Monatsarchiv April, 2009
Praktikumsbörse: Praktikum in Russland – Eine völlig fremde Welt öffnet sich
Auch wenn die russische Wirtschaft so wie sonst kaum eine Volkswirtschaft der Welt unter der derzeitigen Krise zu leiden hat, so ist und bleibt Russland doch ein wichtiger Handelspartner für die Bundesrepublik. In Russland ein Auslandspraktikum zu machen, ist und bleibt daher alles andere als eine schlechte Idee. Allerdings gibt es sicherlich Länder, wo solch ein Praktikum ein einfacheres Unterfangen darstellt als in Russland. Wenn man sich dort allerdings durchgebissen hat, kann man von sich behaupten, stressresistent zu sein und vor Problemen und Schwierigkeiten nicht zurückzuschrecken. Personalverantwortliche werden einem ein Praktikum in Russland in aller Regel als dicken Pluspunkt anrechnen, soviel steht fest.
Das Leben in Russland ist hart, und die Arbeitswelt macht da keine Ausnahme. Die Hierarchien sind streng, darüber hinaus herrscht häufig eher ein Gegen- als ein Miteinander. Allerdings bedarf es einiger Übung, herauszufinden, wann man die Ellenbogen herausfahren und wann man sich kooperativ verhalten sollte (den Ellenbogenstoß kann man schließlich zu einem späteren Zeitpunkt immer noch anbringen). Wichtig ist, dass man sich darauf einstellt, dass man auch als Praktikant nicht geschont wird, in der russischen Gesellschaft wird schließlich jeder als (potentieller) Konkurrent wahrgenommen.
Was man als Deutscher sicherlich völlig unverständlich finden wird, ist der Umgang russischer Unternehmen mit dem organisierten Verbrechen. Kaum vorstellbar, dass die Verkaufsniederlassung eines großen Automobilkonzerns in Deutschland einer Gruppe von Gangstern Schutzgeld aushändigen würde. In Russland ist das gang und gäbe; selbst die deutsche Botschaft in Moskau empfiehlt deutschen Unternehmen, ihren Obolus zu entrichten. Sich an die Staatsmacht zu wenden, ist in aller Regel vergebene Liebesmüh, schließlich stecken die Ordnungshüter für gewöhnlich mit den Gangstern unter einer Decke.
Aber gerade solche Erfahrungen sind es, die ein Praktikum in Russland lohnenswert machen. Eins steht fest: Man wird Eindrücke erhalten und Dinge lernen, die in Deutschland völlig unbekannt sind. Wer ein Praktikum im Ausland absolvieren möchte und lieber etwas ein etwas ungewöhnlicheres Land sucht, für den ist Russland sicher eine interessante Alternative.


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Praktikumsbörse China: Ein Praktikum in China – ein echte Herausforderung
Es gibt wohl kaum ein Land, dem eine solch große wirtschaftliche Zukunft bevorsteht wie China. So wie das 20.Jahrhundert das Jahrhundert der USA war, so könnte das 21. das Jahrhundert Chinas werden. Deutsche Politiker und Firmen haben das schon lange erkannt; die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europas größter Volkswirtschaft und dem Reich der Mitte sind dementsprechend eng. Welches Land könnte also besser dafür geeignet sein, ein Auslandspraktikum zu absolvieren?
Nun, solch ein Land gibt es nicht; allerdings gibt es eine Menge Länder, wo ein Auslandspraktikum mit weniger Schwierigkeiten verbunden ist. Mit anderen Worten: Wer ein Praktikum in China machen möchte, muss wissen, dass er sich eine ganze Menge vorgenommen hat.
Zunächst einmal die Erwartungshaltungen der Chinesen an Deutsche: Sie sind außergewöhnlich hoch. Deutsche gelten als extrem harte Arbeiter, die über enormes technisches Wissen verfügen. Da kann es schon mal passieren, dass der Leiter der Entwicklungsabteilung einer chinesischen Firma zum deutschen Praktikanten (Maschinenbau-Student im sechsten Semester) kommt und fragt, wie das extrem anspruchsvolle und diffizile Problem mit der Kurbelwelle denn nun zu lösen sei.
