Monatsarchiv Januar, 2009

Reiseforum Südamerika – Reisen durch Ecuador

Unser Programm für Ecuador-Reisen

Eine Ecuador Reise bietet sich vor allem dann für eine Tour durch Südamerika an, wenn nur relativ wenig Zeit für eine Rundreise zur Verfügung steht. Das relativ kleine Land im Norden Lateinamerikas lässt sich im Vergleich zu anderen Ländern, wie Peru, Bolivien oder Argentinien schneller erkunden. Schon 2 oder 3 Wochen reichen aus, um ohne großen Zeitdruck durch Ecuador zu fahren und dabei trotzdem einen Großteil der Sehenswürdigkeiten des Landes zu Gesicht zu bekommen. Klassische Ecuador Rundreisen beginnen meistens in Quito, der Hauptstadt der Andenrepublik und führen zumindest an der grandiosen Küste Ecuadors mit seinen schönen Badeorten am Pazifikstrand und exotischen Städten wie Guayaquil vorbei. Der berühmteste Strandort Montanita in Ecuador ist dafür nur ein Beispiel.
Neben der Andenregion um Quito, den weit in den Himmel hinausragenden Gebirgsgipfeln und den zahlreichen Vulkanen, ist der tropische Regenwald Ecuador ein weiterer Höhepunkt des Landes und jeder Ecuador Rundreise.

Ecuador besticht durch seine große Artenvielfalt und die verschiedenen Klimazonen, die sich wie bereits angesprochen, auf einem relativ kleinen Gebiet befinden. Den Regenwald Ecuadors mit seiner phantastischen Tropenkulisse sollte man auf gar keinen Fall verpassen und für die Ecuador Rundreise eine Dschungeltour oder eine Dschungel Abenteuerreise einplanen. Kleine und wunderschöne oder gigantisch hohe Wasserfälle, eine in vielen Teilen vollkommen unberührte Natur mit einer reichhaltigen Flora und Fauna sowie interessante und überaus freundliche Menschen wird man auf jeder Dschungel Erlebnisreise durch Ecuador finden und dabei wirklich prägende Erfahrungen machen und Eindrücke für das ganze Leben sammeln.

Wer sich für eine Ecuador Reise entscheidet und dabei Spanisch lernen möchte, kann dies mit unseren Spanisch Sprachkursen, die wir in vielen Orten Ecuadors anbieten oder während einer Studienreise bzw. Sprachrundreise kombinieren. Neben einfachen Sprachkursen in Quito, Otavalo und sogar auf den rund 1.000 Kilometern vor Ecuador liegenden
Galapagos Inseln
, bieten wir in Ecuador neben unseren Standard-Rundreisen Ecuador auch spezielle Sprachrundreisen an. Lernen Sie dabei Spanisch an verschiedenen Orten, die Sie sich natürlich selbstverständlich zusammenstellen können. Neben den Spanisch Sprachkursen in Ecuador, die wir in den verschiedenen Städten mit im Programm haben, können Sie als weiteren Baustein eine Sprachreise mit einem Aufenthalt im Dschungel kombinieren. Hier finden Sie alle unsere
Sprachrundreisen in Ecuador
,

Galapagos Reise

Für Teilnehmer einer Ecuador Rundreise, die über mehr Zeit verfügen oder das wohl berühmteste Insel-Archipel vor der Küste Ecuadors nicht verpassen möchten, bieten wir ebenfalls verschiedene Alternativen an. Sie können beispielsweise Ihre Sprachrundreise mit einem Besuch der Galapagos Inseln kombinieren und während Ihrem Aufenthalt auf der Insel Santa Cruz einen Spanisch Sprachkurs besuchen. Galapagos Kreuzfahrten und Galapagos Rundreisen können wir Ihnen ebenfalls auf Nachfrage zusammenstellen. Eine Galapagos Reise gehört mit Sicherheit zu den faszinierendsten Reisemöglichkeiten, die Sie in Südamerika und in Ecuador finden.

Wer keine reine Galapagos Rundreise oder eine Sprachreise unternehmen möchte, sondern sich lieber aktiv während der Galapagos Reise beschäftigt, für den bieten wir in unserer Rubrik
Freiwilliges Soziales Jahr
auch Freiwilligenprogramme auf den Galapagos Inseln, ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandsjahr in Südamerika und
Arbeiten bei einer Hilfsorganisation
auf den Galapagos Inseln an.

Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Praktikum in Ecuador

Als Spezialist für Südamerika und als Praktikumsbörse für Teilnehmer an einem Praktikum im Ausland beinhaltet unser Ecuador-Programm natürlich auch Praktikumsstellen und Angebote für ein
Freiwilliges Soziales Jahr
bzw. in Verbindung mit ökologischer Tätigkeit, für ein
Freiwilliges Ökologisches Jahr
, beispielsweise im Dschungel oder in den
Anden Ecuadors
.
.
Wer sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Ecuador bzw. generell in Südamerika oder ein
soziales Jahr im Ausland
interessiert, findet auf unserer Übersichtsseite eine Auswahl unserer Stellenangebote in einer Vielzahl an Ländern Lateinamerikas. Wenn Sie gerne ein komplettes Auslandsjahr in Verbindung mit einem Praktikum in Ecuador, einem Studienaufenthalt oder Mitarbeit bei einer Hilfsorganisation absolvieren möchten und das betreffende Angebot keine Preise für ein ganzes Jahr beinhaltet, teilen Sie uns doch einfach die gewünschten Daten mit oder
kontaktieren
Sie uns doch bitte hier. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Programm für Ihr Auslandsjahr in Ecuador.

Die Geschichte Limas

Die Ankunft der Spanier in Peru ging mit der Suche nach einer neuen Stadt einher, in der sie sich niederlassen konnten, eine Stadt, an der sie ihr neues Reich in Südamerika stabilisieren konnten. Lima wurde von dem Spanier „Franzisco Pizarro“ im Jahr 1535 gegründet, nachdem die erste von den Spaniern erbaute Stadt „Jauja“ eine eher unzweckmäßige Lage für eine Hauptstadt hatte. Vor dem Namen Lima, nannten die Spanier den Ort an der Küste Perus „die Stadt der Könige“.

Lima wurde danach zum Zentrum des peruanischen Vizekönigreich erhoben und damit begann in Lima eine neue Zeit der ökonomischen Entwicklung. Die Ureinwohner Limas waren unter dem Druck der Inquisition der katholischen Kirche dazu gezwungen, die Religion und die Lebensgewohnheiten der Spanier anzunehmen, wodurch man die Inkakultur nach und nach zerstörte. Viele Sklaven wurden aus Afrika entführt und nach Peru gebracht, um auf Äckern und Plantagen zu arbeiten.

In Lima wurden viele wichtige Gebäude errichtet und ein weit reichendes Handelszentrum aufgebaut. In dieser Zeit entstand auch die erste Universität Südamerikas, die „Universidad San Marcos“ und der Hafen von Callao, der eine wichtige Verbindung für den Handel zwischen Peru und der Welt darstellte.

Im Laufe der Zeit ertrug Lima viele gewaltige Naturkatastrophen, denn die Stadt befindet sich wie viele Städte in Südamerika in einem Erdbebengebiet. Diese verursachten im Laufe der Geschichte häufig Zerstörungen und brachten viel Elend für die Bevölkerung mit sich und wirkten sich damit negativ auf die wirtschaftliche Lage Limas aus, verlangsamten also die Entwicklung der Stadt.

Trotzdem war Lima schon nach kurzer Zeit die wichtigste Stadt für den südamerikanischen Handel. In der Stadt wurden nämlich durch den Callao–Hafen und durch den Panama-Kanal viele wichtige Geschäfte des Kontinents verwirklicht.
Die Einwohner Limas tauschten dabei beispielsweise ihr Silber aus Peru gegen fremde Importwaren aus.

Generell war die Lage in Lima damals sehr gut und den Bewohnern ging es bestens, wodurch viele Leute aus den Anden auswanderten um ihre Geschäfte zukünftig in Lima zu machen und dort ihr Glück zu versuchen. Doch aufgrund weiterer Erdbeben, die Lima nicht viel verschonten, entstand in der Stadt doch langsam eine eher kritische Lage. Dies war eine schlechte Zeit für Lima, Epidemien bedrohten den Wohlstand und die Gesundheit der Bevölkerung und obendrein gab es noch Kämpfe um die Unabhängigkeit Perus, die das Leben von vielen Leuten gekostet hat und es sollte noch viel mehr Kämpfe in dem südamerikanischen Land geben.

