Kulinarisches

Peruanische Küche

Ceviche, Chupe de Camarones, Juane, Aji de Gallina und Pachamanca, sind nur Einige von zahlreichen traditionellen Gerichten aus der peruanischen Küche. Aufgrund verschiedener Einflüsse aus dem Ausland (Italien, Spanien, Afrika und China) hat die peruanische Küche eine besonders ausgeprägte Vielfalt, auf die die Peruaner auch sehr stolz sind. Die ökologische Vielfalt und die verschiedenen Klimazonen ermöglichen eine hohe Qualität und große Varietät peruanischer Produkte, wie Süßkartoffel, Maniok, Maca, Tomate, Kürbis, Bohnen , mehr als 4000 Sorten an Kartoffeln und viele andere Lebensmittel. Ein guter Grund für die Peruaner um eine andere Region zu besichtigen und zu reisen, sind die verschiedenen Spezialitäten, die in jeder Region zur Verfügung stehen. Peru hat viele kulinarische Einflüsse aus dem Ausland aufgenommen und in Bezug auf die Küche nutzen die Peruaner viele ausländische Lebensmittel wie Gewürze aus China, Milchprodukte (aus Spanien), Paneton (aus Italien). Diese ausländischen Produkte werden teilweise mit traditionellen peruanischen Lebensmitteln gemischt und die Peruaner erfinden damit neue Gerichte. Beispielsweise entstand aus chinesischen Gerichten und peruanischen Einflüssen die bekannte Chifa Küche, die bei den Peruaner besonders beliebt ist, da sie überall günstig zu bekommen und sehr geschmackvoll ist. Aber wenn wir über peruanische Vorliebe in Bezug auf Küche sprechen wollen, können wir nicht ohne „el Ceviche „ auskommen.

„El ceviche“ ist sozusagen das berühmteste Gericht Perus. Dieses einfache, gesunde und vor allem köstliche Gericht besteht aus sehr frischem und rohem Fisch mit Zitrone sowie Stücken von Süßkartoffel und Maniok. Wenn Sie Peru besichtigen, sollten Sie nie vergessen, dieses typische Gericht zu probieren. Peru ist heutzutage weltweit bekannt, nicht nur aufgrund seiner wunderbaren Landschaften und touristischen Attraktionen, sondern auch aufgrund seiner schmackhaften Gerichte, exotischen Obstsorten und seiner Getränke. Pisco Sour, Matetee, Chicha morada (aus Mais), Chicha (ein Bier aus Mais), Lucuma, Maracuya, Cocona, Carambola, Pina, Papaya und Bananen sind einige von den exotischen Getränken und Obstsorten Perus. Peru besitzt mit die zahlreichsten Obst- und Gemüsesorten der Welt.

Die peruanische Küche gewinnt heutzutage immer mehr an Aufmerksamkeit durch das Ausland und wurde weltweit bekannt. Im Jahr 2006 wurde Lima (die Haupstadt von Peru) zur gastronomischen Hauptstadt ganz Amerikas ernannt.

Posted by Juana Rodriguez,Cusco

Die peruanische Küche

Die peruanische Küche ist eine der vielseitigsten und dabei vielleicht auch gesündesten Küchen weltweit. Die heutige Esskultur des Andenstaates besitzt verschiedene Einflüsse aus den unterschiedlichsten Kulturen, was sie sehr interessant und abwechslungsreich macht. Neben verschiedenen Gerichten und Zutaten aus der traditionellen Inkaküche und europäischen Einflüssen aus der Kolonialzeit, wurden Elemente und Nahrungsmittel aus zahlreichen Esskulturen der verschiedenen Einwanderer übernommen. Am interessantesten sind hier wohl die Gerichte in den vielen Chifa Küchen, die es in jedem Teil des Landes gibt. Die peruanisch- chinesische Küche unterscheidet sich von dem chinesischen Essen das hier in Europa angeboten wird und gibt überall die Gelegenheit äußerst schmackhaft, gesund und sehr preiswert zu essen. Mittagsmenüs oder ein Abendgericht mit Getränk sind oft für 1,25 Euro zu bekommen, wobei die Portionen meist sehr üppig ausfallen.