Dann die Arbeitsbedingungen: Sie sind knallhart, als Mitarbeiter ist man in gewisser Weise Eigentum seines Unternehmens. In China herrscht eine merkwürdige Mischung aus Kommunismus und grenzenloser freier Marktwirtschaft; die Extreme beider Systeme (auf der einen Seite, dass das Ganze alles und der Einzelne gar nichts zählt; auf der anderen das Prinzip der Vertragsfreiheit, also der Freiheit, so gut wie alle seine Rechte durch Unterzeichnen eines Arbeitsvertrags abzutreten) vereinen sich hier auf für deutsche Vorstellungen völlig unakzeptable Weise.
Eins ist allerdings auch klar: Wer alle Schwierigkeiten meistert und sein Praktikum in China durchzieht, der hat ein Pfund in der Hand, mit dem er wuchern kann. Denn die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen werden – trotz derzeitiger Weltwirtschaftskrise – in den nächsten Jahren stetig zunehmen, so viel steht fest und ein Auslandspraktikum in China ist ein unübertreffbarer Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.
Hier finden Sie Praktikumsstellen im Ausland und unsere Angebote für ein längerfristiges Auslandspraktikum, wie beispielweise 3 Monate Praktikum in Spanien mit durchgehendem Intensivkurs Spanisch und Unterkunft für 2238,- Euro inkl. Praktikumsvermittlung!
Praktikum im Ausland: Ein Praktikum in Saudi Arabien
Praktikant in einem Ölscheichtum: Extrem schwierig, aber unglaublich interessant
Es gibt kaum einen Ort, wo man ein interessanteres Auslandspraktikum absolvieren kann, als in den Ölscheichtümern der arabischen Halbinsel, wie Saudi Arabien, Kuwait, Abu Dhabi oder Bahrain, sieht man einmal von Südamerika ab. Schließlich vereinen diese arabischen Länder Extreme auf sich: Unendlicher Reichtum auf der einen, vollkommen unterentwickelte Strukturen auf der anderen Seite; modernste Managementmethoden versus mittelalterliche Ansichten; Globalisierung pur, die jedoch jeden Moment in völlig kleinkarierte, für Angehörige westlicher Kulturkreise absolut schockierende Denkweisen umschlagen kann.
Um es vorweg zu sagen: Für Frauen ist es weiterhin schwierig, in moslemischen Kulturkreisen zu arbeiten. Das heißt nicht, dass es nicht möglich wäre, aber Tatsache ist, dass man als Frau nicht damit rechnen kann, als vollwertig anerkannt zu werden. Man kann in seiner Arbeit noch so gut sein, noch so anerkannt werden (und diese Anerkennung wird einem durchaus zuteil, das steht außer Frage): Im Endeffekt ist man in erster Linie Frau, und erst in zweiter Linie angehende Betriebswirtin, Ingenieurin, Übersetzerin oder Architektin.
Allgemein gilt, dass in der arabischen Welt sehr hart und zielgerichtet gearbeitet wird. Den Umgang mit westlichen Firmen bzw. westlichen Mitarbeitern lernten die Araber im Umgang mit amerikanischen, britischen sowie französischen Ölfirmen; diese Erfahrungen wurden anschließend auf andere Branchen übertragen. Und da in der Ölbranche extrem hohe Gewinne gemacht werden, wird dementsprechend konzentriert zu Werke gegangen, und diese Herangehensweise wird heutzutage in allen Bereichen des Geschäftslebens gefordert. Allerdings ist dies nur im arabisch-westlichen Geschäftsleben der Fall; inter-arabischer Business wird oft noch so abgewickelt wie zu Ururgroßvaters Zeiten. Für den (deutschen) Praktikanten aber gilt: Er kommt aus dem Westen, dementsprechend viel wird von ihm verlangt.
Sehr gute englische Sprachkenntnisse sind übrigens unerlässlich für ein Auslandspraktikum in einer solchen Region, arabisch macht sich zwar ganz gut, ist aber in keinster Weise Voraussetzung. Es kommt natürlich gut bei der Bewerbung auf ein Auslandspraktikum im arabischen Raum, auch ein paar Brocken Arabisch zu sprechen, aber im Geschäftsleben kommt lediglich Englisch zur Anwendung. Ein Auslandspraktikum in einem arabischen Land ist nicht immer ganz einfach, kann aber auch zu einem äußerst interessanten Auslandsaufenthalt werden.
