Aktuelle Reisehinweise für Peru

In Peru kommt es wie in ganz Südamerika immer wieder zu lokalen Unruhen, Streiks oder Demonstrationen sowie bedingt durch Erdrutsche bzw. Erdbeben zu Straßensperren. Vor einer Südamerikareise raten wir daher dringend dazu, aktuelle Reisehinweise, beispielsweise auf den Seiten des Auswärtigen Amtes einzuholen. Alle hier aufgeführten Reisehinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität. Vor einer Südamerikareise sollten Sie sich unbedingt ärztlich untersuchen und über eventuell nötige Schutzimpfungen beraten lassen. Auskunft über gefährdete Gebiete, beispielsweise für Gelbfieber finden Sie unter anderem auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation (http://www.who.int/en/). Für ein Auslandspraktikum beispielsweise im Krankenhaus, aber auch für eine gewöhnliche Reise durch Südamerika sind bestimmte weitere Schutzimpfungen unbedingt zu empfehlen.

Derzeit ist von Schiffsreisen über Pucallpa und Yurimagas nach Iquitos abzuraten. Besondere Vorsicht ist weiterhin bei Taxifahrten vor allem in größeren Touristenstädten wie Lima oder Cusco angebracht. In der Gegend um die Küstenstadt Ica kam es in letzter Zeit öfters zu Überfällen auf Touristenbusse, grundsätzlich raten wir immer dazu mit sicheren Buslinien zu reisen. Es lohnt sich in Peru keinesfalls am Busticket zu sparen, da die für europäische Verhältnisse nur leicht teureren Busgesellschaften wesentlich mehr an Sicherheit, komfortablere und technisch einwandfreiere Fahrzeuge und qualifiziertes Personal bieten.

Besorgen Sie sich vor Abreise eine Liste deutschsprachige Ärzte über die Botschaft in Lima oder fragen Sie Ihren Betreuer bei Academical Travels nach einer solchen Aufstellung. Für Reisende im Allgemeinen ist ein ausreichender Auslandskrankenversicherungsschutz absolute Pflicht, bitte überprüfen Sie die Versicherungsbedingungen sorgfältig und achten Sie darauf, dass auch wirklich alle möglichen Erkrankungen, ein Reiserücktransport, sämtliche Behandlungen und eine 24-stündige Notfallnummer inbegriffen sind.

Für Teilnehmer an einem Auslandspraktikum oder Freiwilligendienst können weitere Versicherungen (Auslandsunfallversicherung, Auslandshaftpflichtversicherung) nötig sein.

Absolute Vorsicht vor Drogen und Rauschmitteln

Der Besitz oder der Handel mit Drogen aller Art wird in Südamerika und hier auch in Peru mit drakonischen Haftstrafen geandet. Vermeiden Sie daher unbedingt jedweden Kontakt zu Rauschmitteln und achten Sie jederzeit auf aufdringliche Personen und ihr Gepäck. Es kommt immer wieder vor, dass Kriminelle versuchen ahnungslosen Touristen Drogen in das Gepäck zu schmuggeln, um dieses damit über die Grenze zu bringen. Lassen Sie Ihr Gepäck daher niemals aus den Augen und gehen Sie nicht auf Angebote von Fremden ein, auf Ihre Sachen aufzupassen.

Aktualisiert am 10. August 2010

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