Eine Gruppe von Befreiern aus Argentinien und Chile brachte für die Peruaner schließlich die Hoffnung mit, zukünftig in einem freien Land zu leben und von den Spaniern unabhängig zu sein. Im Jahr 1821 wurde in der Stadt Lima die Unabhängigkeit Perus proklamiert und damit der letzte Vizekönig aus dem Land verdrängt. Doch dieser Erfolg war ein Resultat ständiger Kämpfe gegen die Spanier und kostete die peruanische Freiheitskämpfer eine Menge Kraft. Die Kämpfe um und in der Hauptstadt Lima waren sehr heftig und bewirkten anschließend wiederum Armut für das Volk und einen großen Mangel an Lebensmittel. Durch viel Arbeit und den raschen Wiederaufbau Limas, erholte sich die Stadt und entwickelte sich weiter.

In der Geschichte Perus gab es übrigens einen weiteren Krieg namens „La Guerra del Pazifico“. Der Krieg gegen die Chilenen war dabei ein sehr harter Schlag für die Peruaner, denn die Chilenen zerstörten fast alles im Land. Vor allem die Infrastruktur Perus litt gewaltig unter diesem Krieg. Bibliotheken, Museen und zivile Häuser wurden geplündert, Frauen wurden vergewaltigt, Kinder getötet und Gebäude und Häuser in den Städten niedergebrannt. Die Hauptstadt Lima befand sich damals in einer sehr schwierigen Situation und brauchte nach dieser Niederlage sehr lange, bis sich langsam wieder Wohlstand einstellte.

Lima ist heute die größte und die dichtbevölkerteste Stadt Perus mit 43 großen Stadtteilen. Die Stadt an der peruanischen Pazifikküste ist auch aktuelle immer noch die wichtigste Handelsstadt Perus und das bedeutendste Wirtschaftszentrum.
In Lima gibt es mehr als 26 Universitäten, demnach auch viele Möglichkeiten ein Auslandssemester oder ein ganzes Studium in Peru durchzuführen, jede Universität hat dabei ihre eigene Unterrichtsmethode und spezielle Fachgebiete. Einige der peruanischen Universitäten in Lima sind für ihre jeweiligen Fachbereiche in ganz Peru bzw. Südamerika bekannt, wodurch zahllose Studenten aus den Provinzen nach Lima kommen um dort zu studieren und eine bessere Ausbildung zu bekommen. Die Stadt scheint unaufhörlich zu wachsen, wobei diese schnelle Expansion der Stadtgrenzen gerade in den äußeren Stadtteilen Limas ein großes Problem darstellt. In vielen Außenbezirken Limas entstehen heute illegale Siedlungen die wie „Pilze aus dem Boden schießen“.

Wer sein Auslandsemester in Peru bzw. in Lima verbringen möchte, hat in der Stadt viele gute Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen. Die Hauptstadt Perus bietet neben Chiclayo die größten und besten Discotheken des Landes, Restaurants mit einer vielfältigen und weit über die Landesgrenzen berühmten Küche, moderne Geschäftsviertel und Einkaufsstraßen sowie eine schier unglaublicher Anzahl an interessantes Sehenswürdigkeiten und Bauwerken aus der präkolombianischen Zeit..

Die Altstadt von Arequipa

In Lima befindet sich auch der größte Flughafen Perus „Jorge Chavez“, heute ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt Südamerikas. Die Altstadt von Lima wurde bereits 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Man sollte sich viel Zeit nehmen, um die Stadt kennen zu lernen wenn man auf einer Perureise oder einer Südamerikareise ist, bzw. während einem längeren Auslandspraktikum in Peru in die Nähe Limas kommt.
Posted by A.Celis, Chiclayo Peru

Unser Angebot für Südamerikareisen enthält Peru Sprachreisen, unsere Programme für ein Praktikum in Peru sowie Studienangebote in verschiedenen peruanischen Städten. Spanischkurse in Peru finden Sie in unserer Rubrik Spanisch Sprachreisen Peru.

Als Spezialist für Südamerika Reisen bieten wir Ihnen unser komplettes Programm natürlich auch in Peru an. Unser Angebot für Sprachreisen Peru umfasst Spanisch Sprachkurse in Cusco und Chiclayo. Neben Gruppenunterricht ab 6 bis 35 Wochenstunden und Unterrichtseinheiten mit vollen 60 Minuten in Chiclayo, können Sie auch an individuellen Sprachkursen teilnehmen und Spezialthemen in den Unterricht mit einbauen. Unsere Sprachreisen Peru lassen sich mit Wirtschaftsspanisch, mit einem Spanischkurs für Wirtschaftswissenschaftler, Salsatanzkursen oder Spanisch für Rechtswissenschaften kombinieren.

Einzelunterricht Spanisch mit verschiedenen Stundenzahlen pro Woche, Kombinationen aus Sprachkurs und Praktikum in Peru oder Sprachkurs und freiwilliger Arbeit sowie DELE-Vorbereitungskurse runden unser Programm für Sprachkurse in Peru ab.

Wenn Sie Ihr Praktikum in Peru verbringen möchten oder ein Studium in Peru planen, bieten wir Ihnen natürlich auch hier die passende Auswahl an Sprachkursen oder der gewünschten Unterkunft in Cusco oder Chiclayo und unterstützen Sie während der gesamten Reise durch Peru bzw. während Ihrem Auslandsjahr in Südamerika.

Eine Sprachreise Peru sollte auch möglichst viel Zeit für eine Peru Rundreise oder wenigstens eine Tour durch einen Teil des Landes beinhalten, das soviel Reisemöglichkeiten und interessante Landschaften bietet.

Dschungel Erlebnisreise Peru
Wer sich für eine Peru Rundreise interessiert, hat neben den peruanischen Anden und der Küstenregion natürlich auch die Möglichkeit den Amazonas Regenwald in Peru zu besuchen. Städte wie Iquitos und Bagua liegen dabei im ursprünglichsten Teil des Regenwaldes in Peru, der sich für eine Dschungel Abenteuerreise oder einen Aufenthalt in einer Urwald-Lodge anbietet. Wenn Sie während eines Auslandsaufenthaltes oder einem Praktikum in Peru an einer Dschungel Erlebnisreise teilnehmen möchten oder Informationen über Peru Rundreisen benötigen, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Melden Sie sich jetzt für Ihre Peru Sprachreise an.

Unsere neuen Programme für Bolivien Sprachreisen

Seit Anfang Januar 2009 haben wir unser Angebot erweitert und bieten jetzt auch Spanisch Sprachkurse mit Einzelunterricht in Cochamba an. Neben Spanischkursen können Sie zu den gleichen Konditionen auch Aymara- oder Quechua-Kurse in den bolivianischen Anden buchen. Unabhängig von der gewählten Sprache sind die Kurse mit 20 Stunden und Einzelunterricht schon ab 185 Euro in der VL-Woche erhältlich.
Unsere Bolivien Sprachreisen finden Sie Hier.

Ein Praktikum in Peru während einem Auslandsaufenthalt in Südamerika

Durch die Veränderungen auf dem Binnen-Arbeitsmarkt in den letzten Jahren und aufgrund des stetigen Anstiegs der Konkurrenz durch Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland, nutzen heutzutage viele Schul- und Hochschulabsolventen die Möglichkeit ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandsstudium in ihren Lebenslauf einzubauen. Das Praktikum im Ausland oder das Auslandssemester zeigen Arbeitgebern und Personalchefs, dass der Teilnehmer über bestimmte Fertigkeiten (vor allem über „social skills“) und hohe Erfahrungswerte verfügt. Neben den erlernten Fremdsprachenkenntnissen sind das die Hauptgründe, warum man Absolventen mit Auslandserfahrung anderen Bewerbern mit gleicher Qualifikation oft vorzieht. Eine erlernte Fremdsprache und zumindest ein kurzer Auslandsaufenthalt, sei es nun für ein Auslandspraktikum, für einen Studienaufenthalt in Südamerika oder für die Mitarbeit bei einer Hilfsorganisation, sind mittlerweile absolute „must haves“ geworden. Diese Änderungen in den Anforderungsprofilen führten in den letzten Jahren auch zu einem sprunghaften Anstieg an durchgeführten Auslandsaufenthalten mit Praktikumsbezug oder für ein Auslandsstudium. Neben diesen Beweggründen scheint auch die Reiselust der deutschsprachigen Studenten und Schulabgänger deutlich gestiegen zu sein. Im Jahr 2002 verbrachten weit über 18.000 deutsche Studenten ein Studium im Ausland, entweder für ein komplettes Auslandsstudium oder eine einzelnes Auslandssemester. Die bei einer Umfrage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes erhobenen Daten zeugen von dieser rasanten Entwicklung auf dem Markt für Studienreisen. Sparten die Hochschulabsolventen vor 20 Jahren noch ihr hart verdientes Geld, um nach ihrem Diplom oder nach Abschluss ihrer Magisterarbeit ins europäische Ausland zu fahren, verbringt der durchschnittliche Studierende mittlerweile die Zeit zwischen seinem Semester in Peru oder unternimmt eine Südamerikareise quer durch Bolivien, Paraguay und Argentinien. Andere studieren in Ecuador und unternehmen in ihrer freien Zeit eine Galapagos Kreuzfahrt oder eine Galapagos Bootstour rund um das berühmte Inselarchipel. Südamerika scheint sich dabei immer mehr an Beliebtheit zu erfreuen und das Interesse deutschsprachiger Studenten an einem Auslandsjahr oder einem beliebigen anderen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika wächst jährlich.

