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Peru zählt mit Sicherheit zu den schönsten und abwechslungsreichsten Ländern des Kontinents, wobei viele Teilnehmer einer Rundreise durch Südamerika die Andenrepublik meistens sogar als das schönste Land und als Highlight der gesamten Reise nennen. Wer durch Peru reist, findet hier die Wiege des Amazonas und den mit Abstand natürlichsten Teil des riesigen tropischen Regenwaldes.






Entlang der Küste reihen sich unterschiedlichste Städte wie Piura, Chiclayo, Trujillo oder Mancora, mit traumhaft paradiesischen Sandstränden an der Pazifikküste. Die Andenregion Perus ist genauso einmalig und die peruanische Städte Cusco und Arequipa zählen sowieso zu den wichtigsten Stationen Lateinamerikas. Nirgendwo sonst findet man eine derart große Anzahl an archäologischen Artefakten, uralten Tempelanlagen, Pyramiden und Festungen unterschiedlichster präkolombianischer Kulturen und Überreste der Inkas. Allein in der Gegend um Cusco befinden sich hunderte von Bauten und Ruinen der ehemaligen Hochkultur, wobei natürlich Sacsayhuamán und Machu Picchu am berühmtesten sind.

Wer sich für ein Praktikum in Peru interessiert, wird neben dieser fantastischen Landschaftskulisse, den freundlichen Menschen mit ihrer so interessanten Kultur aber noch einige weitere Vorteile finden, die einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum in Peru so abwechslungsreich machen. Peruanisches Essen hat sich längst in aller Welt einen Namen gemacht und in jeder Metropole findet man heutzutage einen peruanischen Exilanten, der wunderbare und typische Gerichte aus seinem Land zubereitet und keine Probleme hat, sein Restaurant voll zu bekommen. Die peruanische Küche ist genauso vielfältig wie die Landschaft und die restliche Kultur, dabei ist sie durch viele frische Zutaten und viel Fisch und Meeresfrüchte auch noch außerordentlich gesund. Die meisten Teilnehmer eines Auslandspraktikums in Südamerika sind natürlich Studenten, Schüler oder Abiturienten, denen das Geld meist nicht besonders locker in der Tasche sitzt und hier kommt ein weiterer Vorteil zum Tragen, der ein Praktikum in Peru äußerst erschwinglich macht. Die Lebenshaltungskosten sind um einiges günstiger als in anderen teuren Ländern wie Argentinien oder Chile, aber ebenfalls noch günstiger als beispielsweise im Nachbarland Ecuador.

Wer sich für ein Praktikum in Südamerika interessiert, sollte die Andenrepublik, die so viel mehr zu bieten hat, wie die eigentlich schneebedeckten Berggipfel der Anden, daher auf jeden Fall mit in die engere Auswahl nehmen und ein Praktikum in Peru oder einen anderweitigen Auslandsaufenthalt ins Auge fassen.

Trotz aller landschaftlicher Schönheit, der kulturellen Vielfalt und dem enormen Wirtschaftswachstum, das Peru in den letzten Jahren gezeigt hat, gehört es immer noch zu den ärmeren Ländern des Kontinents und ein Praktikum in Peru bietet dabei natürlich noch die Möglichkeit, eine wirklich sinnvolle Tätigkeit auszuüben. Neben normalen Praktikumsstellen in Peru bieten sich natürlich auch jede Menge Programme im sozialen Bereich an. Wer das Praktikum in Peru gerne bei einer sozialen Institution oder einer Hilfsorganisation ausüben möchte, hat auch hier vielfältige Möglichkeiten. Neben Freiwilligendiensten, Volontariaten und Einsätzen im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ), kann man das Praktikum in Peru natürlich auch direkt bei einer karikativen Einrichtung absolvieren. Beispiele dafür sind ein Praktikum im Krankenhaus oder ein Praktikum in einer gemeinnützigen Organisation.

Academical Travels bietet unterschiedlichste Praktikumsstellen in Peru an, wobei die Teilnehmer natürlich die Möglichkeit haben, das Praktikum oder den Freiwilligendienst in verschiedenen Städten durchzuführen. Abgerundet wird das Programm durch eine Vielzahl an Komplettpakten für Praktika in Peru, die wir für sozial engagierte Teilnehmer nochmals stark im Preis reduziert haben. Wer sich also beim Praktikum in Südamerika für Peru entscheidet und dabei noch den sozialen Bereich wählt, bekommt dies von uns mit subventioniert. Alle Angebote an Praktikumsstellen bei Hilfsorganisationen, Praktika in Waisenhäusern, karikativen Einrichtungen und sozialen Institutionen bieten wir ebenfalls in unterschiedlichsten Komplettpaketen an, die in der Regel gleich einen Sprachkurs, Unterkunft und Verpflegung sowie die komplette Stellenvermittlung und den Transfer beinhalten. Interessant sind unsere Praktikumsangebote in Peru natürlich auch für Teilnehmer, die sich für ein ganzes Auslandsjahr begeistern und das Praktikum in Peru gleich für ein ganzes Jahr absolvieren möchten.