Wer vor der Entscheidung steht, sich für ein Praktikum im Ausland, für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder für einen Freiwilligendienst im Ausland zu bewerben, steht oft vor einer ganzen Hülle und Fülle an Informationen, die einen eher verwirren, als wirklich zur Entscheidungsfindung beizutragen. Grundsätzlich kann man zwischen geförderten und nicht geförderten Freiwilligendiensten unterscheiden wobei die Zahl der Teilnehmer, die mit einem nicht geförderten Freiwilligendienst ins Ausland geht wesentlich höher ist, als die Zahl der Teilnehmer an einem anerkannten und gesetzlich geregelten Dienst. Dies hat verschiedene Gründe, der Hauptgrund liegt aber wohl an dem unglaublich komplizierten Bewerbungsprozedere, durch das es wesentlich einfacher ist, einen Platz in einem nicht geförderten Programm für Freiwilligendienste zu bekommen. Daneben sind in den letzten Jahren einige Vorteile eines gesetzlich geregelten und anerkannten Freiwilligendienstes durch neue Gesetzesänderungen weggefallen und machen ein Freiwilliges Soziales Jahr zunehmend unattraktiver für viele Studenten und Schüler, die einfach nur während der Semesterferien oder während einem Auslandsjahr vor Beginn des Studiums eine Tätigkeit im sozialen Bereich durchführen möchten. Zum einen ist für alle Teilnehmer, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, die Möglichkeit weggefallen, sich den anerkannten Freiwilligendienst im Rahmen eines FSJ auch wirklich als Bonus-Wartesemester anrechnen zu lassen. Dies war früher nämlich ein Hauptbeweggrund für viele Anwärter auf einen heiß begehrten Studienplatz, um sich auf ein FSJ zu bewerben. Zum anderen sind die gesetzlichen Restriktionen und Auflagen derart kompliziert und vielfältig, dass es der potentielle Bewerber erstens sehr schwer hat, einen geeigneten Platz zu finden und sich zum anderen viele Organisationen schwer tun, einen Platz für ein anerkanntes FSJ anzubieten.
Grundsätzlich braucht man einmal eine anerkannte Trägerorganisation im Inland (Entsendeorganisation), die sich um die vorgeschriebene Vorbereitung und Betreuung der Teilnehmer kümmert und in den meisten Fällen eine zusätzliche Partnerorganisation, d.h. eine Institution, die den tatsächlichen Freiwilligendienst oder die Stelle für das FSJ im Ausland bereitstellt. Die gesetzlich vorgeschriebene pädagogische Begleitung hat gemeinsam von beiden Stellen zu erfolgen, während die zentrale Trägerorganisation für mindestens 25 Seminartage aufkommen muss. Da der Bund ausschließlich die Mindestbegleitseminare der Trägerorganisation finanziert, bittet diese Teilnehmer an einem Einsatz im Ausland oft danach, einen Teil der Kosten zu übernehmen und einen so genannten Unterstützerkreis aufzubauen. Die bedeutet im Endeffekt, dass sich die Teilnehmer um einen großen Teil der Kosten selber kümmern müssen und bei gemeinnützigen Organisationen oder sogar bei Verwandten um einen Zuschuss für den Auslandseinsatz bitten müssen. Ansonsten hat der freiwillige Helfer nur Anspruch auf ein kleines Taschengeld und muss sich teilweise, was von der jeweiligen Organisation abhängig ist, auch noch um die Unterkunft und Verpflegung kümmern. Alles in allem, ist also ein enormer Bewerbungsaufwand und ein wirklich anstrengender „Hürdenlauf“ durch die verschiedenen Ämter notwendig, bis man die entsprechende Stelle gefunden hat. Die Angebote sind außerdem sehr häufig nur mäßig ansprechend und außerdem noch extrem unflexibel, da man an den vorgeschriebene Zeitrahmen von einem kompletten Jahr gebunden ist, dazwischen liegende Urlaube zu einem bestimmten Zeitpunkt schlecht zu organisieren oder sogar unmöglich sind und man immer zu festen Terminen mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr beginnen muss.
