Monatsarchiv Mai, 2009
Peru ist einfach das ideale Land, um einen Spanisch Sprachkurs oder eine Spanisch Sprachreise zu absolvieren. Das Land bietet die besten Voraussetzungen um eine einmalige Erlebnisreise mit einem Spanisch Sprachkurs zu verbinden und einmal auf eine wirklich beeindruckende Art und Weise Spanisch zu lernen. Schneebedeckte Berggipfel in den Anden, fantastische und mystische Orte längste vergessener Kulturen in allen Teilen des Landes, eine palmengesäumte Pazifikküste und der wohl ursprünglichste Teil des riesigen Amazonas-Regenwaldes vereinen sich in diesem exotischen und faszinierendstem Land Lateinamerikas.
Unser Programm beinhaltet Spanisch Sprachkurse in der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches Cusco, in Lima, sowie in Chiclayo, der Stadt im Norden des Landes, direkt an der Panamericana und der Küste Perus. In unserer Rubrik Sprachkurse Lateinamerika und Sprachkurse in Peru finden Sie dabei alle Variationen für jeden Geschmack und jede Reisedauer. Bereits für 740,- Euro können Sie sich für einen ganzen Monat Spanisch Sprachkurs (Intensivkurs mit 20 Wochenstunden), mit Unterkunft bei einer Gastfamilie und Vollpension oder in einem Apartmentzimmer in Chiclayo anmelden. Unsere Preise beinhalten immer sämtliche Anmelde- und Einschreibegebühren, sowie alle nötigen Lernmaterialien und Kursunterlagen.
Gerne organisieren wir für Sie eine individuelle Spanisch Sprachreise durch Peru mit verschiedenen Stationen oder eine Rundreise durch Südamerika, bei der Sie von Peru, über Ecuador und Bolivien, bis Argentinien in unterschiedlichen Städten Spanisch lernen können und diesen faszinierenden Kontinent aus nächster Nähe erleben können.
Alle Angebote zu unseren Sprachkursen in Lateinamerika finden Sie in unserer Rubrik Spanisch Sprachreisen.
Als Spezialist für Südamerika beinhaltet das Programm von Academical Travels natürlich auch individuelle Rundreisen durch Südamerika sowie kombinierte Studienreisen mit Sprachkursen an verschiedenen Orten. Gerne organisieren wir unseren Teilnehmern eine Sprach- bzw. Studienreise durch verschiedene lateinamerikanische Länder wie beispielsweise Peru, Ecuador, Bolivien oder Argentinien.
Unseren Klassiker, die Studienreise durch Ecuador, bieten wir nunmehr schon seit geraumer Zeit für Sprachanfänger und Fortgeschrittene an. Das besondere an unserer Studienreise Ecuador ist, dass Sie sich unabhängig von Ihren Sprachkenntnissen jederzeit für die 14-tägige oder 3-wöchige Variante anmelden können. Tauchen Sie ein die bunte und exotische Welt Ecuadors mit einer unserer Klassikvarianten für nur 995,- Euro. Für diesen kleinen Preis beinhaltet die Standardreise bereits zwei komplette Intensiv-Sprachkurse in Quito und Otavalo, den Transfer in Ecuador mit persönlicher Abholung am Flughafen, Unterkunft bei einer unserer Sorgfältig ausgewählten Gastfamilien im Einzelzimmer mit Vollpension sowie einen Salsa-Workshop in Quito!
Lernen Sie die quirlige Metropole Ecuadors während der ersten Etappe Ihrer Rundreise kennen und erleben Sie einen fantastischen Aufenthalt auf über 3000 Metern in den Anden, bevor es weiter Richtung kolombianische Grenze zur zweiten Station in der kleinen Indio-Stadt Otavalo geht. Eingebettet zwischen Vulkanbergen im Norden Ecuador ist Otavalo ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge in die märchenhafte Bergwelt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung, die Sie auf dem Rücken eines Pferdes, mit dem Mountainbike oder zu Fuß auf einer Trekkingtour erkunden können.
Wer lieber gleich etwas mehr Zeit in eine Rundreise durch Ecuador verbringen möchte, für den steht die 3-wöchige Rundreise mit Rundreise mit anschließendem Besuch des Amazonas Regenwaldes bereit. Hier geht die Reise weiter bis tief in den ursprünglichen Urwald im Amazonas-Beckens weiter. Die letzte Etappe wird dabei in kleinen motorisierten Kanus zurückgelegt, anders gelangt man nämlich nicht zu der paradiesischen Öko-Lodge mitten in der „Grünen Hölle“ Amazoniens. Hier verbringen Sie fast eine weitere ganze Woche mit einem zusätzlichen Intensivkurs Spanisch, während Sie in unserer Lodge untergebracht sind.
14-tägige Studienreise Ecuador mit 2 Intensivkursen Spanisch, Unterkunft im Einzelzimmer mit Vollpension, Transfer und Abholung am Flughafen sowie Ihrer Spende an ein soziales Projekt in Südamerika für nur 995,- Euro!
Wir bieten unseren Teilnehmern verschiedene feste Praktikumsplätze und Stellen für Volontariate bzw. Freiwilligendienste in Chiclayo, Lima und Cusco. Zu den fast ständig verfügbaren Praktikumsstellen in Peru gehören Praktika und Stellen für Freiwillige im sozialen Bereich, Stellen im landwirtschaftlichen Bereich (beispielsweise Angebote für ein landwirtschaftliches Praktikum in Chiclayo), Praktikumsplätze für Mediziner, Wirtschaftswissenschaftler und Kaufleute, Ingenieure und Informatiker. Wir arbeiten in Peru mit verschiedenen staatlichen Institutionen und NGOs zusammen und können Ihnen dadurch sehr schnell und unkompliziert ein Praktikum bei einer Hilfsorganisation oder einer karikativen Einrichtung vermitteln. Neben unserem Standardangebot an Praktika in Peru, können Sie sich bei uns auch jederzeit für ein individuelles Praktikum außerhalb unseres festen Programmes anmelden und bewerben.
Wir möchten unsere Teilnehmer mit allen wichtigen Reisetipps über Südamerika und Peru versorgen und sie damit bestmöglich auf ihr Auslandsjahr oder ihren Auslandsaufenthalt vorbereiten. Wenn Sie sich für ein Praktikum in Peru entscheiden, sollten Sie folgende Dinge unbedingt beachten:
1. Denken Sie rechtzeitig vor Ihrer Abreise an die erforderlichen Impfungen und Gesundheitschecks. Sie bekommen von uns gerne eine Liste mit allen eventuell nötigen Vorsorgemaßnahmen und Schutzimpfungen für eine Perureise. Diese kann aber nicht die gründliche Untersuchung und Beratung durch ihren Hausarzt oder einen qualifizierten Tropenmediziner ersetzen. Da einige Impfungen Mindestabstände zu anderen Medikamenten oder mehrmalige Injektionen erfordern, sollten Sie sich so früh wie möglich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Bitte denken Sie auch daran, sich eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten und Krankenhäusern in Peru aushändigen zu lassen. Unsere Betreuer/innen schicken Ihnen gerne eine solche Liste, falls Sie noch keine besitzen.
2. Für ein Praktikum in Peru bzw. einen Freiwilligendienst ist meistens ein entsprechendes Visum erforderlich. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über ein benötigtes Visum. Unsere Betreuer/innen beraten Sie natürlich gerne zum Thema Visum für Peru.
3. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über die aktuelle Reisesicherheit für Südamerika und Peru. Wir informieren unsere Teilnehmer natürlich so gut wie möglich, weisen aber ebenfalls immer darauf hin, dass diese selber in der Verantwortung stehen, sich über alle relevanten Themen in Kenntnis zu setzen. Wichtige Informationsquellen zur aktuellen Reisesicherheit bieten beispielsweise die Internetseiten des Auswärtigen Amtes oder diejenigen der peruanischen oder der deutschen Botschaft für Peru.
4. Achten Sie unbedingt darauf, rechtzeitig vor Ihrer Abreise nach Peru alle nötigen Versicherungen abgeschlossen zu haben. Wichtig ist vor allem eine ausreichende Auslands-Krankenversicherung mit eingeschlossenem Rücktransport, eventuell nötigen Operationen oder beispielsweise Röntgendiagnostik (diese Leistungen sind nicht immer bei allen Versicherern mit abgedeckt, bitte achten Sie auf das Kleingedruckte!).
Für alle Teilnehmer an einem Auslandspraktikum, einem Freiwilligendienst oder einem Auslandsstudium in Peru bieten wir ausführliches Informationsmaterial zu den verschiedensten Themen an. Bitte fragen Sie Ihren Ansprechpartner bei Academical Travels nach solchen Infomaterialien, falls Sie diese nicht automatisch bekommen haben.
Allgemeine Informationen über Bali
Wir möchten mit unserem Infopaket über Bali alle unsere Teilnehmer über wichtige gesetzliche Vorschriften, kulturelle Besonderheiten und die unserer Meinung nach wichtigen Tipps für eine Reise nach Bali in Kenntnis setzen. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass alle Informationen, die wir unseren Teilnehmern zur Verfügung stellen, keine abschließende Aufzählung aller wichtigen und zu beachtenden Punkte darstellt und eine eigene Beschäftigung mit der Thematik in keinster Weise ersetzen kann. Insbesondere möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass sich beispielsweise gesetzliche Regelungen und Vorschriften zur Visumserteilung in Indonesien oder Impfvorschriften für Bali jederzeit ändern können und der Teilnehmer letztendlich selber für die Einhaltung dieser Vorschriften und die eigene medizinische Vorsorge verantwortlich ist.
