Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland

Freiwilligendienst in Thailand inkl. Unterkunft und Verpflegung 875,- Euro

Kaum ein Land bietet so viele Möglichkeiten während einem Freiwilligendienst. Thailand besitzt nicht nur traumhaft schöne Sandstrände sondern auch eine äußerst vielfältige Naturlandschaft mit tropischen Regenwäldern und paradiesischen Inseln. Ein Freiwilligendienst in Thailand ist daher eine perfekte Möglichkeit um einen Urlaub in einem der exotischsten Länder unserer Erde mit einem sinnvollen Auslandsaufenthalt zu verbinden.

Unser Komplettpaket für Thailand beinhaltet neben dem Flughafentransfer und der vollständigen Stellenvermittlung für einen Freiwilligendienst natürlich auch Unterkunft sowie Verpflegung und kostet für einen Aufenthalt von mindestens 4 Wochen gerade einmal 875,- Euro. Wir möchten damit einer großen Zahl an freiwilligen Helfern einen Auslandsaufenthalt in diesem fantastischen Land ermöglichen.


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Wer vor der Entscheidung steht, sich für ein Praktikum im Ausland, für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder für einen Freiwilligendienst im Ausland zu bewerben, steht oft vor einer ganzen Hülle und Fülle an Informationen, die einen eher verwirren, als wirklich zur Entscheidungsfindung beizutragen. Grundsätzlich kann man zwischen geförderten und nicht geförderten Freiwilligendiensten unterscheiden wobei die Zahl der Teilnehmer, die mit einem nicht geförderten Freiwilligendienst ins Ausland geht wesentlich höher ist, als die Zahl der Teilnehmer an einem anerkannten und gesetzlich geregelten Dienst. Dies hat verschiedene Gründe, der Hauptgrund liegt aber wohl an dem unglaublich komplizierten Bewerbungsprozedere, durch das es wesentlich einfacher ist, einen Platz in einem nicht geförderten Programm für Freiwilligendienste zu bekommen. Daneben sind in den letzten Jahren einige Vorteile eines gesetzlich geregelten und anerkannten Freiwilligendienstes durch neue Gesetzesänderungen weggefallen und machen ein Freiwilliges Soziales Jahr zunehmend unattraktiver für viele Studenten und Schüler, die einfach nur während der Semesterferien oder während einem Auslandsjahr vor Beginn des Studiums eine Tätigkeit im sozialen Bereich durchführen möchten. Zum einen ist für alle Teilnehmer, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, die Möglichkeit weggefallen, sich den anerkannten Freiwilligendienst im Rahmen eines FSJ auch wirklich als Bonus-Wartesemester anrechnen zu lassen. Dies war früher nämlich ein Hauptbeweggrund für viele Anwärter auf einen heiß begehrten Studienplatz, um sich auf ein FSJ zu bewerben. Zum anderen sind die gesetzlichen Restriktionen und Auflagen derart kompliziert und vielfältig, dass es der potentielle Bewerber erstens sehr schwer hat, einen geeigneten Platz zu finden und sich zum anderen viele Organisationen schwer tun, einen Platz für ein anerkanntes FSJ anzubieten.

Grundsätzlich braucht man einmal eine anerkannte Trägerorganisation im Inland (Entsendeorganisation), die sich um die vorgeschriebene Vorbereitung und Betreuung der Teilnehmer kümmert und in den meisten Fällen eine zusätzliche Partnerorganisation, d.h. eine Institution, die den tatsächlichen Freiwilligendienst oder die Stelle für das FSJ im Ausland bereitstellt. Die gesetzlich vorgeschriebene pädagogische Begleitung hat gemeinsam von beiden Stellen zu erfolgen, während die zentrale Trägerorganisation für mindestens 25 Seminartage aufkommen muss. Da der Bund ausschließlich die Mindestbegleitseminare der Trägerorganisation finanziert, bittet diese Teilnehmer an einem Einsatz im Ausland oft danach, einen Teil der Kosten zu übernehmen und einen so genannten Unterstützerkreis aufzubauen. Die bedeutet im Endeffekt, dass sich die Teilnehmer um einen großen Teil der Kosten selber kümmern müssen und bei gemeinnützigen Organisationen oder sogar bei Verwandten um einen Zuschuss für den Auslandseinsatz bitten müssen. Ansonsten hat der freiwillige Helfer nur Anspruch auf ein kleines Taschengeld und muss sich teilweise, was von der jeweiligen Organisation abhängig ist, auch noch um die Unterkunft und Verpflegung kümmern. Alles in allem, ist also ein enormer Bewerbungsaufwand und ein wirklich anstrengender „Hürdenlauf“ durch die verschiedenen Ämter notwendig, bis man die entsprechende Stelle gefunden hat. Die Angebote sind außerdem sehr häufig nur mäßig ansprechend und außerdem noch extrem unflexibel, da man an den vorgeschriebene Zeitrahmen von einem kompletten Jahr gebunden ist, dazwischen liegende Urlaube zu einem bestimmten Zeitpunkt schlecht zu organisieren oder sogar unmöglich sind und man immer zu festen Terminen mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr beginnen muss.

