Erfahrungsberichte und Reisetagebücher

MEIN PERU-ABENTEUER VON MONIKA AUS WIEN

 

Seit dem Abschluss meiner Ausbildung bin ich schon berufstätig, ich bin sehr reisebegeistert und es hat mich immer schon interessiert, für längere Zeit im Ausland zu leben, weil man dadurch ein Land bzw. Kultur und Leute noch viel besser kennen lernen kann als wenn man nur Tourist ist. Im März 2010 habe ich mich dann entschieden das einfach mal zu probieren. Zufällig bin ich bei meiner Internet-Recherche auf das Unternehmen „Academical Travels“ gestoßen, nach einem Telefonat mit Herrn Crede war ich auch gleich davon begeistert, wie schnell und unkompliziert sich alles organisieren lassen würde. Von meinem Unternehmen wurde mir dann sehr kurzfristig eine Bildungskarenz – mit dem Ziel in Peru Spanisch zu lernen – gewährt. Der Vorteil dabei ist, dass man eine finanzielle Unterstützung vom AMS in Österreich bekommt und sofort nach der Rückkehr wieder in seinen ursprünglichen Job einsteigen kann. Es sollte dann auch schon am 9. Mai losgehen, aufgrund einer Luftraumsperre in Spanien musste ich spontan meinen Flug verschieben und so begann meine Reise am 10. Mai in Wien, am selben Tag landete ich dann auch schon am Flughafen in Chiclayo.

Mein Freiwilligendienst in Thailand mit Academical Travels

Ich bin 19 Jahre alt und habe nach dem Abi einen vier wöchigen Freiwilligendienst in Thailand gemacht. In Thailand werden die Freiwilligen vom Flughafen abgeholt und mit Taxi, Bus und Auto ins Camp gebracht. Ich fand die Fahrt sehr abenteuerlich, da ich die einzige im Bus war und der Fahrer kein Englisch konnte und ich danach auf der Ladefläche eines Pick-ups mitgefahren bin, aber ich bin trotzdem gut im Camp angekommen. Da die Thailänder ein anderes Gefühl von Pünktlichkeit haben als wir, sollte man sich nicht verunsichern lassen, wenn Busse Verspätung haben.

Freiwilligendienst in Guatemala von Julia

Guatemala- ein Land von dem ich vorher kaum was gehöert habe, aber ich hab mich entschieden für zwei Monate in das fremde Land zu gehen und ich kann sagen, es hat sich mehr als nur gelohnt!

Am 6 Juli fing es an, ohne ein einziges Wort Spanisch im Wortschatz flog ich von Frankfurt nach Guatemala City und wurde von Gilda am Flughafen abgeholt. Gilda bietet einen tollen Service fuer Touristen an, der die Abholung vom Flughafen, eine Übernachtung mit Frühstück und das hinbringen zur Bushaltestelle beinhaltet.

Am naechsten Tag fuhr ich 4 Stunden mit dem Bus nach Quetzaltenango, oder hier besser bekannt als Xela. Dort angekommen wurde ich vom Direktoren Ehepaar Enrique und Yuli von der Schule abgeholt.

Xela ist eine sehr bekannte Stadt in der man Spanisch lernen kann, es ist eine Stadt in der die Menschen kein Englisch sprechen, aber es ist eine gute Methode die Sprache schnellst möglich zu lernen.

Anfangs musste ich mit Händen und Füssen kommunizieren, aber später wurde es immer besser und nach 4 Wochen Spanisch kann ich schon ganze Sätze bilden.

Meine Gastfamilie war sehr nett, ich wohnte bei einer älteren Frau Anita und ihrer Tochter Mapi. Die Gastfamilien arbeiten mit der Schule zusammen und wenn es Probleme geben sollte, könnte man sich immer an die Schule wenden. Ich hatte nie Probleme, Anita war sehr um mein Wohl besorgt und auch andere Studenten waren immer zufrieden mit ihren Gastfamilien.

Die Schule ist wie eine grosse Familie in der viel zusammen unternohmen wird.

Man bekommt Einzelunterricht und der Lehrer wechselt jede Woche, es sei den man will den Lehrer weiterhin haben.

Man lernt viele neue Personen aus der ganzen Welt kennen, Personen die auch ohne jegliches Wort Spanisch ins Abenteuer gestartet sind.