Das Leben auf Bali
Als eine der berühmtesten Touristenziele der Welt ist Bali bereits mehrfach vom
International Travel Magazine zur besten Insel der Welt gewählt worden. Dennoch wissen
die meisten Leute kaum etwas über die Einzigartigkeit der balinesischen Kultur und der Mentalität auf Bali. Das Leben auf Bali ist immer mit der so genannten “Tri Hita Karana” verbunden, dass das spirituelle
Verhältnis zwischen dem Menschen, seiner Umwelt und Gott bezeichnet.
Die rapide Entwicklung des Tourismus hat zwar einen großen Einfluss auf die uralte Tradition und das Leben auf Bali, interessanterweise konnte sich die balinesische Kultur trotzdem ihre Eigenständigkeit bewahren, und neben der Globalisierung bestehen. Es ist die balinesische Lebensweise, die sich von allen anderen der Welt unterscheidet.
Die 3 Millionen Einwohner von Bali verteilen sich über die gesamte Insel sowie die kleineren
Nebeninseln: Nusa Penida, Nusa Ceningan, Nusa Lembongan, Serangan und Menjangan
Island. Die überwiegende Mehrheit der Balinesen sind Hindus, es ziehen jedoch mehr und
mehr nicht-Hindus von den Nachbarinseln Java und Lombok nach Bali.
Das Leben auf Bali ist sehr kommunal organisiert. Die einzelnen Dörfer verwalten sich
weitgehend selbst. Wichtige Ereignisse wie Tempelfeste, Hochzeiten und Kremationen
werdend von der lokalen Dorfgemeinschaft, den so genannten “Banjar” organisiert. Die
administrativen Aufgaben des täglichen Lebens teilen sich die Banjars und die öffentlichen
Bezirks-Regierungen. Diese öffentlichen Bezirks-Regierungen sind auch verantwortlich für die Infrastruktur, wie Schulen, Krankenhäuser und Straßen, während die Banjars für alle anderen Aspekte des täglichen Lebens zuständig sind. Neben den Banjars gibt es auf Bali noch die
So genannten Subaks. Diese kümmern sich um die Wasserverteilung auf den Reisfeldern, und
haben somit auf der landwirtschaftlich geprägten Insel Bali eine wichtige Stellung.
Wetter auf Bali
Auf Bali scheint die Sonne das ganze Jahr lang, es herrscht tropisches Klima mit
Temperaturen zwischen 25 und 33 Grad Celsius. Die Regenzeit dauert von Mitte Oktober bis Mitte
März, in dieser Zeit bringt der Monsun starke Regenfälle und feuchtwarmes Klima nach Bali.
Von April bis September herrscht Trockenzeit, mit niedriger Luftfeuchtigkeit und milden
Temperaturen am Abend; die beste Zeit für sportliche Aktivitäten im Freien.
Flüge nach Bali
Als eines der touristischen Top-Ziele der Welt fliegen sehr viele Fluggesellschaften von
verschiedenen Flughäfen in Deutschland nach Bali: z.B. Singapore Airlines, Thai Airways,
Qatar, Cathay Pacific, China Airlines. Die Preise liegen zwischen 750 und 1200 Euro je nach
Fluggesellschaft, Saison und Buchungszeit.
Wechselkurs auf Bali
Die Währung auf Bali ist der Indonesische Rupiah (IDR). Der Wechselkurs liegt momentan bei
1 Euro = 14.200 IDR, unterliegt jedoch immer leichten (saisonalen) Schwankungen. Eine
Vielzahl von Geldautomaten funktionieren mit den gängigen Visa und Master-Karten. Die
meisten Restaurants, Hotels und Shopping-Malls akzeptieren ebenfalls alle gängigen
Kreditkarten. Für den Fall, dass man Bargeld wechseln will, sollte man immer nur auf
autorisierte Geldwechsler zurückgreifen, da hier es sehr viele schwarze Schafe gibt.
Essen und Trinken auf Bali
Wer auf Bali essen geht, kann aus seiner schier unendlichen Auswahl an Möglichkeiten
schöpfen. Vom fünf-Sterne-Gourmet-Restaurant bis zur einfachen Straßen-Küche. Die
Auswahl ist dabei überwältigend. Restaurants, die sich auf das Tourismus-Geschäft konzentrieren,
findet man in der Regel in Kuta und den anderen Touristenhochburgen. Abseits davon
dominiert jedoch die traditionelle indonesische und chinesische Küche.
Indonesisches Nasi Goreng, Mie Goreng, chinesische Ente, deutsche Bratwurst, griechisches
Souvlaki, indisches Tandoori, italienische Pizza, japanisches Sushi, koreanisches bulgogi und
kimchi, mexikanische Tacos, spanische Paella, Schweizer Käse, thailändische TomYum Suppe
– auf Bali gibt es einfach alles. Kontakte zu den verschiedensten Kulturen der Welt haben in der
indonesischen Küche ihre Spuren hinterlassen und eine einzigartige Vielfalt hervorgebracht.
Es gibt viele sehr einfache Restaurants auf Bali mit vielleicht 10 bis 15 einheimischen
Gerichten auf der Speisekarte. Diese Mini-Restaurants werden Nasi Padang oder Warung
Pojok genannt. Hier gibt es Hühnchen, Schwein, Fisch und verschiedenes Gemüse auf
indonesische Art. Eine komplette Mahlzeit kostet hier höchstens zwei Euro. Die meisten
dieser Nasi Padangs oder Warunk Pojoks haben täglich 24 Stunden geöffnet.
Die verschiedensten Hotels und internationalen Restaurants auf Bali bieten den Gästen eine
Vielzahl ausgezeichneter Gerichte für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Preise,
Service und Aufmachung der Restaurants variieren von sehr einfach bis hochexklusiv und
von sehr billig bis ziemlich teuer. Die Preise in guten Restaurants variieren von 3 bis 20 Euro
für ein vollständiges Menü. Daneben gibt es jedoch auch immer die Möglichkeit in kleinen
Straßen-Warungs für einen Preis von 50 Cent bis 2 Euro aus einer Auswahl von leckeren
lokalen Spezialitäten zu wählen.
Auf Bali empfiehlt es sich dringend, Wasser nur aus Flaschen zu trinken (botteld water); auch
für´s Zähne putzen. Die gebräuchlichste Marke ist Aqua. Leitungswasser sollte man nur zum
Waschen und Spülen verwenden. Indonesisches Leitungswasser ist niemals 100% sauberes
Trinkwasser, und kann beim Verzehr schwere Durchfälle verursachen. Leichte Durchfälle
hingegen sind auf Bali häufig auf ungewohntes Essen mit viel Palmöl oder scharfe
Gewürzen zurückzuführen und verschwinden in der Regel nach einer kurzen
Gewöhnungsphase. Bei der Auswahl der richtigen Restaurants und Speisen fährt man am
besten, wenn man sich stets auf seine fünf Sinne verlässt.
Gesundheits-Tipps für eine Reise nach Bali
Es ist enorm wichtig, vor einem Aufenthalt auf Bali eine Auslands-Krankenversicherung
abzuschließen, und dies für die gesamte Dauer des Aufenthaltes. Eine einfache
Reiseapotheke (Durchfall-Medikamente, Aspirin, etc.) sollte bereits von Deutschland aus
mitgebracht werden. Bali hat ein warmes und feuchtes Klima; Sonnenschutz, Mückenschutz,
Sonnenhüte und leichte angenehme Kleidung sowie Schwimmsachen sollten im Gepäck sein.
Das wichtigste internationale Krankenhaus ist das BIMC (Bali International Medical Center),
welches sehr zentral gelegen ist. Auf Wunsch vermitteln wir auch einen günstigen deutsch
sprechenden Arzt vor Ort, der auch Hausbesuche macht.
Transport und Verkehr auf Bali
Neben den günstigen Taxis ist vor allem das Motorbike das einfachste und vor allem
gebräuchlichste Fortbewegungsmittel auf Bali. Es gibt große Zahl von Anbietern, die
Motorbikes verleihen. Durchschnittlich bezahlt man für ein Motorbike auf Bali umgerechnet
ca. 40 -45 Euro / Monat. Auf Wunsch vermitteln wir einen zuverlässigen Vermieter für
Motorbikes und Autos.
Motorbike auf Bali
Das Motorbike ist auf Bali das mit Abstand günstigste und populärste Fortbewegungsmittel.
In der Regel haben die Motorbikes Regel 200cc und Automatikgetriebe. Man darf die Gefahr
im indonesischen Straßenverkehr jedoch nicht ausblenden. Selbst fortgeschrittene Roller-
Fahrer tun sich mit der dort gängigen Fahrweise schwer. Wer sich für ein Motorbike auf Bali
entscheidet, sollte stets langsam, aufmerksam und defensiv fahren. Dann kann man sich flexibel, bequem und vor allem günstig auf der Insel bewegen. Auf Bali herrscht Helmpflicht, die schon zur eigenen Sicherheit unbedingt eingehalten werden sollte. Die Motorbike-Vermieter bieten zwar in der Regel kostenlose Helme an, diese Helme schützen jedoch im Ernstfall nicht. Hier sollte man sich lieber einen eigenen Helm in einem darauf spezialisierten
Geschäft kaufen. Ein internationaler Führerschein, den man im zuständigen deutschen
Straßenverkehrsamt erhält, ist notwendig.
Autovermietungen auf Bali
Als Alternative zu einem Motorbike bietet sich das Auto an. Ein Auto auf Bali zu mieten ist
sehr einfach und im Vergleich zu Deutschland sehr günstig. Man sollte jedoch beachten, dass
das Bewegen eines Autos im indonesischen Straßenverkehr nicht ganz einfach ist und die
Folgen aus einem Unfall problematisch werden können. Ein internationaler Führerschein ist
hier ebenfalls notwendig. Die Fahrzeuge sind gewöhnlich über den Vermieter versichert.