Gründe weshalb man sein Auslandspraktikum in Südamerika verbringen sollte, gibt es dabei genügend. Der Kontinent bietet eine schier unfassbare Vielfalt an unterschiedlichsten und wahrlich exotischen Landschaften, gepaart mit wunderbaren Menschen, einer höchst interessanten Kultur und äußerst niedrigen Lebenshaltungskosten in Peru, Ecuador, Bolvien oder auch in anderen Staaten. Gegenüber den Verhältnissen in Europa sind eigentlich alle Länder Lateinamerika sehr günstig und ermöglichen damit dem Studierenden bzw. dem Praktikanten ein längeres Auslandspraktikum oder Studium im Ausland. Die Flugpreise sind gegenüber anderen exotischen Reiseländern wie China, Neuseeland oder Australien geradezu billig, Verpflegung oder Unterkünfte bekommt man mit Unterstützung Einheimischer oder durch eine seriöse Vermittlungsagentur ebenfalls für wenig Geld. Wer sein Praktikum in den USA absolvieren möchte, bekommt im Vergleich vielleicht einen etwas günstigeren Flug an die Ostküste der USA, aber damit ist der Preisvorteil schon erschöpft. Ein Auslandsaufenthalt in den USA gehört nämlich mit zu den teuersten Beschäftigungen während der Semesterferien, da die Lebenshaltungskosten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht gerade billig sind. Rund 1000 Euro muss man schon im Monat ausgeben, selbst wenn man keinen Sprachkurs in den USA gebucht hat und neben dem Praktikum in den USA bzw. während der freien Zeit nicht besonders viel in Freizeitbeschäftigungen investiert. Ein Auslandsstudium in den USA wird dagegen erst richtig teuer, muss man doch für die billigsten Universitäten bereist rund 4000 US-Dollar pro Semester bezahlen. Wer kein Stipendium hat oder von den Eltern zu Hause kräftig unterstützt wird, sollte sich ein Auslandsjahr in den USA oder einen Studium bzw. Praktikum in den USA besser „abschminken“. In den Ländern Südamerikas sind die Gebühren für Hochschulen dagegen sehr günstig und ein Auslandssemester in Südamerika, beispielsweise ein Studienaufenthalt in Peru oder ein Studium in Bolivien stellen kein unlösbares Problem für die studentische Reisekasse dar. In den meisten Fällen bleibt genug übrig, um in den Ferien oder nach Abschluss des Studiums eine ausgiebige Südamerika Rundreise zu unternehmen, beispielsweise mit einer Trekkingtour in den Anden oder einer Trekkingtour durch Bolivien mit seinen endlos weiten und wunderschönen Landschaften, eine Bootstour im Amazonas-Regenwald oder eine Dschungelreise durch die „Grüne Hölle“.

Die Steilküste von Lima

Südamerika bietet einfach für jeden Geschmack und jeden Anspruch die passende Klimazone bzw. Landschaft. Schaut man sich allein die unterschiedlichen Landschaftstypen Perus an, erkennt man dessen Vielfalt in dieser Hinsicht. Ein Auslandssemester in Peru oder ein Praktikum in Peru bringt einem dieses wunderbare Land näher. Peru besitzt eine äußerst fruchtbare Küstenlandschaft (die „Costa“ Perus), die vereinzelt von wüstenähnlichen Streifen und herrlichen Küstenoasen durchzogen ist. Wunderbare Sandstrände im Norden Perus laden zum Baden ein und es gibt unzählige Städte der „Costa“, denen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Chiclayo im Norden des Landes ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Rundreisen durch Ecuador (das Nachbarland lässt sich von Chiclayo sehr gut mit dem Bus bereisen), Ausflüge und Dschungelreisen zum schönsten Teil des peruanischen Regenwaldes nahe Bagua und Iquitos oder Städtereisen in der näheren Umgebung Chiclayos. Piura, Trujillo oder Tumbes sind da nur einige Beispiele. Im Süden bietet die Küste in Peru weitere Sehenswürdigkeiten und die Städte Nasca oder Ica. Hier liegen die weltbekannten und mysteriösen Linien von Nasca, die sich über eine unglaublich große Fläche verteilen und von Kleinflugzeugen aus beobachtet werden können.

Wer während dem Praktikum in Peru nach Süden reist, wird dort zweifellos die klassische Peru Rundreise unternehmen. Von Nasca und Ica geht es dann weiter in die peruanischen Anden zu weiteren phantastischen Orten. Städte wie Arequipa oder Cusco gehören zu den schönsten Städten ganz Südamerikas und sind ein absolutes Muss während einer Peru Rundreise oder einem Auslandsaufenthalt während dem Studium oder Praktikum in Peru. Cusco ist bei Südamerikareisenden sowieso ein unglaublich beliebtes Ziel und eignet sich ebenfalls, um dort das Auslandspraktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Die Stadt ist zwar beispielsweise im Vergleich zu Chiclayo etwas teurer, bietet aber auf der anderen Seite auch unglaubliche Sehenswürdigkeiten. Cusco gilt bei vielen Teilnehmern von Südamerikareisen nicht nur als absolutes Muss, sondern auch als die schönste Stadt des Kontinents. Eine Unterkunft in Cusco ist meist recht schwierig zu organisieren oder eben, wie bereits erwähnt, recht teurer im peruanischen Vergleich, wer sein Auslandspraktikum hier durchführt oder hier während dem Studium in Peru wohnt, hat aber die Möglichkeit sehr viel von der einmaligen Umgebung der Stadt mitzubekommen. Es gibt genügend Alternativen um Arbeit bei Hilfsorganisation zu finden, ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder ein Kulturelles Jahr in der Stadt zu organisieren oder einfach nur seinen Freiwilligendienst oder das Praktikum in einer der vielen gemeinnützigen Einrichtungen und Institutionen in Cusco abzuleisten. Ein Spanisch Sprachkurs ist dann die ideale Ergänzung zum Praktikum oder einem anderweitigen Aufenthalt. Cusco liegt in den Anden und es gibt dort eine große Anzahl indigener Einwohner, die eine der alten Indiosprachen sprechen. Aymara und Quechua sind auch heutzutage sehr verbreitet, vor allem in Ländern wie Peru, Bolivien, Ecuador oder Paraguay und wer sich länger in Cusco aufhält, sollte sich vielleicht überlegen, entweder einen Spanischkurs zu buchen oder eine der alten Sprachen zu lernen. Quechua-Sprachkurse werden in Cusco von verschiedenen Institutionen angeboten und man kann das Erlernte direkt ausprobieren und vertiefen, wenn man mit der örtlichen Bevölkerung in Kontakt kommt. Nach aktuellen Schätzungen sprechen übrigens zwischen 10 und 16 Millionen Menschen in Südamerika einer der Dialekte des Quechua. Wer sich länger in einem lateinamerikanischen Land aufhalten möchte und vielleicht während dem Studium in Südamerika oder einem Praktikum bzw. während einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer der Andenrepubliken verweilt, für den ist ein Quechua-Kurs als Ergänzung oder Alternative zu einem Spanisch Sprachkurs sicherlich eine gute Wahl.

Die Altstadt von Cusco

Cusco liegt auch daher auf der Route einer jeden Südamerikareise, da es auf dem Weg zum berühmtesten Ort ganz Südamerikas liegt. Der heilige Berg Maccu Picchu (auch Maccu Piccu oder Maccu Pichu geschrieben) liegt in der Nähe von Cusco. Die jahrhundertealte geheimnisvolle Ruinenstadt der Inkas zählt mittlerweile zu den Neuen Sieben Weltwundern und war aber schon vor dieser zweifelhaften Nominierung eines der beeindruckendsten Bauwerke der Menschheit. Besucher können die Strecke von Cusco zum Maccu Picchu mit der Eisenbahn zurücklegen oder eine der beschwerlicheren Routen auswählen. Verschiedene Streckenabschnitte des berühmten Inkatrails können zu Fuß oder auf dem Pferderücken bewältigt werden. Der Inkatrail als auch die Eisenbahnstrecke führen an einer faszinierenden andinen Bergwelt vorbei und man bekommt die Chance alte verfallene Kultstätten und kleinere Festungen der Inkas sowie erstaunliche Panoramen zu Gesicht zu bekommen.

