftigung mit der Geschichte, der Sprache und den Sitten des Landes zum absoluten Muss.

Die Umgangsformen und gesellschaftlichen Strukturen in den lateinamerikanischen Ländern ähneln in vielerlei Hinsicht denjenigen, die wir aus den südeuropäischen Ländern kennen. Die Rollen von Mann und Frau sind klar verteilt und ein jeder verhält sich entsprechend seiner Geschlechterrolle und dies zumeist sehr stark betont. Der Grad der Emanzipation der Frau variiert stark vom jeweiligen Land und so haben Frauen in Brasilien oder Argentinien wesentlich mehr zu sagen, als beispielsweise in Peru oder Bolivien. Dies unterscheidet sich dann nochmals sehr stark von Familie zu Familie.