Hier sollte man jedoch vorsichtshalber noch einmal direkt beim Vermieter nachfragen. Im
Zweifelsfall ist eine zusätzliche Versicherung empfehlenswert. Ein Suzuki Katana erhält man
bereits ab ca. 120 € / Monat. Tankfüllungen sind in den Mietpreisen natürlich nicht inklusive.
Von Alkohol am Steuer ist trotz vergleichsweise geringer Strafen dringend abzuraten, allein
schon zur eigenen Sicherheit.
Auf den Konsum von Drogen sollte in Indonesien generell verzichtet werden. Hier sind die
Strafen drakonisch und keineswegs mit der deutschen Rechtssprechung vergleichbar. Wir
weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass in Süd-Ost-Asien bei schweren Drogendelikten
mit harten Drogen bereits lebenslange Freiheitsstrafen sowie Todesstrafen (!) auch
für Europäer verhängt wurden. Doch selbst bei vermeintlich harmlosen Drogendelikten wie
Cannabis-Konsum kann in Indonesien eine Kaution schnell mehrere Tausend US-Dollar
betragen.
Angebote für Praktikumsplätze auf Bali und Praktika in Indonesien
Unser Infopaket für alle Teilnehmer/innen an unseren Praktikumsplätzen und Freiwilligendiensten in Peru, beinhaltet alle wichtigen Informationen über Land und Leute, über kulturelle Besonderheiten sowie besondere gesetzliche Vorschriften oder Regelungen in Peru. Wir haben diese Aufstellung nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, möchten aber unbedingt darauf hinweisen, dass dieses Informationspaket keine abschließende Aufzählung darstellt und die eigene Vorbereitung bzw. die eigene Beschäftigung mit der Thematik nicht ersetzen kann. Wer sich für ein Praktikum in Peru interessiert interessiert, sollte sich also vorher eingehend beraten lassen.
Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass sich beispielsweise gesetzliche Regelungen zur Visumserteilung in Peru oder Impfvorschriften jederzeit ändern können und der Teilnehmer letztendlich selber für die Einhaltung dieser Vorschriften und medizinische Vorsorge verantwortlich ist. Mit unserer Aufzählung möglicher Risiken auf einer Reise durch Peru, möchten wir unsere Teilnehmer für dieses Thema sensibilisieren und mögliche Gefahren aufzeigen. Obwohl sich die Situation in Peru in den letzten Jahren enorm gebessert hat, Peru mit Sicherheit nicht zu den gefährlichsten Ländern Südamerikas zählt und jährlich tausende Touristen (auch alleine) durch das Land reisen, ohne irgendwelche Vorkommnisse, halten wir dies auf jeden Fall für sinnvoll. Trotz der positiven Entwicklung kommt es in Peru und anderen südamerikanischen Ländern immer wieder dazu, dass ausländische Touristen Opfer von kriminellen Handlungen werden oder durch fehlende Vorsorge ernsthaft erkranken. Stellt man sich aber auf diese möglichen Gefahren ein, ist Peru nicht gefährlicher als andere Länder.
Reisesicherheit in Peru
Peru lag in den letzten Jahren immer im südamerikanischen Durchschnitt, was die Kriminalitätsstatistik und die Reisesicherheit anbelangt, wobei sich in Punkto Sicherheit einiges verbessert hat. Dies liegt zum einen am wirtschaftlichen Wachstum in vielen Bereichen und zum anderen, an den Bemühungen der peruanischen Regierung. In vielen Städten hat sich die Polizeipräsenz deutlich erhöht und es wird vermehrt auf die Sicherheit von Touristen geachtet (Beispiel Touristenpolizei). Trotzdem ist Peru immer noch ein armes Land, in dem viele Menschen unter der Armutsgrenze leben und man sollte bedenken, dass Europäer für viele Peruaner bzw. Südamerikaner unglaublich reiche Menschen sind, die es sich leisten können, für ein Flugticket mehr auszugeben, als manch ein Arbeiter im ganzen Jahr verdient. Auf Reisen durch Südamerika sollte man daher besonders darauf achten, diesen Reichtum nicht auch noch zur Schau zu stellen und Taschendiebstahl oder Überfälle direkt zu provozieren. Das (offene) Tragen von teurem (oder teurer aussehendem) Schmuck, offensichtlichen Markenklamotten oder dem neuesten MP3 Player ist daher eher fehl am Platz.
Taschendiebstahl in Südamerika
Taschendiebstahl ist in Südamerika, wie in vielen armen Ländern, durchaus verbreitet und man sollte unbedingt Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Es empfiehlt sich, keine großen Bargeldmengen mit sich herumzutragen, Kredit-bzw. EC-Cash Karten oder Reisechecks nur wenn nötig mit sich zu führen und wenn möglich, diese aufzuteilen und nicht alles in einer Tasche zu transportieren. Am besten eignen sich verschließbare Hosentaschen oder „geheime“ Fächer im Gürtel, der Brusttasche oder in der Innenseite der Jacke. Der Aufbewahrungsort sollte auf jeden Fall eng am Körper getragen werden, damit man einen Zugriff rechtzeitig bemerkt. Auf keinen Fall Wertsachen in einem Rucksack transportieren, der von Hinten geöffnet werden kann oder eine Handtasche benutzen! Brusttaschen sollten so getragen werden, dass sie von außen nicht bemerkt werden. Beim Bezahlen niemals ein geöffnetes Portemonnaie voll mit Geldscheinen präsentieren, sondern lieber nur einen kleinen Betrag offen darin aufbewahren. Beliebte Tricks von Taschendieben sind Ablenkungsmanöver, bei denen dem Opfer beispielsweise Dinge zum Kauf angeboten werden, man diesem ein Getränk „aus Versehen“ überschüttet oder einfach nach der Uhrzeit fragt. Sobald jemand fremdes versucht körperlichen Kontakt aufzubauen, sollte man unbedingt misstrauisch werden und lieber ausweichen. Lassen sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen und tragen Sie Wertsachen immer verdeckt. Nehmen Sie niemals ein Angebot an, Gepäck an jemand fremdes abzugeben oder dieses beaufsichtigen zu lassen.
Falschgeld
In den meisten südamerikanischen Ländern ist das Fälschen von Geldnoten, genauso wie in den USA, ein relativ leichtes Spiel für Betrüger, da die Scheine kaum Sicherheitsmerkmale aufweisen. In Peru kommt es immer wieder vor, dass jemand versuchen wird, Ihnen Falschgeld zu wechseln, wobei sowohl Münzen, als auch Scheine gefälscht sein können. Der Nuevo Soles besitzt einige Sicherheitsmerkmale in Form von Wasserzeichen, eingearbeiteten Leuchtstreifen und einer aufgedruckten Riffelung. Gerade bei alten Scheinen ist es oft nicht so einfach, falsche von echten Scheinen zu unterscheiden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie die Annahme verweigern und sich lieber andere Scheine herausgeben lassen. Grundsätzlich sollte mal ständig Kleingeld mit sich führen, da beispielsweise Taxifahrer meistens nur ein paar Münzen im Wagen mit sich führen und größere Scheine (ab 50 Soles) selten gewechselt werden können.
Taxifahrten in Südamerika
In vielen Ländern Südamerikas kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Überfällen auf Fahrgäste während Taxifahrten. Ein beliebter Trick war dabei, dass der Fahrer einen weiteren Fahrgast zusteigen ließ, der die Touristen dann mitten auf der Strecke ausgeraubt hat. Man sollte daher unbedingt darauf achten, nur ein offiziell registriertes Funktaxi zu benutzen und auf keinen Fall einen weiteren Fahrgast zusteigen lassen (in solch einem Fall energisch widersprechen oder wenn es die Situation und die Umgebung erlaubt, sofort aussteigen, beispielsweise auf einer belebten Straße). Offizielle Taxis erkennt man an den Aufklebern und den Registrierungen, sowie dem Ausweis des Fahrers mit Lichtbild, der in der Regel vorne in der Fahrerkabine hängt. Wenn möglich, sollte man daher ein solches registriertes Taxi bestellen, vor allem, wenn man allein unterwegs ist. In Peru sollte man besonders bei der Ankunft vom Flughafen in Lima und in Arequipa darauf achten, ausschließlich ein solches registriertes Taxi zu benutzen. Obwohl die Gefahr bei Beachtung der oben genannten Tipps recht gering ist, haben sich die Überfälle auf Taxigäste in Arequipa in den letzten Jahren gehäuft.
Drogen und Rauschmittel in Südamerika
Der Besitz selbst kleinster Mengen Rauschmittel oder der Genuss von Drogen aller Art ist in den meisten Ländern Südamerikas ein schweres Vergehen und wird dort oft mit langjährigen Haftstrafen geandet. Besondere Vorsicht sollte man walten lassen, wenn andere Menschen einen bitten, Dinge für sie zu transportieren. Solche Anfragen unbedingt ablehnen und das Gepäck niemals unbeaufsichtigt lassen.