Aus diesen Gründen ist es auch kaum verwunderlich, dass sich immer mehr junge Leute nach der Schule oder während dem Studium für einen nicht anerkannten Freiwilligendienst im Ausland entscheiden. Hier sind oft sehr günstige Angebote zu bekommen, wenn man sich etwas umschaut und die Programme bieten meistens wesentlich mehr Flexibilität. Die Chancen, einen Unterstützerkreise für einen Freiwilligendienst im Ausland zu bekommen, liegen in etwa gleich hoch, wie bei einem anerkannten FSJ und man hat die Möglichkeit auch für eine wesentlich kürzere Zeit, beispielsweise für 3 Monate ins Ausland zu gehen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht wohl in der deutlich besseren Stellenauswahl, die es den potentiellen Teilnehmern ermöglicht, sich den Aufenthaltsort für den Freiwilligendienst komplett selber auszuwählen und auch die angebotenen Stellen genauer unter die Lupe zu nehmen.
In unserer Rubrik Praktikumsbörse stellen wir Praktikumstellen im Ausland für die verschiedensten Fachgebiete vor. Alle weiteren Informationen sowie aktuelle Angebote finden Sie auf unseren Seiten für Praktikumsstellen international.
Wir arbeiten hauptsächlich mit verschiedenen Hilfsorganisationen, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen zusammen, in denen wir Ihnen jederzeit ein Praktikum für Mediziner anbieten können. Die meisten Praktikumsstellen im Bereich Medizin haben wir dabei in Südamerika im Programm. Teilnehmer an einem Auslandspraktikum, einem Freiwilligendienst im Ausland oder einem ganzen Auslandsjahr haben hierbei die Möglichkeit, sich während dem Auslandsaufenthalt sozial zu engagieren und durch das Praktikum in einem Krankenhaus einen wichtigen und auch wirklich benötigten Beitrag zu leisten.
Während ein kleiner Teil der sozialen Institutionen durch staatliche Hilfen finanziert bzw. unterstützt wird, ist sind die meisten Hilfsorganisationen und privaten Einrichtungen auf die Mithilfe von Praktikanten und Freiwilligen angewiesen, um ihre Arbeit überhaupt durchführen zu können. Die meisten Praktikumsstellen in Krankenhäusern, die wir unseren Teilnehmern zur Verfügung stellen, befinden sich dabei in Einrichtungen, in denen sich um Menschen gekümmert wird, die sich weder eine Krankenversicherung noch eine Behandlung in einem der teuren privaten Krankenhäuser leisten können. Diese Menschen sind also allein auf die Barmherzigkeit anderer oder die kostenlose Behandlung in einer dieser Einrichtungen angewiesen, wenn sie krank werden oder sich durch einen Unfall verletzt haben. In den meisten Ländern Südamerikas gibt es keine staatlichen Versicherungen und wenn dann, bestehen diese nur für bestimmte Berufsgruppen, wie beispielsweise staatliche Angestellte oder für Studenten, wobei es sich immer um freiwillige Versicherungen handelt, die vielen Menschen immer noch zu teuer sind.
Für freiwillige Teilnehmer, die gerne in einer solchen sozialen Einrichtung arbeiten oder bei einer Hilfsorganisation mithelfen möchten sowie für Mediziner, die ein Praktikum in einem Krankenhaus absolvieren wollen, stellen wir für die Zeit des Aufenthaltes im Ausland Unterkünfte, Sprachkurse und Verpflegung zu Sonderkonditionen bereit. In Südamerika, beispielsweise in Peru, Ecuador oder in Bolivien können Sie während dem Praktikum oder einem Freiwilligendienst bei einer Gastfamilie wohnen, sich für eine Wohngemeinschaft mit anderen Studenten, für eine separate Wohnung oder ein Apartment entscheiden.
Ein Praktikum im Krankenhaus oder in einer sozialen Einrichtung beinhaltet bei vielen Hilfsorganisation mit denen wir zusammen arbeiten ebenfalls die Möglichkeit, zusammen mit den anderen Angestellten und freiwilligen Helfern eine Mahlzeit in der Kantine einzunehmen. Zusätzlich bekommen Sie je nach Wunsch Halbpension, Vollpension oder auch nur Frühstück bei Ihrer Gastfamilie.
Für Teilnehmer, die sich für ein komplettes Auslandsjahr in Südamerika entscheiden, bieten wir ebenfalls Stellen im sozialen Bereich an.
Melden Sie sich jetzt für ein Volontariat oder ein Praktikum im Ausland an!
Suchen Sie ein Praktikum im biologischen Bereich oder möchten Sie Ihr berufspraktisches Semester bzw. Ihr Pflichtpraktikum während dem Biologiestudium gerne im Ausland verbringen?