Die Schule bietet viele spannende Aktivitäten an, zum Beispiel Salsa tanzen, gemeinsam kochen und essen, Vulkan besteigen oder auch Wochenende Reisen zu den schönsten Orten Guatemalas.

Guatemala hat viel anzubieten und hat viele schöne Orte die atemberaubend sind.

Das Essen hier ist auch sehr Lecker, hier gibt es sehr viel Hühnchen, Eier und Bohnen und wenn einem mal das Essen nicht schmeckt gibt es sehr viele verschiedene Restaurants in denen man recht günstig essen kann.

Was mich sehr überrascht hat ist, das man hier auch sehr gut weggehen kann.

Hier gibt es viele Bars und Tanzlokale in denen man feiern kann.

Wenn man hier in grossen Städten wie zum Beispiel Xela ist, dann ist man in einer Stadt die recht modern ist, hier gibt es auch viele bekannte Ladenketten und man findet alles was man braucht.

Es gibt auch viele verschiedene Projekte,  eins ist in einer kleiner Fläche ,ein bisschen ausserhalnb der Stadt, Bäume zu pflanzen. Ein anderes Projekt, dem ich mich gewidmet habe, ist in einer öffentlichen Schule helfen und unterrichten.

Das Schulsystem ist ähnlich wie das Amerikanische aufgebaut und die meisten Schulen haben entweder reine Mädchen oder Jungen Klassen, gemischte Klassen findet man hier selten. Die Kinder sind sehr süss, teilweise sehr laut im vergleich zu unseren Schulen, aber der Respekt vor den Lehrer ist sehr gross. Wenn man das angefangene Projekt nicht mögen sollte, kann man jederzeit wechseln.

Das Volk ist sehr freundlich ,mit sehr viel Temperament und es ist auch ein sehr religiöses Land.

Viele laufen in ihren nationalen Trachten rum und das Volk ist sehr interessant und einfach gestrickt.

Es lohnt sich wirklich dieses schöne Land zu besuchen, am anfang auch ohne viel spanisch zu können.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Südamerika

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Abschlussbericht von Martina

Als ich vor sechs Monaten in Peru aus dem Flugzeug stieg, wusste ich noch gar nicht was mich hier in diesen kommenden Monaten erwarten würde. Abgesehen davon, konnte ich noch kein Wort Spanisch. So  schlotterten  berechtigterweise meine Knie ein bisschen, als ich nach dreissig Stunden Flug in Lambayeque abgeholt wurde.

Kombinieren Sie mehrere Länder mit unsere Programmen für Freiwilligenarbeit in Südamerika! – Alle Programme finden Sier hier!

Jetzt ist das halbe Jahr schon um und ich würde gerne nochmals alles erleben und vermiss Lambayeque schon so richtig.Doch zum Anfang. Die ersten vier Wochen, hatten wir zuzweit jeden Tag vier Stunden Spanischunterricht. Die Sprachschule war sehr gut und die Lehrerin nett. Und obwohl ich es anfangs nicht glauben wollte, nach vier Wochen konnte man sich schon mehr oder weniger (mit Hilfe von Hand und Fuss) auf Spanisch verständigen.

Untergebracht wurde ich mit einer anderen deutschen Freiwilligen bei einer peruanischen Gastfamilie in Lambayeque.Ich hatte zwei Gastschwestern, eine Gastmutti und ein Gastbaby. Anfangs war das Leben füer mich in der Gastfamilie noch schwierig da ich nicht mit ihnen reden konnte. Doch je mehr ich Spanisch sprach desto besser wurde das Leben mit ihnen und wir wuchsen richtig fest zusammen.

Zweimal am Tag kochte meine Gastmutter für uns. Als ich ihr erzählte, dass ich Vegetarierin bin und Fisch auch nicht esse, schlug sie die Hände überm Kopf zusammen und bekreuzigte sich. Doch da Peru eine reiche Auswahl an Obst und Gemüsesorten hat, war es nicht wirklich ein Problem kein Fleisch zu essen. Am besten sind die reifen Mangos und Avocados welche man billigst auf dem Mercado bekommt.

Nachdem wir Mitte Dezember fertig waren mit unserem Sprachkurs, fing füer uns die Freiwilligenarbeit an. Wir konnten jeden Vormittag in zwei Kindergärten  in Las Dunas, in einem der ärmeren  Wohnviertel von Lambayeque, arbeiten. Wir spielten mit den Kindern und halfen den Kindgergärterinnen..