Generelle Vorsichtsmaßnahmen in Südamerika
Um kriminellen Übergriffen vorzubeugen und die Gefahr eines Überfalles bzw. Diebstahls zu minimieren, sollte man einige Regeln beachten. In jeder Stadt gibt es Gegenden, in denen man sich als Tourist besser nicht alleine aufhalten sollte und in denen auch Einheimische besonders vorsichtig sind. Hier gilt, vorher informieren und sich niemals alleine in besonders armen oder menschenleeren Gegenden aufhalten! Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich ebenfalls nicht mehr allein auf der Straße aufhalten und am besten selbst kurze Strecken mit einem Taxi bewältigen. In fast allen Ländern Südamerikas kommen sexuelle Übergriffe auf Frauen wesentlich häufiger vor, als beispielsweise in Europa. Frauen sollten daher besonders vorsichtig sein und sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine auf der Straße bewegen, oder sich grundsätzlich alleine in ärmeren oder menschenleeren Gegenden aufhalten. In Südamerika gilt das Gleiche wie überall und vor allem als Frau, sollte man beispielsweise keine Speisen oder Getränke direkt von Fremden annehmen oder ein Getränk unbeaufsichtigt stehen lassen. Nach einer Party oder einer Feier sollte man direkt mit Freuden oder Bekannten nach Hause fahren und am besten, auch immer mit mehreren Leuten ausgehen. In Südamerika kam es in den letzen Jahren öfters dazu, dass man Frauen und Männern KO-Tropfen verabreicht hat und diese dann ausgeraubt wurden oder es zu sexuellen Übergriffen oder sogar zu Vergewaltigungen kam, bzw. stark angetrunkenen Touristen nach einer Party das Gleiche passierte. Daher gilt auch hier, dass man Alkohol lieber vorsichtig konsumieren sollte, wenn man sich alleine oder unterwegs auf einer fremden Veranstaltung befindet. Einheimische kennen die Gegenden, in denen man lieber nicht alleine unterwegs ist und können einem jederzeit Tipps und Verhaltensregel mit auf den Weg geben. Man sollte darüber mit Freunden, Bekannten oder der Gastfamilie reden, wenn diese nicht alleine auf das Thema zu sprechen kommt. Lassen Sie sich auf der Straße niemals ablenken, meiden Sie Gedränge und Menschensammlungen und gehen Sie niemals mit Unbekannten mit, auch wenn diese noch so freundlich und harmlos erscheinen.
Trinkgelder in Peru
In Peru gibt es keine besondere allgemeingültige Regel, was Trinkgelder anbelangt. Man gibt nur etwas, wenn man unbedingt möchte und dann auch nur soviel, wie man möchte. Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind und ein Trinkgeld geben wollen, achten Sie bitte darauf, dass es nicht allzu viel (vor allem nicht mit europäischem Maß) wird, da dies nur Erwartungshaltungen weckt. Ein Kellner oder ein Taxifahrer wird evtl. 800 Nuevo Soles (umgerechnet etwas 200 Euro) im Monat verdienen. Bei Taxifahrten sind Trinkgelder außerdem überhaupt nicht üblich, wenn dann nur in besseren Restaurants (maximal 10 %).
Bettelnde Kinder in Südamerika
In Peru und in ganz Südamerika werden Sie an jeder Straßenecke bettelnde Kinder finden oder Halbwüchsige, die alle möglichen Dinge verkaufen um sich Ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bettelnden Kindern sollte man grundsätzlich nichts geben, da man diese evtl. noch dazu ermutigt damit weiterzumachen und diese vielleicht dadurch nicht in die Schule gehen. Es ist manchmal wirklich schwer, sich an solche Regeln zu halten, aber man sollte versuchen hart zu bleiben und daran denken, dass man den Kindern damit eher nichts Gutes tut. Eine Ausnahme sind vielleicht ältere Menschen, denen man schon eher etwas geben kann, wenn man dies möchte. Ein guter Tipp ist übrigens, sich bei einem Restaurantbesuch die übrig gebliebenen Speisen einpacken zu lassen, auch wenn man Sie nicht mehr selber verzehren möchte. An der nächsten Ecke, findet sich bestimmt ein dankbarer Abnehmer.
Einkaufen in Südamerika
In Peru findet man in fast jeder größeren Stadt einige Supermärkte, die sich fast nicht von den Läden bei uns zu Hause unterscheiden. Die Durchschnittsfamilie kauft trotzdem noch eher auf den vielen Straßenmärkten ein, auf denen man Lebensmittel wesentlich billiger einkaufen kann. Viele Preise in Supermärkten sind teilweise auf europäischem Niveau oder im Verhältnis zum sonstigen Preisniveau recht teuer. Bei Lebensmitteln sind einige Dinge zu beachten. Vorsicht ist an allen Garküchen und Imbissen geraten, die es in Südamerika in jeder Straße gibt. Unsere europäischen Mägen vertragen dieses Essen oft nicht besonders und man kann sich leicht eine Magenerkrankung einfangen. Eis sollte man nur kaufen, wenn es industriell verpackt wurde, Eiswürfel und mit Wasser gewaschene Salate sind, wie in allen südlichen Ländern, mit Vorsicht zu genießen oder zu meiden. Wenn man sich nicht sicher ist, wo man ohne Bedenken essen kann, sollte man sich von einem Einheimischen beraten lassen. Grundsätzlich ist es oft gar nicht nötig selber zu kochen oder sich selber mit gekauften Lebensmitteln zu versorgen, da Restaurantbesuche in Peru unglaublich günstig sind. Kleine Zwischenmahlzeiten bekommt man überall für einen Nuevo Sol (ca. 25 Cent) und für 5 bis 10 Soles kann man in einer der vielen chinesischen Küchen (Chifas) äußerst günstig und lecker speisen. Irgendein Reisgericht mit Huhn oder das Tagesmenü gibt es dort fast immer für 5 Soles (1,25 Euro). Gehobene bürgerliche Küche ist in vielen typischen Restaurants schon für 5 Euro mit Getränk zu bekommen, günstigere Angebote findet man überall. Oft werden Menüs, schon ab 1,25 Euro angeboten. Selbst absolute Nobelrestaurants in Lima liegen weit unter europäischem Niveau. In einem der besten Sushi-Läden der Stadt zahlt man für eine Platte für 4 Personen mit mehreren Getränken vielleicht gerade einmal 50 Euro, dort findet man dann aber nur äußerst gut situierte Peruaner beim Essen. Etwas teurer sind in Peru Pizzen beim Italiener, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden sind. Für italienisches Essen zahlt man zwar nicht die gleichen Preise wie hierzulande, aber im Verhältnis zu anderen Gerichten ist es ziemlich teuer.
Preisniveau Peru
Das Preisniveau in Peru gehört zu den niedrigsten in Südamerika. Besonders günstig sind Lebensmittel und Restaurantbesuche, Kleidung und Dienstleistungen aller Art. Technikartikel sind fast genauso teuer wie in Europa. Es wird viel aus Fernost, vor allem aus China und Japan importiert, die meisten Technikartikel stammen von dort. Es lohnt sich daher kaum, technische Geräte in Peru zu kaufen, vor allem hat man dann das Problem mit der Garantie.
Taxifahrten bekommt man im selben Stadtviertel in Lima für ca. 5 Soles, kleinere Fahrten oder Stadtfahrten in Städten wie Arequipa, Cusco oder Chiclayo kosten oft nur 2,5 Soles (ca. 0,6 Euro). In manchen Städten, hauptsächlich an der Küste, verkehren günstige Dreiradtaxis, bei denen einen Fahrt 1 Sol (0,25 Cent) kostet. In Lambayeque kosten Fahrten mit dem Dreirad (Moto) unabhängig vom Fahrtziel zwischen 1 und 1,5 Soles. Die günstigste Fortbewegungsart sind die überall in Lateinamerika verkehrenden Collectivos. Die Klein- oder Minibusse, meist japanischer oder koreanischer Bauart verkehren überall. In der Regel besteht die Besatzung aus einem Fahrer und einem Schaffner, der lauthals das Fahrtziel herausruft und die Fahrtkosten einsammelt. Collectivos verkehren sowohl in der Innenstadt, als auch zu weiter entfernten Zielen. Von Lambayeque nach Chiclayo kostet eine Fahrt zwischen 1,5 und 3 Soles. Während einem Aufenthalt in Peru lohnt es sich natürlich jede Art von Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, da man hier wesentlich mehr dafür bezahlen müsste. Besuche beim Frisör oder dem Kosmetiker bekommt man schon für wenige Cents (Haareschneiden), ein Schlüsselmacher fertigt Duplikate für 1 Sol und für den gleichen Preis arbeiten an jeder Ecke Schuhputzer.
Grundsätzlich sollte man sich vorher über die jeweiligen Preise informieren und immer nachfragen, was der einzelnen Service den nun kostet. Niemals eine Leistung in Anspruch nehmen, bevor man weiß, was diese kosten soll. In ganz Lateinamerika ist die Praxis verbreitet, von einem Ausländer teilweise ein Vielfaches vom dem verlangen zu wollen, was ein Einheimischer für die gleiche Leistung bezahlt. Dies passiert einem zwar selten, trotzdem sollte man sich immer vorher erkundigen. Handeln ist in Peru übrigens gern gesehen und kann auch auf jedem Markt oder bei Taxifahrten angewandt werden.
