Monatsarchiv März, 2009
Neben den ägyptischen Pyramiden im Tal der Könige, sind wohl die Pyramiden in Südamerika die bekanntesten Vertreter dieser mystischen Bauwerke. Auf dem lateinamerikanischen Kontinent gab es jedoch eine ganze Reihe an unterschiedlichen Hochkulturen, die Pyramiden bauten und wer einmal die Zeit für eine ausgiebige Lateinamerika Rundreise hat, sollte sich unbedingt einige der Pyramiden in Südamerika anschauen. Zu den faszinierendsten Bauwerken dieser Gattung gehören wohl die gigantischen Ruinen der Maya, die gleichfalls zu den mysteriösesten Völkern unsere Erde zählten. Zu Zeiten ihrer Hochkultur vor mehren tausend Jahren verfügten die Maya bereits über ein architektonisches und astronomisches Wissen, dass Wissenschaftler unserer Zeit immer wieder aufs Neue fasziniert. Die Maya errichteten perfekt ausgerichtete Pyramiden und monumentale Tempelanlagen bis sie dann fast von einem auf den anderen Moment spurlos verschwanden.
Neben den Pyramiden der Maya, die in Mittelamerika, vor allem im heutigen Yucatan und Guatemala stehen, gibt es aber eine ganze Reihe anderer Völker die gleichartige Bauwerke errichteten. Neben den Inka, die hauptsächlich in Peru, aber auch teilweise in Bolivien und Ecuador genauso faszinierende Monumente wie beispielsweise die vergessene Stadt Machu Pichu oder die Festung Saqsaywaman bei Cusco errichteten, gibt es unter anderem in Peru weitere mindestens genauso mysteriöse Ruinen zu bestaunen. Wer sich für ein Praktikum in Peru oder einen Auslandsaufenthalt in der Andenrepublik entscheidet und sich dabei in der nordperuanischen Stadt Chiclayo aufhält, sollte unbedingt einmal einen Ausflug zum geheimnisvollen Tal der Pyramiden von Túcume in der Nähe Chiclayos unternehmen. Chiclayo bietet neben den Pyramiden von Túcume übrigens weitere archäologische Highlights. Beispiele sind das Grab und die Pyramide des berühmten Herrn von Sipan, dessen Grabbeigaben und Mumien man in einem Museum in Lambayeque besichtigen kann, oder die aus Lehmziegeln erbaute Stadt Chan Chan, die einst die mächtige Hauptstadt des Chimu – Reiches war.
Wenn man schon in Chiclayo ist, stellen dann die archäologischen Stätten der Huaca Rajada ein weiteres lohnendes Ziel dar, da sie ebenfalls nur einen Katzensprung von Chiclayo entfernt liegen. Chiclayo eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zu weiteren Rundreisen nach Ecuador oder in den schönsten Teil des peruanischen Amazonas Regenwaldes und wir empfehlen die Stadt immer wieder als Station für ein Auslandspraktikum, ein ganzes Auslandsjahr oder einen Studienaufenthalt in Peru. Wer sich für Peru entscheidet sollte allerdings auf jeden Fall einen Abstecher in die südliche Region des Landes und in die Anden unternehmen. Städte wie Cusco, die übrigens als schönste Stadt Südamerikas gilt und ein absolutes Highlight jeder Südamerikareise ist, oder Arequipa, sind dabei ein absolutes Muss. In der Nähe von Cusco lässt sich dann auch das Wahrzeichen Perus besichtigen, die lange Zeit vergessene Stadt Machu Pichu, die inzwischen sogar zu den „Neuen Weltwundern“ gewählt wurde. Interessante Bauwerke gibt es in der Region im Überfluss und in der direkten Nähe von Cusco liegen hunderte von Tempelanlagen, Ruinen und Festungsbauten der Inka.
Wer sich für Pyramiden in Südamerika interessiert, für den gilt es natürlich ebenfalls eine Tour zu einer der größten Pyramiden Lateinamerikas einzuplanen, nämlich zur Sonnenpyramide „Huaca del Sol“, die am Ausgang des Tals von Moche in Peru liegt.
Wer sich für ein Praktikum in Südamerika oder Mittelamerika entscheidet, spielt oft mit dem Gedanken, ein Praktikum bei Hilfsorganisationen zu leisten. Trotz einer steigenden Wachstumsrate in vielen Ländern Südamerikas, leben gerade in der Andenregion des Kontinents noch sehr viele Menschen unter der Armutsgrenze und aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung sind vor allem Kinder, alte Menschen und allein erziehende Mütter die Leidtragenden dieser Situation. Ohne die Mitarbeit bei Hilfsorganisationen, die hauptsächlich von Freiwilligen aus Europa und den USA geleistet wird, wäre die Unterstützung dieser Menschen einfach nicht möglich. Ein Praktikum bei einer Hilfsorganisation in Peru, Bolivien oder in Mexiko ist also eine gute Möglichkeit, während dem Auslandsaufenthalt eine wirklich sinnvolle Tätigkeit auszuüben und dabei noch wunderbare Eindrücke für das ganze Leben zu sammeln. Wir bieten unseren Teilnehmern Praktikumsplätze bei Hilfsorganisationen und gemeinnützigen Einrichtungen in verschiedenen Ländern Südamerikas an, wobei Praktikumsstellen bei Hilfsorganisation und anderen Einrichtungen aus den verschiedensten Bereichen zur Verfügung stehen.
