Monatsarchiv für Februar, 2009

Reiseforum Peru: Die Bevölkerung Perus

Die Andenrepublik Peru gehört zu den ärmeren Staaten Südamerikas und ist neben Ländern wie Bolivien und Guatemala, einer der Staaten mit einer überwiegend indigenen Bevölkerung.
Die niedrigen Lebenshaltungskosten in Peru sind natürlich vorteilhaft, wenn man einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum in Peru absolvieren möchte, gleichzeitig bietet sich hier mit einem verantwortungsbewussten Tourismus die Möglichkeit, den Menschen dieses Landes zu helfen und die Wirtschaft zu unterstützen.
Die Indios in Peru sind hauptsächlich Nachfahren der Inka, die bis zum 15.Jahrhundert in fast ganz Südamerika herrschten und in der peruanischen Stadt Cusco ihre Hauptstadt errichteten. Rund 30 Prozent der peruanischen Einwohner sind Mestizen (Mischlinge zwischen weißen Einwanderern und Indios) und etwa 12 Prozent Weiße. Neben diesen drei vorherrschenden Gruppen leben auch einige Schwarzafrikaner und viele Asiaten im Land. Gerade aus Japan gab es einige Einwanderungswellen während der Amtszeit des peruanischen Präsidenten Alberto Fujimori, der ursprünglich aus Japan stammte. Nach einer statistischen Erhebung aus dem Jahre 1999 wohnen ungefähr 72 Prozent der Einwohner Perus in Städten, wobei es in den letzten Jahren eine regelrechte Landflucht gegeben hat. Die Entwicklung hat zu einigen Problemen in den Vorbezirken verschiedener Großstädte geführt, da sich beispielsweise in Lima ständig neue illegale Siedlungen am Rande der Stadt gründen. Meistens werden diese illegalen Ortschaften nach einiger Zeit und durch den Protest der Bevölkerung anerkannt.

Die Lebenserwartung der Peruaner hat sich in den letzten Jahren aufgrund des Fortschritts bei der Versorgung der Bevölkerung erhöht und liegt mittlerweile sogar bei 70,3 Jahren (ermittelt im Jahre 2001). Trotzdem gibt es sehr viele Menschen, die unter der Armutsgrenze leben und die Infrastruktur ist in vielen Regionen nicht ausreichend. Der Altersdurchschnitt ist relativ gering und über 40 Prozent der peruanischen Bevölkerung ist unter 15 Jahren. Dieses sehr junge Durchschnittsalter wird zum einen durch eine hohe Geburtenrate aber auch durch ein nicht allzu hohes durchschnittliches Endalter der Menschen erreicht. Aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung und einem fehlenden öffentlichem Gesundheitssystem sterben immer noch viele ärmere Menschen an heilbaren oder einfachen Erkrankungen wie Grippe, Blinddarmentzündung oder anderen eher harmlosen Krankheiten. Gerade in den ländlichen Gegenden fehlt eine flächendeckende medizinische Versorgung und es gibt ebenfalls nicht genügend Ärzte und Krankenhäuser in vielen Regionen.

Peru hat eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, die nach inoffziellen Schätzungen fast 50 Prozent (gemessen an der arbeitsfähigen Bevölkerung) erreicht. Da es in Peru fast keine staatlichen Sicherungssystem und damit natürlich auch keine Arbeitslosenversicherung gibt, ist diese hohe Anzahl an erwerbsuntätigen Personen sehr schlimm für viele Kinder und ältere Menschen.

„Soziale Brennpunkte“ im Land sind also zum einen die vielen ländlichen Regionen, in denen es eine ungenügende Infrastruktur und zuwenig flächendeckende medizinische Versorgung gibt und zum anderen die Randbezirke der Großstädte, allen voran die Hauptstadt Lima, in denen die meisten Menschen in den Zuwanderervierteln in großer Armut leben. Die Landflucht hat ebenfalls eine ganze Reihe sozialer Probleme hervorgerufen, da sich die Einwanderer in ihrer Kultur und in ihren Lebensgewohnheiten stark von der etablierten, hauptsächlich eher weißen Bevölkerung unterscheiden. En großer Teil der indigenen Einwohner in Lima lebt daher weit unter der Armutsgrenze und hat mit vielen Problemen zu kämpfen.

Die kulturelle Vielfalt und die vielen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen (Peru wird dabei nur noch von Bolivien übertroffen) machen einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum in Peru natürlich sehr interessant. Die überwiegend indigene Bevölkerung in der Andenregion Perus, die man beispielsweise während einem Auslandspraktikum in Cusco kennen lernen wird, hat sich ihre alten Traditionen und Lebensweisen erhalten und bietet mit ihren typischen Trachten einen ganz anderen Anblick als beispielsweise die eher westlich orientierte Bevölkerung an der Küste. Im Regenwald Perus leben vielzählige unterschiedliche Kulturen und in der Nähe zu Ecuador gibt es sogar noch ca. 15 Indiogruppen, die bisher nicht mit der Außenwelt in Kontakt getreten sind.

Die Unterschiede in der Bevölkerung des Landes und die Reize dieser verschiedenen Kulturen sind ein weiterer Grund, sich bei einem Auslandspraktikum für einen Praktikumsplatz in Peru zu entscheiden.

jetzt kommentieren? 28. Februar 2009

Reiseforum Südamerika: Ein Auslandsaufenthalt in Peru

Das Land bietet sich hervorragend für einen Auslandsaufenthalt während dem Studium oder ein Auslandspraktikum in Südamerika an. Peru ist das mit Abstand vielfältigste Land des Kontinents und besitzt unendlich viele Möglichkeiten, sich die Zeit während dem Studium oder dem Praktikum im Ausland zu vertreiben. Die Landschaft der Andenrepublik besteht aus verschiedenen Klimazonen, vom feuchtheißen Dschungel des Amazonas Regenwaldes, über trockene Wüstengebiete und tropische Küstenoasen, die Gebirgsketten der Anden mit ihren mehreren tausend Meter hohen Gipfeln, bis hin zu malerischen Sandstränden an den Küsten des Pazifiks. Wer sich für ein Auslandspraktikum in Peru entscheidet oder hier seinen Auslandsaufenthalt in Südamerika verbringen möchte, sollte sich viel Zeit mitbringen um wenigstens einen Teil dieses wunderbaren lateinamerikanischen Landes zu erkunden. Für den Auslandsaufenthalt während dem Studium bietet sich Peru aber auch vor allem dadurch an, dass die peruanischen Lebenshaltungskosten äußerst niedrig sind. Wer bereits eine Unterkunft und einen Praktikumsplatz in Peru gefunden hat, benötigt für sein Auslandsjahr oder den Auslandsaufenthalt höchstens ein kleines Taschengeld von wenigen Euros pro Tag, je nachdem, wie man seine Zeit verbringen möchte.

Wer während dem Auslandsjahr oder dem Praktikum in Peru durch das Land reisen möchte, hat dabei unendlich viele Möglichkeiten. Die Andenregionen Perus locken mit einmaligen Städten wie Cusco (der schönsten Stadt Südamerikas), Arequipa oder Sehenswürdigkeiten wie der vergessenen Stadt der Inkas „Maccu Pichu“ und dem tiefsten Canyon der Welt, dem Colca Canyon. An der Küste lassen sich Städte wie Chiclayo, Trujillo, Piura, Ica oder Nasca mit den berühmten mystischen Linien von Nasca bestaunen und ein weiteres Highlight Perus ist mit Sicherheit die „Grüne Hölle“ des Amazonas Regenwaldes. Ob man nun von Lima aus aufbricht und die Dschungelregion um Puerto Maldonaldo zu erkunden oder von Chiclayo, der Großstadt im Norden losfährt, um von Bagua nach Iquitos, der schwimmenden Dschungelstadt zu gelangen. Der peruanische Regenwald ist einer der ursprünglichsten und herrlichsten Regenwälder unseres Planeten und Peru wird allgemein als die „Wiege des Amazonas“ bezeichnet.

Wer das Auslandspraktikum in Peru machen möchte, der hat auch bei der Wahl des Aufenthaltsortes verschiedene Möglichkeiten und Praktikumsplätze gibt es in Chiclayo, Lima und Cusco, wo man das Auslandspraktikum nicht nur mit einem Spanischkurs kombinieren kann, sondern auch die Möglichkeit hat, Quechua zu lernen. Spanisch Sprachreisen nach Peru bieten wir grundsätzlich in Cusco und in Chiclayo an.

Ihr Praktikum in Peru können Sie ebenfalls sowohl in Chiclayo, als auch in Cusco absolvieren. Wer das Praktikum in Chiclayo durchführen möchte, hat auch in der direkten Nähe der peruanischen Großstadt einige interessante Sehenswürdigkeiten. Die Umgebung Chiclayos bietet die archäologischen Stätten der „Huaca Rajada“, das geheimnisumwitterte Tal der Pyramiden von Túcume und beispielsweise die einstige Hauptstadt des Chimu-Reiches, die aus Lehm erbaute Stadt „Chan-Chan“. Chiclayo ist eine Stadt mit über 600.000 Einwohnern, liegt in der Nähe der Grenze zu Ecuador, was Ausflüge in das interessante Nachbarland ermöglicht und bietet die Nähe zur Pazifikküste. Neben Chiclayo liegen einige wunderschöne Badeorte, an denen sich die Chiclayenos an den Wochenenden entspannen oder ihre Fiestas feiern. Die Stadt wird übrigens aufgrund der freundlichen Einwohner auch gern als „Stadt der Freundschaft“ („Capital de la Amistad“) bezeichnet. Chiclayo ist also der perfekte Ort für Ihre Peru Sprachreise oder Ihr Auslandspraktikum in Peru.