Aus diesen Gründen ist es auch kaum verwunderlich, dass sich immer mehr junge Leute nach der Schule oder während dem Studium für einen nicht anerkannten Freiwilligendienst im Ausland entscheiden. Hier sind oft sehr günstige Angebote zu bekommen, wenn man sich etwas umschaut und die Programme bieten meistens wesentlich mehr Flexibilität. Die Chancen, einen Unterstützerkreise für einen Freiwilligendienst im Ausland zu bekommen, liegen in etwa gleich hoch, wie bei einem anerkannten FSJ und man hat die Möglichkeit auch für eine wesentlich kürzere Zeit, beispielsweise für 3 Monate ins Ausland zu gehen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht wohl in der deutlich besseren Stellenauswahl, die es den potentiellen Teilnehmern ermöglicht, sich den Aufenthaltsort für den Freiwilligendienst komplett selber auszuwählen und auch die angebotenen Stellen genauer unter die Lupe zu nehmen.

3 Monate Freiwilligendienst in Peru mit Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie im Einzelzimmer und Verpflegung für 995,- Euro!

Wer vor der Alternative steht, entweder den Zivildienst in Deutschland zu absolvieren oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Freiwilliges Kulturelles Jahr im Ausland durchzuführen, steht oft vor einer ganzen Menge an organisatorischen Problemen. Zum einen gibt es wesentlich mehr Interessenten und Anfragen für eine Stelle im Ausland, als es Angebote gibt, zum anderen gibt der Gesetzgeber ziemlich viele Restriktionen bei der Stellenauswahl vor. Wer sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewirbt, muss zuallererst eine Trägerorganisation vorweisen können, die ihren Sitz zwingend im Inland haben muss. Trägerorganisationen, die Stellen für ein Freiwilliges Jahr im Ausland bereitstellen, sind unter anderem die Evangelische und die Katholische Kirche, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder einige andere Institutionen, wie die Jugendaufbauwerke oder der Internationale Bund.

Hat man eine geeignete Trägerorganisation für ein Freiwilliges Soziales Jahr gefunden, gibt es allerdings weitere wesentliche Kriterien, die beachtet werden müssen. In der Regel beinhaltet die Vorbereitung für den Auslandseinsatz mindestens 5 Wochen Bildungsmaßnahmen, die auf jeden Fall in Deutschland durchgeführt werden müssen. Problematisch ist bei Stellen, die von einer anerkannten Trägerorganisation angeboten werden, auch oft die Finanzierung des freiwilligen Einsatzes. Denn obwohl der Gesetzgeber ein Taschengeld vorsieht, dass in Deutschland bei derzeit 150 Euro im Monat liegt und sich im Ausland an den Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land orientiert, gibt es keine Regelung für Unterkunft und Verpflegung während der Tätigkeit im Ausland. Bei vielen Trägerorganisationen sind Kost und Logis daher ganz oder oft auch teilweise vom Teilnehmer selber zu tragen, oder dieser ist darauf angewiesen, sich eine weitere Unterstützung durch eine Stiftung oder einen Spendenkreis zu organisieren. Grundsätzlich hat man bis zu einem bestimmten Alter auch Anspruch auf Kindergeldzahlung während einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Ausland, doch die Finanzierung ist doch insgesamt eine schwierige Angelegenheit. Die Unterstützung durch den Träger unterscheidet sich immer sehr stark je nach Organisation, Zielland und nach dem jeweiligen Projekt.

Freiwilligendienste im Ausland können jedoch nicht nur im Rahmen eines anerkannten Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines FÖJ durchgeführt werden, es gibt auch eine ganze Reihe weiterer Angebote, die aber nicht gesetzlich geregelt sind. Angeboten werden oft Friedensdienste, Workcamps oder Freiwilligendienste von gemeinnützigen Institutionen und internationalen Hilfsorganisationen, bei denen die Bedingungen vorher mit der Trägerorganisation ausgehandelt werden müssen.