Maccu Picchu oder Maccu Piccu bei Cusco

Ein paar Stunden mit dem Überlandbus benötigt man dann um von Cusco und Maccu Picchu nach Arequipa zu gelangen. Arequipa liegt ebenfalls in den Anden Perus und besitzt eine genauso reizvolle Altstadt mit Herrschaftshäusern und Palästen aus der Kolonialzeit. Von Arequipa aus sollte man auf jeden Fall einen Ausflug zum Colca Canyon unternehmen. Der Colca Canyon ist der tiefste Canyon der Welt und übertrifft damit sogar noch den Grand Canyon in den USA.

Die Altstadt von Arequipa

Inkaruinen von Maccu Picchu in Peru

Peru bietet weit über diese aufgeführten Sehenswürdigkeiten hinaus, ein unglaubliches Spektrum an Möglichkeiten um die Zeit während dem Auslandspraktikum oder dem Studium in Südamerika zu verbringen. Gerade wer sich für ein komplettes Auslandsjahr in Peru entscheidet oder das Auslandssemester ein bisschen ausdehnen möchte, sollte sich bei der Auswahl des passenden Reiselandes für die Andenrepublik entscheiden. Das Auslandsjahr oder die freie Zeit während des Studiums wird außerordentlich schnell vorüberziehen und die meisten Reisenden stellen dann schnell fest, dass ein Jahr oder ein Semester sehr kurz sein kann. Auch für diejenigen, die sich während einem Auslandsaufenthalt in Südamerika für ein anderes Land entscheiden, sollten eine Peru Rundreise auf jeden Fall mit ins Programm nehmen, denn Peru ist und bleibt wohl das faszinierendste und exotischste Land ganz Lateinamerikas.

Unsere Programme für ein Auslandspraktikum in Peru finden Sie unter
Praktikumsstellen Peru
.

Wir haben unsere Top-Angebote für ein Auslandsjahr oder ein Auslandspraktikum in Peru verlängert und bieten weiterhin die Möglichkeit in Peru ein Praktikum zu absolvieren und nebenbei Spanisch zu lernen und das schon für:

995,- Euro für 3 Monate Auslandspraktikum mit Sprachkurs, Unterkunft und Verpflegung!

oder gleich ein ganzes

Auslandsjahr in Peru mit 12 Monaten Unterkunft bei einer Gastfamilie, Vollpension und Transfer vom Flughafen für nur 4575,- Euro.

Auslandsjahr Südamerika – Auslandssemester Südamerika

In den letzten Jahren hat sich nicht nur in Deutschland sondern in sehr vielen Ländern Europas eine deutliche Entwicklung am Arbeitsmarkt abgezeichnet. Gute Schulabschlüsse oder Hochschuldiplome gehören bei Bewerbern nur noch zur Grundausstattung, die entweder vorausgesetzt wird oder aber nur noch von zweitrangiger Bedeutung ist. Neben guten Notendurchschnitten zählen die so genannten „social skills“ immer mehr, wenn es darum geht einen Arbeitsplatz zu besetzen. Was früher nur bei leitenden Positionen und höheren Gehaltsstufen galt, hat sich durch das mittlere Management bis hin zum normalen Sachbearbeiter vollzogen. Neben Teamfähigkeit und anderen absoluten „must haves“ ist ein Aufenthalt im Ausland, also entweder ein Praktikum im Ausland oder ein Studienaufenthalt im Ausland zum ausschlaggebenden Kriterium geworden. Egal wie schnell oder wie gut man sein Studium in Deutschland durchgezogen hat, besitzt man keine Auslandserfahrung oder hat man nicht mindestens ein paar Monate im Ausland gearbeitet oder ein Praktikum vorzuweisen, sind die Aussichten auf den gewünschten Job nicht besonders gut.

Das man heutzutage Pluspunkte für den eigenen Lebenslauf sammeln muss, ist mittlerweile wohl jedem Studenten oder Schüler klar der kurz vor dem Abschluss steht und sich einmal die Bewerberzahlen anschaut, die auf die gewünschten Stellen anfallen. „Social skills“ und ein gutes Auftreten ist die eine Sache, aber ohne die nötigen Auslandsaufenthalte schafft man es meistens erst gar nicht bis hin zum eigentlichen Vorstellungstermin. Steigende Bewerberzahlen, gerade für mittlere Positionen und Führungskräfte sind ebenfalls schon seit Jahren ein Problem im deutschen Arbeitsmarkt, wobei es dafür eine ganze Reihe an Ursachen gibt. Freie Wahl der weiterführenden Schule, der zunehmende Bildungsabfall an Haupt- und Realschulen und der damit verbunden Wertigkeitsverlust für die entsprechenden Schulabschlüsse haben dazu geführt, dass die Zahl der Abiturienten stetig steigt. Im selben Maße, wie die Zahl derjenigen Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung gewachsen ist und es immer mehr Alternativen gibt, um die Hochschulzugangsberechtigung über Umwegen zu erhalten, in dem selben Maße ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland angewachsen.

Schülerbafög, der Bafög für Studierende, Bildungskredite und neue Möglichkeiten, den Schulabschluss auf Abendschulen oder in privaten Institutionen nachzuholen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass der Markt für Akademiker immer härter umkämpft wird. Galt ein Auslandspraktikum oder ein Studium in Australien oder ein Semester in Südamerika zu Zeiten der Eltern noch als absolutes „Exotikum“, fahren heute Sprachwissenschaftler ohne entsprechende Zusatzqualifikationen Taxi, arbeiten Juristen und fertige Wirtschaftswissenschaftler für Hungerlöhne und selbst Doktoranden sind nicht davor gefeit, die neue Bundesagentur für Arbeit aufzusuchen, um sich um eine Jobvermittlung zu bemühen.

Den Personalchefs von heute bleibt also nicht viel übrig, als die Vielzahl an möglichen Kandidaten mithilfe solcher Kriterien zu bewerten und damit die „Spreu vom Weizen zu trennen“. Ein Auslandsaufenthalt, Auslandssemester oder ein komplettes Studium im Ausland bieten dem Bewerber dabei eine wirkliche Hilfe, wenn Sie nicht schon Voraussetzung an sich sind. Wer einen Aufenthalt im Ausland in den Lebenslauf packen kann, führt seinem potentiellen Chef damit vor Augen, dass er selbstständig, eigenverantwortlich und organisationsfähig ist und Erfahrungen aufweist, die ihn von anderen abgrenzt. Ähnlich wie viele Personalleiter der alten Schule, einen ehemaligen Wehrdienstleistenden dem „Zivi“ vorgezogen haben, weil man davon ausging, das man bei der Bundeswehr Fleiß, Ordnung und Führungspersönlichkeit anerzogen bekommen hat, so gelten heute ähnliche Vorstellungen bei denjenigen, die ein Auslandsjahr absolviert haben. Möglichkeiten den Auslandsaufenthalt zu gestalten gibt es dabei viele. Immer mehr Studenten zieht es dabei in exotische Länder, um ein Auslandssemester in Peru, ein Studium in Australien, das Praktikum in China oder ein Auslandsjahr in Ecuador in Angriff zu nehmen. Viele kombinieren ihren Auslandsaufenthalt dabei mit einem nützlichen Zusatz und nehmen vor dem eigentlichen Praktikum im Ausland oder während einem Studium im Ausland noch an einem Sprachkurs teil. Spanisch lernen in Südamerika, studieren in Peru, anschließend noch eine Rundreise durch Ecuador oder eine Trekking-Tour durch Bolivien und während all dessen wird noch ein Salsakurs mitgenommen.

Vorteile hat ein solches Auslandsjahr oder ein kürzeres Auslandssemester für den Studenten bzw. die Studentin oder Schüler/in auf jeden Fall. Wann hat man nach dem Studium, wenn man im Arbeitsleben steht, auch schon wieder die Gelegenheit eine solche Reise durch ein exotisches Land zu machen und eine solch lange Zeit im Ausland zu arbeiten. Gerade wer ein Studium im Ausland in Erwägung zieht, der wird neben den Sprachfähigkeiten und den neuen Erfahrungen, die später im Berufsleben nützlich sind, als erstes Motiv die neue Erfahrung gehabt haben. Eine Universität im Ausland zu finden, die Kurse oder Seminare anbietet, die man sich dann auch später an der eigenen Hochschule anrechnen lassen kann, ist sehr schwer. Selbst die Angebote einiger Hochschulen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ein Auslandssemester an einer Partneruniversität durchzuführen, bieten da wenig mehr. Aber am Ende geht es beim Studium im Ausland ja auch nicht darum, unbedingt die eigenen Creditpoints aufzufüllen, sondern darum, wirklich neue Erfahrung zu machen und eine neue Kultur kennen zu lernen.