Unsere Angebote für Praktikumsplätze, ein Auslandsjahr oder ein Freiwilliges Soziales Jahr in Chiclayo, enthalten übrigens äußerst günstige Langzeitangebote, die nicht nur für Studenten sondern auch für Schüler, Auszubildende und Absolventen gelten. Aufgrund unserer Kooperation mit verschiedenen Hochschulprofessoren und Lehrern aus Chiclayo, bieten wir in der Stadt an der peruanischen Costa ebenfalls sehr günstigen Spanischunterricht an. Wenn Sie neben ihrem Praktikum oder Ihrem Auslandsjahr auch gleich noch einen Spanischkurs in Chiclayo belegen möchten, finden Sie auf unserer Informationsseite für Spanisch Spanisch Sprachreisen nach Chiclayo einmalig günstige Angebote für Einzel- oder Gruppenunterricht.

Die zweite Stadt, die für ein Auslandspraktikum in Peru oder einen Sprachaufenthalt zur Verfügung steht, ist natürlich Cusco. Die berühmte Andenmetropole liegt in direkter Nähe zum „Maccu Picchu“ und bietet ein einmaliges Flair mit einer der schönsten Altstädte der Welt und einem atemberaubenden Panoramablick auf die umliegenden Berghänge der Anden. In Cusco bieten wir unseren Teilnehmern nicht nur Praktikumsplätze und die Möglichkeit bei einer Hilfsorganisation oder in einem sozialen Projekt zu arbeiten, sondern auch verschiedene Sprachreisemöglichkeiten. Alle unsere Sprachkurse in Cusco sind natürlich mit einem Auslandspraktikum oder sozialer Arbeit kombinierbar.

Für jedes Praktikum in Peru und für jede Sprachreise geht natürlich, wie bei allen unseren Programmen, eine Spende an eine soziales Projekt in Peru. Mit ihrem Auslandspraktikum oder Ihrer Sprachreise unterstützen Sie damit vor allem Straßenkinder in verschiedenen Städten des Landes.

jetzt kommentieren? 28. Februar 2009

Reiseforum Südamerika: Der Titicacasee in Peru und Bolivien

Der Titicacasee ist einer der geheimvollsten und schönsten Plätze ganz Südamerikas. Er hat eine Fläche von 8.562 km2, damit ist der Titicacasee der größte und einer der höchstgelegenen Seen Lateinamerikas (3.810 m über dem Meeresspiegel) sowie gleichzeitig der höchstgelegene schiffbare See der ganzen Welt. Der Titicacasee liegt im westlichen Teil von Peru und an der östlichen Seite von Bolivien. Von der gesamten Seefläche gehören 30% zu Bolivien und 70 % zu Peru, wobei der See keinerlei Verbindung zum Meer, weder zum Pazifik noch zur atlantischen See hat.

Am Ufer des Sees befindet sich die peruanische Stadt „Puno“, mit über 60 000 Einwohnern. Früher haben die Einwohner der Stadt ihren Lebensunterhalt von der Landwirtschaft und dem Fischfang verdient, denn der Titicacasee beheimatet zahlreiche Arten von Fischen, wie den „Carachi“, den „Ispi“ oder den „Boga“. Bedingt durch die zahlreichen Fischvorkommen gibt es unzählige „Caballitos de Totora“ (die typischen kleinen Fischerboote auf dem Titicaca), die von den Einwohnern jeden Tag als Verkehrsmittel und zum Fischen genutzt werden.
Heutzutage leben viele Einwohner der Region nicht nur von der Landwirtschaft oder dem Fischfang sondern auch vom Tourismus, der eine wichtige Einnahmequelle geworden ist oder vom traditionellen Handwerk.

Der-Titicaca-See-in-Peru-und-Bolivien

Bekannt ist der Titicacasee vor allem wegen den berühmten schwimmenden Inseln der „Uro“, wie beispielsweise den Inseln von
„Paraiso“, „Tribuna“, „Collana“, „Uro Chiquitos“, „Tronani“ und „Blasero“, auf denen insgesamt über 146 Familien der „Uros“ leben.

Das Leben der „Uros“ auf den Inseln begann in der Inkazeit, als die „Uros“ sich vor den Inkas und anderen aggressiven Nachbarvölker bedroht fühlten und sich mitten auf dem See versteckten bzw. zurückzogen. Die „schwimmenden Inseln“ waren also seit jeher von den Inka, aber auch von den spanischen Eroberern unabhängig, was bei den Einwohnern, den „Uros“, ein eigenes „Nationalitätsgefühl“ entstehen ließ. Die Einwohner der Inseln auf diesem mysteriösen See waren stolz auf ihre eigene Identität und lebten ihr Leben weitgehend abgeschirmt von der Außenwelt, wodurch man dort auch heute noch ursprüngliche und traditionelle Lebensweisen vorfindet.

Heute verfügen die Inseln zwar über einige technologische Geräte und es gibt teilweise Radio und Fernsehen, die Kinder haben heute die Möglichkeit die Schule zu besuchen und es gibt sowohl kleinere Verkaufsläden und Restaurants, Unterkunftsmöglichkeiten und Herbergen, usw., die aber eigentlich alle nur für den Tourismus aufgebaut wurden. Wer heute an einer Südamerika-Rundreise teilnimmt, sollte unbedingt darauf achten, dass die Rundreise auch am Titicacasee vorbeiführt, da nicht nur die Kultur der „schwimmenden Inseln“, sondern auch die landschaftliche Schönheit der Gegend einen Besuch lohnen. Eine der berühmtesten Insel des Titicacasees ist die „Taquile“-Insel, die zum Gebiet von Peru gehört und über 5 km lang und über 1 Kilometer breit ist. „Taquile“ liegt 264 m über der Seeoberfläche und beheimatet heute etwa 1600 Personen, die vor allem wegen des Strickens der Männer berühmt ist. „Die Insel der strickenden Männer“ ist ebenfalls eine der vielen Attraktionen des Titicacasees.

Die Insel und ihre Einwohner halten noch immer an ihren traditionellen Gewohnheiten und Bräuchen fest. Zahlreiche traditionelle Riten und Feste werden von den Einwohnern „Taquiles“ heute noch zelebriert und auch die Religion ist auf der Insel sehr lebendig. Einige Feste, wie der „Dia de la Candelaria“, die „Fiesta La Santa Cruz“ oder die „Fiesta Santiago de Apostol“ sind nur einige Beispiele. Das Fest „Santiago de Apostol“ ist einer der größten und wichtigsten Feste der Insel, das jedes Jahr im Juli bis zum 5. August stattfindet und dadurch zelebriert wird, dass die Einwohner jeden Tag mit bunten und auffälligen Kostümen ausdauert auf den Straßen tanzen.

Über den Titicacasee sind viele Mythen und Geschichte entstanden, von denen die berühmteste wohl die Geschichte ist, die über die Gründung des Inkareiches erzähl. Gemäß der Sage der Inkas, habe der Gott „Wiracocha“ seine Kinder aus dem Titicacasse auf eine Insel gesetzt. Die Kinder „Manco Capac“ und „Mama Ocllo“ hatten einen Stab aus Gold und sollten diese Stäbe in die Erde stoßen. Da wo die Stäbe fest stecken bleiben würden, sollten sie bleiben und das Volk der Inka mit Gerechtigkeit regieren. Eine andere Sage erzählt auch, dass nach der Eroberung des Inkareiches durch die Spanier der Goldschatz der Sonneninsel von den Indios des Titicacasees versteckt wurde. Selbst heutzutage suchen jährlich noch hunderte Glücksritter und Abenteurer nach dem berühmten Goldschatz der Inka, doch bisher haben die Menschen trotz vieler Versuche nichts gefunden, mit einer Ausnahme, nämlich einem phantastischen Unterwasserleben im Titicacasee.
Posted by J.A. Fernández

Entdecken Sie die Wunder und Sehenswürdigkeiten des südamerikanischen Kontinents auf einer Sprach-Rundreise oder während einem Auslandspraktikum in Peru.

jetzt kommentieren? 28. Februar 2009

Reiseforum Bolivien: Die Geschichte Boliviens

Vor über 21.000 Jahren tauchten in der Gegend des heutigen Boliviens die ersten Menschen und Kulturen auf. Wichtige Kulturen waren die Stämme der „Chiripa“ und „Wankarani“, die eine wichtige Rolle in der frühen Kultur Boliviens spielten. Seit dem siebten Jahrhundert entstand die „Tiahuanaco“ Kultur, die sich in der Hochebene Boliviens ansiedelte und bis zur Ausbreitung des Inkareiches in Südamerika (die Inka herrschten zwischen dem 8. und 16. Jahrhundert auf dem lateinamerikanischen Kontinent) andauerte. Mit der Besiedelung durch die Inka und der Aufnahme des bolivianischen Hochlandes in deren Reich, wurde Bolivien unter dem Namen „Collasuyo“ bekannt.

Im Jahr 1535 kam schließlich der spanische Eroberer „Diego de Almagro“ zum Titicacasee und zum Tal von „La Paz“ (damals war dieses Tal auch als das „hohe Peru“ bekannt) und gründete dort die Städte „Paira“ und „Tupiza“. Nach einigen Jahren wurden auch „Sucre“, „Potosi“ und „La Paz“ gegründet.