Ob Sie sich nun während dem Auslandspraktikum eher sozial engagieren und in einem Waisenhaus in Peru arbeiten möchten, Ihre Famulatur als Mediziner in einem Krankenhaus in Ecuador oder Peru absolvieren wollen oder sich für die Mitarbeit bei einer Hilfsorganisation in Bolivien entscheiden, die sich um allein erziehende Frauen kümmert, es stehen unterschiedlichste Stellen für Ihren Freiwilligendienst bereit. Neben Praktikumsstellen bei Hilfsorganisationen und karikativen Einrichtungen besteht ebenfalls die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Nationalpark oder einer Wiederaufforstungseinrichtung anzutreten. Wir haben Stellen für ein Praktikum in einem Nationalpark in Ecuador sowie in verschiedensten Umweltprojekten in Quito, auf den Galapagos Inseln oder mitten im Amazonas Regenwald mit im Programm. Ein Praktikum im Nationalpark oder in einem Umweltprojekt eignet sich übrigens auch hervorragend für Studenten/innen der Biologie oder Forstwirtschaft, die sich für ihr berufspraktisches Semester oder ihr Pflichtpraktikum eine Stelle im Ausland aussuchen möchten. Wir möchten auf diesem Weg ebenfalls Studenten/innen unterstützen die gerne ihre Diplomarbeit in Verbindung mit einem ökologischen Projekt entwickeln oder weiterbringen möchten. Wenn Sie sich für ein Praktikum oder ein Thema für eine Diplomarbeit interessieren, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns doch einfach hier.
Ein Praktikum bei einer Hilfsorganisation lässt sich übrigens auch auf ein ganzes Jahr ausdehnen und in Ecuador bieten wir beispielsweise ein komplettes Auslandsjahr und Mitarbeit bei einer Hilfsorganisation oder in einem ökologischen Projekt bzw. in Verbindung mit einem Nationalpark Praktikum an. Auch in Peru können Sie während einem ganzen Auslandsjahr ein Praktikum bei einer Hilfsorganisation absolvieren. Für Teilnehmer, die sich gerne sozial engagieren wollen, bieten wir Komplettpakete mit Unterkunft bei einer Gastfamilie, Vollpension und Sprachkurs zu äußerst günstigen Preisen an. Ein ganzes Auslandsjahr in Peru inklusive Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie mit Vollpension, Stellenvermittlung, Abholung vom Flughafen und Transfer haben wir beispielsweise schon für 4235,- Euro im Programm. Alle Informationen über ein Auslandsjahr oder einen Freiwilligendienst in Peru finden Sie in unserer Rubrik Freiwilligendienst in Südamerika / Peru.
Neben unseren vergünstigten Preisen für Auslandspraktika und Freiwilligendienste in Südamerika haben wir auch die Konditionen für unseren Klassiker, die 3-wöchige Studienreise durch Ecuador ins Jahr 2009 verlängert. Wie gehabt, kann die Rundreise mit Sprachkurs als dreiwöchiges Grundpaket gebucht werden, wobei jeder einzelne Baustein wieder beliebig verlängerbar ist.
Unsere Studienreise startet in Quito, der wunderschönen Hauptstadt Ecuadors, wo unsere Teilnehmer direkt vom Flughafen abgeholt werden. Von dort aus geht es direkt weiter zur Unterkunft bei einer unserer sorgfältig ausgewählten ecuadorianischen Gastfamilien, die alle in der Nähe unserer Sprachschule in Quito wohnen. Unsere familiäre Partnersprachschule befindet sich in einem sehr schön restaurierten Kolonialgebäude, dass gerade einmal 10 Minuten zu Fuß vom berühmten Mariscal Viertel entfernt liegt und eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz besitzt. Das Schulgebäude verfügt über eine eigene Bibliothek, Pausen- und Aufenthaltsräume sowie über eine eigene Wäscherei und einen Multimediaraum mit kostenlosem Internet-Zugang. Während der ersten Woche besuchen Sie einen Spanisch Intensivkurs und haben zudem die Möglichkeit, an einem lateinamerikanischen Tanzkurs teilzunehmen.
Nach dem Unterricht besteht genügend Zeit um die quirlige Metropole in den Anden genauer kennen zu lernen und die einmalige Atmosphäre dieser Stadt zu genießen. Quito liegt auf über 3.000 Metern Höhe und ist umrandet von schneebedeckten Berggipfeln und Vulkanbergen. Die Stadt besitzt einen einmaligen Charme, mit seiner wunderschönen Altstadt und den kleinen Gassen, unzähligen Kirchen und Sakralbauten sowie dem grandiosen Panoramblick auf die umliegenden Berghänge der Andenwelt. Das historische Zentrum Quitos war übrigens der erste Ort weltweit, der in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde und ist ein absolutes Muss für jede Südamerika-Reise.
Nach der ersten Woche geht es weiter nach Otavalo, einer kleinen Stadt im Norden Ecuadors, die für ihr Kunsthandwerk und ihre typischen Märke berühmt ist. Otavalo liegt eingebettet zwischen den Vulkanen „Imbabura“ und „Cotocach“, in der Nähe der Grenze zu Kolumbien. Die Bevölkerung der Stadt besteht hauptsächlich aus Familien indigener Abstammung und bietet eine unglaubliche Vielfalt an bunten und exotischen Eindrücken, unzählige typische Märkte auf denen traditionelle Handwerkskunst, regionale Spezialitäten oder schamanistische Artefakte angeboten werden. Hier können Sie die ursprüngliche südamerikanische Kultur auf einmalige Art und Weise erleben.
Die Umgebung Otavalos lädt zu Ausflügen zum berühmten „Parque del Condor“, dem Lago San Pablo oder dem Wasserfall von Peguche ein und wenn Sie möchten, haben Sie die Möglichkeit, in den umliegenden Bergen zu wandern oder die Andenwelt mit dem Mountain Bike oder per Pferd zu erkunden.