Wir bieten in Ecuador, Peru und sogar auf den Galapagos Inseln verschiedenste Praktikumsstellen im Bereich Biologie und Forstwirtschaft an. Unsere Partnerinstitutionen unterhalten eigene Forschungseinrichtungen, beispielsweise in den Nebelwäldern des Andengebirges, im Amazonas Regenwald oder im Nationalpark Galapagos und suchen ständig Freiwillige und Volontäre für die Mitarbeit in diesen einzigartigen Landschaften des südamerikanischen Kontinents. Die Tätigkeiten während einem Nationalpark Praktikum oder einem Freiwilligendienst im ökologischen Bereich sind äußerst vielfältig und reichen von der Mithilfe bei der Wiederaufforstung, der Erstellung von Informationsmaterial, Broschüren und Aufzeichnungen des Artenbestandes, Niederschlags- und Temperaturmessungen sowie Instandhaltungsmaßnahmen, Wanderungen und Forschungsexkursionen bei denen das biologische Inventar des Reservates aufgenommen wird über eigene Projekte, bis hin zur Mithilfe bei der Zucht verschiedener Tierarten.
In vielen Einrichtungen haben Sie zudem die Möglichkeit, direkt mit der einheimischen Bevölkerung zusammen zu arbeiten. Bei verschiedenen Gemeindeprojekten werden unterschiedliche Techniken und Alternativen der ökologischen Landwirtschaft vorgestellt oder es gibt andere soziale Projekte, bei denen beispielsweise Schulkinder in den angrenzenden Ortschaften in Englisch unterrichtet werden.
Wenn Sie ein Biologie Praktikum oder ein Praktikum für Forstwissenschaftler suchen und bestimmte Tätigkeitsmerkmale für Ihre Hochschule benötigen, kontaktieren Sie uns doch einfach vor Ihrer Anmeldung. Wir kümmern uns auch gerne um ein eigenständiges Projekt für Ihre Diplomarbeit bei einer unserer Partnerorganisationen.



Ein Praktikum bei Hilfsorganisationen oder Mitarbeit in einer sozialen Institution ist eine gute Möglichkeit, um während einem Auslandspraktikum nicht nur Pluspunkte für den späteren Lebenslauf zu sammeln und Sprachkenntnisse zu erwerben, sondern zusätzlich auch noch etwas wirklich Sinnvolles während einem Auslandsaufenthalt zu tun und damit soziale Verantwortung zu übernehmen. Gerade ein Auslandspraktikum für Studenten bietet für die Teilnehmer oft eine Gelegenheit, einmal einen anderen Kulturkreis zu erleben und dabei festzustellen, wie gut es einem doch geht, wächst man in der eigenen sozial gesicherten Umgebung auf. Während sich hierzulande viele Studenten durch eine ungerechte Erhebung von Studiengebühren beklagen, stellen viele von ihnen während einem Praktikum in einem Entwicklungsland oder in einem Schwellenland in Südamerika fest, dass es doch eine ganze Reihe von Menschen gibt, die mit weitaus größeren Probleme zu kämpfen haben.



In kaum einem Land der Welt gibt es ähnliche soziale Sicherungssysteme wie in den meisten europäischen Ländern und oft reicht schon ein Vergleich mit dem Nachbarn Frankreich, Spanien oder Portugal aus, um festzustellen, dass die staatlichen Sicherungssysteme oft nur bei Personen greifen, die über das nötige Einkommen verfügen oder ansonsten nur sehr langsam arbeiten. Vor allem aber in den Ländern, in denen das Durchschnittseinkommen derart niedrig ist, dass sich ein Großteil der Menschen keine überteuerte Krankenversicherung leisten kann, verursachen fehlende Sozialversicherungen extrem viel Leid unter der Bevölkerung, wobei hauptsächlich Kinder sowie altersschwache und damit erwerbsunfähige Personen die Hauptleidtragenden dieser Situation sind. Wer sich für ein Praktikum im Ausland entscheidet, sollte daher vielleicht überlegen, ob man den Auslandsaufenthalt nicht dazu nutzen sollte, sich in einem dieser Länder für sozial schwache Menschen zu engagieren. Ein Praktikum in Südamerika ist dabei eine gute Alternative und lässt sich hervorragend mit einem freiwilligen Einsatz in einer karikativen Institution oder mit Mitarbeit bei einer Hilfsorganisation kombinieren. Obwohl Länder wie Peru oder Bolivien in den letzten Jahren sehr oft hohe Wirtschaftswachstumsraten erzielt haben und Peru zeitweise sogar einer der höchsten Wachstumsraten der Welt besaß, fristet ein Großteil der Bevölkerung immer noch ein Leben in Armut bzw. ein Leben in sozialer Unsicherheit. Kinderarbeit, eine erhöhte Säuglingssterblichkeit und eine extreme Klassenmedizin sind die Folgen, die langfristig nur durch eine Veränderung der Politik und nur durch einen gesamtwirtschaftlichen Aufschwung beseitigt werden können, durch die es aber auch ständig immens wichtig ist, das sich freiwillige Helfer engagieren.