Aufgrund der Entdeckung einiger Gold- und Silberminen, vor allem der berühmten Mine von „Potosi“ (im Jahr 1545 von „Diego Hallpa“ entdeckt) erwachte das Interesse der Spanier, nach „Potosi“ bzw. nach Bolivien auszuwandern und die bolivianische Region von „Potosi“ wurde schnell die bevölkerungsreichste Region ganz Südamerikas. Der Bergbau in den Minen von Bolivien rief damals den Wohlstand ganz Boliviens hervor und machte die spanischen Entdecker reich und mächtig. Der spanische König „Carlos I“ bezeichnete „Potosi“ sogar als die „imperiale Villa“. Bolivien war damals das Zentrum der Entwicklung des Vizekönigreiches in Südamerika und das Land wurde zum größten Exporteur von Silber auf der ganzen Welt. „Potosi“ war dabei das Zentrum der Ausbeutung durch die spanischen Konquistadoren.

Im Jahr 1599 wurde Bolivien schließlich vom Vizekönigreich Perus getrennt. Doch bereits ein paar Jahre später (1776), ging das Land in das Vizekönigreich von „Rio de la Plata“ über. In den folgenden Unabhängigkeitskämpfen der südamerikanischen Länder war Bolivien eine der ersten Regionen, die sich gegen die eingewanderten Spanier erhob und mit die verlustreichsten Kämpfe bestritt. „Los Catari de Chayanta“ waren die ersten Indigenen Einwohner Lateinamerikas, die sich gegen die Ausbeutung der Indios in den Minen stellten und anfingen gegen die Spanier zu protestieren. Nach ihren Hinrichtungen tauchten in den Jahren 1780 und 1781 andere revolutionären Gruppen auf, deren Anführer „Tupac Amaru II“ in Cusco und „Julian Apaza“ in Bolivien waren. 1809 gab es einige weitere Revolutionen, wie die von „Chuquisaca“, die Revolution von La Paz oder die Revolution von „Cochabamba“, die aber auch keinen großen Erfolg erzielen konnten.

Mit der Ankunft von Simon Bolivar wurden die ersten richtigen Schläge gegen die Unterdrücker vorbereitet und der Unabhängigkeitskrieg schien erfolgreicher für die Indios zu werden. Mit dem Sieg bei der „Schlacht von Ayacucho“ am 6. August des Jahres 1825 wurden die Bolivianer endgültig unabhängig von Spanien.

Nach der erreichten Unabhängigkeit Boliviens, hatte es das Land nicht leicht im eigenen Territorium Frieden zu halten. Viele politische Probleme und eine große Unstabilität waren die ersten Folgen nach der Proklamation der Unabhängigkeit von Bolivien. Doch in den Jahren 1829 bis 1839 unter der Regierung von „Marschall Andres de Santa Cruz“ in Bolivien verbesserte sich die wirtschaftliche Lage des Landes deutlich und es schien alles gut für das Land zu laufen. Bolivien gründete damals seine erste Universität, den Hafen an der pazifischen Küste, seine erste Bank und setze viele moderne Gesetze um, die das Land auf einen besseren Weg führen und ökonomische Stabilität garantieren sollten.

Im Jahr 1879 bis 1883 brach dann der „pazifische Krieg gegen Chile aus. Chile hatte damals eine bessere Lage und großes Interesse an Guano und Salpeter, die sich auf den Territorien von Bolivien und Peru befanden und obwohl Peru und Bolivien zusammen in einer Union kämpften, besiegt Chile die beiden Nachbarstaaten. Bolivien verlor dabei seinen Zugang zum Meer und circa 120.000 km2 Landfläche. Auch für Peru hatte der Peruanisch-Bolivianische Konföderationskrieg gegen das Nachbarland Chile negative Folgen, denn Chile verleibte sich die peruanischen Städte „Tarapaca“ und „Arica“ ein.

1880 wurde in Bolivien mit der damals konservativen Regierung von „Narciso Campero“ eine demokratische Zeit eingeläutet. 1899 übernahm die liberalistische Partei geführt von „Jose Manuel Pando“ die Führung über das Land bis zum Jahr 1947, in dem wieder die Konservativen das Ruder übernahmen. Ausgelöst durch viele weitere konservative Regierungen in Südamerika und ein soziales Ungleichgewicht, gab es in den darauf folgenden Jahren eine ganze Reihe weiterer Revolutionen. Die wichtigste unter ihnen war natürlich die von „Ernesto Che Guevara“ geprägte und teilweise geführte Revolution. Diese Bewegung war gegen die militärische Regierung von „Rene Barrientos“ gerichtet, die es erlaubt hatte, dass ausländische Industriebetriebe wieder Zinnminen im Land eröffneten. „El Che Guevara“ wurde im Oktober Jahr 1967 festgenommen und kurz danach hingerichtet.

In den nächsten Jahren erlebte Bolivien eine sehr unstabile Zeit mit vielen politischen Unruhen. Erst 1982 mit der Erhebung „Ernan Siles Suazos“ zum Präsidenten Boliviens wurde die Lage besser. Seine Regierung brachte weitere wichtige neue Reformen zustande, die eine zwar lange aber fruchtbare Zeit von Strukturwandlung und Erholung der ökonomischen Lage von Bolivien einläutete. Im Jahr 2006 übernahm schließlich „Evo Morales“ die Präsidenschaft Boliviens. Obwohl in Bolivien mehr als die Hälfte der Einwohner indigener Herkunft sind, ist „Evo Morales“ eigentlich der erste indianische Präsident in seinem Land und der erste, der von einer Mehrheit von 54% der Bevölkerung gewählt wurde.
Posted by J.A. Fernández

Sprachreisen nach Bolivien und Auslandsaufenthalte mit einem Praktikum in Bolivien gibt es in unseren Rubriken Spanisch Sprachreisen und Auslandsaufenthalt Südamerika.

jetzt kommentieren? 28. Februar 2009

Auslandspraktikum: Wo sollte man ein Praktikum im Ausland absolvieren?

Ein Auslandspraktikum schmückt jeden Lebenslauf, das ist klar. Schon wer ein Jahr an einer ausländischen Universität verbringt, hat etwas vorzuweisen; wer sich aber in einer fremden Umgebung durchgeboxt und im ausländischen Sprachraum in einer Business-Situation bewährt hat, der hat beim Start in den Beruf ein dickes Plus.
Eine Frage sollte sich jeder stellen, der bei einer ausländischen Firma ein Praktikum machen will: Sollte er in ein Land gehen, mit dem die Bundesrepublik vielfältige Wirtschaftskontakte pflegt, oder sollte er sein Praktikum in einem Land machen, das eher als Exot zu betrachten ist? Wer beispielsweise in den USA, in England oder Frankreich sein Praktikum absolviert, der hat relativ gute Chancen, dass er später bei einer Firma anfängt, die eine Niederlassung in einem dieser Länder besitzt, und dass er dann die Möglichkeit erhält, in dieser Niederlassung zu arbeiten. Allerdings muss er auch damit rechnen, dass er sich in einer starken Konkurrenzsituation befindet. Schließlich gibt es einige Leute, die bereits längere USA-, England- oder Frankreichaufenthalte vorzuweisen haben.
Wer dagegen in einem Land wie zum Beispiel Finnland oder Singapur sein Praktikum absolviert oder sich für ein Praktikum in Peru entscheidet, der muss wissen, dass die deutschen Wirtschaftsbeziehungen mit diesen Ländern vergleichsweise geringer Natur sind. Aber: Er hat den großen Vorteil, dass er eine Art Spezialist ist, denn Menschen, die sich in Finnland oder Indonesien auskennen, sind in Deutschland vergleichsweise dünn gesät. Beispielsweise suchte eine führende deutsche Maschinenbaufirma letztes Jahr Ingenieure, die sich mit Antriebstechnik auskannten und die Erfahrung mit der indonesischen Lebensweise und dem dortigen Arbeitsleben hatten.
Eins sollte man, bei allen Überlegungen, allerdings nicht tun: Sich zu sehr den Kopf darüber zerbrechen, wo man sein Auslandspraktikum absolvieren sollte. Wichtig ist, dass man in das Land geht, für das man sich interessiert, das einen reizt. Umso besser wird dann nämlich die Leistung während des Praktikums sein.

jetzt kommentieren? 27. Februar 2009

Praktikumsbörse China – Auslandspraktikum in China

China (die Volksrepublik China) ist mit über 1,25 Milliarden Menschen der bevölkerungsreichste Staat der Erde, mit einer Gesamtfläche von knapp 10 Millionen Quadratkilometern der viertgrößte Staat der Welt und seit einigen Jahren eines der wirtschaftlich wichtigsten Länder auf unserem Globus. Was liegt daher näher, als die Volksrepublik in Ostasien bei der Wahl eines geeigneten Landes für einen Auslandsaufenthalt ins Auge zu fassen und ein Auslandspraktikum in China durchzuführen?

War das riesige Land früher nur der Herstellungsort für Billigimporte aus Fernost und damit mehr oder weniger ein Ärgernis für europäische und US-amerikanische Unternehmen, steigt die wirtschaftliche Bedeutung des Landes beinahe unaufhörlich. Seitdem der Außenhandel in China liberalisiert wurde und ausländische Investoren damit die Genehmigung erhielten, im Land zu investieren und im Binnenmarkt zu agieren, wächst deren Interesse an China. Bereits im Jahre 1995 war China im weltweiten Handel schon an siebter Stelle und seitdem wachsen Konsum und Binnenmarkt rasanter denn je. Der Außenhandel Chinas entwickelte sich in gleicher Weise, wobei das Land ebenfalls einen Exportüberschuss aufweist und wesentlich mehr Güter aus- als einführt. Die wirtschaftliche Bedeutung wird weiterhin wachsen und Chinesischkenntnisse sowie Auslandserfahrung in China wird immer wichtiger für zukünftige Hochschulabsolventen sein, was ein Praktikum in China immer bedeutungsvoller werden lässt. Zum Ende des Jahres 2007 haben sich die chinesischen Reserven an ausländischen Devisen schon auf knapp anderthalb Milliarden US-Dollar erhöht, womit China sogar den ehemaligen Vize-Exportweltmeister Japan eingeholt hat. Diese Entwicklung lässt sich in dramatischer Weise darstellen, vergleicht man dazu die Devisenreserven des gesamten europäischen Wirtschaftsraumes, der gerade einmal knapp 200 Milliarden US-Dollar beträgt. Aus diesem Grund ist ein Auslandspraktikum in China nicht nur für Studenten der BWL und VWL, sondern für fast alle Studiengänge interessant.