Unsere Sprachschule liegt in einer kleinen Siedlung in Otavalo, in deren Nähe auch unsere Gastfamilien wohnen. Die Unterkunft besteht wieder aus einem Einzelzimmer mit Bad und Vollpension bei der Familie. Wer Interesse hat, kann übrigens nach dem Intensivkurs zusammen mit einigen Familien die Arbeit auf einer der Farmen beobachten oder sogar gerne selber einmal mit anpacken und erleben, wie die Landwirtschaft in den Anden teilweise noch mit sehr traditionellen Methoden betrieben wird.
Nach dieser zweiten Woche voll mit neuen und intensiven Eindrücken geht es weiter zum absoluten Highlight unserer Rundreise, nämlich direkt in die Napo Region Ecuadors und damit mitten in die „Grüne Hölle“ des Amazonas-Regenwaldes.
Die Region um Napo ist einer der letzten biologischen „Hotspots“ unserer Erde und ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Mitten im Urwald befindet sich die Dschungel-Lodge unsere Partnerorganisation, die sich mit Wiederaufforstungs- und Erhaltungsarbeiten in diesem ursprünglichen Teil des Regenwaldes in Ecuador beschäftigt. Sobald wir an den Rand des Urwaldes gelangen, wird der restliche Weg bis zur Lodge übrigens mit motorisierten Kanus fortgesetzt.
Den restlichen Teil unsere Rundreise durch Ecuador verbringen Sie dann inmitten der exotischen und paradiesischen Kulisse des Amazonas-Waldes. Nach dem Sprachkurs am Vormittag, der direkt auf unserer Lodge abgehalten wird, haben Sie den ganzen restlichen Tag Zeit, um diese fantastische Umgebung zu erkunden, etwas über die traditionelle Urwald-Medizin der Indios und deren Kultur zu erfahren oder an einer der geführten Touren durch den Dschungel teilzunehmen.
Nach diesem einmaligen Aufenthalt in der ecuadorianischen Selva, der Urwaldregion des Landes, geht es wieder zurück nach Quito.
Unser Komplettangebot für unsere Studienreise durch Ecuador beinhaltet dreimal einen vollständigen Intensivkurs Spanisch, Unterkunft mit Vollpension über die gesamte Dauer, Abholung am Flughafen in Quito, den Transfer zu allen Stationen unserer Rundreise, die Teilnahme am Tanzkurs in Quito und wie bei allen unseren Programmen, die Möglichkeit unseren Online-Sprachkurs zu nutzen sowie Ihre Spende an ein soziales Projekt in Südamerika.
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Ob man sich nun für ein Praktikum im Ausland oder ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland entscheidet, beginnen die ersten Schwierigkeiten meistens schon bei der Bewerbung um eine geeignete Praktikumsstelle im Ausland bzw. einen Platz für das Freiwillige Soziale Jahr. Während man sich für ein Auslandspraktikum lediglich nach der gewünschten Praktikumsstelle umschauen muss, kommt bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr noch die wesentlich aufwendigere Suche nach einer Trägerorganisation hinzu, wenn der Auslandsaufenthalt auch als Freiwilliges Jahr anerkannt werden soll. Sowohl auf Stellen für ein Praktikum im Ausland, als auch auf Stellen anerkannter Trägerorganisationen kommen in der Regel wesentlich mehr Bewerber, als es freie Plätze gibt, zum anderen ist die Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern im Ausland oft eine Sache für sich. Möchte man seine Praktikumsstelle im Ausland selber organisieren, besteht der erste Schritt darin, sich erst einmal einen Überblick über die Angebotssituation an Praktikumsstellen im gewünschten Land bzw. der ausgesuchten Stadt zu beschaffen. Auch wenn kleine oder mittelständische Betriebe oft einen hohen Nutzen von Praktikanten haben, vor allem wenn es sich dabei um einen qualifizierten Mitarbeiter handelt, tun sich die meisten Unternehmen sehr schwer, überhaupt Bewerbungsschreiben von potentiellen Praktikanten durchzulesen bzw. Zeit zu investieren und sich ernsthaft mit der Bewerbung zu beschäftigen. Ein Großteil der Schreiben, seien es nun E-Mails oder Briefe wandern daher ungelesen in den (elektronischen) Papierkorb, wenn Sie manchmal überhaupt gelesen werden, dann nur von Mitarbeitern in einem Sekretariat oder Call Center, die in der Beschäftigung mit einem Bewerbungsschreiben oft einen amüsanten Zeitvertreib sehen.
Jeder, der sich einmal auf eine Praktikumsstelle im Ausland bewirbt, wird diese leidvolle Erfahrung machen und von der sehr niedrigen Rücklaufquote enttäuscht werden, wenn es denn überhaupt zu einer Antwort kommt. Selbst wenn die Bewerbung zum Entscheidungsträger gelangt, sind diese oft zeitlich so eingespannt, dass sie keineswegs Lust haben, sich noch mit dem Anliegen eines ausländischen Bewerbers zu beschäftigen oder es fehlen sprachliche Fähigkeiten, wenn das Schreiben sogar nur in Englisch verfasst ist und das Auslandspraktikum in einem Land mit einer anderen Muttersprache absolviert werden soll. Zusätzlich zu diesen Schwachpunkten einer Initiativbewerbung auf Praktikumsstellen, die fast alle auch bei einem Praktikum im Inland auftreten können, kommt bei Bewerbungen auf Praktikumsstellen im Ausland noch ein weiterer wesentlicher Faktor hinzu. Selbst wenn die Unterlagen so knapp wie möglich gehalten sind, entstehen bei einem Postversand ins Ausland, vor allem wenn die Praktikumsstelle in einem weiter entfernten Land, beispielsweise bei einem Praktikumsplatz in Südamerika, Australien, Neuseeland, China oder den USA liegt, wesentlich höhere Portokosten. Entscheidet man sich für ein Praktikum in Südamerika oder Asien kommt noch der unsichere Postweg hinzu, der sich, wenn überhaupt, nur durch noch teurere Expresssendungen vermeiden lässt. Es ist keine Seltenheit, dass eine Postsendung nach Peru, Brasilien oder Argentinien mehrere Monate in einem Zolllager liegt, bevor Sie unter Umständen ganz verschwindet oder der Adressat eine Mitteilung bekommt, dass er die Postsendung persönlich abholen muss. Nutzt man einen der zuverlässigeren Dienste mit Zustellbenachrichtigung und Sendeverfolgung von Unternehmen wie United Parcel Service zahlt man für ein einzelnes DIN A4 Blatt im Kuvertumschlag teilweise 50 bis 60 Euro, soll der Brief nach Ecuador, Peru oder in ein anderes südamerikanisches Land gelangen.