Vorteile bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland seit einigen Gesetzesänderungen (die Anrechnung als zusätzliches Wartesemester gibt es nur noch unter besonderen Bedingungen und nicht mehr für Absolventen, die sich aktuell für eine Stelle bewerben) nur noch für männliche Teilnehmer, die ein Freiwilliges Soziales Jahr als Ersatzdienst angerechnet bekommen möchten. Wer als männlicher Bewerber sowieso ausgemustert wurde oder seinen Zivildienst bzw. den Wehrdienst schon geleistet hat, hat also durch ein FSJ oder ein FÖJ keinerlei Vorteile mehr. Eine echte Alternative sind in diesem Fall Freiwilligendienste, die von gemeinnützigen oder sogar privaten Organisationen angeboten werden. Hier kann man sich unter Umständen eine ganze Menge an organisatorischen Schwierigkeiten sparen, der „Bewerbungsmarathon“ und das monatelange Ausfüllen von Formularen und Vorsprechen bei Behörden entfallen hier nämlich ganz. Bekommt man ein günstiges Angebot für einen Freiwilligendienst im Ausland, der bei manchen Anbietern schon Unterkunft, Sprachkurs und Verpflegung beinhaltet, kann man unter Umständen sogar noch etwas im Vergleich zu einem anerkannten Freiwilligen Sozialen Jahr sparen!

Wer eine Anerkennung nicht unbedingt benötigt, kann sich außerdem ebenfalls bei Anbietern von Praktikumsstellen im Ausland umschauen, denn auch hier kann man oft im sozialen oder ökologischen Bereich arbeiten und bekommt oft günstigere Angebote. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn vor allem manche private Anbieter haben oft überteuerte Pakete im Programm. Unterkunft und Sprachkurs im Ausland summieren sich schnell zu ein paar hundert Euro die Woche und bei vielen Anbietern oder „Praktikumsbörsen“ handelt es sich bei den Praktikumsplätzen im Ausland um unpassende Angebote von der Stange, für deren Vermittlung auch noch horrende Gebühren verlangt werden. Praktiziert wird dies zum Beispiel in vielen europäischen Ländern, allen voran in Spanien, wo es hunderte von Praktikumsvermittlern gibt, die unerwünschte Jobs in der Hotel- und Gastronomiebranche an unwissende Bewerber vergeben. Oft wird auch noch mit einer Vergütung für das Auslandspraktikum geworben, nachher stehen die „Praktikanten“ dann oft über 8 Stunden in einer Hotelküche und schälen Kartoffeln und Zwiebel für einen eher bescheidenen Lohn von 300 oder 400 Euro im Monat, für den noch nicht einmal ein einheimischer Niedriglohnarbeiter arbeiten möchte.

Academical Travels bietet unter anderem Praktikumsplätze im sozialen und ökologischen Bereich an, wobei für Teilnehmer, die sich während dem Auslandsaufenthalt, sei es nun im Rahmen von einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Freiwilligendienst engagieren möchten, besondere Konditionen gelten. Wer an einem Freiwilligendienst im Ausland, beispielsweise einem FSJ in Südamerika teilnimmt, bekommt unsere Komplettpakete zu wesentlich günstigeren Konditionen. Grundsätzlich entfällt für alle Teilnehmer die Vermittlungsgebühr für die Arbeitstelle im Ausland und die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Sprachkurse sind ebenfalls reduziert. Für einen Freiwilligendienst in Peru bieten wir beispielsweise schon einen Monat mit Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie und Verpflegung für 645,- Euro, ganze drei Monate Freiwilligendienst in Peru für 995,- Euro, ein halbes Jahr Auslandsaufenthalt mit verlängertem Sprachkurs für 2385,- Euro oder ein komplettes Auslandsjahr in Peru für 4235,- Euro an. Die Angebote enthalten dann selbstverständlich schon die gesamte Unterkunft im Einzelzimmer, die Verpflegung, Stellenvermittlung, Sprachkurs vor Ort sowie unseren Online-Sprachkurs und Ihre Spende an ein soziales Projekt in Peru.

Alle unsere Angebote für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Freiwilligendienst in Südamerika finden Sie auf unseren Seiten Freiwilliges Soziales Jahr – Spanisch Programme.