China ist mittlerweile ein wirklicher Global Player geworden und die Entwicklung scheint sich in naher und ferner Zukunft durchaus fortzusetzen. Die Bedeutung Chinas wächst und für immer mehr Firmen wird es unumgänglich, Geschäftsbeziehungen mit chinesischen Unternehmen zu unterhalten. Studenten und Hochschulabsolventen müssen sich heutzutage auf dem Arbeitsmarkt gegenüber einer immer größer werdenden Konkurrenz durchsetzen, was zur Folge hat, das Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse immer wichtiger werden. Wer ein Auslandspraktikum in China absolviert, erhöht damit drastische seine Chancen bei der späteren Bewerbung und setzt sich damit von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ab. Ein Praktikum in China ist vor allem dadurch für heutige Absolventen bzw. Studenten interessant, da es den unzähligen ausländischen Unternehmen, die in China investieren, an Fachkräften mit entsprechenden Sprachkenntnissen und interkulturelle Kompetenz mangelt. Ein Praktikum in China ist dabei die ideale Möglichkeit sich wenigstens grundlegende Sprachkenntnisse anzueignen und die chinesische Kultur kennen zu lernen. Wer nachher bei der Bewerbung vorweisen kann, einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum in China absolviert zu haben, erhöht seine Karrierechancen damit unter Umständen um ein Vielfaches.

Welche Stadt bietet sich für ein für ein Auslandspraktikum in China an?

Die interessantesten Städte für ein Auslandspraktikum in China sind natürlich Peking und Shanghai. Peking oder manchmal auch Beijing genannt, ist die Hauptstadt Chinas und mit seinen über 15 Millionen Einwohnern im Großraum ebenfalls eine der größten Städte. Peking hat eine über dreitausend Jahre alte Geschichte und der ehemalige Sitz des Kaisers ist für Absolventen eines Praktikums in China vor allem wegen seiner kulturellen Sehenswürdigkeiten interessant. Peking besitzt auch einige wirtschaftliche Bedeutung und ist natürlich nach Shanghai, Hongkong und Macao die wichtigste Wirtschaftsmetropole Chinas.

Rechnet man das Bruttoinlandsprodukt der Region Peking aus, kam man bereits 2005 auf eine Summe von knapp 90 Milliarden US-Dollar und einen Anstieg von fast 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis, was das rasante Wachstum der Metropole erklärt. Die Einwohnerzahl der Stadt wächst ebenfalls sehr stark an und da die Fläche bereits sehr knapp ist, bilden sich ständig neue Stadtviertel am Rande Pekings, in denen sich die neue Industrie ansiedelt. Vor allem die Stahlindustrie und die Maschinenherstellung sind wichtige Wirtschaftszweige in und um Peking. Fast drei Millionen Arbeiter sind mittlerweile allein in der Industrie beschäftigt und die Baubranche wächst durch die ständige Neuansiedlung von Unternehmen und Industriekomplexen ebenfalls sehr rasant. Wer sich für ein Auslandspraktikum in China entscheidet und dabei das Praktikum in Peking absolvieren möchte, findet natürlich vor allem viele kulturelle Attraktionen und wichtige historische Plätze in der Hauptstadt der Volksrepublik. Der mittlerweile von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte kaiserliche Sommerpalast, die verbotene Stadt, der „Tian’anmen“-Platz (auch als Platz des himmlischen Friedens bekannt), hunderte von Tempelanlagen und Parks sowie Abschnitte der chinesischen Mauer in der Nähe von Peking sind nur einige der Sehenswürdigkeiten die einen während einem Praktikum in Peking erwarten.

Wer sein Praktikum in China natürlich in der absoluten Wirtschaftsmetropole Nummer Eins durchführen möchte, der sollte sich einen Praktikumsplatz in Shanghai suchen. Die Stadt, manchmal auch als „Drachenkopf-Metropole“, „Paris des Ostens“ oder „Perle des Orients“ bekannt, ist noch einmal größer als Peking und bietet im Großraum Shanghai fast 20 Millionen Menschen ein Zuhause. Shanghai ist eine Hafenstadt an der Küste Chinas und liegt außerdem direkt am Jangtse-Fluss. Die Stadt ist nicht nur das wichtigste Wirtschafts- und Bildungszentrum Chinas sondern besitzt unter anderem auch den größten Containerhafen der Welt und die größte Ansammlung ausländischer Unternehmen und Niederlassungen internationaler Konzerne. Damit ist Shanghai die ideale Stadt für ein Auslandspraktikum in China, findet man hier doch alle Wirtschaftsbranchen und eine Menge an potentiellen Praktikumsplätzen, auf jeden Fall die höchste Konzentration an potentiellen Praktikumsstellen in China. Doch neben der geballten Wirtschaftskonzentration ist die schnelllebige Metropole gleichfalls eine einzigartige Weltstadt mit einem Flair, der ihr den Namen „Paris des Ostens“ einbrachte. Ein Auslandspraktikum in Shanghai ist damit abwechslungsreich und bietet Unterhaltungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten für einen langen Auslandsaufenthalt in China.

In Shanghai befinden sich unzählige Theater, Museen, Opernhäuser und ein reichhaltiges Angebot an Akrobatikensembles, Ballettshows und kulturelle Veranstaltungen im Überfluss. Auch architektonisch findet man in der Stadt eine abwechslungsreiche Vielfalt, gibt es doch die modernen Stadtteile mit ihren gläsernen Wolkenkratzern und gigantischen Finanzcentern und auf der anderen Seite die traditionellen Wohngebiete mit ihrer typisch chinesischen Architektur und den wunderschönen Pagodenbauten. Botanische Gärten und Grünanlagen, die teilweise noch aus der britischen Kolonialzeit stammen, runden das Bild Shanghais ab und tragen zu ihrem einzigartigen Charme bei. Die „Drachenkopf-Metropole“ ist damit ein perfektes Ziel für ein Auslandspraktikum in China.

jetzt kommentieren? 23. Februar 2009

Reiseforum China- Ein Auslandspraktikum in China oder in China studieren

Vor 1949 war China eines der ärmsten Länder der Welt, mit damals etwas über 500 Millionen Einwohnern und einer geringen jährlichen Produktion an Wirtschaftsgütern.
Mit der Gründung der Volksrepublik China und dem Beginn einer neuen Politik von Reformen und der Öffnung zur Außenwelt, begann in China eine grundlegende Änderung der ökonomischen Verhältnisse. Durch diesen Prozess wandelte sich China von einer primär landwirtschaftlichen Wirtschaft zu einer mehr oder weniger modernen Industrie- bzw. Dienstleistungswirtschaft und einige wirtschaftlich bedeutenden Städte sind heute beliebte Ziele für ein Auslandspraktikum in China.

Heute ist China ebenfalls eine der wirtschaftlich stärksten Nationen der Welt und besitzt trotz vieler politischer Probleme auch eine der kräftigsten Wachstumsraten unserer Welt.
Die ständig steigende ökonomische Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft und die ständig wachsenden Investitionen ausländischer Unternehmen, machen China zu einem idealen Ziel für ein Auslandspraktikum für Studenten und Hochschulabsolventen. Gerade in den Städten Shanghai und Peking wachsen ausländischen Unternehmen und deren Filialen wie Pilze aus dem Boden, was ideale Bedingungen für einen Auslandsaufenthalt mit einem Praktikum in China bedeutet. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen China und europäischen Ländern sowie zwischen China und den USA wachsen jedenfalls von Jahr zu Jahr. Schon jetzt ist „das Land des Lächelns“ eine der größten Abnehmer für europäische und vor allem für deutsche Exportgüter. Dies ist einer der Gründe, warum es immer mehr internationale Konzerne, aber auch viele mittelständische Unternehmen in die Metropolen Chinas, allen voran Shanghai zieht.

Unternehmen, die Tochterfirmen oder Filialen in Shanghai oder Peking gründen bzw. „joint ventures“ mit chinesischen Konzernen eingehen, benötigen eines immer dringender. Es fehlt ihnen an qualifizierten Mitarbeitern, die über Sprachkenntnisse verfügen und zumindest grundlegende Kenntnisse der chinesischen Kultur und über die chinesischen Umgangsformen besitzen. Wer sich darüber Gedanken macht, in welchen Land bzw. auf welchem Kontinent das Auslandspraktikum absolviert werden soll, sollte ein Praktikum in China wirklich in die engere Wahl einbeziehen.

Das die wirtschaftliche Macht Chinas in den nächsten Jahren in dem gleichen oder in einem ähnlichen Maß weiter wachsen wird, wie bisher, scheint unbestritten. Viele Wirtschaftswissenschaftler meinen sogar, dass China in Zukunft zur stärksten Wirtschaftsmacht aufsteigen wird. Momentan gibt es in China zwar noch einige politische und strukturelle Probleme, doch die Voraussetzungen sind längst gegeben. China besitzt sämtliche Voraussetzungen und Grundlagen um die benötigten Reformen und Innovationen umzusetzen. Trotz einiger Missstände bei der Interaktion zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, rechnen die Wirtschaftwissenschaftler zumindest mittelfristig mit einer rasanten Aufholung durch die Chinesen in diesen Bereichen.