Alles in allem ist eine Eigenbewerbung auf eine Praktikumsstelle im Ausland eine langwierige und kostenintensive Angelegenheit, die in den meisten Fällen nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Abhilfe schaffen hier nur professionelle Anbieter, von denen es unzählige auf dem Markt gibt. Neben einigen institutionellen oder sogar halböffentlichen Organisationen gibt es eine ganze Reihe an privaten Anbietern, die Praktikumsstellen im Ausland offerieren, wobei es hier umso wichtiger ist, die Angebote genauestens zu vergleichen. Manche dieser Praktikumsbörsen entpuppen sich allzu schnell als Kostenfallen, vor allem wenn horrende Preise für Unterkunft und Sprachkurse verlangt werden und es keine Langzeitangebote gibt. Ein wesentliches Kriterium zur Entscheidungsfindung können eben diese Langzeitangebote sein, da viele private Anbieter, die lediglich Dienste ausländischer Agenturen anbieten, meisten nur in der Lage sind, die gleichen Preise pro Woche zu nehmen. Ein Sprachkurs mit Einzelunterricht kostet dann eben 250 Euro in einer australischen Universitätsstadt, die Unterkunft 150 Euro pro Woche und die Vermittlung der Praktikumsstelle wird mit einem Betrag zwischen 300 und 500 Euro berechnet. Anbieter die eigene Programme zur Verfügung stellen, haben in der Regel für Ihre verschiedenen Zielländer differenzierte Angebote und stellen für Studenten und Teilnehmer, die an einem längerfristigen Auslandsaufenthalt oder sogar einem kompletten Auslandsjahr interessiert sind, wesentlich günstigere Konditionen zur Verfügung. Wichtig ist auf jeden Fall ein objektiver Vergleich der Kostenstruktur und natürlich der angebotenen Praktikumsstellen im Ausland.
Freiwilliges Soziales Jahr in Südamerika: Freiwilligendienst in Peru
Wer ein Praktikum im Ausland absolvieren möchte und dabei daran denkt, sich während dem Auslandspraktikum im sozialen Bereich zu engagieren, sollte mit dem Gedanken spielen, sich für einen unserer Freiwilligendienste in Südamerika anzumelden. Wir bieten derzeit immer feste Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Freiwilligendienst in Peru an und vermitteln unseren Teilnehmern gerne eine Stelle in einer unserer Städte, die wir immer fest im Angebot haben. Ob Sie nun als Student der Medizin ein freiwilliges Praktikum im Ausland durchführen möchten oder Ihre Famulatur in Südamerika planen, in einem Waisenhaus arbeiten und bei der Betreuung von bedürftigen Kindern mithelfen möchten oder sich im Rahmen eines ökologischen Projektes engagieren wollen, haben wir bestimmt das passende Angebot im Programm. Selbst wenn Sie eine Praktikumsstelle im Ausland suchen, die Sie für Ihr Studium angerechnet bekommen müssen oder bestimmte Tätigkeitsmerkmale für das Auslandspraktikum benötigen, haben Sie die Möglichkeit unsere vergünstigten Angebote für Freiwilligendienste im Ausland in Anspruch zu nehmen. Bereits ab einem Monat bis zu einer Dauer von einem kompletten Auslandsjahr in Peru oder in Ecuador stellen wir unsere Freiwilligendienste im sozialen Bereich kostenlos zur Verfügung und erheben keinerlei Vermittlungsgebühr. Kosten für Unterkunft, Sprachkurse und Verpflegung bei Gastfamilien oder in den jeweiligen Einrichtungen sind ebenfalls für Teilnehmer an einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Freiwilligendienst reduziert.
In Ecuador bieten wir beispielsweise verschiedene Ökologische Programme an, ein komplettes Auslandsjahr mit Unterkunft, Sprachkurs sowie Verpflegung kostet mit Zwischenaufenthalt, Unterkunft und Sprachkurs in Quito nur 6303,- Euro inklusive allen Leistungen und in Chiclayo bieten wir ein Auslandsjahr in Peru schon für 4235,- Euro inklusive Sprachkurs, Unterkunft im Einzelzimmer, Vollpension und allen Zusatzleistungen wie persönlicher Abholung am Flughafen und Transfer von Lima nach Chiclayo an.
Neben Ihrer Spende an ein soziales Projekt in Südamerika, die immer in unseren Paketpreisen inbegriffen ist, haben Sie so die Möglichkeit während Ihrem Auslandsaufenthalt in Südamerika wirklich sinnvolle Hilfe und mit Ihrer Tätigkeit im Ausland einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der jeweiligen Region zu leisten. Melden Sie sich jetzt für ein Auslandsjahr in Peru oder einen Auslandsaufenthalt in Ecuador an.