Alles in allem hatte ich wirklich eine schoene und unvergessliche Zeit in Peru.

6 Monate Freiwilligendienst in Peru (Chiclayo) von Martina

Freiwilligenarbeit in Südamerika Teil 10

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 10 von Martina

Nun schreib ich meinen letzten Bericht und bin schon nicht mehr in Lambayeque und ich vermiss alles schon so richtig. Die letzte Woche waren wohl die stressigsten Tage von dem ganzen halben Jahr. Man sollte sich noch von jedem verabschieden, den Koffer packen, die letzten Schauplätze abklappern und noch ganz viel Mangos und Avocados essen. So gute gibt es ja nicht in Österreich.
Abgesehen von dem ganzen Stress feierten wir noch im Kindergarten Nido de Arena, eine Einschulungsfeier.
Seit diesem Jahr hat sich einiges verändert. Denn nun wird der Kindergarten vom Staat unterstützt und ist jetzt offiziell ein Collegio. Was die ganze Sache auch leichter macht und nun viel mehr Sachen für die Kinder da sind.
Für die Feier kauften wir von unserem Spendengeld von Familien und Freunden die Torte und Süssigkeiten für die Kleinen.

Wie bei jeder Feier in Peru wurde fest getanzt, viel Arroz con Leche getrunken und natüerlich durften die Spiele auch nicht fehlen. Danach trafen wir uns mit den Eltern um die jetztige Situation zu besprechen und schauen wie wir besser zusammen arbeiten können.

Am Freitag gings dann für die anderen zum letzten mal nach Chiclayo um zu tanzen. Ich musste leider zu Hause bleiben, da ich zum ersten Mal hier in Peru Probleme mit meinem Magen hatte. Aber vielleicht war das auch wegen dem Abfahrtsstress.

Am Samstag war ich aber dann schon wieder auf den Beinen. Was auch nötig war, denn es wurde Maries, Christophs und mein Abschluss gefeiert. Unsere Familie stand den ganzen Tag in der Küche und bereitete zwei ganze Enten vor, natürlich mit Reis. So sehr ich alles vermisse, bin ich doch froh, dass ich nicht mehr jeden Tag Reis essen muss.
Weiteres gab es noch Fruchtsalat, Kuchen und das Bier durfte natürlich nicht fehlen. Der Abend verlief wirklich toll wobei der Höhepunkt eindeutig die Hora Loca war, welche ich eindeutig in Österreich auch einführen werde.
Um fünf vielen wir dann müde ins Bett.

Am Dienstag war dann auch schon unser letzter Tag und unter vielen Tränen stiegen wir in den Bus ein und ab gings nach Lima an den Flughafen. Und noch immer kann ich nicht glauben wie schnell die ganze Zeit verging.
Obwohl der Anfang hart war und ich wirklich meine Zeit brauchte um mich in Lambayeque einzuleben, war Peru ein wirklich gutes Erlebnis und ich werde wieder kommen…

29.03.2011 Freiwilligendienst in Südamerika (Peru, Chiclayo) von Martina

Freiwilligendienst in Südamerika Teil 9

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 9 von Martina

Diese Woche reisten wir einmal quer durch Peru. In Chiclayo gings los. Anfangs hatten wir noch ein bisschen Angst, da in den Medien von Erdrutschen die Rede war. Doch da wir keine andere Gelegenheit hatten und wir unbedingt Cusco sehen wollten, fuhren wir doch.  Von Chiclayo gings 14 Stunden im Bus nach Lima. Von dort wollten wir eigentlich gleich darauf nach Arequipa fahren, doch der nächste Anschluss war erst am Abend.

Zum Zeitvertreib gingen wir ins Kino, auf den Kunstwarenmarkt und suchten stundenlang doch mit Erfolg ein vegetarisches Restaurant. Völlig erschöpft, da wir bei allem unsere Reiserucksaecke mithatten, ging es dann nach Arequipa. Weitere 15 Stunden im Bus, doch da wir 1. Klasse fuhren, konnten wir schlafen und die Zeit ging rum wie im Flug.