Die Experten sind der Meinung, dass die chinesische Forschung ihre eigenen Forschungskapazitäten und Entwicklungsstrukturen sehr schnell an europäisches Maß anpassen können, vor allem da der politische Führungskader die Defizite in diesem Bereich längst erkannt hat. Wer sich für ein Auslandspraktikum in China interessiert, dem stehen natürlich mehrere Städte für das Praktikum in China zur Verfügung. Wenn man sich einmal die wirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen chinesischen Metropolen anschaut, fällt einen natürlich sofort Shanghai ins Auge. Die „Drachenkopf-Metropole“ ist das wirkliche Wirtschaftszentrum Chinas und der Standort schlechthin für ausländische Unternehmen. Damit eignet sich Shanghai natürlich perfekt für ein Auslandspraktikum in China. Wer sein Praktikum in China absolvieren möchte und dabei nach Shanghai geht, hat die Möglichkeit eine der größten, turbulentesten und interessantesten Metropolen der Welt kennen zu lernen. Shanghai hat den Ruf einer Stadt, die niemals schläft und wer zum ersten Mal einen Auslandsaufenthalt oder eine Reise nach Asien unternimmt, bekommt hier vielleicht sogar den ersten Kulturschock seines Lebens. Ein Praktikum in Shanghai bietet Abwechslung pur und ein wahrlich interessantes Praktikum in China, während dem man nicht nur die moderne Wirtschaftsmetropole mit seinen ultramodernen Geschäftsvierteln, sondern auch die chinesische Kultur mit ihren traditionellen Inhalten kennen lernen kann.
Posted by H. Zyun

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Praktikumsbörse Südamerika – Praktikum in Peru

Mit einem Praktikum in Peru und einem Auslandsaufenthalt in diesem exotischen Land Südamerikas haben Sie die Möglichkeit die verschiedensten Klimazonen Lateinamerikas in einem einzigen Land kennen zu lernen. Peru besitzt drei vollkommen unterschiedliche Landschaftsformen und dabei eine Vielfalt, die man in anderen Ländern vergeblich sucht.

Wer die Zeit neben seinem Praktikum in Peru für eine Rundreise durch das Land nutzen möchte, der hat bei der Planung seiner Reiseroute wirklich die „Qual der Wahl“. Die Küstenregion Perus, die „Costa“ besitzt wunderschöne palmenbewachsene Pazifikstrände und reizvolle Städte, die alle einen Besuch während einem Praktikum in Peru lohnen und unbedingt besichtigt werden sollten. Wer sich dazu entschließt, sein Praktikum in Peru beispielsweise in der Küstenmetropole Chiclayo durchzuführen, sollte sich an den Wochenenden einmal einige der Städte in der Nähe anschauen. Zwischen einer und maximal fünf Stunden in einem der vielen Überlandbusse benötigt man von Chiclayo, um Dutzende von Städten und Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Chiclayo ist eine Stadt mit über 600.000 Einwohnern, wird wegen der Freundlichkeit seiner Einwohner auch „Capital de la Amistad“ (Stadt der Freundschaft) genannt und bietet alle Voraussetzungen um ein Praktikum in Peru zu absolvieren. Neben der Landwirtschaft und dem Tourismus gibt es in der Küstenmetropole natürlich auch eine ganze Reihe an Unternehmen und Institutionen, die Praktikumsstellen und Plätze für das Auslandspraktikum in Peru anbieten. Neben Praktikumstellen für Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker sowie Praktikumsplätze für Ingenieure aller Fachrichtungen, werden in Chiclayo vor allem immer Praktikumsplätze für Sozialpädagogen, Lehrer, Mediziner und andere Heilberufe angeboten. Für das Praktikum in Peru stehen im sozialen Bereich hauptsächlich Stellen in karikativen Einrichtungen für Kinder und alte Menschen zur Verfügung.

Neben der guten Auswahl an Praktikumstellen für das Auslandspraktikum, bietet die Großstadt alles, was für einen angenehmen und abwechslungsreichen Auslandsaufenthalt oder ein Auslandsjahr in Südamerika vonnöten ist. In ein paar Minuten erreicht man einige der schönsten pazifischen Sandstrände, wie beispielsweise die berühmten Badestrände von Pimentel, an denen in den Sommermonaten fast allabendlich Veranstaltungen und Parties stattfinden. Chiclayo verfügt über eine sehr gute Infrastruktur mit Einkaufsstraßen, zahlreichen Restaurants mit der typisch peruanischen Küche der Costa, bunte Märkte mit traditioneller Handwerkskunst und unzählige Möglichkeiten der Abendunterhaltung. Wer sich dafür entscheidet, das Praktikum in Peru in Chiclayo zu absolvieren, dem wird die Zeit in dieser wunderbaren Stadt viel zu schnell vorübergehen. Chiclayo besitzt unzählige Bars und Clubs in denen man sich in den Abendstunden trifft und einige sehr gute Discotheken. Bekannt sind unter anderem die Discothek „Atica“ und „Ozone“, eine der besten und bekanntesten Discotheken in ganz Peru. Hat man am Wochenende frei und möchte schon während dem Praktikum in Peru die Gegend um Chiclayo erkunden, stehen wie bereits angesprochen eine ganze Reihe an Zielen in der Nähe zur Verfügung. Städte wie Piura, Trujillo oder auch die berühmten Strände von Mancora sind nur einen Katzensprung entfernt und werden von vielen jungen Leuten aus Chiclayo am Wochenende besucht.

Wählt man Chiclayo für das Praktikum in Peru aus, erreicht man auch die Grenze zu Ecuador in wenigen Stunden mit einer der Überlandbusse. Ganz in der Nähe von Chiclayo beginnt ebenfalls die zweite klimatische Zone Perus, die peruanische „Selva“, die bereits bei Bagua beginnt. Peru besitzt große Teile des ursprünglichsten Regenwaldes unserer Erde und wird allgemein auch als die „Wiege des Amazonas“ bezeichnet. Man sollte sich auf jeden Fall nach dem Praktikum in Peru genügend Zeit nehmen, um auch diese einmalige Landschaft zu erkunden. Bietet die Costa wunderschöne Sandstrände, wüstenartige Landstriche und fruchtbare Küstenoasen, so findet man in der Selva Perus undurchdringlichen Dschungel vor. Manche Regionen lassen sich nur auf dem Fluss befahren und Städte wie Iquitos, die Dschungelstadt auf dem Wasser, sind wirklich ein absolutes Pflichtprogramm während dem Praktikum in Peru. Fast nirgendwo auf der Welt kann man den Amazonas Regenwald noch in dieser ursprünglichen und unveränderten Schönheit erleben und die einzigartige Flora und Fauna, die mehr als nur gefährdet ist, stellt wirklich ein einmaliges Erlebnis dar.

Die dritte Klimazone Perus wird von vielen Menschen in Europa, die sich mit Peru noch nicht allzu sehr beschäftigt haben, in Verbindung gebracht. Gemeint sind natürlich die Hochgebirgszüge der Anden in denen man Kondoren und den typischen peruanischen Indios begegnet. In den Andengebirgen Perus findet man so viele interessante Plätze und Sehenswürdigkeiten, dass man hier allein schon einen kompletten Monat an das Praktikum in Peru dranhängen kann, um alles einmal gesehen zu haben. Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches lockt mit hunderten von mystischen Ruinen, Festungsbauten und Pfaden der Inkas und natürlich mit dem berühmtesten Wahrzeichen ganz Perus (und vielleicht ganz Südamerikas), der geheimnisumwobenen und vergessenen Stadt Machupichu in den Bergen bei Cusco. Wer Machupichu und Cusco nicht gesehen hat, der hat auch Peru und Südamerika nicht kennen gelernt und der heilige Berg ist heute nicht nur ein Pflichtprogramm für jede Südamerika Rundreise sondern auch das absolute Highlight jeder Tour und sollte bei einem Praktikum in Peru unbedingt besucht werden. Neben Cusco (das übrigens als die schönste Stadt ganz Südamerikas gilt) und MachuPichu lockt die Andenwelt Perus mit weiteren phantastischen Städten. Arequipa ist genauso reizvoll wie Cusco und man benötigt mindestens eine weitere halbe Woche um auch hier wenigstens einen Teil dieser Stadt zu sehen. In der Nähe von Arequipa kann man den Colca Canyon besichtigen, einen der größten Canyons der Welt, der übrigens noch tiefer als der berühmtere Grand Canyon in den USA ist.

Wer sich für ein Praktikum in Peru entscheidet, der wird also vor einem größeren Problem stehen. In vielen Ländern lassen sich wichtige Reiseziele am Wochenende oder im Anschluss an das Auslandspraktikum erkunden, doch wer das Auslandspraktikum in Peru absolviert, steht vor einer solchen Hülle und Fülle an Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen, das eine vernünftige Reiseplanung für die Rundreise durch Peru Kopfzerbrechen bereiten kann. Man kann jedem Teilnehmer eines Auslandsaufenthaltes in der Andenrepublik nur empfehlen, sich nach dem Praktikum in Peru mindestens 4 Wochen Zeit für eine ausgiebige Peru Rundreise zu nehmen. Diese vier Wochen kann man natürlich auch vor dem Praktikum in Peru einplanen, wobei es meist interessanter ist, nachdem man bereits einige Zeit im Land verbracht hat und die Sprache und die Mentalität der Leute besser kennen gelernt hat. Sehr wichtig für die spätere Peru Rundreise ist natürlich die Wahl des geeigneten Ortes, an dem das Praktikum in Peru durchgeführt werden soll. Lima, Chiclayo und Cusco sind die Hauptziele für Auslandspraktikanten und Teilnehmer an einem Auslandsjahr oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Peru, wobei sich die Städte grundlegend unterscheiden. Lima und Cusco besitzen den Nachteil, dass sie aufgrund des starken Tourismus und aufgrund der Wohnungsknappheit, vor allem in den besseren Vierteln, stark überteuert sind. Die Preise sind zwar längst nicht so überzogen wie in Argentinien oder Chile, doch wer sein Praktikum in Peru über einen längeren Zeitraum plant, wird beispielsweise mit der Wahl von Chiclayo für das Auslandspraktikum in Peru, wesentlich günstiger unterkommen. Chiclayo besitzt einen weiteren Vorteil gegenüber den anderen beiden Städten, nämlich die zentrale Lage an der Küste Perus. Wer während dem Praktikum in Peru wenig Zeit findet, kann hier wenigstens an den Wochenenden spannende und interessante Ziele in der Nähe besuchen und findet schnell Anschluss an eine Reiseroute durch das restliche Land. Chiclayo besitzt übrigens einen größeren Flughafen, von dem einige Fluglinien sehr günstige Inlandsflüge anbieten. Chiclayo ist damit unser Geheimtipp für ein Praktikum in Peru.