Wer vor der Alternative steht, entweder den Zivildienst in Deutschland zu absolvieren oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Freiwilliges Kulturelles Jahr im Ausland durchzuführen, steht oft vor einer ganzen Menge an organisatorischen Problemen. Zum einen gibt es wesentlich mehr Interessenten und Anfragen für eine Stelle im Ausland, als es Angebote gibt, zum anderen gibt der Gesetzgeber ziemlich viele Restriktionen bei der Stellenauswahl vor. Wer sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewirbt, muss zuallererst eine Trägerorganisation vorweisen können, die ihren Sitz zwingend im Inland haben muss. Trägerorganisationen, die Stellen für ein Freiwilliges Jahr im Ausland bereitstellen, sind unter anderem die Evangelische und die Katholische Kirche, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder einige andere Institutionen, wie die Jugendaufbauwerke oder der Internationale Bund.
Hat man eine geeignete Trägerorganisation für ein Freiwilliges Soziales Jahr gefunden, gibt es allerdings weitere wesentliche Kriterien, die beachtet werden müssen. In der Regel beinhaltet die Vorbereitung für den Auslandseinsatz mindestens 5 Wochen Bildungsmaßnahmen, die auf jeden Fall in Deutschland durchgeführt werden müssen. Problematisch ist bei Stellen, die von einer anerkannten Trägerorganisation angeboten werden, auch oft die Finanzierung des freiwilligen Einsatzes. Denn obwohl der Gesetzgeber ein Taschengeld vorsieht, dass in Deutschland bei derzeit 150 Euro im Monat liegt und sich im Ausland an den Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land orientiert, gibt es keine Regelung für Unterkunft und Verpflegung während der Tätigkeit im Ausland. Bei vielen Trägerorganisationen sind Kost und Logis daher ganz oder oft auch teilweise vom Teilnehmer selber zu tragen, oder dieser ist darauf angewiesen, sich eine weitere Unterstützung durch eine Stiftung oder einen Spendenkreis zu organisieren. Grundsätzlich hat man bis zu einem bestimmten Alter auch Anspruch auf Kindergeldzahlung während einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Ausland, doch die Finanzierung ist doch insgesamt eine schwierige Angelegenheit. Die Unterstützung durch den Träger unterscheidet sich immer sehr stark je nach Organisation, Zielland und nach dem jeweiligen Projekt.
Freiwilligendienste im Ausland können jedoch nicht nur im Rahmen eines anerkannten Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines FÖJ durchgeführt werden, es gibt auch eine ganze Reihe weiterer Angebote, die aber nicht gesetzlich geregelt sind. Angeboten werden oft Friedensdienste, Workcamps oder Freiwilligendienste von gemeinnützigen Institutionen und internationalen Hilfsorganisationen, bei denen die Bedingungen vorher mit der Trägerorganisation ausgehandelt werden müssen.
Vorteile bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland seit einigen Gesetzesänderungen (die Anrechnung als zusätzliches Wartesemester gibt es nur noch unter besonderen Bedingungen und nicht mehr für Absolventen, die sich aktuell für eine Stelle bewerben) nur noch für männliche Teilnehmer, die ein Freiwilliges Soziales Jahr als Ersatzdienst angerechnet bekommen möchten. Wer als männlicher Bewerber sowieso ausgemustert wurde oder seinen Zivildienst bzw. den Wehrdienst schon geleistet hat, hat also durch ein FSJ oder ein FÖJ keinerlei Vorteile mehr. Eine echte Alternative sind in diesem Fall Freiwilligendienste, die von gemeinnützigen oder sogar privaten Organisationen angeboten werden. Hier kann man sich unter Umständen eine ganze Menge an organisatorischen Schwierigkeiten sparen, der „Bewerbungsmarathon“ und das monatelange Ausfüllen von Formularen und Vorsprechen bei Behörden entfallen hier nämlich ganz. Bekommt man ein günstiges Angebot für einen Freiwilligendienst im Ausland, der bei manchen Anbietern schon Unterkunft, Sprachkurs und Verpflegung beinhaltet, kann man unter Umständen sogar noch etwas im Vergleich zu einem anerkannten Freiwilligen Sozialen Jahr sparen!
Wer eine Anerkennung nicht unbedingt benötigt, kann sich außerdem ebenfalls bei Anbietern von Praktikumsstellen im Ausland umschauen, denn auch hier kann man oft im sozialen oder ökologischen Bereich arbeiten und bekommt oft günstigere Angebote. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn vor allem manche private Anbieter haben oft überteuerte Pakete im Programm. Unterkunft und Sprachkurs im Ausland summieren sich schnell zu ein paar hundert Euro die Woche und bei vielen Anbietern oder „Praktikumsbörsen“ handelt es sich bei den Praktikumsplätzen im Ausland um unpassende Angebote von der Stange, für deren Vermittlung auch noch horrende Gebühren verlangt werden. Praktiziert wird dies zum Beispiel in vielen europäischen Ländern, allen voran in Spanien, wo es hunderte von Praktikumsvermittlern gibt, die unerwünschte Jobs in der Hotel- und Gastronomiebranche an unwissende Bewerber vergeben. Oft wird auch noch mit einer Vergütung für das Auslandspraktikum geworben, nachher stehen die „Praktikanten“ dann oft über 8 Stunden in einer Hotelküche und schälen Kartoffeln und Zwiebel für einen eher bescheidenen Lohn von 300 oder 400 Euro im Monat, für den noch nicht einmal ein einheimischer Niedriglohnarbeiter arbeiten möchte.