Gerade im deutschsprachigen Teil Europas sind die Auslandssemester schwer im Kommen, dabei vor allem Studienaufenthalte in Spanien oder Lateinamerika. Das passt gut zu der Auffassung, dass viele Studierende die Zeit während dem Auslandsaufenthalt auch wirklich dazu nutzen, einmal für längere Zeit dem hiesigen Schmuddelwetter zu entfliehen. Das vor allem spanischsprachige Länder immer mehr in Mode kommen, liegt vielleicht nicht nur am guten Wetter in fast allen diesen Ländern, sondern bestimmt auch an der gestiegenen Bedeutung der spanischen Sprache. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (kurz DAAD) ließ nach einer Erhebung verlauten, dass beispielsweise im Jahr 2002 knapp 19.000 Studenten ein Auslandsstudium durchgeführt haben. Auf der Beliebtheitsskala stand schon damals der Auslandsaufenthalt im spanischsprachigen Raum ganz weit oben. Obwohl sich die knapp 19.000 Studierenden auf sämtliche Länder der Erde verteilen, entfielen davon allein fast 4.000 von ihnen auf ein Land in dem Spanisch gesprochen wird. Dabei fällt weiter auf, dass gerade die Exoten unter diesen Ländern, allen voran Südamerika immer beliebter werden. Gesunkene Flugpreise und neue private und professionelle Anbieter auf dem Markt ermöglichen diesen Trend. Wer heute Spanisch lernen möchten und ein komplettes Auslandsjahr oder einen Auslandsaufenthalt von 3 oder 6 Monaten durchführt, der entscheidet sich für ein Studium in Peru, das Praktikum in Ecuador, ein Freiwilliges Soziales Jahr in Bolivien oder ein Praktikum in Argentinien. Ist man schon einmal auf dem lateinamerikanischen Kontinent, wird die Zeit für weitere Abenteuerreisen genutzt. Die Trekkingtour durch Bolivien und dessen atemberaubender Landschaft, eine Galapagos Kreuzfahrt, eine Dschungeltour in Ecuador mit Amazonas Bootstour, die klassische Peru Rundreise mit einem Besuch des weltberühmten „Maccu Picchu“ oder eine Argentinien Studienreise sind nur einige Beispiele. Südamerika Rundreisen bieten dem Besucher natürlich auch eine maximale Vielzahl an unterschiedlichen Klimazonen und landschaftlichen Highlights „en masse“. Wer sein Freiwilliges Soziales Jahr in Peru macht und dabei armen Kindern in Lima unterstützend zur Seite greift, ist nur einen Katzensprung von den phantastischen Bergwelten der Anden, Cusco, der schönsten Stadt Südamerikas oder dem tiefsten Canyon der Welt entfernt, sondern hat es auch nicht weit zu den tropischen Regenwäldern des Amazonas, wunderschönen Sandwüsten, Küstenoasen oder Pazifikstränden. Gleiches gilt für andere Städte in Peru, wie Chiclayo (ein absoluter Geheimtipp für das Auslandsstudium oder das Praktikum in Peru) oder einem Auslandsaufenthalt in Cusco. Wer das Freiwillige Soziale Jahr in Ecuador aussucht oder dort seine Stelle für das Auslandspraktikum bekommt, hat ähnliche Alternativen für seine Rundreise durch Ecuador. Tropischer Dschungel, die weit in den Himmel hineinragenden Berggipfel der Anden, malerische Städte wie Quito oder die fruchtbare Küste. Ein weiteres Highlight für Ecuador Reisen ist mit Sicherheit ein Galapagos Ausflug. Die weltberühmten Inseln liegen zwar ca. 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors, sind aber sehr günstig von Quito oder Guayaquil zu erreichen. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es auf dem Naturparadies genug, laden doch Galapagos Bootstouren mit einfachen Schiffen, Galapagos Kreuzfahrten mit kleinen, mittleren oder größeren Luxusyachten zu Erkundungstouren um die Inselgruppe ein. Tauchurlaub oder Sprachreisen zu den Galapagos Inseln sind in letzter Zeit ebenfalls immer beliebter geworden. Wird das Auslandspraktikum oder das Auslandssemester in Südamerika ausgesucht, braucht man übrigens nicht einmal ein Freiwilliges Soziales Jahr mit einzubringen oder das Praktikum bei einer Hilfsorganisation zu suchen. Der Aufenthalt in Südamerika unterstützt die einheimischen Strukturen mit wertvollen Devisen und sorgt so für einen wertvollen Beitrag. Voraussetzungen dafür ist natürlich, dass man die Südamerikareise bzw. den Studienaufenthalt nicht bei einem der gigantischen Reisekonzerne bucht, die teilweise für Ihre Dumpinglöhne bekannt sind und bei denen der größte Teil des Reisepreise in einer international operierenden Aktiengesellschaft „verschwindet“.

Unsere Angebote für ein Auslandspraktikum in Peru haben wir auch in das Jahr 2009 verlängert und bieten unseren Teilnehmern die Möglichkeit neben dem Praktikum Spanisch in Per zu lernen und das schon für:

995,- Euro für 3 Monate Auslandspraktikum mit Sprachkurs, Unterkunft und Verpflegung!

Städte in Peru: Cuscos Geschichte

Cusco, die heute berühmteste und älteste Stadt Südamerikas (sie ist über 3000 Jahre alt), wurde erstmals von Menschen besiedelt, die der „Chanapata Kultur“ abstammten und zwar schon lange, bevor die Inkas diese Stadt als Zentrum ihres Imperiums erbauten. Damals bestand die Bevölkerung in Cusco aus einfachen Bauern und Lamazüchtern, die eher unorganisiert zusammenlebten. Mit der Zeit wurde die Bevölkerung der Stadt aber von Auswanderern anderer Volksstämme besiedelt und Cusco wuchs ständig.

Nach einer peruanischen Legende, haben der erste Inka „Manco Capac“ und seine Schwester „Mama Ocllo“, die aus dem Titicacasee gestiegen seien, die Stadt Cusco und gleichzeitig die so erfolgreiche Dynastie der Inkas in Peru bzw. in ganz Südamerika gegründet.

Die Inkas spielten danach eine große Rolle bei der Entwicklung Cuscos. Sie haben die ersten Gesetze eingeführt, haben Tempel und Paläste bauen lassen, die noch bis heute zu besichtigen und zu bewundern sind und schufen damit erst die Stadt in den Anden Perus. Die Bauten der Inkas wurden von der damaligen Bevölkerung Cuscos als heilig wahrgenommen und deswegen verzierten sie ihre Tempel und Paläste mit üppigem Schmuck aus Gold, Silber und Kupfer. Der Staat der Inkas in Südamerika war sehr reich und mächtig und ein wahres Eroberungsimperium. „El Tahuantinsuyo“, das Reich der Inkas, breitete sich fast in ganz Südamerika, von Ecuador und Kolumbien, über Peru bis nach Chile und Argentinien aus. Hauptstadt der Inka-Kultur und gleichzeitig religiöses und weltliches Zentrum der Inkas war aber immer Cusco bzw. Peru.

Das Wort „Tahuantinsuyo“, kommt aus dem Quechua, neben dem Aymara eine der ältesten Sprachen Lateinamerikas (die auch heute noch von ca. 10 bis 16 Millionen Menschen in den südamerikanischen Ländern gesprochen wird) und bedeutet auf Spanisch „los cuatro suyos“. Der Name kam daher, dass das Imperium der Inkas aus vier Gebieten bestand (die Teiles des Reiches hießen: Chinchaysuyo, Antisuyo, Collasuyo und Contisuyo). Allgemein war das Leben der Menschen im Reich der Inkas nach drei Gesetzen ausgerichtet. Das erste Gesetz (Ama Sua) bedeutet „sei kein Dieb“, das zweite (Ama Llulla) bedeutet „sei kein Lügner“ und das dritte Gesetz (Ama Quella) hatte die Bedeutung, „sei nicht faul“. Wer sich während der Herrschaft der Inkas in Peru nicht nach diesen Gesetzen richtete, bezahlte dafür mit seinem Leben.

„El Tahuantinsuyo“ war das größte und reichste Imperium in der Geschichte Südamerikas und eines der mächtigsten Reiche der ganzen Weltgeschichte. Es umspannte fast den ganzen Kontinent, trieb Handel mit anderen Volksstämmen und Kulturen und führte erfolgreiche Kriege gegen andere ethnische Gruppen.

Während einer internen Krise im Jahr 1533, die eine Folge des langen Streits zwischen den Brüdern Athualpa und Huascar war, die sich wegen des Herrschens über das Imperium stritten, kamen jedoch die Spanier in der Hauptstadt des südamerikanischen Inkareiches in Cusco an.