Informationen über ein Praktikum in Peru finden Sie in unserer Rubrik Auslandspraktika. Wenn Sie Fragen zu einem Auslandspraktikum in Peru haben, können Sie uns gerne telefonisch kontaktieren oder unser Kontaktformular nutzen.

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Ein Praktikum im Ausland oder ein soziales Jahr im Ausland absolvieren oder lieber gleich im Ausland studieren?

Die Globalisierung, die seit einigen Jahren immer mehr fortschreitet und zu einer unaufhörlichen Vernetzung von Kontinenten und einzelnen Ländern führt, ist schon lange nicht mehr aufzuhalten. Vor allem im wirtschaftlichen Bereich und im internationalen Warenverkehr schrumpfen Grenzen und Markteintrittsbarrieren immer mehr und machen Eines immer deutlicher. Wer heutzutage auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen haben möchte, der sollte sich so früh wie möglich interkulturelle Kompetenzen aneignen und sich mit dem Gedanken anfreunden, dass eine einzige im Schulunterricht erlernte Fremdsprache nicht mehr zeitgemäß ist. Besonders junge Menschen, die heute noch zur Schule gehen oder am Anfang ihres Studiums stehen, müssen sich mit anderen Kulturen und fremden Sprachen beschäftigen, um bei ihrer Bewerbung und im darauf folgenden Berufsleben Erfolg zu haben. Neben Social Skills und neuen Fähigkeiten, die vor einigen Jahren noch niemanden besonders interessiert haben, sind Fremdsprachenkenntnisse gefragter den je. Wer den ersten Schritt für seinen beruflichen Erfolg machen möchte, sollte sich also schon während seiner Ausbildung darum kümmern und sich möglichst viel mit anderen Kulturen und Ländern beschäftigen. Sprachkurse, Studienreisen, Fernstudium und Bildungsurlaub sind jetzt schon die Schlagworte in der Erwachsenenbildung und zeigen, wie wichtig die interkulturelle Kompetenz im Berufsleben geworden ist. Sei es nun eine Videokonferenz mit den Kollegen des Tochterunternehmens in Übersee oder ein Telefongespräch mit der Buchhaltung eines Lieferanten in London, gute mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse in mindestens einer Fremdsprache sind mittlerweile schon fast eine Voraussetzung und stehen in fast jeder Stellenanzeige unter den absoluten „must haves“.

Wer später im Berufsleben steht und mitbekommt, dass im wichtige Voraussetzungen fehlen, wird es schwierig haben, sich diese Fähigkeiten mühsam anzueignen. Viele Arbeitnehmer opfern heute bereits einen Teil ihres Jahresurlaubes um eine Sprachreise bzw. einen Sprachkurs im Ausland durchzuführen oder melden sich für einen Bildungsurlaub an, in dem beispielsweise ein Sprachkurs in London oder ein Sprachkurs in Spanien auf dem Programm steht.

Die Möglichkeiten um fehlende Sprachkenntnisse aufzubessern, wenn man erst einmal im Berufsleben steht, sind zwar vielzählig, dafür aber auch teurer und mühsamer als die bequeme Alternative, rechtzeitig und schon während der Ausbildung dafür zu sorgen. Einen Bildungsurlaub beim Arbeitgeben durchzusetzen ist nicht immer ganz einfach und selbst wenn man diesen von der Wichtigkeit überzeugen kann, so sind die zwei Wochen, die man innerhalb von zwei Jahren bezuschusst bekommt, nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn Fremdsprachenkenntnisse vollkommen fehlen oder durch die jahrelange Abstinenz nach dem Schulunterricht eingerostet sind. Statt einem Bildungsurlaub gibt es natürlich noch die Alternative, einen Sprachurlaub oder eine Studienreise während dem regulären Urlaub durchzuführen. Anbieter von Sprachkursen und Studienreisen gibt es wie genügend und ein Sprachkurs im Ausland bietet zusätzlich noch die Möglichkeit Land und Leute kennen zu lernen und das Ganze mit einer Erlebnisreise zu kombinieren. Die wesentlich bessere Alternative zu einem Sprachkurs im Ausland oder mehreren Studienreisen bzw. Bildungsurlauben während dem regulären Berufsleben ist aber immer noch die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen während dem Studium bzw. direkt vor oder nach der Ausbildung. Wer sich frühzeitig dafür entscheidet und ein Auslandsjahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt bzw. ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland durchführt, lernt nicht nur eine interessante Kultur und neue Lebensweisen kennen, sondern bekommt unter Garantie auch Sprachkenntnisse vermittelt, die man in dieser Weise niemals während einem kurzen Sprachurlaub oder einem Sprachkurs in England oder Spanien erzielen kann.

Schon während der Schulzeit bietet sich ein solches Auslandsjahr an, fällt es doch in dieser Zeit am wenigsten auf, wenn der Schulunterricht für ein Jahr unterbrochen wird und man den Auslandsaufenthalt „einschiebt“. Ein solches Auslandsjahr macht sich bereits hervorragend im Lebenslauf und ein weiterer großartiger Vorteil besteht darin, dass man bereist in jungen Jahren hervorragende Sprachkenntnisse vermittelt bekommt. Wer als Schüler ein Auslandsjahr in Südamerika , beispielsweise in Argentinien, Peru, Bolivien oder Ecuador absolviert oder einen längeren Auslandsaufenthalt in den USA oder Australien, der wird nach einem Jahr vielleicht schon perfekt und nahezu akzentfrei Spanisch oder Englisch sprechen. Der Vorteil des leichteren Lernens in jungen Jahren kommt noch dazu und macht ein Auslandsjahr während der Schulzeit fast schon unersetzbar. „Glück“ hat man dann vor allem, wenn die Gastfamilie, bei der man während dem Auslandsjahr wohnen wird, keine gemeinsame Sprache spricht und man auf diese Art gezwungen wird, ausschließlich deren Muttersprache zu sprechen. Untersuchungen zu diesem Thema bringen deutliche Ergebnisse. Ist man beispielsweise gezwungen, ausschließlich in der zu erlernenden Sprache zu kommunizieren, lernt man unvergleichlich mehr. Auch wenn die Kommunikation in der eigenen Sprache oder einer weiteren Sprache die von beiden Teilnehmern beherrscht wird, sich auf wenige Zeit am Tag beschränkt, hindert dies ungemein das Erlernen einer vollkommen neuen Sprache. Ein solches Auslandsjahr in jungen Jahren kann man dadurch nicht durch 100 Sprachkurse oder alljährliche Studienreisen ausgleichen.

Wer es verpasst, während der Schulzeit ins Ausland zu gehen, dem bieten sich während des Studiums oder vor bzw. nach einer Ausbildung weiterer Alternativen. Neben Sprachkenntnissen werden von Arbeitgebern und Personalchefs natürlich immer mehr „soft skills“ gefragt und man achtet dabei auf Teamfähigkeit, Organisationstalent sowie interkulturelle und soziale Kompetenzen. Was liegt also näher, als sich die Fähigkeiten während eines Auslandsjahres oder einem Auslandsaufenthalt während dem Studium beizubringen. Wer im Ausland studiert oder ein Praktikum im Ausland, beispielsweise ein Praktikum in Peru absolviert zeigt doch sofort, dass er fern von der Heimat und der elterlichen Unterstützung in der Lage ist, selbständig zu handeln und zu arbeiten bzw. mit anderen Menschen einer fremden Kultur zurechtkommt. Soll der Auslandsaufenthalt also nach der Schulzeit durchgeführt werden, entscheidet man sich meistens zwischen einem Praktikum im Ausland und Studieren im Ausland. Ein Auslandspraktikum kann dabei für ein ganzes Jahr oder ausschließlich in den Semesterferien durchgeführt werden. Alternativen für verschiedene Reiseländer und Praktikumsstellen gibt es genügend, wobei deutschsprachige Studenten bzw. Praktikanten immer mehr zu exotischeren Zielen tendieren. Wer heute ins Ausland geht und sich eine Praktikumsstelle sucht, der möchte ein Praktika in Peru oder generell ein Praktikum in Südamerika, ein soziales Jahr in Ecuador oder Paraguay, ein Praktikum in China oder ein kulturelles Jahr in Argentinien verbringen. Sinkende Flugpreise für Interkontinentalflüge nach Südamerika, den USA, China (vor allem nach Shanghai oder Peking) sowie die Möglichkeit ein solches exotisches Land kennen zu lernen sind einige Gründe für die Wahl eines solches Zieles für das Praktikum im Ausland. Schwieriger wird es durch diese Entwicklung natürlich, wenn es darum geht, einen geeigneten Praktikumsplatz in Südamerika oder eine Praktikumsstelle in Shanghai zu finden. Praktika in Peru sind zwar bei denjenigen Teilnehmern eines Auslandsaufenthaltes, die sich für Südamerika entscheiden, am beliebtesten, doch wie findet man die entsprechenden Praktika in Peru überhaupt?
Einen Praktikumsplatz für ein Praktikum in Spanien oder eine Unterkunft in London zu finden, scheint zwar schwierig aber doch irgendwie lösbar zu sein, doch wie wird man in solch exotischen Ländern fündig, in denen man überhaupt keine Kontakte hat? Wer sich für ein Praktikum in Südamerika ode rein Praktikum in China interessiert, der wird auf jeden Fall auf die Vermittlungstätigkeit einer Praktikumsbörse oder einer professionellen Praktikumsvermittlung angewiesen sein.