Academical Travels bietet unter anderem Praktikumsplätze im sozialen und ökologischen Bereich an, wobei für Teilnehmer, die sich während dem Auslandsaufenthalt, sei es nun im Rahmen von einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Freiwilligendienst engagieren möchten, besondere Konditionen gelten. Wer an einem Freiwilligendienst im Ausland, beispielsweise einem FSJ in Südamerika teilnimmt, bekommt unsere Komplettpakete zu wesentlich günstigeren Konditionen. Grundsätzlich entfällt für alle Teilnehmer die Vermittlungsgebühr für die Arbeitstelle im Ausland und die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Sprachkurse sind ebenfalls reduziert. Für einen Freiwilligendienst in Peru bieten wir beispielsweise schon einen Monat mit Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie und Verpflegung für 645,- Euro, ganze drei Monate Freiwilligendienst in Peru für 995,- Euro, ein halbes Jahr Auslandsaufenthalt mit verlängertem Sprachkurs für 2385,- Euro oder ein komplettes Auslandsjahr in Peru für 4235,- Euro an. Die Angebote enthalten dann selbstverständlich schon die gesamte Unterkunft im Einzelzimmer, die Verpflegung, Stellenvermittlung, Sprachkurs vor Ort sowie unseren Online-Sprachkurs und Ihre Spende an ein soziales Projekt in Peru.
Alle unsere Angebote für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Freiwilligendienst in Südamerika finden Sie auf unseren Seiten Freiwilliges Soziales Jahr – Spanisch Programme.
Praktikumsbörse Südamerika: Praktikum in Peru
Ein Auslandspraktikum in Südamerika ist sicherlich die beste Wahl, möchte man während einem Auslandsaufenthalt nicht nur Spanisch lernen, sondern auch einen der interessantesten Kontinente unserer Erde mit einer faszinierenden Kultur und Landschaft erleben. Ein Praktikum in Südamerika ermöglicht einem, während des Aufenthaltes auf dem Kontinent, die verschiedensten Klimazonen und Landschaftsformen kennen zu lernen. Während Peru, Bolivien und Ecuador die Gebirgszüge der Anden mit ihren weit in den Himmel hineinragenden Berggipfeln bieten, findet sich in Südamerika auch jede weitere Art von Landschaftsform. Von den teilweise fast unpassierbaren und atemberaubenden Regenwäldern des Amazonas, die es hauptsächlich in Peru und Brasilien, aber auch in fast allen anderen Ländern Südamerikas gibt, über trockene Wüsten, riesige Salzseen, Vulkanberge und Küstenoasen, bis hin zu endlosen Steppenlandschaften und Savannen, bietet Lateinamerika einfach alles.
Das vielfältigste Land schlechthin und der absolute Geheimtipp für ein Praktikum in Südamerika oder ein ganzes Auslandsjahr, ist wohl Peru. Wer sich für ein Praktikum in Peru entscheidet, hat die Möglichkeit dieses vielfältige Land mit seiner reichhaltigen Flora und Fauna sowie einer äußerst interessanten Kultur kennen zu lernen. Peru besitzt grundsätzlich drei vollkommen verschiedene Klimazonen, die sich weiter unterteilen. Zum einen die peruanische „Sierra“, die Andenregion mit solch fantastischen Städten wie Arequipa oder Cusco, der angeblich schönsten Stadt ganz Südamerikas. In den Anden Perus kann man schon allein eine längere Südamerika-Reise verbringen, ohne dass man Gefahr läuft, Langeweile zu bekommen. Cusco und Arequipa sind einfach absolute Highlights jeder Rundreise durch Lateinamerika, die jeder einmal gesehen haben sollte. Der tiefste Canyon der Welt bei Arequipa, der Colca Canyon oder die sagenumwobene vergessene Stadt der Inkas bei Cusco, Machu Pichu, sind nur zwei der vielen Attraktionen, die man in der peruanischen Sierra vorfindet.
Die zweite und mindestens genauso faszinierende Klimazone in Peru, ist die „Selva“, der peruanische Teil des Amazonas-Regenwaldes. Wer einmal einen wirklich ursprünglichen Regenwald ohne Massentourismus erleben möchte, sollte sich bei der Wahl einer Praktikumsstelle in Südamerika ebenfalls unbedingt für ein Praktikum in Peru entscheiden. Das Land gilt allgemein als die Wiege des Amazonas und ein Großteil des Landes besteht aus Regenwald. Obwohl die meisten Touristen in Peru in die fast schon überlaufene Region um Puerto Maldonaldo reisen, bietet das Land weitaus schönere und natürlichere Plätze. Städte wie Iquitos, die Dschungelstadt auf dem Wasser, sollten dabei unbedingt auf jedem Tourplan einer Peru-Rundreise stehen. Der geeigneteste Ort für ein Praktikum in Peru ist wohl Chiclayo, möchte man neben seinem Auslandsjahr oder dem Auslandspraktikum in Peru noch viel vom Land sehen. Praktikanten, die sich für Lima oder Cusco entscheiden, haben dann nämlich den Nachteil, dass sie große Strecken zurücklegen müssen, um zu weiteren wichtigen Stationen zu reisen. Ein Praktikum in Chiclayo ermöglicht schnelle Reisen in die Dschungelregion Perus und auch Ecuadors, da das Nachbarland sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln in kürzester Zeit erreicht werden kann.
Die dritte große Klimazone des Landes ist die peruanische Costa, an der sich trockene Halbwüstenabschnitte mit fruchtbaren Küstenoasen abwechseln. Die Küste Perus bietet einige der interessantesten Städte Südamerikas und wunderschöne Sandstrände direkt am Pazifik. Berühmt sind natürlich die Strände von Mancora, die als die schönsten des Landes gelten und ebenfalls nur wenige Fahrstunden von Chiclayo entfernt liegen.