Ob man nun an einem Essstand um die Ecke, in einer einfachen Kneipe oder in einem besseren Restaurant essen möchte, in Peru liegen die Preise weit unter dem europäischen Niveau. In guten Restaurants mit typischer Kost bekommt man oft ein Essen für zwei Personen für 6 bis 8 Euro, Getränke inbegriffen. In Arbeiterkneipen und einfacheren Restaurants gibt es das Menü des Tages sehr oft für 10 Soles (2,50 Euro) inklusive Hauptgericht, Vorsuppe, Nachtisch und Getränk.

Fast jedes Restaurant der einfacheren Kategorie bietet übrigens ein preiswertes Menü an und wenn es keinen Aushang gibt, lohnt es sich auf jeden Fall nachzufragen. Die Preise in Peru sind so günstig, das ich während meiner Rundreisen eigentlich immer dreimal am Tag Essen gehe, da sich selber Kochen in der Regel überhaupt nicht lohnt.

Frühstück gibt es vielerorts auch schon ab 1 Euro, neben Brötchen, Eiern und Kaffee, ist dabei auch fast immer ein frisch gepresster Saft mit enthalten. Je nachdem, wo man sich gerade befindet und je nachdem was gerade vorrätig ist, bekommt man für sein Geld Säfte aus Mangos, Erdbeeren, Himbeeren, Ananas, Papayas oder anderen exotischen Früchten – für mich eines der schönsten Vorzüge der peruanischen Küche, vor allem wenn man bedenkt, was man hierzulande für einen frisch gepressten Orangensaft bezahlt!

Bekannt ist die Küche Perus natürlich auch für seine Meerschweinchen, die in vielen Orten in den Restaurants serviert werden. Schon die Inkas hielten sich die Nager als Nutztiere und heute werden in Peru jährlich ca. 52 Millionen Meerschweinchen gegessen. Als typische Spezialitäten gelten sie hauptsächlich in vielen Andenregionen, aber auch an der Küste sind die „Cuyes“ sehr beliebt (bekannt sind die Meerschweinchen als Spezialität unter anderem in Chiclayo).

Cuy wird meist komplett, zusammen mit dem Kopf auf dem Teller angerichtet (ähnlich einem Spanferkel) und in den verschiedenen Regionen auf unterschiedlichste Art zubereitet. Im Hochland Perus, vor allem in Cusco und Arequipa, sollte man auf jeden Fall weitere typische Gerichte ausprobieren. Alpakafleisch wird dort oft als Braten serviert, äußerst lecker ist auch die überall angebotene frische Trucha, eine Forelle, die in allen erdenklichen Varianten angeboten wird und die in Peru sehr beliebten Anticuchos. Die Spieße mit dem Fleisch aus Rinderherzen kann man nicht nur in Restaurants genießen, sondern an fast jeder Ecke und jedem Essstand auf der Straße kaufen. Die Spieße ähneln dem russischen Schaschlik und haben einen unverwechselbaren und äußerst leckeren Geschmack. Kauft man Anticuchos an einem der vielen Straßengrills, bekommt man den Spieß in der Regel für einen Sol, also umgerechnet ca. 0,25 Euro.

Straßengrills und kleine Garküchen gibt es überall im Land und das Angebot ist sehr vielfältig. Von Empanadas mit unterschiedlichsten Füllungen, über Hamburger und gegrillte Maiskolben, einheimischen Spezialitäten mit Hähnchenfleisch bis hin zu süßen Teigwaren, Spritzgebäck und anderen Leckereien, bekommt man an den kleinen Verkaufsständen alles angeboten, was der hungrige Magen begehrt.

Das ungeschlagene Nationalgericht Perus ist natürlich der Ceviche, den man sonst nirgendwo so frisch und schmackhaft bekommt. Ceviche wird zwar auch in einigen anderen Ländern Südamerikas angeboten, leider ist er dort nur eine schlechte Kopie des peruanischen Gerichtes und schmeckt nirgendwo so gut wie hier. Das Gericht besteht aus rohen Fischstücken, die in Limettensaft mariniert werden und dann zusammen mit Zwiebeln und Kartoffeln, Mais oder Camote als Beilage in fast jedem Restaurant der Küste zu bekommen ist. Ein einmaliges kulinarisches Erlebnis, gegen über dem jedes Sushi fad und langweilig wirkt. Je nach Region gibt es Ceviche mit verschiedenen Fischsorten oder Meeresfrüchten und man sollte sich die Zeit nehmen, um so viele wie möglich zu kosten.