Potentielle Absolventen eines Auslandsjahres oder eines Auslandaufenthaltes mit Praktikumsbezug, die sich ihre Praktikumsstelle im Ausland lieber selber organisieren möchten stehen nämlich ebenfalls schnell vor einer ganzen Reihe an Probleme. Oft wird in solch exotischen Ländern wie China, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Chile oder in Australien und Neuseeland eine ganze Reihe an Dokumenten und Nachweisen verlangt, bevor ein Visum zu Studiumszwecken oder für ein Auslandspraktikum gewährt wird. Zusätzlich kommt oft noch ein Sprachtest für Auslandssemester und wenn die ausländische Universität keinen Sprachtest verlangt, so ist es die jeweilige Praktikumsstelle, die erst einmal einen Nachweis bzw. einen Sprachtest benötigt. Hat man kein international anerkanntest Zertifikat, wie beispielsweise ein Cambrigde Certificate (ESOL) oder ein TOEIC bzw. TOEFL-Test im Englischen bzw. ein DELE oder TELC Zertifikat im Spanischen nachzuweisen, weiß der potentielle Arbeitgeber nichts von dem Sprachniveau des zukünftigen Praktikanten. Für den zuständigen Mitarbeiter an dem jeweiligen Praktikumsplatz ist es oft viel zu aufwendig, sich um einen ausländischen Praktikanten zu kümmern und die erforderlichen Voraussetzungen zu prüfen. Man muss Formalitäten erledigen, Nachweise für die Visum erteilende Stelle ausfüllen und für den zukünftigen Praktikanten auch noch eine Beschäftigung organisieren. Aus diesem Grund landen weit über 90 % der Initiativbewerbungen ausländischer Praktikanten in fast allen Ländern grundsätzlich erst einmal in den (elektronischen) Papierkorb und werden in keinster Weise bearbeitet. Für den Bewerber ist dieser Prozess außerordentlich anstrengend und nervenaufreibend sowie durch die ständigen Portokosten, Telefongespräche und erforderlichen Dokumente auch noch extrem teuer. In vielen Ländern, insbesondere bei einem gewünschten Praktikum in Südamerika
oder einem Studium in Peru, Ecuador oder beispielsweise in Argentinien kommt ein weiterer Faktor hinzu, der einen europäischen und vor allem einen deutschsprachigen Bewerber innerhalb kürzester Zeit vollkommen aus der Fassung bringen kann. Vieles läuft in diesen Ländern nicht so, wie wir es aus der Heimat gewöhnt sind und dies wird vor allem im Umgang mit Ämtern, Universitäten und anderen Einrichtungen deutlich. Personen erscheinen mal eben nicht zum Termin oder versprechen einem, das benötigte Dokument bis morgen in die Post zu geben. Anschließend fahren sie dann drei Wochen in den Urlaub und sind nicht zu erreichen. Das man sehr oft versprochen bekommt, das etwas bereits zu hundert Prozent fest steht und ohne Probleme klappt, und sich danach alles in Luft auflöst, kann einen Bewerber aus unseren Landen schnellstens zur Verzweiflung bringen.

Selbst wenn man die Praktikumsstelle in Südamerika gefunden hat und dem Praktikum in Peru oder dem Praktikum in Ecuador nichts mehr im Wege steht, muss noch eine ädaquate Unterkunft gefunden und unter Umständen noch ein Sprachkurs organisiert werden. Besonders die Unterkunft kann sehr problematisch werden, egal ob sie von zu Hause organisiert werden soll oder sich persönlich vor Ort darum kümmern möchte. Während das erstere schlechthin unmöglich ist, möchte man keine um zweihundert Prozent überteuerte Wohnung mieten, stellt einen das andere vor ähnliche Probleme. Ein ausländischer Studierender oder Praktikant wird fast überall keine Wohnung oder andere Unterkunft zu einem ortsüblichen Preis bekommen, hinzukommt, dass in manchen Ländern bzw. Städten Unterkünfte erst gar nicht für ein paar Monate vermietet werden. Wer sich für das Praktikum in China eine Wohnung in Shanghai suchen möchte, wird schnell feststellen, dass erstens die Preise vollkommen überteuert sind und zweitens die Vermieter an einer Mietdauer von unter einem Jahr nicht interessiert sind. Möchte man doch für eine kürzere Zeit unterkommen, sind gigantische Aufschläge vorprogrammiert. Gleiches gilt für die Länder Lateinamerikas, obwohl es hier nicht ganz so schwierig ist, eine Unterkunft für einen oder mehrere Monate zu bekommen. Wer eine Unterkunft in Peru, eine Wohnung oder ein Apartment in Ecuador, Bolivien oder Argentinien sucht, wird allerdings gewaltig aufpassen müssen, zu welchem Preis man die Wohnung angeboten bekommt. Interessant ist oft, dass die Vermieter grundsätzlich davon ausgehen, einem „Gringo“ die Wohnung mindestens für den doppelten Preis, den man einem Einheimischen vorschlagen würde, zu verlangen. Die Praxis, von Touristen und Besuchern aus dem Ausland oft Preisaufschläge von mehreren Hundert Prozent zu verlangen, setzt sich leider in vielen südamerikanischen Ländern durch und zwingt einen bei der Wohnungssuche oft dazu, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer keine Praktikumsbörse oder eine Praktikumsvermittlung in Anspruch nehmen möchte, sollte zumindest eine ortskundige Person des Vertrauens mit auf die Wohnungssuche nehmen.

Entscheidend für die Wahl der richtigen Unterkunft während der Zeit des Auslandspraktikums ist natürlich nicht nur der Preis sondern auch die Entfernung zur jeweiligen Praktikumsstelle und natürlich die Sicherheit des Viertels. Wer sein Praktikum in Quito oder einer anderen Stadt Ecuadors, das Praktikum in Peru, ein Praktikum in Bolivien oder ein Praktikum in China absolvieren möchte, sollte ganz besonders auf die Lage seiner Unterkunft achten. Dabei kann sich natürlich nicht nur die Sicherheit des Viertels sondern auch der Preis unglaublich stark verändern, wenn man ein paar Straßen weiter nach einer Wohnung sucht. Die Einschätzung des Wohnungsmarktes in solch fremden Ländern ist für Ausländer meist recht schwierig.

Neben der Möglichkeit ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, besteht für Studenten natürlich ebenfalls die Möglichkeit an einer ausländischen Hochschule ein Auslandssemester zu belegen oder evtl. sogar ein komplettes Studium im Ausland durchzuführen.
Ein Auslandsstudium bietet genauso wie bei einem Praktikum im Ausland, die Möglichkeit, eine fremde Sichtweise bzw. andere Arbeitsmethoden und Aspekte des eigenen Fachgebietes vor Ort kennen zu lernen. Wer während eines einzelnen Semesters im Ausland studiert oder sich gleich für ein ganzes Studium im Ausland entscheidet, erhält damit gleich mehrere Pluspunkte für den heimischen Abschluss oder erwirbt einen ausländischen Abschluss, der einem unter Umständen Vorteile auf dem heimischen Arbeitsmarkt bringen kann. Daneben erwirbt man während einem Auslandsstudium Sprachkenntnisse, die man ansonsten schwerlich erwerben kann. Wer auch nur ein einziges Auslandssemester an einer Universität immatrikuliert ist und wirklich studiert, wird unglaublich viel von der jeweiligen Sprache lernen. Voraussetzung um an einer Hochschule im Ausland studieren zu können ist meisten ein Sprachtest für Auslandssemester oder ein Sprachnachweis für das Auslandsstudium, der durch ein Zertifikat oder eine Prüfung vorgelegt werden kann. Auch hier lohnt sich der Vergleich von Angeboten einiger professioneller Anbieter und beispielsweise einem Spezialisten für Südamerika-Studienaufenthalte, wenn man beispielsweise in Argentinien oder Peru studieren möchte. Auch preislich kann ein solcher professioneller Anbieter eine wirkliche Alternative zu der Studienplatzvermittlung einiger Hochschulen und Institutionen sein. Das „Angebot“ einiger deutscher Universitäten für Auslandssemester an Partnerhochschulen ist in der Regel auf die reine Studienplatzvergabe beschränkt und sehr kostenintensiv, wenn man nicht gerade ein Stipendium erworben hat. Manche Unis verlangen Gebühren von 1000 bis 2000 Euro, die dann gerade einmal den Sprachtest für Auslandssemester und den Bewerbungsvorgang einschließen, wobei manche Hochschulen eine hundertprozentige Chance auf den Studienplatz im Ausland gleich ausschließen. Hat man die den horrenden Preis für den Aufnahmetest, den man meistens an der heimischen Uni durchführen kann bezahlt, muss man sich in der Regel selbstständig um einen Flug ins gewünschte Land, eine Unterkunft in der Nähe der Uni und in fast allen Fällen noch selber um einen Sprachkurs kümmern. Sollen die Scheine, die man im Ausland erworben hat, dann hierzulande anerkannt werden, hat man sowieso die gleichen Schwierigkeiten, wie bei einem selbst organisierten Studium im Ausland oder bei einer Vermittlung durch eine professionelle Börse bzw. einem anderen Anbieter.