Unser Tipp für ein Praktikum in Peru ist damit mit Sicherheit Chiclayo, die Stadt der Freundschaft, die in direkter Nähe des Pazifikstrandes liegt. Wer sein Auslandspraktikum oder einen anderweitigen Auslandsaufenthalt, beispielsweise ein Studium im Ausland oder ein Freiwilliges Soziales Jahr hier verbringen möchte, hat wirklich ideale Bedingungen, um zu anderen Zielen zu reisen. Im Übrigen sind die Lebenshaltungskosten trotz mehrerer renommierter Universitäten und einer Bevölkerungszahl von über 600.000 Einwohnern eher niedrig, vor allem wenn man die Preise für Unterkünfte, Sprachkurse und Lebensmittel mit den eher überlaufenen Städten wie Cusco oder der Hauptstadt Lima vergleicht.
Alle Angebote für ein Praktikum in Peru finden Sie in unserer Rubrik Praktikumsstellen Südamerika.
Sprachreisen Südamerika: Quechua Kurse
Quechua ist neben den europäischen Sprachen wie Spanisch und Portugiesisch, die am meisten gesprochene Sprache Amerikas und man schätzt heutzutage, dass hauptsächlich in der Andenregion Südamerikas in etwa 15 Millionen Menschen Quechua sprechen. Diese sehr nuancenreiche Sprache, die in ähnlicher Form bereits von den Inkas gesprochen wurde, ist leider in vielen Ländern des Kontinents bedroht. Man findet Sie hauptsächlich in Peru, Ecuador und Bolivien, also in den Ländern, in denen ein Großteil der Menschen im Andengebirge lebt.
Leider wird der Schulunterricht in vielen Städten nicht mehr für so wichtig gehalten, was oft am Geldmangel der Kommunen liegt und obwohl Quechua an sehr vielen großen Universitäten Südamerikas gelehrt wird, ist die Zahl der Sprachkurse an Schulen und Universitäten rückläufig. Im Ausland findet man so gut wie keinen Quechua Kurs oder Unterrichtsmaterial zu diesem Thema und wenn doch vereinzelt Material zusammen getragen wird, reicht dies für ein Selbststudium nicht aus. Die beste und meist einzige Methode, um erfolgreich Quechu zu lernen, besteht also darin, nach Südamerika zu gehen und dort einen Quechua Kurs zu absolvieren. Diese Methode ist natürlich auch am spannendsten, kann man doch die erworbenen Sprachkenntnisse gleich anwenden und dabei noch einen Aufenthalt in Südamerika genießen.
Wer während einem Auslandspraktikum in Peru, Bolivien oder Ecuador weilt, sollte sich zumindest einmal mit Quechua beschäftigt haben und wer sich länger in der Bergregion eines dieser Länder aufhält, sei es nun für ein Praktikum im Ausland, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder zu Forschungszwecken, wird mit Quechua in vielen Gegenden vielleicht schneller vorankommen wie mit Spanisch. Selbst wenn man nur einige Brocken aufgeschnappt hat oder nur an einem kurzen Quechua Kurs von einer oder zwei Wochen vor der Reise durch Südamerika teilgenommen hat, wird man sehr viele Sympathiepunkte sammeln können, wenn man sich damit verständigt.
Wir bieten unseren Teilnehmern Quechua Kurse in verschiedenen Ländern an. Zur Auswahl stehen beispielsweise Sprachkurse in Peru (Cusco), Bolivien (La Paz und Cochabamba) und Ecuador (Quito). Wenn Sie während Ihrem Auslandsjahr oder während einem Auslandspraktikum in Südamerika Quechua lernen möchten, kontaktieren Sie uns doch bitte vor Ihrer Anmeldung. Wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
Praktikum USA: Der amerikanische Süden – Hier ist vieles anders, auch im Arbeitsleben
Es gibt eine Region in den USA, die sich vom Rest des Landes in vielerlei Hinsicht unterscheidet: Der Süden. Gebildet wird er von Arkansas, Louisiana, Tennessee, Mississippi, Alabama, Georgia, South Carolina, North Carolina sowie Georgia, das heißt von den Staaten, die im Amerikanischen Bürgerkrieg gegen den Norden kämpfen (und verloren). Es wäre übertrieben zu sagen, dass hier die Uhren anders ticken würden als im übrigen Amerika, aber Tatsache ist doch, dass sich hier viele alte Traditionen gehalten haben, die sich im tagtäglichen (Berufs)leben und auch während einem Auslandspraktikum in den USA immer noch bemerkbar machen, und derer man sich als Praktikant bewusst sein sollte.
Tatsache ist, dass im Süden die Hierarchien vergleichsweise stark ausgeprägt sind. Vor allem in den großen Firmen wie zum Beispiel United Parcel in Atlanta unterscheidet sich der Führungsstil nicht so sehr von dem, was sonst in den USA üblich ist, aber besonders in kleinen Betrieben wird dem Besitzer bzw. dem Leiter, dem „Bossman“, wie er manchmal genannt wird, schon ein gewisses Maß an Ehrfurcht entgegengebracht. Dieser Bossman ist eine Art Vaterfigur, sein Regiment ist paternalistischer Natur. Er kümmert sich um seine Angestellten wie um seine Kinder, und diese danken es ihm dadurch, dass sie keinen Betriebsrat bilden oder der Gewerkschaft beitreten.
Wichtig zu wissen ist auch, dass man im Süden besonders höflich miteinander umgeht. Aber aufgepasst: Gekämpft wird hier auch, und zwar in der Regel mit ziemlich fiesen Mitteln. Das ehrliche, offene Wort ist nicht so sehr erwünscht; aber um so mehr wird intrigiert und hinter dem Rücken des Gegenspielers ein böses Spiel getrieben.