Wir bieten in Peru immer Praktikumsstellen in Krankenhäusern, Freiwilligendienst in Waisenhäusern oder Einrichtungen an, die sich um sozial benachteiligte Menschen und vor allem um obdachlose Kinder und allein erziehende Mütter kümmern. Dabei stehen Praktikumsstellen für die verschiedensten Fachbereiche und Ausbildungsberufe zur Verfügung und wir bieten unsere Programme mit Unterkunft, Sprachkursen sowie Stellenvermittlung für Praktikumsplätze im sozialen Bereich ständig zu stark vergünstigten Preisen an. Wenn Sie sich dafür interessieren, ein Praktikum in Südamerika zu absolvieren, bieten wir Ihnen dabei gerne jederzeit eine Stelle in Peru, Bolivien oder Ecuador an.

Studieren Sie Medizin und möchten gerne Ihre Famulatur im Ausland durchführen oder ein Praktikum in einem Krankenhaus absolvieren?
Für Praktikanten im sozialen Bereich bieten wir bereits 3-monatige Auslandspraktika in Peru mit kompletter Vermittlung der Praktikumsstelle, Spanisch Sprachkurs, Unterkunft und Verpflegung bei einer Gastfamilie für 995,- Euro an. Unsere Komplettpakete enthalten dabei sämtliche Leistungen sowie bereits eine Spende an ein soziales Projekt in Südamerika und wir kümmern uns gerne um alle nötigen Bewerbungsformalitäten für Ihre Praktikumsstelle in einem Krankenhaus oder einer anderen Einrichtung.
Viele Krankenhäuser, in denen wir Praktikumsplätze vermitteln, sind übrigens staatliche Einrichtungen für bedürftige Menschen, die keine Krankenversicherung haben und sich eine medizinische Versorgung ansonsten überhaupt nicht leisten könnten. Gerade diese Einrichtungen benötigen dringend Unterstützung und Hilfe durch Fachkräfte und Studenten, die sich gerne während dem Auslandspraktikum engagieren möchten. Da man auf jede Hilfe angewiesen ist, vermitteln wir in vielen Ländern Südamerikas auch Praktikumsplätze für die verschiedensten Berufe und Studiengänge.



In Peru bieten wir Praktikumsstellen für Mediziner und Studenten der Medizin, Famulanten, Krankenschwestern und Krankenpfleger, für Pharmazeuten und medizinische Heilberufe, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten sowie für freiwillige Helfer anderer Berufe an, die einfach gerne während dem Auslandsaufenthalt helfen möchten.
Für Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen wird ein Praktikum im Ausland immer wichtiger und ist mittlerweile in den meisten Studiengängen schon absolut notwendig geworden, will man sich nach dem Studium auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt durchsetzen. Gerade ein Auslandspraktikum für Studenten ist häufig mit großem organisatorischen Aufwand und im Gegensatz zu einem Praktikumsplatz im Inland, auch mit nicht gerade geringen Mehrkosten verbunden. Neben den manchmal recht kostspieligen Visa (vor allem bei aufwendigen Verfahren wie in den USA), eventuell neu auszustellenden biometrischen Reisepässen, Gebühren von Behörden und Botschaften kommen dann noch die meist sehr teuren Unterkünfte in ausländischen Metropolen und benötigte Sprachkurse zur Vorbereitung hinzu. In den meisten Ländern Europas, in den USA, Australien oder Neuseeland sind die Lebenshaltungskosten und Preise für Unterkünfte in der Regel für ausländische Praktikanten noch teurer als in vielen deutschen Städten und das Auslandspraktikum für Studenten wird damit zu einem sehr schwierig zu organisierbaren und vor allem finanzierbaren Unterfangen.