In Arequipa angekommen, brachten wir unser Gepäck ins Hotel und fuhren sogleich in die Altstadt. Dort reihten sich dann Kunsthandwerkslaeden aneinander, in welchen wir zuerst einmal unsere Geldbeutel um einiges erleichterten. Danach schlenderten wir noch ein bisschen durchs Zentrum und schauten uns die weissen Vulkangesteingebäude an.

Am darauf folgenden Tag um zwei Uhr in der Früh fuhren wir mit einer organisierten Tour in den Canon de Colca, welcher der dritt grösste Canon der Welt ist. Auch schon die Inkas nutzen dieses Tal als Anbaufläche für Amarant und Kartoffeln.  In den Dörfern am Anfang des Canon trafen wir immer wieder Frauen und Männer in peruanischen Trachten mit ihren Lamas. Ein Peru wie aus dem Bilderbuch.

Am späteren Nachmittag gingen wir dann noch zu einem Condoraussichtspunkt und wir hatten Glück und sahen sechs Condore. Am Abend vielen wir dann müde doch glücklich ins Bett und am Morgen ging es schon weiter nach Puno. Die Busfahrt von Arequipa nach Puno gehört zu einen der schönsten Busstrecken in Peru und sollte unbedingt bei Tag gefahren werden.

Wir sahen viele freilebende Lamas und schönste Berglandschaften. In Puno angekommen stellten wir unsere Rucksäcke im Busterminal ab und besuchten die Islas flotantes auf dem Titicacasee.  Auf diesen aus Schilf gebauten Inseln lebt eine indigene Gruppe, welche von der Fischerei und dem Tourismus lebt.

Am Abend ging es dann schon wieder weiter mit dem Bus nach Cusco. Da mein Sitznachbar schnarchte, machte ich diese Nacht kein Auge zu und langsam hatten wir auch alle die Nase voll von den ganzen Busfahrten. Doch trotzdem kamen wir am Morgen in Cusco an und wurden von unserem Hostelvater abgeholt. Nach einem guten Fruehstück besichtigten wir Cusco. Doch da uns allen der Kopf von der Höhe brummten und wir noch vom Bus fahren müde waren, gingen wir schon um vier am Nachmittag ins Bett.

Am Sonntag war dann das Highlight unserer Reise, Machu Picchu. Um drei Uhr nachts ging es los und nach ewigen Bus und Zugfahrten standen wir dann endlich um neun Uhr morgens vor den Ruinen. Ich dachte nicht, dass dieser Anblick so beeindruckend ist. Doch die Ruinen verknüpft mit dem Nebelwald bringen echt jeden zum staunen. Und so waren es auch die 180 Dollar, welche wir füer diesen Tag zahlten, der Wert.

Das war auch schon der letzte Tag unserer Blitzreise durch Peru. Vo uns stand nur noch die ewige Busfahrt von Cusco nach Chiclayo und die war wirklich schlimm. Zuerst fuhren wir 20 Stunden nach Lima und von Lima nochmals 12 Stunden nach Chiclayo. Völlig übermüdet, fertig und mit geschwollenen Füssen kamen wir dann wieder in Lambayeque an.

Zurück in Lambayeque arbeiteten wir gleich weiter an unsrem Kindergartenprojekt. In der vorigen Woche hatten die Jungs alle Wände gestrichen und nun konnten wir darauf Tiere und Blume malen. Drei volle Tage waren wir dran doch das Ergebnis hat sich gelohnt. Am Montag war dann auch Einweihungsfest der neuen zweiten Aula und sogleich auch Wilkommensfest für die Kinder ins neue Schuljahr. Wie auf jeder Feier tanzten wir viel, assen viel Süssigkeiten und hatten viel Spass mit den Kindern.

Im anderen Kindergarten halfen wir auch noch ein bisschen mit streichen und kauften mit unseren Spenden von unserern Familien aus Deutschland und Österreich eine neuen Raumteiler. Sonst laut das Leben wie immer in Lambayeque, viel schlafen, ausgehen in Chiclayo, Kindergartenbesuche, Volleyballspiele, Strandtage…Gemütlich und schön….

15.03.2011 Freiwilligendienst in Südamerika – Peru (Chiclayo) von Martina

Freiwilligendienst in Südamerika Teil 8

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 8 von Martina

Dieses Wochenende fuhren wir nach Tucume. Um Sebastian zu besuchen, welcher jetzt dort Freiwilligenarbeit leistet und natürlich auch um die berühmten Tucume-Pyramiden zu besuchen.  Um acht Uhr wollten wir eigentlich losfahren, doch natürlich kamen alle zu spät. Bis neun waren dann mehr oder weniger verschlafen alle da und los gings.