Noch ein Wort zur Höflichkeit im Süden: Sie ist das genaue Gegenteil deutschen Ungehobeltheit. Hier heißt es nach jedem Satz „Ma´am“ bzw. „Sir“, hier grüßt man jeden freundlich, hat immer ein Lächeln auf den Lippen und weiß sich wie ein Gentleman bzw. eine Dame zu benehmen. Wer sich für ein Praktikum in den USA entscheidet oder ein Auslandsjahr in den USA absolvieren möchte, sollte sich vorher mit den üblichen Umgangsformen in diesem Teil des Landes bekannt machen.
In unserer Rubrik Praktikum im Ausland finden Sie alle Angebote für ein Auslandspraktikum oder einen Auslandsaufenthalt.
Praktikumsbörse: Auslandspraktika in Südamerika
Durch den immer größer werdenden Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt wächst die Zahl der Absolventen, Berufseinsteiger oder Studenten, die sich mithilfe eines Auslandspraktikums von der Schar der Mitbewerber abheben möchte, in den letzten Jahren stetig. Da es während einem Auslandsaufenthalt vor allem darum geht, neue Erfahrungen in einem anderen Kulturkreis zu machen und dabei vielleicht gleichzeitig noch wertvolle praktische Tätigkeiten im eigenen Fachgebiet auszuüben, werden Auslandspraktika in exotischen Ländern fernab der Heimat immer beliebter.
Der enorme Preisverfall bei Interkontinentalflügen hat diese Entwicklung wohl noch verstärkt und ein Großteil der Teilnehmer, die jedes Jahr auf einen Auslandsaufenthalt aufbricht, entscheidet sich dabei für ein weiter entferntes Land. Neben Australien, den USA und Neuseeland, stehen die südamerikanischen Ländern ganz oben auf der Wunschliste. Länder wie Peru, Ecuador, Bolivien oder Argentinien bieten Abwechslung pur, eine exotische Landschaftskulisse und eine faszinierende Kultur. Wer sich für ein Auslandspraktikum in Südamerika entscheidet, hat danach aber wieder die berühmte „Qual der Wahl“, da sich auf diesem Kontinent ein beeindruckendes Land an das andere reiht. Während Bolivien, Peru oder auch Ecuador noch sehr günstige Ziele für Auslandspraktika oder ein Auslandsjahr darstellen, ist es beispielsweise in Argentinien schon recht teuer und in manchen Orten, wie in der Hauptstadt Buenos Aires, muss man schon mit den gleichen Lebenshaltungskosten wie in den teuren Ländern Europas rechnen. Eine Unterkunft in Buenos Aires kostet, je nachdem in welchem Viertel man unterkommen möchte, teilweise schon mehr als in manch einer deutschen Studentenstadt.
Auslandspraktika in Südamerika haben aber grundsätzlich den Vorteil, dass man nicht nur einen faszinierenden Kontinent zu Gesicht bekommt und Menschen mit einer wundervollen Mentalität trifft, sondern auch nur mit recht geringen Kosten rechnen muss. Vor allem in den Ländern, in denen es nicht den US-Dollar als Referenzwährung gibt, beispielsweise in der Andenrepublik Peru oder aber auch in Bolivien, staunen Teilnehmer eines Auslandspraktikums oder Auslandssemesters oft über die äußerst günstigen Preise für allgemeine Lebenshaltungsgüter und einfache Dienstleistungen. Ein europäischer Student, der ein Praktikum in Peru absolviert, wird es sich ohne weiteres leisten können, dreimal am Tag in einem Restaurant zu speisen, bekommt man doch für 1,25 Euro schon ein Mittagsessen in einem landestypischen Restaurant oder schon für rund 7 Euro eine Platte für 2 Personen mit Getränken. Selbst in sonst eher teureren Städten wie Cusco findet man an jeder Ecke ein bei Einheimischen meist beliebtes Restaurant, in dem man ein Menü mit Getränk und Vorspeise schon für 2,5 Euro kaufen kann.
Wer während dem Praktikum in Peru von einem zum anderen Ort reisen möchte, findet ebenfalls genügend Alternativen, die allesamt nicht besonders teuer sind. Inlandsflüge, beispielsweise von der Hauptstadt Lima nach Cusco oder Chiclayo kosten zwischen 70 und 120 Euro, Busfahrten bekommt man noch viel günstiger. Die peruanischen Buslinien besitzen äußerst komfortable Überlandbusse, die mit allem möglichen Komfort, angefangen von sehr breiten Ledersitzen, Klimaanlagen, über TV und DVD, bis hin zum Bordservice mit eigenen Stewardessen ausgerüstet sind. Wer sich für ein Praktikum in Peru entscheidet, wird mit Sicherheit viel reisen und einmal vor der Entscheidung stehen, sich zwischen einer der unzähligen Reiseunternehmen zu entscheiden. Da die „Holzklasse“ für einen Europäer nur unwesentlich billiger ist, sollte man wirklich nicht auf den letzten Euro achten und lieber ein Ticket bei einem der luxuriösen Anbieter kaufen. Eine 16 Stunden Fahrt in einem der besseren Busse mit Verpflegung (oft ist sogar der Zwischenstopp in einem Restaurant inklusive) kostet ca. 15 bis 20 Euro!
Auslandspraktika in Südamerika sind also in vieler Hinsicht eine gute Wahl, auch wenn es manchmal schwierig scheint, sich für ein Land zu entscheiden. Wir bieten unseren Teilnehmern Auslandspraktika in Peru, Bolivien und Ecuador, sowie Langzeitsprachkurse, Stellen für ein freiwilliges soziales Jahr oder Auslandssemester in Südamerika an. Alle Angebote zu Auslandspraktika in Südamerika finden Sie in unserer Rubrik Praktikumsstellen Spanisch.


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