Reisen durch Peru
Richtige Buslinien verkehren innerorts nur in manchen Großstädten, so dass ansonsten nur Taxis, Motos oder Collectivos in Frage kommen. Von einer zur anderen Stadt reist man am besten in Überlandbussen, die es in Peru in großer Anzahl und von unterschiedlichsten Gesellschaften gibt. Eine Besonderheit in Peru sind die günstigen Preise für alle Arten von Überlandbussen. Es gibt allerdings gewaltige Qualitätsunterschiede und man sollte hier grundsätzlich nur qualitativ hochwertige Linien benutzen, da man hier sonst am falschen Platz sparen würde. Eine Fahrt von Lima nach Chiclayo oder von Lima nach Arequipa bekommt man entweder für ein paar Euros (in der Standardklasse) oder für ca. 15 bis 30 Euro in einem absoluten Luxusliner. Ledersitze sind keine Seltenheit, Bordservice, DVD, Klimaanlage und WC gehören hier zum Standard. Im Preis ist dann entweder eine eingepackte Mahlzeit (ähnlich wie im Flugzeug) oder sogar ein Zwischenstopp mit Restaurantbesuch inbegriffen. Die teureren Busgesellschaften sind nicht nur wesentlich komfortabler, sondern auch viel sicherer. Zum einen was die Verkehrstauglichkeit der Fahrzeuge angeht, zum anderen was die Sicherheitsbestimmungen betrifft. Diese Gesellschaften haben meistens mehrere Fahrer, die sich abwechseln, es wird auf das Gepäck geachtet und es werden strenge Sicherheitschecks durchgeführt. In den Anden Perus (beispielsweise Cusco-Arequipa) und in den Dschungelregionen ist es in den letzten Jahren öfters zu schweren Busunglücken gekommen, da die Straßen oft nur mangelhaft gesichert waren oder durch Erdrutsche und Überschwemmungen Unfälle passierten. In vielen Ländern Südamerikas verkehren zwischen manchen Städten nur ein oder zwei Busgesellschaften, die dann (wie in vielen Regionen Ecuadors) mit recht abenteuerlichen Fahrzeugen unterwegs sind. Zwischenstopps, bei denen der Schaffner mal schnell unter das Fahrzeug klettert, um einige Reparaturen durchzuführen, sind keine Seltenheit. Dies ist ein großer Vorteil in Peru, da man eigentlich auf jeder wichtigen Strecke die Wahl zwischen verschiedenen Gesellschaften hat und man sich immer eine sichere Linie aussuchen kann. Gute und sichere Firmen sind beispielsweise TEPSA, Cruz del Sur oder Ormeno.
Wichtig: Tickets sollte man nur bei offiziellen Büros kaufen und nicht bei Agenturen, die mehrere Linien anbieten. Hier handelt es sich oft um private Anbieter, die teilweise einen gehörigen Aufschlag auf den gültigen Fahrpreis erheben. Die großen Firmen unterhalten in den meisten Städten eigene Busterminals oder Büros, bei denen die Fahrgäste warten können und auch der Bus abfährt. Dort können Sie dann auch das Ticket kaufen oder sich vor der Abfahrt reservieren lassen. Meistens sind auch Zahlungen mit EC-Cash Karte oder Kreditkarte möglich.
Bargeld, Kreditkarten, EC-Cashkarten in Südamerika
Die meisten Reiseführer empfehlen unbedingt eine Kreditkarte für eine Perureise mitzuführen, wobei dies nicht wirklich nötig ist. Der einzige Grund für eine Kreditkarte könnte die Einreise nach Peru sein. Offiziell kann der Zollbeamte vom jedem Einreisewilligen verlangen, dass dieser seine Liquidität nachweist. Die kann durch die Vorlage von Rückflugtickets und/oder einer Kreditkarte erfolgen. In den meisten Fällen wird diese Kontrolle nur noch bei sehr alternativ gekleideten Rucksacktouristen angewandt. In Peru kommt man sehr gut ohne Kreditkarte zurecht, vor allem muss man darauf achten, welche Kartenart überhaupt akzeptiert wird. Jede größere Stadt hat verschiedenen Banken, bei denen die meisten Filialen über EC-Cash Automaten verfügen. Dort kann man mit jeder üblichen und international anerkannten EC-Karte Geld abheben, wofür man nur die 4-stellige PIN Nummer benötigt. Es ist allerdings auf jeden Fall empfehlenswert, ein zweites Zahlungsmittel einzuplanen. Hierfür eignen sich ebenfalls bestens Reisechecks (wie die von American Travellers), die es in Euro oder US-Dollar gibt. Reisechecks bekommt man hier bei fast jeder Bank oder Sparkasse. Diese sind personalisiert und versichert, sobald die Checks abhanden gekommen sind, kann man sie sperren lassen und sich sofort neue abholen. Teilt man einen größeren Betrag auf und lässt sich dafür verschiedenen Checks geben, kann man also je nach Bedarf Bargeld einlösen und hat damit ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Die Eröffnung eines Kontos für die Zeit während dem Auslandsaufenthalt ist überhaupt nicht nötig.
Wichtig: Bargeld wechseln (und auch Reiseschecks einlösen) kann man sowohl bei Banken, als auch bei den Straßengeldwechslern, die es in Peru überall gibt. Die offiziellen Geldwechsler erkennt man an den bedruckten Kleidungsstücken, sie stehen in größeren Städten an jeder belebten Kreuzung und haben meistens einen besseren Kurs als die Banken. Auch bei den Banken gibt es gewaltige Unterschiede, sowohl was den jeweiligen Kurs angeht, als auch bei der Höhe der Wechselgebühr. American Traveller Checks müssen offiziell ohne Zusatzkosten umgetauscht werden, einige Banken verlangen trotzdem eine Gebühr. Unbedingt die Preise vergleichen! Bei vielen Geldgeschäften war bis jetzt die staatliche „Interbank“ am günstigsten, die es auch in jeder Stadt gibt.
Gesundheitswesen in Peru
In Peru gibt es keine staatlichen Sozialversicherungssysteme, die für alle Menschen greifen. Bei einem Arztbesuch müssen Sie, wie alle Peruaner, erst einmal bezahlen. Sie sollten unbedingt eine ausreichende Auslandskrankenversicherung abschließen, die Ihnen für den Notfall eine Servicerufnummer mit 24 Stunden Hotline zur Verfügung stellt. Bei größeren Fällen, sollte die Versicherung in Vorkasse treten können. In Peru gibt es in allen Städten gut ausgebildete Ärzte und Spezialisten jeder Art. Unterschiede gibt es beispielsweise bei den Krankenhäusern. Stationäre Behandlungen auf europäischem Niveau findet man nur in teuren Privatkliniken, ansonsten gibt es noch eine weitere Abstufung, nämlich zwischen normalen Einrichtungen und den wenigen Hospitälern, die arme Menschen behandeln und denen es an allem fehlt. Die Ausbildung der Ärzte in Peru ist sehr gut und wenn Sie einmal einen Arzt konsultieren, werden Sie bestimmt eine ausgezeichnete und gründliche Untersuchung bekommen. Viele Peruaner gehen bei harmlosen Krankheiten gleich in eine der vielen Apotheken, in denen meistens ausgebildete Pharmazeuten Dienst haben, die einen ebenfalls beraten können. Im Anhang finden Sie eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten bzw. Krankenhäusern.
Wichtig:
Die meisten Auslandsreisekrankenversicherungen erstatten Kosten für Medikamente und medizinische Behandlungen nur, wenn diese von einem zugelassenen Arzt verschrieben worden sind. Kauft man beispielsweise direkt Präparate in einer Apotheke, kann es einem passieren, dass die Versicherung sich weigert, die Kosten anzuerkennen.
Medizinische Vorsorge für eine Reise nach Südamerika
Bevor Sie nach Südamerika reisen, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Hausarzt konsultieren und sich gründlich untersuchen lassen. Besonders wichtig ist dies bei Reisen durch die Anden, da die hier auftretenden Höhenunterschiede ein gesundes Herz-Kreislaufsystem voraussetzen. Über notwendige Impfungen kann der Hausarzt oder ein tropenmedizinisches Zentrum Auskunft geben und beraten. Im Anschluss finden Sie einige der wichtigsten Krankheiten, vor denen Sie sich in Südamerika schützen sollten. Diese Aufzählung ersetzt aber auf keinen Fall eine medizinische Beratung durch Ihren Hausarzt bzw. einen Spezialisten.
Wichtig: Sollten nach Ihrem Aufenthalt in Peru ungewöhnliche Symptome auftreten, suchen Sie auf jeden Fall einen Spezialisten auf, selbst wenn Ihr Hausarzt eine andere Diagnose stellt.
Impfschutz für Peru
Für Reisen nach Südamerika bzw. nach Peru gibt es eine ganze Reihe an evtl. wichtigen Schutzimpfungen. Ob Sie die jeweiligen Impfungen benötigen, hängt unter anderem davon ab, in welche Regionen Sie fahren möchten und ob Sie von Peru in ein anderes Land reisen. Sie sollten sich unbedingt vorher von Ihrem Hausarzt informieren lassen oder eine tropenmedizinische Sprechstunde in Ihrer Nähe aufsuchen.