Die Landschaft um Lambayeque und Chiclayo herum ist wirklich sehr schön. Schöne Reisfaelder, Bauernhöfe und Mangobäume reihen sich aneinander.  Angekommen in Tucume gings schon zu den Pyramiden, welche man wirklich gesehen haben sollte. Nur die Hitze war nicht so toll. Um die Mittagszeit nützten die ganzen Wasserflaschen, Sonnenheute und Sonnencremen nichts mehr. Wir gaben auf gingen alle gemeinsam in einem kleinen Dorflokal essen.

Danach gings wieder zurueck nach Lambayeque. Am darauf folgenden Montag hatten wir dann einiges zu tun. Zuerst gingen wir mit Jorge Verputzmaterialen für die Kindergärten einkaufen. Langsam wird der Kindergarten immer schöner, die Wände werden verputzt, angestrichen und der Boden gelegt. Danach gings weiter aufs Indianderfest, welches wir eigenhändig geplant hatten.

Mit jedem Kind bastelten wir einen Kopfschmuck und auch die Kriegsbemalung durfte nicht fehlen. Als alle fertig verkleidet waren als Indianer und Indianerinnen ging es dann los auf Schatzsuche. Nach einem langen Spaziergang durch die Dünen fanden wir dann den Schatz und alle waren begeistert von dem dem Tag und natürlich auch von den Süssigkeiten.

24.02.2011 Freiwilligendienst in Peru (Chiclayo) von Martina

Freiwilligendienst in Südamerika Teil 7

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 7 von Martina

Und schon wieder ist eine weitere Woche in Lambayeque nur so vorbeigerast. Nun kenn ich mich schon wirklich gut aus, die Häuser sind mir vertraut und in den Strassen trifft man immer öfters jemanden den man kennt.   Meistens sind es Schüler aus unseren Englischklassen, die dann voller Freude HELLO TEACHER rufen. Die Englischklassen laufen jetzt schon richtig gut und langsam können die Kinder auch schon so einiges. Das macht Marie und mich natuerlich sehr stolz, da der Anfang gar nicht mal so einfach war.

Auch unser Spanisch wird durch den Englischunterricht errheblich verbessert. Vier Stunden am Stück kleinen Kindern Englisch in Spanisch zu erklären ist gar nicht mal so einfach.  Doch die Herausforderung macht wirklich Spass.

Am Abend waren wir dann immer ganz brav in unseren Capoeiraklassen. Diese Woche trafen wir uns auch zu einer Extrastunde am Strand. Durch den weichen Sand konnten wir hier nochmals richtig gut die ganzen turnerischen Elemente üben. Auch der Muskelkater wird von Mal zu Mal weniger.

Am Montag wurde hier in Peru auch Valentinstag gefeiert, welches viel wichtier ist als in Österreich. Hier ist es nicht nur ein Tag füer Verliebte sondern auch ein Tag für Freunde.  So bekam man einige kleine Aufmerksamkeiten zugesteckt. Auch die ganzen Geschäfte waren voller Menschen, die den Valentinstag nützen wollten. Wir nutzten ihn um mal einkaufen zu gehen und da gerade Abverkauf von den Sommersachen ist, macht es gerade Spass ein bisschen zu bummeln und vor der Hitze in ein kaltes Einkauszentrum zu flüchten.

16.02.2011 Freiwilligendienst in Peru (Chiclayo) von Martina

Freiwilligendienst in Südamerika Teil 6

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 6 von Martina

Diese Woche fuhr ich drei Tage nach Lima, da eine Freundin von mir auf der Durchreise war.  Lima ist nett, aber für mich zu gross, zu viel Autos, zu viel Lärm und leider war die Stadt die ganze Zeit von einem Nebelschleier umgeben.  Doch die Stadtviertel Miraflores und Barranco sind schon sehenswert. Man kann gut tanzen gehen und essen oder auch einkaufen.

Kombinieren Sie Freiwilligenarbeit in Peru mit einem Aufenthalt in Ecuador- hier finden Sie alle unsere Programme für ein Praktikum oder Freiwlligenarbeit in Lateinamerika.