Wer sich für ein Praktikum im Ausland interessiert und es sich dabei um ein für das Studium benötigte Praktikum oder ein berufspraktisches Semester handelt, hat man zwar weiterhin Anspruch auf Kindergeldzahlung und kann unter Umständen Auslandsbafög beantragen, doch für viele ist ein Auslandsaufenthalt während dem Studium, beispielsweise ein längeres Praktikum von 3 oder 6 Monaten sehr kostspielig. Neben verschiedenen Fördermöglichkeiten, wie dem Kindergeld oder dem Auslandsbafög, kann man aber vor allem dadurch Geld einsparen, dass man sich ein geeignetes Zielland für das Praktikum im Ausland aussucht. Wer gerne etwas länger im Ausland leben möchte, sollte sich vielleicht nach einem Praktikumsplatz in Südamerika oder einer Praktikumsstelle in einem kostengünstigen asiatischen Land umschauen. Wer dabei eine kluge Wahl trifft, spart unter Umständen mehrere hundert Euro im Monat allein an den günstigeren Lebenshaltungskosten. Bei einem Praktikum in Südamerika kommen dabei vor allem Peru und Bolivien, aber auch Ecuador und Paraguay in Frage. Argentinien, Brasilien und Chile gehören eher zu den teureren Ländern und hier kann ein Zimmer in manchen Städten schon ein paar hundert Euro kosten. Sprachkurse sind ebenfalls nur ab knapp 200 Euro die Woche zu bekommen und für Verpflegung sollte man ebenfalls nicht zu wenig Geld im Monat einkalkulieren. Gerade in Metropolen wie Buenos Aires ist das Leben wirklich sündhaft teuer und manchmal mit Preisen wie in Paris oder sogar London zu vergleichen.
Doch gerade in vielen anderen südamerikanischen Ländern lohnt sich ein Auslandspraktikum für Studenten, da man dort wesentlich günstiger wohnen und leben kann. Peru ist dabei wohl die idealste Lösung, bietet das Land doch zum einen wirklich niedrige Preise für Unterkunft, Sprachkurs sowie Lebenshaltung und zum anderen natürlich eine einmalige Landschaftskulisse mit verschiedensten Klimazonen, touristischen Sehenswürdigkeiten im Überfluss und einer überaus interessanten Kultur. Dabei kann man ein Praktikum in Peru ohne schlechtes Gewissen auf einen längeren Zeitraum ausdehnen und sollte sich ruhig mehr Zeit nehmen, um dieses wunderschöne Land auch kennen lernen zu können. Obwohl es in Peru kaum Eisenbahnlinien gibt, stehen überall Überlandbusse zur Verfügung und für weniger als 20 Euro kann man schon sehr komfortabel durch das halbe Land reisen. Inlandsflüge sind ebenfalls äußerst erschwinglich und wer dies bevorzugt, kann innerhalb von anderthalb Stunden von der Hauptstadt Lima nach Chiclayo oder nach Cusco fliegen. Für ein Praktikum in Peru sollte man, wenn möglich, aber schon mindesten drei, besser natürlich fünf oder sechs Monate einplanen. Angefangen von Cusco und Arequipa in den peruanischen Anden, über den Titicacasee, die berühmten Linien von Nasca oder die vergessene Stadt Machu Pichu, bis hin zu den einzigartigen Regenwäldern des Amazonas und der peruanischen Pazifikküste mit ihren palmenbewachsenen Sandstränden, gibt es in der Andenrepublik genügend lohnende Ziele während einem Auslandsaufenthalt. Wer sich für ein Auslandspraktikum als Student interessiert und sich dabei eventuell noch sozial engagieren möchte, der findet während einem Praktikum in Peru oder in einem der anderen Länder der Andengemeinschaft auch genügend Möglichkeiten, um während dem Freiwilligendienst oder dem Praktikum eine wirklich sinnvolle Tätigkeit auszuüben. Gerade in Bolivien und Peru gibt es eine große Anzahl an Hilfsorganisationen, die auf die Mitarbeit von Freiwilligen und Praktikanten angewiesen sind, um ihre so stark benötigte Arbeit auch durchführen zu können.
3 Monate Praktikum in Peru mit Sprachkurs, Unterkunft und Verpflegung für nur 995,- Euro



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