Vorsichtsmaßnahmen in Peru bzw. Südamerika
Um Krankheiten und Infektionen vorzubeugen, sollte man einige Regeln befolgen. Wichtig ist, wie bereits angesprochen, dass man sich vorher genau überlegt, ob man wirklich an der kleinen Straßenküche um die Ecke essen möchte. Alle Speisen, die mit ungekochtem Wasser zubereitet werden, sind mit Vorsicht zu genießen. Wenn Sie Wasser zum Trinken, Zähneputzen oder Waschen von Lebensmitteln benutzen wollen, sollte dies vorher ebenfalls abgekocht werden oder Sie benutzen abgepacktes Mineralwasser hierfür. Vorsicht ist auf jeden Fall bei Tieren geboten. Hunde oder Katzen, die auf der Straße leben, sollten nicht angefasst werden. Dies gilt im Prinzip auch für Haustiere, da diese sehr leicht mit Hunden bzw. Katzen, die auf der Straße leben, in Kontakt kommen können. Tollwut ist in Südamerika verbreiteter als in Europa. Wenn Sie von einem Tier gebissen worden sind, sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Höhenkrankheit
Besonders bei Reisen durch die peruanischen Anden kommt es immer wieder zu Krankheitserscheinungen durch die teilweise gewaltigen Höhenunterschiede. Um diese zu vermeiden, sollte man die Reiseroute so auswählen, dass so wenig Höhenmeter wie möglich an einem Tag bewältigt werden müssen. Die übliche Reiseroute von Lima über Huancaya nach Cusco, die von vielen Reiseveranstaltern gewählt wird, ist dabei besonders gefährlich. Alternativ sollte lieber über Nasca und Ica nach Arequipa und Cusco gefahren werden, da der Höhenanstieg hier wesentlich langsamer voranschreitet und Sie ausreichend Zeit haben, um sich daran zu gewöhnen. Während dem Reisen durch das Gebirge immer ausreichend Trinken, wenig Essen sowie Alkohol und Zigaretten vermeiden und sich so wenig wie möglich anstrengen. Wenn Symptome der Höhenkrankheit auftreten, insbesondere Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder andere Erschöpfungszustände, ein schneller Puls, Schlafstörungen oder Atemnot, unbedingt den Aufstieg abbrechen und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt eine ganze Reihe an empfohlenen Medikamenten, die zur Vermeidung von Symptomen der Höhenkrankheit angeraten werden. Hierbei sollte aber beachtet werden, dass diese Medikamente die Symptome nur verdecken und den Erkrankten evtl. dazu verleiten, weiter aufzusteigen und schwerere Folgen in Kauf zu nehmen. Der beste Weg ist wirklich der, sich so langsam wie möglich in das Gebirge vorzutasten, so viel wie möglich zu trinken und sich ausreichend zu schonen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Hausarzt über diese Thematik, wenn Sie vorhaben, eine Reise durch die Andenregion zu unternehmen.
Malaria
Wenn Sie in ein Gebiet mit erhöhtem Malariaaufkommen fahren, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine sinnvolle Prophylaxe sprechen. Um sich zu schützen, sollte man so wenig Haut wie möglich zeigen und sich nachts durch ein Moskitonetz vor den lästigen Insekten sichern. Die Krankheit wird ausschließlich durch einen Stich einer (infizierten) Anophelesmücke übertragen. Ein Moskitonetz zum Aufhängen über dem Bett ist mit Sicherheit eine gute Investition, auch wenn Sie nicht direkt in ein gefährdetes Gebiet reisen möchten. Es gibt einige empfohlene Medikamente, die Sie vorbeugend einnehmen können. Sie sollten damit bereits vor Ihrer Einreise in ein Malariagebiet beginnen und die Einnahme auch danach weiter fortsetzten, da die Inkubationszeit zwischen 8 und 35 Tagen betragen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die aktuell sinnvollste Prophylaxe!
Tetanus
Gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) sollte man sich auch impfen lassen, wenn man nicht nach Südamerika oder in andere weit entfernte Länder reisen möchte. Die mehrstufige Impfung hält ca. 10 Jahre und ist in Deutschland kostenfrei.
Tollwut
Mittlerweile gibt es Vorsorgeimpfungen gegen Tollwut. In Südamerika kommt es immer wieder zu Infektionen durch Wildtiere oder streunende Hunde bzw. Katzen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man sich von allen herumlaufenden Tieren fernhalten sollte. Vorsicht ist auch bei Haustieren angeraten, die mit anderen Tieren in Kontakt kommen können. Ob Sie eine Impfung benötigen, sollten Sie persönlich entscheiden und mit Ihrem Hausarzt besprechen. Wichtig ist auf jeden Fall die sofortige Konsultation eines Arztes, wenn Sie von einem Tier gebissen wurden.
Sonnenbrand
Auch wenn der Himmel bedeckt sein sollte, gibt es in Peru eine sehr starke Sonneneinstrahlung. Sie sollten sich mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor eincremen.
Hepatitis
Hepatitis ist in vielen Ländern Süd- und Mittelamerikas weit verbreitet und so auch in Peru. Die Krankheit kann vor allem durch verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmitteln übertragen werden oder im Fall von Hepatitis B durch Blutübertragung und Geschlechtsverkehr. Gegen Hepatitis A und B können Sie sich mit einer mehrstufigen Impfung schützen, die wir Ihnen in allen südamerikanischen Ländern dringend anraten.
Typhus
Gegen die bakterielle Infektion helfen verschiedene Impfungen, die als Schluckimpfung oder als Injektion angeboten werden und die für Reisende zu empfehlen ist, die sich in Gegenden mit sehr schlechten Hygienezuständen aufhalten. Es sind allerdings Mindestabstände zu anderen Impfungen einzuhalten.
Chagas
Chagas ist eine Infektionskrankheit, die durch eine Raubwanzenart hervorgerufen wird und unbehandelt sogar zum Tod führen kann. Diese Wanzenart kommt häufig in Gegenden mit niedrigem Hygienestandard vor.
Dengue-Fieber
Das Dengue-Fieber ist eine Infektionskrankheit die durch Mücken übertragen wird und ähnlich wie Malaria verläuft, allerdings nicht tödlich ist. Es gibt allerdings keine wirksame Schutzimpfung, im Krankheitsfall soll die Einnahme von Paracetamol (auf keinen Fall Aspirin, Ibuprofen oder ein anderer Wirkstoff) helfen.
Leishmaniasis
In vielen Ländern Südamerikas, in denen Tropengebiete vorhanden sind, kommt es immer wieder zu Infektionen mit dieser Krankheit, die durch den Stich einer Mücke übertragen wird. Eine Impfung gibt es nicht, wirksamer Schutz ist ein Moskitonetz und angemessene Kleidung.
Cholera
Eine Impfung gegen Cholera wird von den meisten Medizinern nicht angeraten, da der Schutz der Impfung weit unter 50 % liegt.
Durchfall
Irgendwann erwischt es jeden Südamerika-Reisenden einmal und eigentlich ist es nur die Frage, wann es passiert. Auf jeden Fall sollte man sich ausreichend Medikamente in Form von Kohletabletten oder anderen Präparaten mitnehmen. Wenn sich Übelkeit und Magenprobleme ergeben, kommt dies meist sehr rasch und heftig, wenn gerade keine Apotheke in der Nähe ist.
Aids
Aids (SIDA) ist in Südamerika ein weit verbreitetes Problem und notwendiger Schutz in Form von Präservativen oberste Pflicht.
Weitere Gesundheitstipps für Peru und Südamerika
Ernähren Sie sich gesund und vitaminreich und greifen Sie ruhig auf das überall vorhanden Angebot an frischen und wirklich „spottbilligen“ Früchten und Obstsorten zurück. Essen Sie nur dort, wo auch viele Einheimische speisen und fragen Sie ihm Zweifelsfall jemanden. Vorsicht ist vor allem bei folgenden Nahrungsmitteln angeraten:
- roher Fisch bzw. Meeresfrüchte, rohes Fleisch und Mayonnaise
- offene Fruchtsäfte
- Eis, Eiscreme, Eiswürfel
- Rohes Gemüse, Salate und nicht schälbare Obstsorten
- Wasser nur abgepackt oder vorbehandelt (gekocht, gefiltert oder durch Entkeimungstabletten)
Gründliche Körperhygiene und häufiges Händewaschen sind oberst Pflicht!
Flughafen in Lima
Bei der Ausreise aus Peru ist direkt am Flughafen eine Steuer i.H.v. ca. 30 USD zu entrichten, die auch nur in bar bezahlt werden kann. Sie sollten sich daher genügend Bargeld für die Ausreise aufheben. Bei der Einreise ist darauf zu achten, dass der Beamte am Schalter auch die richtigen Daten für die geplante Ausreise einträgt. Manchmal kommt es vor, dass willkürlich ein kürzerer Aufenthalt vermerkt wird.
Wichtig:
In Peru bekommt man in jedem Supermarkt und in jedem Restaurant Kokatee (Mate de Coca) aus rohen Blättern oder in gewöhnlichen Teebeuteln angeboten. Obwohl das wohlschmeckende Getränk überhaupt keinen Rauschzustand hervorhebt, sondern nur eine ähnliche aufputschende Wirkung wie Koffein hat, zählt es in Deutschland zu den Rauschmitteln. Selbst kleinste Mengen des Tees können hierzulande empfindliche Strafen mit sich ziehen, ob es nun einen Sinn macht oder nicht. Man sollte sich nicht davon irritieren lassen, dass der Kokatee in Peru in gewöhnlichen Teebeuteln neben Hagebutte oder Schwarztee verkauft wird und auf keinen Fall versuchen, diesen mit nach Deutschland zu nehmen.
Reisepass für Peru
Falls Sie Ihren Reisepass verlieren sollten, kann es unter Umständen sehr umständlich sein, diesen wieder zu beantragen. Sie sollten sich eine (beglaubigte)Kopie anfertigen, um diesen Prozess zu erleichtern und für den Notfall etwas dabei zu haben. Ein guter Tipp zum „Sichern“ wichtiger Unterlagen wie Reisepass, Krankenversicherung, Telefonnummerverzeichnis, Adressliste, Flugtickets bzw. E-Tickets, etc. ist auch das Einscannen und Speichern im eigenen E-Mail Account. So können Sie sich Ihre Unterlagen überall in jedem Internet-Kaffee ausdrucken.
Internationaler Impfausweis für Peru
Wenn zwischen Peru und Bolivien ein- bzw. ausgereist wird, ist der internationale Impfausweis mit einer eingetragenen Gelbfieberimpfung zwingend vorgeschrieben. Dies gilt teilweise auch für Reisen in die Urwaldgebiete Perus. Bitte informieren Sie sich hierüber, bevor Sie ihren Reiseverlauf planen.