Zuerück in Lambayeque waren wir dann gleich auf die Goldene Hochzeit einer Tante eingeladen. Zuerst fand ein Kirchengottesdienst statt und dann gabs viel Essen und natürlich wie immer wurde viel getanzt. Die Stimmung war richtig toll und alle Gäste ob alt oder jung tanzten. Zu später Stunde fand dann noch die HORA LOCA statt.  Es kamen viele Artisten, Clowns und verbreiteten nochmals mehr Stimmung.  Allem in allem war es wirklich eine schoene Hochzeit.

Sonst ist wieder Alltag in Lambayeque eingekehrt, am Morgen sind wir immer am Englisch unterrichten und am Nachmittag flüchten wir vor der Hitze an den Strand. Durch die Hitze gibt es seit neustem auch eine Insekteninvasion und Kakerlaken sind überall. Seit neustem haben wir auch mit Capoeira angefangen. Eine Mischung aus Tanz und Kampfsport. Nach dem ersten Training hatten wir schon mal richtig Muskelkater. Mal schauen  wie es heute wird!!!!

09.02.2011 Freiwilligendienst in Peru (Chiclayo) von Martina

Freiwilligendienst in Südamerika Teil 5

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 5 von Martina

Die letzte Woche unserer Reise verbrachten wir an der Küste Ecuadors, wo der erste Anhaltsort zwei kleine Fischerdörfchen namens Same und Sua waren. Diese zwei kleinen Fischerdörfchen besitzen beide sehr schöne und ruhige Badestände. Am Morgen kann man den kleinen Fischerbötchen zusehen wie sie den Fisch einbringen und am Abend baden sich die Kinder im Meer und suchen Muscheln.

Das einzige nicht so tolle war, dass die Hotels hier wirklich schlecht waren, billig aber dafür richtig unsauber. Allgemein ist die Küste Ecuadors verdreckter wie das Hochland. Doch die einsamen Strände und grünen, küstennahen Wälder machen das alles wieder wett. Der nächste und letzte Stop auf unsererm vier-wöchigen Tripp war dann Canoa.

Ein kleines Surferdörfchen. Schlabbriger Shorts, Surfbretter, Campingplaetze und Hostels prägen das Bild. Vergleichbar mit Mancora in Peru. Nachdem wir einige Tage versuchten surfen zu lernen, doch mehr baden gingen, viel in der Sonne lagen und uns alle noch einen schönen Sonnenbrand einholten, traten wir dann nach vier Wochen wieder  den Rückweg an.  Direkt fuhren wir dann mit dem Bus von Canoa nach Chiclayo. Unsere Reise war wirklich toll und wir haben viel gesehen, doch nun sind wir alle wieder froh, zürück in Lambayeque und Chiclayo zu sein.

Seit Silvester sind nun auch ganz viele Neue hier in Lambayeque und auch Markus und Michelle, welche letztes Jahr hier waren, kamen zu Besuch.  Die zwei zeigten uns ihren Spendenblog, welchen sie letztes Jahr eigenhändig anfingen und wir nun weiterführen können. Neben dem, bieten wir auch Englischkurse für Kinder an damit sie auch in den Ferien ein Programm haben. Die erste Woche unterrichten ist schon vorbei und es macht riesig Spass.

Ein bisschen eine Herausforderung, da die Kleinen kein Wort Englisch können und unser Spanisch auch nicht gerade das Beste ist. Doch irgendwie klappt es und unsere Spanischkenntnisse verbessern sich dadurch noch mehr. Gestern feierten wir dann noch den Geburtstag von Sebastian und den Abschied von Markus und Michelle. Eine Feier in Peru macht viel Spass und ist immer mit viel Energie und Tanz verbunden. Nachdem wir zuerst einmal eine Portion Pisco Saur für jeden machten, wurde zuerst einmal ausgiebig Salsa getanzt.

Danach folgte das Essen, was natürlich nicht fehlen darf.  Doch als Vegetarierin kann man das meistens vergessen.  Es scheint, wie für jeden Kopf eine Tonne Fleisch gerechnet wird. Also nicht vergessen immer seinen eigenen Salat mitbringen! Doch die Feier war richtig toll und um vier Uhr morgens wackelten Marie und ich langsam heim.

29.01.2011 Freiwilligendienst in Peru (Chiclayo) von Martina