Pizarro und sein Gefolge aus Spanien nahmen alles was sie mitnehmen konnten, töteten die Inkas und zwangen die wenigen Indios die das grausame Blutbad überlebten, als Sklaven zu dienen. Damit sie das ganze Gold aus Peru mitnehmen konnten, ließen die Spanier alle Ornamente, Schmuck und alle Gegenstände, die aus Gold, Silber oder anderen Edelmetallen hergestellt waren einschmelzen und zusammentragen. Die Eroberer waren damals die reichsten und berühmtesten Leute ganz Spaniens, viele von ihnen wanderten deshalb ganz nach Peru aus und stellten dort ihre eigenen Gesetze für sich und die Einwohner der eroberten Länder Südamerikas auf.

Trotz der schlechten Waffen der Indios und der wirklich geringen Chancen zu siegen, hatte sich die Bevölkerung mehrmals gegen die Spanier erhoben und leistete erbitterten Widerstand. Die Indianer glaubten immer, dass der Inka zurückkehren würde und deswegen versuchten sie, sein heiliges Vermächtnis weiter zu bewahren. Doch nach der Gründung der neuen Hauptstadt Lima, verlor Cusco immer mehr an Bedeutung und obendrein folgten noch Erdbeben und Brände in der Stadt.

Blick auf die Berghände der Anden um Maccu Piccu Cusco, Peru, Altiplano Bolivien

Heute ist Cusco ein faszinierender Ort mit einer reichen Kultur, interessanten und geheimnisvollen Gesichtern sowie eindrucksvollen Tempeln und Palästen, die der Grund dafür sind, dass Cusco wie keine andere Stadt auf der Welt Besucher anzieht. Wer lange in Cusco bleiben möchte, hat die Möglichkeit aus vielen Beschäftigungsalternativen zu wählen. Während einem Auslandsaufenthalt in Peru bzw. einem Auslandsaufenthalt in der Andenmetropole, bietet sich unter anderem ein Praktikum in Cusco, ein Studium an der Universität Cuscos, ein Sprachkurs oder auch freiwillige Arbeit in einer Hilfsorganisation an.

Der heilige Berg „Maccu Picchu“ (manchmal auch Maccu Pichu oder Maccu Piccu geschrieben), bewundernswerte und wunderschöne Ausblicke auf die Bergwelt der Anden oder Städte wie Arequipa, mit dem nahe gelegenen Colca Canyon (der größte Canyon der Welt), sind nur ein paar wenige Gründe, um während einer Peru Rundreise oder einem Auslandsaufenthalt in Peru nach Cusco zu kommen und die Welt der Anden zu erkunden.

Egal was man während dem Auslandsaufenthalt in Cusco machen möchte, man erhält auf jeden Fall die Gelegenheit, die schönste Stadt ganz Südamerikas kennen zu lernen.
Posted by A.Celis, Chiclayo/Peru

Der peruanische Regenwald

Durch einen Auslandsaufenthalt in Peru hat man die Möglichkeit dieses einmalige Land mit seiner faszinierenden Landschaft näher kennen zu lernen. Peru bietet drei vollkommen unterschiedliche Klimazonen und eine wunderbare Kultur mit exotischen und neuen Eindrücken. Neben der teils fruchtbaren Küstenlandschaft (Costa) und dem schneebedeckten Gebirge der Anden (Sierra) lädt die dritte Region, die peruanische „Selva“, zu einem Besuch ein. Der Teil des Amazonas-Regenwaldes in Peru gehört nicht nur zu den ursprünglichsten tropischen Regenwaldgebieten dieser Erde, Peru wird auch die Wiege des Amazonas genannt sondern ist auch der mit Abstand schönste tropische Dschungel Südamerikas. Wer sich also für längere Zeit, sei es für ein Auslandspraktikum, für einen Sprachkurs oder für ein Auslandssemester in Peru aufhält, sollte sich die nötige Zeit einplanen um einen Abstecher in einen der schönsten Regenwälder Südamerikas zu unternehmen.

Eintauchen in einen tropischen Fluss mitten im Wald, exotisches Essen, Spaziergänge und Ausflüge durch die faszinierende Natur sind einige von den vielen Beschäftigungen, die Abenteuer und ungewöhnliche Erfahrungen versprechen. Von denen gibt es in Peru, beziehungsweise im peruanischen Regenwald reichlich genug.

Die „Selva“ in Peru ist weltweit bekannt für ihre große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, außerdem gibt es wunderbares exotisches Essen und Getränke die mit Zutaten, die in der Region angebaut worden sind, hergestellt worden sind. Genauso exotisch wie die kulinarischen Spezialitäten und die Landschaft, sind aber auch die Menschen in dieser Gegend. Wer ein Praktikum in Peru absolvieren möchte oder ein Auslandssemester beziehungsweise ein Studium in Peru anstrebt, sollte also auf jeden Fall diese exotische Region besichtigen.

Der peruanische Regenwald nimmt wie alle Regenwälder dieser Erde eine wichtige Funktion ein, der er dient als Lunge unserer Welt. Der in Peru sehr lang gestreckte Amazonas-Wald besteht hier aus drei Teilen, dem hoch gelegenen und dem tiefer gelegenen Regenwald sowie einem Palmensavannen-Gebiet.

Der peruanische Hochregenwald „ Yunga“ befindet sich am westlichen Rand der Andenkordilleren (Coordillera de los Andes), sein Klima ist sehr feucht und warm, außerdem regnet es hier sehr viel und sehr stark. Der starke und häufige Regen ist ein Grund für die vielen romantischen Wasserfälle in der Region. Die Vegetation ist hier am üppigsten und daher sehr schwer zu durchdringen, man findet hier zahlreiche Orchideenarten, gewaltige Begonien und Tausende von anderen Pflanzen. Der peruanische Hochregenwald beheimatet auch die einzige Art an südamerikanischen Bären, den „Oso de anteojos“ und viele andere Tierarten, von denen man einige sogar früher für ausgestorben hielt.

Der tiefer gelegene peruanische Regenwald ist die größte Dschungel-Region Perus, in der auch die meisten Tieren und Pflanzen dieser Welt beheimatet sind. Hier befinden sich auch die meisten und größten Flüsse Perus, wie „El Amazonas“, „Madre de Dios“ oder „Ucayali“, die für den Ureinwohner als Quelle für seinen Lebensunterhalt sowie für die Kommunikation und den Austausch mit den jeweiligen Nachbarn genutzt werden.

Hier leben tausende ungewöhnliche Tierarten, wie zum Beispiel das größte Nagetier der Welt „ El Ronsoco“, Schlangen, Pumas, Jaguare, schwarze Alligatoren, Anacondas und viele weitere noch unbekannte Arten von Fröschen, Spinnen und Insekten. Außerdem findet man in dem tiefer gelegenen peruanischen Regenwald mehr als 20000 Arten von Pflanzen und Früchten, die auch für medizinische Zwecke genutzt werden können.

Die Palmensavanne ist eine kleine Region in der Nähe der Grenze von Peru zu Bolivien, die andere spezifische Merkmale aufweist. Hier ist das Klima sehr warm und regnerisch, manchmal kann es hier so viel regnen, dass die ganze Palmensavanne überschwemmt wird. Auf dieser weiten Ebene leben besondere Tiere die sich an die Umstände der Palmensavanne angepasst haben, wie der Gelbschnabel-Tukan, Ara, Ameisenbären oder Wölfe (Los Lobos de Crin). Wenn Sie sich die Zeit für ihren Auslandsaufenthalt in Peru einteilen, sollten sie neben dem Sprachkurs, dem Auslandsstudium oder dem Auslandspraktikum genügend Zeit für eine Reise durch den peruanische Regenwald aufheben, damit Sie dieses einmalige Naturschauspiel nicht verpassen.
Posted by A.Celis, Chiclayo / Peru

Reisen nach Bolivien – Bolivien Trekking

Bolivien bietet wie Peru, Ecuador oder Argentinien phantastische Landschaften mit herrlichen Panoramen, verschiedene Klimazonen und Kontraste en masse. Doch noch weit mehr als die anderen angesprochenen Länder in Südamerika ist der Staat in den Anden ein wahres Paradies für Rucksacktouristen, die gerne fernab des Trubels in den großen Städten durch Südamerika reisen möchten. Neben verschiedenen Möglichkeiten für Rundreisen ist Trekking in Bolivien wohl die schönste Variante für Liebhaber einmaliger Naturlandschaften. Bolivien verfügt über zahlreiche Trekking Gebiete mit atemberaubenden Trecks und wunderschönen Bergtouren durch das Land. Angefangen von den Königskordilleren, die sich über 200 Kilometer durch das Land ziehen, den Apolobamba Kordilleren, die an das Amazonas Regenwalgebiet und an Peru angrenzen, den Bergnebelwäldern der Yungas, bis hin zu den wunderschönen Tourmöglichkeiten um den Titicacasee findet sich eine Trekkingmöglichkeit nach der anderen.