Internationaler Führerschein für Peru
Wenn Sie sich einen Mietwagen ausleihen möchten, benötigen Sie in Peru einen internationalen Führerschein, der nach der Einreise noch 90 Tage gültig ist. In Peru sind Reisen mit Überlandbussen für weitere Strecken, sowie Taxifahrten bzw. Collectivos so günstig, dass Sie im Prinzip für keine Strecke einen Mietwagen benötigen. Wir raten unseren Teilnehmern in allen Ländern Südamerikas grundsätzlich davon ab, selber mit einem PKW zu fahren. Die Fahrweise in Lateinamerika unterscheidet sich doch um einiges vom dem, was wir von Europa gewöhnt sind. Bei Unfällen ist oft automatisch der ausländische Verkehrsteilnehmer schuld oder schon allein durch mangelnde Sprachkenntnisse benachteiligt.
Internationaler Jugendherbergsausweis für Peru
In Peru gibt es kaum Jugendherbergen, so dass sich die Mitnahme eines Ausweises nicht rentiert, außerdem sind Pensionen bzw. Hostals derart günstig, dass man gegenüber einer Jugendherberge kaum etwas spart.
Empfohlene Versicherungen für eine Reise durch Peru
Reisekrankenversicherung Peru
Wir empfehlen unseren Teilnehmern dringend, eine Reisekrankenversicherung für den kompletten Zeitraum des Aufenthaltes abzuschließen. Dabei ist vor allem auf die eingeschlossenen Leistungen, wie Operationen, Krankenhausaufenthalt, bestimmte Diagnostikmethoden sowie einen eingeschlossenen Krankenrücktransport zu achten. Die Versicherung sollte eine 24 Stunden Hotline anbieten, unter der Sie jederzeit Hilfe erreichen können. Bitte achten Sie beim Abschluss auf das Kleingedruckte, wie einen möglichen Selbstbehalt oder Formulierungen, die Leistungen einschränken oder ausschließen.
Reisegepäckversicherung für Peru
Ob Sie eine Reisegepäckversicherung brauchen, liegt an Ihrer persönlichen Einstellung. Viele dieser Versicherungen schränken die Leistungen derart ein, dass sowieso nur in den wenigsten Fällen gezahlt wird. Beschädigungen beim Flugtransport werden meistens von der jeweiligen Fluggesellschaft übernommen.
Reiserücktrittsversicherung für Peru
Wir raten ebenfalls dringend zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Da wir grundsätzlich in Vorleistung treten und beispielsweise gebuchte Unterkünfte nicht mehr stornieren können, ist eine Rückzahlung des Reisepreises nicht möglich. Wir erstatten zwar nach unseren AGB Teilbeträge, je nachdem wann eine Reise storniert wurde und versuchen darüber hinaus auch weitere Kosten zurückzuverlangen und dem Kunden zu erstatten, können dies aber nicht garantieren. Reiserücktrittsversicherungen werden zu den unterschiedlichsten Konditionen abgeschlossen, ein Vergleich lohnt sich hier auf jeden Fall.
Wichtig:
Bitte frühzeitig abschließen, manche Versicherer haben feste Fristen.
Flüge nach Peru
Flüge nach Peru gibt es mittlerweile von fast allen europäischen Flughäfen und von unterschiedlichen Gesellschaften. Ein Preisvergleich lohnt sich auf jeden Fall, vor allem sollte man mit den An- und Abreisedaten etwas „herumexperementieren“. Günstige Flüge mit Zwischenstopp gibt es teilweise schon für 580 Euro, ansonsten kosten günstige Flüge ca. 800 Euro, wobei nach oben keine Grenzen gesetzt sind. Wir raten eher von Flügen mit Zwischenstopp in den USA (Miami oder Atlanta) ab. Aufgrund der neuen und äußerst strengen Sicherheitskontrollen kommt es sehr oft vor, dass Anschlussflüge nach Lima verpasst werden. Teilweise werden Passagiere (willkürlich) zu zusätzlichen Befragungen gebeten, wobei je nach Andrang Wartezeiten von bis zu einer Stunde entstehen können, bis man überhaupt an der Reihe ist.
Visum und Einreise nach Peru
Als Tourist können Sie bis zu 3 Monaten (90 Tage) visumsfrei einreisen, wobei das Touristenvisum um weitere drei Monate verlängert werden kann. Für Studenten, die ein Praktikum in Peru absolvieren möchten oder einen Studienaufenthalt planen, ist ein gesondertes Studentenvisum erforderlich. Dafür benötigen Sie neben einer gültigen Immatrikulation bei einer (Fach)-Hochschule auch die Bescheinigung der Praktikumsstelle. Bitte informieren Sie sich über die gültigen Visumsbestimmungen bei dem für Sie zuständigen Konsulat. Vor allem bei alternativ gekleideten Reisenden verlangen die Zollbeamten manchmal einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel, um den Lebensunterhalt in Peru zu bestreiten. Dies kann in Form einer Kreditkarte oder Reisechecks nachgewiesen werden.
Reist man in Peru ein, muss außerdem eine internationale Ein- bzw. Ausreisekarte (Tarjeta Internacional de Embarque, bitte den zweiten Abschnitt gut aufbewahren und bei der Ausreise abgeben), eine Zolldeklaration (Declaracion Jurada de Equipajes) und eine Deklaration über mitgeführte Agrargüter (Declaracion de Ministerio de Agricultura de Servicios Nacional de Saludad Agraria) ausgefüllt werden. Mit der letzten Deklaration bescheinigt man außerdem, dass man in den letzten 40 Tagen nicht auf einem Bauernhof war und evtl. gefährliche Krankheiten einschleppen könnte.
Internet/Telefon in Peru
Internet-Cafes und Locutorios gibt es in Peru an jeder Straßenecke. Für wenige Centamos können Sie im Internet surfen oder nach Deutschland telefonieren. Die Preise sind sehr billig, Gespräche kosten ca. 10-30 Centamos (Festnetz) und 30-50 Centamos (Mobilfunk). Umgedreht ist es wesentlich teurer, nämlich wenn Sie von Deutschland nach Peru telefonieren wollen. Manche Festnetzanbieter verlangen astronomische Minutenpreise (teilweise bis zu 2 Euro die Minute für Gespräche nach Südamerika). Abhilfe schaffen Call-by-Call Anbieter, wenn Sie über einen Festnetzanschluss der deutschen Telekom verfügen oder Callthrough-Anbieter, wenn Sie einen Anschluss eines alternativen Anbieters nutzen (Arcor, Alice, etc.). Bei den Call-by-Call Nummern werden allerdings sehr häufig die Tarife geändert und auch massiv angehoben, aktuelle Preisvergleiche sind sehr wichtig!
Die günstigste Methode miteinander in Kontakt zu bleiben, ist letztendlich das Internet. Die Verbindung in den meisten Internet-Cafes in Peru ist sehr gut und reicht vollkommen aus, um über einen Messenger Service oder über Skype zu telefonieren.
Die meisten europäischen Mobilfunktelefone funktionieren zwar problemlos in den USA, aber nicht in Südamerika, da dort ein anderer Standard benutzt wird. Wenn Sie unbedingt ein Handy benutzen wollen, können Sie sich sehr kostengünstig eine Prepaidkarte und ein Telefon kaufen.
Toiletten und Sanitäre Anlagen in Südamerika
Wer zum ersten Mal eine sanitäre Anlage in Südamerika betritt, bekommt dort leicht den ersten Kulturschock. Die Abflussrohre sind extrem dünn, weshalb man benutztes Toilettenpapier nicht wie hier üblich im Abfluss entsorgt, sondern einen gesonderten Abfalleimer neben der Toilette benutzt. Papier ist in öffentlichen Einrichtungen nie vorhanden und wird daher von Peruanern immer in kleinen Mengen mitgeführt. Generell sind öffentliche Toiletten in einem eher schlechten Zustand. In vielen Gegenden gibt es zu bestimmten Tageszeiten Wasserknappheit, weshalb es passieren kann, dass vor allem in Privathäusern ohne eigenes Reservoir ein Wasserbehälter im Badezimmer steht, aus dem dann herausgeschöpft werden kann.
Wichtig:
Vorher informieren, ob das Wasser zu einer bestimmten Stunde ausfallen kann.
Was brauche ich unbedingt für einen Aufenthalt in Peru
1. Reisepass mindestens 6 Monate gültig (bei Einreise über die USA sind weitere Voraussetzungen zwingend nötig).
2. Eventuell Visum für Peru.
3. Gültige Auslandsreiseversicherung (achten auf Notfallnummer, ausreichende Absicherung und Rücktransport im Krankheitsfall).
4. Internationaler Impfpass (+ Kopie) bei Einreisen aus bestimmten Gebieten, generell wichtig für den behandelnden Arzt, Allergiepass wenn vorhanden.
5. evtl. internationaler Studentenausweis (lohnt sich schon fast für den Eintritt zum Machu Pichu, ansonsten gibt es nur sehr selten Rabatte für ausländische Studenten.
6. Kopie Reisepass, Flugtickets, alle wichtigen Adresslisten an eigene E-Mail versenden.
7. Spanisch Wörterbuch, evtl. Anhang mit wichtigen Quechua-Begriffen bei längerem Aufenthalt in den Anden.
8. Moskitonetz bei Aufenthalt an der Küste oder im Dschungel.
9. Adapter für peruanische Steckdosen (können vor Ort oder bereits in Deutschland gekauft werden). Achtung: Die Stecker in Peru haben lediglich zwei flache Kontakte.