Wer sein Auslandsstudium auf ein ganzes Jahr im Ausland ausdehnen möchte, sollte sich neben dem Studium auf jeden Fall genügend Zeit nehmen, um wenigstens eine ausgedehnte Rundreise durch das Land oder den Kontinent zu unternehmen. Gerade bei einem Auslandsaufenthalt in Südamerika stehen neben dem Auslandsstudium oder dem Auslandspraktikum eine unendliche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, geographisch bzw. klimatisch unterschiedlichen Landschaftsformen und interessanten Kulturen zur Verfügung, die alle ein lohnendes Ziel für eine Südamerika Rundreise abgeben. Trotz der gewaltigen Entfernungen auf dem lateinamerikanischen Kontinent lohnt es sich beispielsweise während einem Studium in Argentinien oder einem Praktikum in Peru, eine Rundreise durch ein benachbartes Land einzuplanen. Inlandsflüge bzw. Flüge innerhalb Südamerikas sind recht günstig zu bekommen und für ein paar Euro kann man in jedem Land des Kontinents das meistgenutzte öffentliche Verkehrsmitteln, den Autobus in Anspruch nehmen. Wer sich für eine Ecuador Rundreise interessiert, kann mit einem Reisepreis von rund einem US-Dollar pro Fahrtstunde rechnen, wobei die Buslinien auch unterwegs an jeder gewünschten Stellen halten. In Peru lässt es sich während einer Peru Rundreise ebenfalls sehr günstig und wenn gewünscht, auch außerordentlich bequem reisen. Für 10 bis 15 Euro fährt man praktisch durch das halbe Land und kann bei diesem Preis bereits die Fahrt in einem sehr komfortablen klimatisierten Bus mit DVD-Videosystem und Bordservice erwarten – Getränke und Mahlzeiten inklusive.
Selbst in vergleichsweise recht „teuren“ Ländern wie Argentinien oder Chile sind passable Busreisen äußerst erschwinglich und machen eine Südamerika-Rundreise zu einem nicht allzu teuren Erlebnisreise durch diese phantastische Landschaft.

Eine Reise durch Lateinamerika lässt sich mit einer Dschungel Erlebnisreise durch die Regenwälder Amazoniens (in Peru oder Ecuador), mit einer Abenteuerreise durch die Bergwelt der Anden, einer Galapagos Kreuzfahrt um die berühmte Inselgruppe vor der Küste Ecuadors, einer Trekkingtour durch Bolivien oder mit einer Rundreise durch viele weitere einmalige Landschaftsformen kombinieren und ist damit die ideale Ergänzung zu einem Auslandsjahr oder einem Studienaufenthalt in Lateinamerika.

Tipps zu Rundreisen und Sehenswürdigkeiten in Südamerika gibt es in unserem Informationsseiten Reiseforum Südamerika hier im Blog.

Eine einmalige Kombinationsmöglichkeit zwischen einer Südamerika Rundreise und einer Sprachreise sind übrigens unsere bekannten Sprachrundreisen, die wir in verschiedenen Paketen anbieten und die sich nicht nur als Ergänzung für ein Auslandsstudium oder ein Praktikum in Südamerika eignen. Unsere Teilnehmer können sich hier ihre eigene Rundreise durch verschiedene Stationen in Südamerika zusammenstellen und an verschiedenen Orten in Peru oder Ecuador Spanisch, Aymara oder Quechua lernen. Als Spezialist für Südamerika-Reisen und Auslandsaufenthalte sowie Studienreisen durch den lateinamerikanischen Kontinent, beraten wir Sie natürlich gerne bei Ihrer individuellen Reiseplanung.

jetzt kommentieren? 21. Februar 2009

Reiseforum Südamerika – Ein Praktikum in Peru, dem Land der Inkas

Wenn es um die Planung für ein Auslandspraktikum während oder vor dem Studium, ein einzelnes Auslandssemester oder ein komplettes Studium im Auslandgeht, ist die erste und alles entscheidende Frage natürlich diejenige, in welchem Land man den Auslandsaufenthalt verbringen möchte. Wer während seinem Studium nur begrenzte Zeit zur Verfügung hat oder sogar ausschließlich während der Zeit des Auslandspraktikums das jeweilige Land erkunden kann, für den soll das Reiseland natürlich so exotisch und eindrucksvoll sein, wie möglich. Da man nach dem Studium wahrscheinlich bald voll im Berufsleben steht und für ausgedehnte Rundreisen durch ferne Länder keine Zeit mehr hat, möchte man das Studentenleben natürlich auch hier voll auskosten und die Zeit in den Semesterferien oder ein komplettes Semester für ein Praktikum im Ausland investieren, dabei reisen und Land und Leute kennen lernen. Ein Auslandspraktikum oder Studium im Ausland ist eines der wichtigsten Kriterien, nach denen Personalchefs im Lebenslauf von Bewerbern achten und dabei gilt fast schon die Devise, umso exotischer, desto besser. Der Bewerber zeigt damit, dass er Erfahrung gesammelt hat und in der Lage ist, auch fern vom „heimischen Herd“ Aufgaben zu meistern.

Für den Praktikanten ist ein Auslandspraktikum oder Studium im Ausland in einem exotischen Reiseland gleich doppelt wertvoll, bekommt man hier doch die einmalige Gelegenheit, während dem Studium Erfahrungen zu sammeln und Länder zu sehen, die man so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen wird. Neben dem Rentenalter, das von Pensionären für Rundreisen, Kreuzfahrten und ausgiebige Studienreisen in exotische Länder genutzt wird, ist die Zeit während des Studiums oft die einzige Zeit, in der man diese Reisen in jungen Jahren erleben kann. Kein Wunder also, dass sich immer mehr europäische Studenten für Auslandspraktika oder ein Auslandstudium in einem exotischen Land entscheiden.

Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Reiseländer für ein Studium oder Praktikum im Ausland stehen dabei die USA, Südamerika, Australien und Neuseeland. Alle diese Länder bieten einmalige Landschaften fern ab von zu Hause. War vor einigen Jahren die USA am beliebtesten und dabei auch gleichzeitig am unerreichbarsten für den Durchschnittsstudenten, gewinnen vor allem die südamerikanischen Länder immer mehr an Bedeutung. Im Gegensatz zu den anderen Ländern, die auf der Beliebtheitsskala der Studenten ganz oben stehen, bietet Südamerika neben der unglaublichen landschaftlichen und kulturellen Vielfalt einen weiteren Vorteil, der bei allen anderen Ländern vollkommen fehlt. Die meisten Staaten in Lateinamerika sind gerade für einen Studenten, der heutzutage meist sowieso mit einem gekürzten Budget haushalten muss, wesentlich günstiger und locken mit niedrigen Lebenshaltungskosten. Sind in den USA schon weit über 1000 USD im Monat erforderlich und für ein Auslandsstudium noch wesentlich höherer Beträge (wenn man nicht über ein Stipendium verfügt), so kommt man in einigen Ländern Lateinamerikas, wie Peru, Bolivien, Ecuador oder Paraguay schon mit 200 oder 300 Euro im Monat über die Runden. Auch im Vergleich mit Neuseeland oder Australien brauchen sich die Andenrepubliken nicht zu verstecken, sind die Kosten in den beiden Ländern am anderen Ende der Welt doch ebenfalls wesentlich höher. Dazu kommen noch die fast nicht mehr bezahlbaren Flugpreise für einen Interkontinentalflug nach Neuseeland bzw. Australien. Südamerikanische Reiseziele wie Peru, Ecuador oder Bolivien lassen sich teilweise schon für 500 bis 600 Euro (je nach Saison und Aufwendigkeit der Suche) anfliegen und selbst wenn man einen regulären Flug bucht, bekommt man zwischen 800 und 1200 Euro schon eine Menge an Angeboten von fast allen größeren europäischen Flughäfen.

Wer sich für ein Praktikum in Südamerika oder ein Auslandstudium auf dem Kontinent entscheidet, der sollte die zur Verfügung stehenden Länder ausgiebig vergleichen. Ein sehr guter Tipp für Auslandsreisende ist dabei Peru. Die Andenrepublik bietet eine unglaubliche landschaftliche und kulturelle Vielfalt und übertrifft darin alle anderen Länder Südamerikas bei weitem. Geheimnisvolle und undurchdringliche tropische Regenwälder, die für eine Dschungel Abenteuerreise bzw. Erlebnisreise durch die „grüne Hölle“ einladen, wunderschöne Küstenabschnitte mit paradiesisch schönen Pazifikstränden, Küstenoasen und Wüstengebieten, schneebedeckte Berge in den peruanischen Anden und die bei weitem größte Anzahl an Überresten und mystischen Stätten der Inkakultur sind nur ein Beispiel für die Vielfalt dieses Landes, das für eine Südamerika Erlebnisreise oder eine Rundreise durch die Anden beste Voraussetzungen bietet.

Als Spezialist für Südamerika, bieten wir verschiedene Programme für ein Praktikum in Peru, ein Studium in Peru, Einsatzmöglichkeiten für Arbeit bei einer Hilfsorganisation oder im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. einem Freiwilligen kulturellen Jahr. Selbstverständlich können Sie Ihren Auslandsaufenthalt in Peru mit einer Sprachreise verknüpfen.

Wenn Sie Spanisch lernen möchten oder vielleicht Kenntnisse in der Sprache der Inka erlangen wollen, buchen Sie doch gleich einen Spanischkurs in Chiclayo oder einen Quechu-Intensivkurs in Cusco mit.

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