Die wilden schneebedeckten Gebirgsgipfeln der Anden in Bolivien, Riesenvögel und Llamas, azurblaue Gletscherseen und malerische Bergpanoramen prägen die Wanderwege durch Bolivien. Viele der Trekkingrouten wurden früher schon von präkolombianischen Kulturen oder den Inka genutzt und führen an alten Relikten dieser Zeit vorbei. Egal ob Sie sich für eine Trekkingtour in den bolivianischen Anden bzw. einem anderen Gebirgsmassiv entscheiden, den Titicacasee erkunden möchten oder lieber eine Tour durch den tropischen Regenwald oder ein Gebiet des südamerikanischen Bergnebelwaldes durchwandern möchten, Bolivien ist wahrscheinlich wie kein anderes Land auf dieser Welt die beste Wahl für Ihre favorisierten Trecks. Preise für Bergführer und Lastenträger sind in Bolivien äußerst günstig, wie übrigens Lebenshaltungskosten im Allgemeinen. Sie sollten daher, vor allem aus Sicherheitsgründen, nicht auf einen einheimischen Führer verzichten, wenn Sie ohne ortskundige Begleitung auf Ihrem Treck unterwegs sind.

Das Reiseland Bolivien ist so vielfältig und man findet selbst in Südamerika nicht so leicht ein weiteres Land, das so vielfältige Alternativen und so unterschiedliche Landschaften für Rundreisen, Trekkingtouren, Dschungel Erlebnisreisen oder Expeditionen bietet. Einzig Peru bietet die gleiche Vielfalt an Klimazonen und unterschiedlichen Landschaftsformen. Eine weitere Attraktion sind, wie in dem Nachbarland Peru oder in Ecuador, die zahlreichen Vulkane in Bolivien. Kombinieren lassen sich Rundreisen in Bolivien übrigens mit einem Besuch der (zahlreichen) Nachbarländer und Peru Bolivien Reisen, Rundreisen durch Bolivien und Argentinien oder Bolivien und Paraguay Kombinationen stehen bei Südamerikareisen und vor allem bei Liebhabern von Individualreisen hoch im Kurs. Peru ist mit Sicherheit eines der faszinierendsten Länder dieser Erde und ein absolutes Muss für jede Südamerikareise. Ecuador ist klein aber äußerst vielfältig und besitzt eine der höchsten Biodiversitäten der Welt, ist also ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Biologen. Bolivien bietet die Nähe zu diesen beiden exotischen Ländern, ist dabei noch unberührter und vom Tourismus fast gänzlich unerschlossen. Obwohl die Landschaft in Bolivien so einmalig und seine Kultur dabei so vielfältig und interessant ist, verirren sich im Gegensatz zu den Tourismusmagneten Peru, Argentinien, Ecuador oder Brasilien nur wenige Reisende in das Land. Viele von ihnen sind europäische oder US-amerikanische Studenten, die sich im Land aufhalten, um an einem Auslandspraktikum in Bolivien teilzunehmen oder in Bolivien zu studieren. Gerade für Absolventen eines Praktikums oder eines Auslandssemester kommen die günstigen Lebenshaltungskosten Boliviens voll zum tragen und ermöglichen eine längeren Auslandsaufenthalt in Südamerika. Das ersparte Geld kann dann für eine geplante Trekkingtour in Bolivien ausgegeben werden, steht für Touren ins Nachbarland oder einen Spanisch Sprachkurs in Cochabamba oder einen Quechua-Kurs in La Paz zur Verfügung. Viele Studenten entscheiden sich statt eines Auslandspraktikums auch für eine Sprachreise nach Bolivien und nachdem man meistens in La Paz, Santa Cruz oder Cochabamba Spanisch bzw. Quechua gelernt hat, reist man weiter durch das Land oder das restliche Südamerika.

Angebote für Sprachreisen und Sprachkurse in Bolivien finden Sie in unserer Sprachreisen Rubrik. Für individuelle Rundreisen oder Informationen über Trekkingtouren in Südamerika oder speziell in Bolivien kontaktieren Sie uns bitte Hier.

Sprachkurse in Bolivien – Spanisch lernen in Bolivien

Für einen Sprachkurs in Bolivien sollte man auf jeden Fall eine ganze Menge Zeit mitbringen um die einmalige Landschaft des im Zentrum von Südamerika gelegenen Andenstaates genießen und erleben zu können. Bolivien bietet dafür wirklich reichhaltige und vielfältige Gelegenheiten. Auf mehr als 3000 Meter Höhe bringt es das mitten im Land gelegene Hochland des Altiplano, das bis nach Peru und Argentinien hineinreicht und in dem über 70 % der Bolivianer leben. Das Altiplano Gebirge, von den Quechua oder Aymara sprechenden Einheimischen auch „Qullaw“ gennant beherbergt ebenfalls den wohl berühmtesten See Südamerikas, den Titicacasee. Die wunderschöne Gegend um den Tticacasee ist immer noch ein absoluter Geheimtipp unter europäischen Rucksacktouristen und ein Paradies für Entdeckungsreisende und Individualisten. Sandstrände voll mit Badenden in Bikinis oder Massentourismus sucht man in dieser Idylle vergeblich. Auf dem See selber findet man sowohl auf dem peruanischen, als auch auf dem bolivianischen Teil unzählige Inseln mit Ureinwohner, heiligen Kultstätten und echten Relikten der präkolombianischen Zeit und der Kultur der Inkas. Die „Isla del So“l ist ein gutes Beispiel dafür und die knapp 15 Quadratkilometer große Insel bietet nicht nur auf ihrem größten Berg, dem über 4000 Meter hohem Cerro Chequesan, mystische und geheimnisvolle Stätten. Besucher können unter anderem alte Inkatempel und Wasserbrunnen oder das bekanntere Labyrinth der Inka erkunden. Jede der kleineren oder größeren Inseln auf dem Titicacasee beherbergt eine andere faszinierende Kultur, die sich auf dem jeweiligen Eiland teils unterschiedlich entwickelt hat. Neben der“ Isla de la Luna“ sind wohl die schwimmenden Insels der Uro ein absolutes Highlight für Teilnehmer einer Entdeckungsreise durch den peruanischen Teil. Das Volk der Uro errichtete diese künstlichen Inseln mitten auf dem See, um sich vor feindlichen Angriffen der kriegerischen Inkas zu schützen und leben noch heute dort. Bekannt sind die Uro vor allem durch die typischen Postkartenmotive mit ihren schwimmenden Schilfbooten auf dem Titicacasee. In dem zu Peru gehörendem Teil liegt gleichfalls die Insel „Taquile“ auf der heute fast 2000 Indios auf ursprüngliche Weise leben. „Taquile“ wurde vor allem durch seine Bewohner berühmt, die erst sehr spät entdeckt wurden, da sie über einen langen Zeitraum versteckt und zurückgezogen auf der Insel lebten. Heute kennt man die Einwohner „Taquiles“ auch als „die strickenden Männer“. Eine Reise durch Bolivien kann hier am Titicacasee auch zu einem Abstecher nach Peru genutzt werden und wer schon einmal hier in der Gegend ist, sollte sich überlegen ins nahe Nachbarland zu reisen und vielleicht eine Tour zu den berühmten Andenstädten Perus, nach Arequipa und Cusco oder zum heiligen Berg der Inkas, dem Maccu Picchu unternehmen. Neben der wirklich idyllischen Landschaft bietet der Titicaca-See auch eine überaus seltene Fauna.
Zu den Arten, die nur hier vorkommen zählt, unter anderem der Titicaca-Taucher oder der Titicacafrosch. Eine Sprachreise nach Bolivien sollte auf jedem Fall an diesem höchsten schiffbaren See der Welt und größtem seiner Art in ganz Südamerika vorbeiführen.

Das Gebirge des Altiplano in Bolivien besitzt allerdings weit mehr Sehenswürdigkeiten als den berühmten See. Eine weitere Attraktion ist der „Salar de Uyuni“, der größte Salzsee der Welt, der auf einer Höhe von über 3500 Metern liegt und mit Sicherheit ein weiteres landschaftliches Highlight dieser Gegend ist. Vulkane, unterirdische Höhlen und Grotten mit präkolombianischen Artefakten und uralten Mumien sowie die von Fotoaufnahmen bekannten südamerikanischen Flamingos prägen die an sich schon einmalige Landschaft um den „Salar de Uyuni“. Da weit über 70 % der Einwohner Boliviens im Altiplano leben, ist das Hochland, genauso wie ganz Bolivien, ein Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und Indiovölker. Bekannte Städte sind natürlich La Paz, der höchstgelegene Regierungssitz der Welt und die Metropole El Alto. Wer beispielsweise eine Sprachreise nach Cochabamba unternimmt, sollte sich allein für La Paz mindesten zwei bis drei Tage einplanen. Der Regierungssitz bietet eine einmalige Kulisse mit einem phantastischem Andenpanorama und liegt auf über 3500 Metern Höhe. Der Höhenunterschied zwischen den verschiedenen Stadtteilen beträgt über 1000 Meter und die Fahrt von El Alto, der großen Stadt in der Nähe von La Paz führt an der wohl spektakulärsten Aussicht des Landes und einer der besten ganz Südamerikas vorbei.