10. Evtl. Einmal-WC-Sitze, Desinfektionstücher, Toilettenpapier.
11. Evtl. tragbarer Wasserkocher.
12. Reiseapotheke: Unbedingt mit Kohletabletten bzw. Durchfallmittel, Pflaster, Verbandzeug, Insektenschutz (gegen Moskitos), Wasserentkeimungsmittel, evt. Antibiotikum bzw. Tropenbreitbandantibiotikum, unbedingt Malariamittel, Paracetamol, evtl. Allergiemittel.
13. Kreditkarte und EC-Cash Karte (Notrufnummern notieren) sowie Reisechecks (die Nummern der Checks und die Quittungen über die Einlösung aufbewahren).
14. Ohrenstöpsel (Peru ist wie fast jedes Land in Südamerika sehr laut und lebhaft, was für den Europäer anfänglich schlaflose Nächte bedeuten kann).
Praktikumsplätze in Indonesien – Praktikum in Bali
Wer sich für ein Praktikum in Asien interessiert und bereits mit dem Gedanken gespielt hat, ein Praktikum in China oder ein Praktikum in Japan zu absolvieren, für den ist Indonesien mit Sicherheit eine interessante Alternative zu den beiden vorgenannten Ländern. Indonesien bietet eindrucksvolle und exotische Landschaften en masse und vor allem die wohl bekannteste Insel des riesigen Staates Bali, ist für ihre wunderschönen Strände, die exotischen Landschaftspanoramen und ihre Vielfalt bekannt. Bali gehört zu den besten Tauchrevieren auf der Welt und die Korallenriffe rund um die schöne „Insel der Götter“ bieten das ganze Jahr über hervorragende Bedingungen für Unterwasserexpeditionen. Die gesamte Gegend um Indonesien besitzt übrigens die artenreichsten und schönsten Unterwasserriffe der ganzen Welt. Während einem Praktikum auf Bali hat man wirklich tausende Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen und diese exotische Welt kennen zu lernen. Man sollte, wenn man sich dies erlauben kann, auch ruhig einen Aufenthalt von 3 bis 6 Monaten einplanen, um auch wirklich genügend Zeit dafür zu haben. Allein schon wegen seiner Vielfalt in jeder Hinsicht, ist Bali ein absoluter Geheimtipp für ein Praktikum in Asien.
Unsere Angebot für eine Praktikumsstelle auf Bali für 2 Monate inklusiver sämtlicher Visumsgebühren und Beratung sowie persönlicher Abholung vom Flughafen für nur 545,- Euro!
Neben verschiedenen Wassersportmöglichkeiten, wie (Wrack)-Tauchen, Schnorcheln, Segeln oder Surfen, kann man natürlich auch einfach an einem der unzähligen paradiesischen Strände Balis entspannen und die wunderschöne Landschaft genießen. Ausflüge in tropische Regenwälder oder Vulkanlandschaften, Erkundungstouren zu riesigen Wasserfällen, Trekkingtouren durch die Bergwelt Balis mit Pferden oder per Mountainbike und Besichtigungen der vielen Tempelanlagen, Heiligtümer, (Unterwasser)-Höhlen mit Fledermäusen sowie anderer Sehenswürdigkeiten, sind nur einige Beispiele für eine mögliche Freizeitgestaltung auf Bali. Ein Praktikum auf Bali bietet also wirklich für jeden etwas, Kultur- und Kunstbegeisterte, Liebhaber von exotischer Fauna und Flora und Sportfreunde kommen hier auf keinen Fall zu kurz. Auf Bali gibt es viele kleinere Dörfer und Städte, in denen man jeweils typische regionale Kunsthandwerker bei ihrer Arbeit bestaunen kann. Ubud, das Kunstzentrum Balis ist vor allem für seine Malerei bekannt, Celuk ist das Dorf der Silberschmiede und weitere Dörfer beheimaten Holzschnitzer und Bildhauer. Überall auf der Insel kann man Tempelfeste oder schaurige Totenverbrennungen beobachten (was nichts für schwache Nerven ist) und an fast jeder Ecke gibt es kleinere und größere Sehenswürdigkeiten, vor allem wunderschöne und einzigartige Tempelanlagen und botanische Gärten. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise der Wasserpalast von Karangasem (in der Nähe von Amlapura), die Wasserbauten des letzten Königs von Amlapura Tirtagangga, die Elefantenhöhle von Goa Gajah, der Meerestempel Tanah Lot oder der Tempel von Goa Lawah in einer Fledermaushöhle mitten in der Steilküste Balis. Wer sich für einen kurzen Aufenthalt entscheidet und nur ein Auslandspraktikum von einem oder zwei Monaten absolvieren möchte, wird damit einige Probleme bekommen, wenigstens für einen Teil der vielen Alternativen Zeit zu finden.
Alle Angebote für Praktika auf Bali finden Sie hier.
Neben diesen unzähligen Sehenswürdigkeiten bietet Bali wirklich paradiesisch schöne Sandstrände, eine einzigartige Flora und Fauna sowie eine überaus interessante Kultur, die alle zusammen ein Praktikum in Bali zu einem einmaligen Erlebnis machen. Ein weiterer unschlagbarer Vorteil eines Auslandsaufenthaltes auf der „Insel der Götter“, sei es nun zu einem Bali Praktikum oder einem Studium auf Bali, sind die Lebenshaltungskosten. Man sollte als Ausländer zwar immer besonders vorsichtig sein, wenn man Wohnungen oder ein Fahrzeug mieten möchte, da man schnell überteuerte Preise angeboten bekommt, wenn man sich nicht auskennt, trotzdem sind die Kosten im allgemeinen weit unter europäischem Niveau. Für ein paar Cents bekommt man an jeder Straßenecke und auch in typischen Restaurants Mahlzeiten angeboten (Reis mit Huhn für 0,3 bis 0,8 Euro) und für 2 bis 3 Euro kann man gar schon fürstlich speisen. Gerade für Studenten mit kleiner Reisekasse, ist ein Praktikum auf Bali daher auch eine wirklich schonende Angelegenheit für den Geldbeutel.
Wir bieten verschiedenste Praktikumsplätze auf Bali an und können Ihnen jederzeit ein individuelles Wunschpraktikum organisieren. Falls Sie sich für eine Praktikumsstelle außerhalb unseres festen Programmes interessieren, kontaktieren Sie uns einfach vor Ihrer Anmeldung.
Indonesien ist der größte Inselnstaat der Welt und mit seinen knapp 240 Millionen Einwohnern, die sich auf die sagenhafte Zahl von über 17.500 Inseln verteilen, auch der viertgrößte Staat der Welt. Das tropische Paradies in Südostasien ist das perfekte Ziel, wenn man das Auslandspraktikum in einem exotischen und vielseitigen Land verbringen möchte. Das indonesische Inselreich liegt teilweise in Asien und in Ozeanien und in der Nähe von Malaysia, Singapur, Palau, den Philippinen, Papua-Neuguinea sowie von Australien. In kürzester Zeit erreicht man beispielsweise Kuala Lumpur oder andere äußerst interessante Ziele in den Nachbarstaaten und wer sich für ein Praktikum in Indonesien entscheidet, hat dabei die Möglichkeit, vor oder nach seinem eigentlichen Aufenthalt auf einer der Inseln einen weiteren Trip in einen der Staaten in der Nähe Indonesiens zu unternehmen. Wer vor der Entscheidung über den geeigneten Praktikumsplatz bzw. die geeignete Insel steht, hat hier leider die Qual der Wahl. Die wohl bekannteste und wahrscheinlich auch mit Abstand schönste Insel, was Vielfalt und exotische Kulissen angeht, ist Bali. Ein Praktikum oder Freiwilligendienst auf Bali ist vielleicht der exotischste Auslandsaufenthalt, den man sich aussuchen kann. Die Insel der Götter bietet ganze 7 verschiedene Vegetationsformen und damit wirklich Vielfalt pur. Die einzigartigen Landschaftspanoramen mit den weiten Reisfeldern, Vulkanen und Lavalandschaften, sowie die einzigartigen Nebel- und Monsunwälder haben Bali zu seiner Berühmtheit verholfen. Neben dieser einmaligen Landschaft und der einzigartigen Kultur, ist Bali auch wegen den äußerst niedrigen Lebenshaltungskosten ein interessantes Ziel für ein Auslandspraktikum in Indonesien. Wer während dem Praktikum im Ausland auf die Reisekasse achten muss, findet hier wirklich die Möglichkeit, selbst mit bescheidenen Mitteln äußerst gut zu leben. Eine Mahlzeit in einem Restaurant bekommt man schon ab 50 Cent bis zu einem Euro und Taxifahrten in die nächste Stadt schlagen vielleicht mit 2,50 zu Buche. Ein Praktikum auf Bali ist daher eine wirklich perfekte Alternative für Teilnehmer, die gerne ein Auslandspraktikum oder einen Freiwilligendienst in einem wirklich exotischen Land verbringen möchten, dabei aber nicht unbedingt über unbegrenzte Mittel verfügen. Nebenbei ist Bali übrigens ein wahres Paradies für Taucher und Surffans und besitzt wunderschöne Sandstrände und mit die artenreichsten Korallenriffe der Welt. Wer also während dem Praktikum auf Bali gerne einmal einen Abstecher in die Unterwasserwelt unternehmen oder unter die Wellenreiter gehen möchte, findet hier ideale Bedingungen. Ein Auslandspraktikum in Bali bzw. ein Praktikum in Indonesien ist daher ein wirklich heißer Tipp für preisbewusste Praktikanten oder Studierende, die während der Semesterferien einmal etwas wirklich Außergewöhnliches erleben möchten.


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