Der größte Teil Boliviens wird allerdings nicht vom Altiplano sondern von den „Llanos““ eingenommen. Die „Llanos“ erstrecken sich vom bolivianischen Hochland bis an die Grenzen Brasiliens und nach Paraguay und teilen sich in das äußerst trockene Savannengebiet des „Gran Chaco“ und ein suptropisches Feuchtland. Die Fläche, die vom „Gran Chaco“ eingenommen wird, ist durch dürre Wälder und eine Savanne geprägt und breitet sich bis nach Argentinien und Paraguay aus. Im Süden des „Gran Chaco“ beginnt dann die südamerikanische Pampa, deren steppenartige Grasflächen sich bis an den bekannten „Río de la Plata“ oder auch Silberfluss ausdehnen. Das Klima des „Gran Chaco“ ist teils tropisch feucht teils auch trockener und das Land beherbergt im argentinischen Teil die „Brutkammer Südamerikas“. In Argentinien liegt dort nämlich der Ort Rivadavia, in dem Temperaturspitzen von knapp 50 Grad Celsius erreicht werden können. Der „Gran Chaco“ ist äußerst dünn besiedelt, wobei einige höchst interessante indigene Völker dort wohnen. Landschaftlich gehört dieses Gebiet ebenfalls zu den Höhepunkten Boliviens. Die Einwohner der „Llanos“, die berühmten „Llaneros“, werden oft mit den amerikanischen Cowboys oder den argentinischen Gauchos verglichen. Ein weiterer Teil dieses riesigen bolivianischen Gebietes geht in den tropischen Regenwald des Amazonas über. Das Land besitzt also fast die gleiche Anzahl an verschiedenen Klimazonen wie Peru und Ecuador und damit ideale Bedingungen für eine abwechslungsreiche Rundreise durch Bolivien während einer Sprachreise oder einem Sprachkurs in Cochabamba bzw. in La Paz. Voraussetzung, um wenigstens einen Teil dieser enormen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Idyllen kennen zu lernen ist, dass man sich während einem Auslandsaufenthalt oder einem Austausch nach Bolivien genügend Zeit einplant. Wer einen Sprachkurs in Bolivien absolviert oder ein Praktikum bzw. ein Studium in Bolivien durchführen möchte, sollte zumindest einen weiteren Monat zur freien Verfügung einkalkulieren. Wer neben seinem Praktikum oder dem Auslandssemester genügend Zeit hat, kann das südamerikanische Land natürlich am Wochenende oder an Feiertagen erkunden, doch die gewaltigen Entfernungen setzen für weitere Ziele schon wesentlich mehr Zeit voraus. Wer zum ersten Mal in Südamerika ist, sollte sich vielleicht auch die Zeit nehmen, um wenigstens eines der genauso faszinierenden Nachbarländer Bolivien, wie Peru, Paraguay oder Argentinien zu bereisen. Rundreisen durch Peru über einen Zwischenstopp am Titicacasee bieten sich hier geradezu an. Wer sich für Sprachreisen nach Bolivien interessiert, für den ist dann der obligatorische Abstecher nach Peru mit einem Sprachkurs in Cusco oder einer Quechua Sprachreise durch die peruanischen Anden eine perfekte Kombination und eine echte Bereicherung für die Südamerika Sprachreise. Vor allem für Studenten, die in den Semesterferien viel Zeit haben und anschließend in Bolivien studieren möchten oder dort ein Auslandspraktikum für ihr Studium anstreben, ist dann auch die Route über Ecuador und Peru mit abschließendem Ziel Bolivien äußerst interessant. Beginnen kann man diese Südamerika Rundreise beispielsweise mit einem interkontinentalen Flug nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Dort angekommen bietet sich ein einwöchiger Sprachkurs in Quito an, der mit beliebigen Ausflugszielen kombiniert werden kann. Sprachkurse in Ecuador bietet Academical Travels beispielsweise nicht nur in der ecuadorianischen Hauptstadt sondern auch in Otavalo, den Galapagos Inseln vor Ecuador oder während einer Dschungeltour im Regenwald Ecuadors an. Der Sprachkurs im Dschungel ist allein schon ein einmaliges Erlebnis und die Unterkunft in der Lodge im Regenwald würde mit Sicherheit ein absolutes Higlight einer solchen Südamerikareise sein. Hat man viel Zeit kann man dann durch Ecuador reisen, beispielsweise an der ecuadorianischen Costa del Sol entlang, bis hin zur Grenze nach Peru. Je nach persönlichem Geschmack bietet sich eine weitere Rundreise an der pazifischen Küste Perus oder ein Abstecher ins Hinterland und den peruanischen Teil des Amazonas-Regenwaldes an. Der Amazonas-Regenwald in Peru gehört übrigens zu den ursprünglichsten und schönsten Regenwälder der Welt und Peru ist allgemein als die Wiege des Amazonas bekannt. Sprachkurse in Peru sind ebenfalls auf verschiedenen Stationen im Land möglich. Sprachkurse gibt es in Chiclayo, in Lima oder in der Andenstadt Cusco. Peru lohnt sich dabei für Studenten, die während eines Auslandsaufenthalt in Südamerika Station machen möchten genauso wie Bolivien wegen seiner äußerst niedrigen Preise und vor allem natürlich wegen der wunderbaren Kultur und Landschaft. Chiclayo liegt im Norden Perus, direkt an der Pazifikküste und gehört zu den größten Städten des Landes. Die Millionenmetropole Lima ist natürlich ebenfalls ein Muss für jede Südamerikareise und Cusco in den Anden Perus, bietet ein gleichermaßen faszinierendes Hochlandpanorama wie beispielsweise La Paz und die Nähe zu einem der „neuen Weltwunder“, dem heiligen Berg „Maccu Picchu“. „Maccu Picchu“ oder manchmal auch „Machu Picchu“ geschrieben, kommt aus dem Quechua und bedeutet soviel wie „alter Gipfel“. Das Wahrzeichen Perus ist eine riesige Ruinenstadt der Inkas und liegt auf einer für die früheren Feinde der Inkas fast unerreichbaren Höhe von über 2600 Metern Höhe in den Anden bei Cusco. Fotos des weltweit bekannten Panoramas dieser heiligen Stadt und auf die umliegenden Berghänge der Anden hat wohl schon jeder einmal gesehen. Obwohl die meisten Touristen vor allem wegen „Machu Picchu“ nach Cusco kommen, ist die Stadt auch so ein überaus lohnendes Ziel. Cusco wird von den meisten Teilnehmern einer Südamerikareise als die mit Abstand schönste Stadt des ganzen Kontinents bezeichnet. Alte Koloniale Prachtbauten mischen sich hier mit präkolombianischen Heiligtümern und traditionellen peruanischen Bauwerken. Die wunderschönen Gässchen der Altstadt mit ihren urigen Bewohnern erzeugen ein einmaliges Flair, das wohl weltweit einmalig ist. Die Stadt eignet sich dabei ebenfalls für einen Zwischenstopp mit Sprachkurs wobei man in Cusco Spanisch lernen kann und gleichzeitig Quechua Kurse angeboten bekommt. Von hier aus ist es dann auch nicht mehr weit bis zum Titicacasee oder einer anderen letzten Station, von der man dann anschließend seine Rundreise durch Südamerika fortsetzt und nach Bolivien fährt. Reisen kann man übrigens von Ecuador über Peru nach Bolivien ganz bequem in Überlandbussen, die in allen drei Ländern zu fast vernachlässigbaren Ticketpreisen verkehren. Bis nach La Paz ist es dann nur noch ein Katzensprung und wer möchte, reist nach ein paar Tagen Aufenthalt in der bolivianischen Stadt weiter nach Cochabamba, um dort einen weiteren Sprachkurs zu besuchen oder sein Auslandspraktikum oder sein Studienaufenthalt in Bolivien zu beginnen.

Teilnehmer, die sich für eine Südamerika-Rundreise entschließen, können nicht nur aus dem Angebot von Academical Travels wählen sondern sich ihre jeweiligen Zwischenstopps auch selber zusammenstellen. Wer Sprachkurse in verschiedenen Städten Südamerikas buchen möchte, der bekommt sowohl auf die Unterkunft in Peru, Ecuador oder Bolivien, als auch auf jeden Sprachkurs während der Rundreise kräftig Rabatt eingeräumt. Für ein individuelles Angebot sollte man sich mit seinen Tourwünschen erst einmal informieren bevor man die Rundreise mit Sprachkurs bucht.