Informationen zur Förderung für ein Praktikum in Peru finden Sie beispielsweise auf den Seiten des deutschen akademischen Austauschdienstes, Reisehinweise und Reisetipps für ein Praktikum in Peru gibt es auf den jeweiligen Seiten des Auswärtigen Amtes bzw. Außenministeriums unter:
Deutschland: Auswärtiges Amt
Schweiz: Eidgenössisches Departement für
auswärtige Angelegenheiten
Österreich: Außenministerium Österreich
3 Monate Praktikum in Peru mit 4-wöchigem Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie im Einzelzimmer und Vollpension für nur 995,- Euro!
6 Monate Praktikum in Peru mit 24-wöchigem Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie im Einzelzimmer und Vollpension für nur 2975,- Euro!
1 komplettes Auslandsjahr mit 12 Monaten Praktikum in Peru, mit 8-wöchigem Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie im Einzelzimmer und Vollpension für nur 4235,- Euro!
Ein Praktikum in Peru – Alle Angebote
06. Oktober 2009
Australien eignet sich als Ort, um ein Auslandspraktikum zu machen, hervorragend, weil es zwei Vorzüge auf sich vereint: Zum einen ist es von Deutschland sehr weit weg und wirkt, obwohl es ein westlich geprägtes Land ist, immer noch vergleichsweise exotisch, was dazu führt, dass Personalverantwortliche ein Praktikum in Australien mit anderen Augen betrachten als ein Praktikum in, sagen wir mal, den USA oder dem westlichen Europa. Zum anderen ist die Absolvierung eines Praktikums dort mit vergleichsweise wenig Schwierigkeiten verbunden, eben weil Australien dem westlichen Kulturkreis angehört und die dortige und die deutsche Arbeitswelt vergleichsweise ähnlich sind.
Dennoch gibt es ein paar Unterschiede zwischen dem Arbeiten in Deutschland und dem in Australien. Sie sollen hier angesprochen werden.
Prinzipiell ist zu sagen, dass es am australischen Arbeitsplatz lockerer zugeht als am deutschen. Man kleidet sich legerer und spricht sich mit Vornamen an, darüber hinaus sind die Hierarchien flacher. Diese Lockerheit sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Australien durchaus hart, in vielerlei Hinsicht härter als in Deutschland gearbeitet wird. Die Zeiten, als in Australien die Gewerkschaften extrem stark waren und das Land einem Wohlfahrtsstaat skandinavischer Prägung ähnelte, sind vorbei. Australien hat so manches ziemlich magere Jahr durchmachen müssen, was zur Folge hatte, dass die Zügel in vielerlei Hinsicht angezogen wurden. Die Verhältnisse sind noch nicht so wie in Amerika, aber die Zeiten, wo es fast unmöglich war, entlassen zu werden und wo es hohe Krankenstände gab, sind ein für allemal vorbei. Australien ist – genauso wie Deutschland – den Folgen der Globalisierung ausgesetzt, und dementsprechend härter ist das Arbeitsleben geworden.
Was man allerdings immer noch sehr häufig findet, sind Leute, die ausbildungsfremd arbeiten. Man sollte sich also nicht wundern, wenn der Leiter der Marketingabteilung Politologe ist oder der Sachbearbeiter früher mal Maurer war. Das sehen die Australier nicht so genau. Ein Praktikum in Australien ist eine der besten Alternativen, möchte man ein Auslandspraktikum im englischsprachigen Raum absolvieren und dabei noch ein exotisches Land kennen lernen. Preislich ist ein Auslandsaufenthalt in Australien zwar deutlich teurer als beispielsweise ein Praktikum in Indonesien, man spart aber bei den Lebenshaltungskosten doch wesentlich im Vergleich zu den USA, wenn man den Aufenthalt entsprechend gestaltet.
Alle Praktikumsstellen im Ausland.
09. Juli 2009
Wenn die Mitarbeiter einer Personalabteilung eine Bewerbung bekommen und lesen, dass der Bewerber ein Auslandspraktikum absolviert hat, dann kommt immer wieder ein interessantes Phänomen zum Tragen: Je weiter weg das Land liegt, in dem der Bewerber war, desto mehr Aufmerksamkeit erregt das Praktikum. Zum Beispiel wird ein Praktikum in Vancouver, Kanada, als spannender empfunden als eines in Athen, obwohl letzteres, aufgrund von Sprache und Kultur, wahrscheinlich die größere Hürde darstellt. Aus diesen Fakten ergibt sich folgende Frage: Was ist das Land, das – aufgrund seiner geografischen Lage – besondere Aufmerksamkeit erregt, das aber gleichzeitig – in punkto Sprache, Kultur, etc. – eine möglichst geringe Hürde für den Praktikanten darstellt?
Die Antwort ist einfach: Neuseeland. Der kleine Nachbar von Australien liegt am Rande der Welt; kaum ein anderer – bewohnter Teil der Erde – liegt so weit weg von Deutschland wie dieser. Darüber hinaus nennt Neuseeland eine westlich geprägte Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung sein Eigen, die Landessprache ist Englisch, die neuseeländische Wirtschaft ist gut entwickelt und breit gefächert, so dass genug Praktikumsplätze zur Verfügung stehen. Ähnlich wie bei einem Praktikum auf Bali bietet das Land also eine ganze Menge an englischsprachigen Stellen für den Auslandsaufenthalt.
Was man auf jeden Fall tun sollte, wenn man sich zu einem Praktikum in Neuseeland entschließt, ist, den Aufenthalt mit einem Trip durch diesen Teil der Welt zu verbinden. Tatsache ist nämlich, dass der Flug von Deutschland hierher alles andere als billig ist; wenn man also schon mal hier ist, dann sollte man es sich nehmen lassen, Australien zu bereisen sowie einen Abstecher in die Südsee zu unternehmen („Islandhopping“, wie man im Englischen so schön sagt). Südseeurlaube sind – wenn man sie denn in Deutschland bucht – sehr teuer, in Neuseeland aber gibt es die Möglichkeit, weitaus preiswertere Buchungen vorzunehmen.
So einen Südseetrip sollte man in seiner Bewerbung auf jeden Fall erwähnen; mit Begriffen wie Vanuatu, Tonga oder Fidschi erregt man definitiv Aufmerksamkeit.
Alle Angebote für ein Praktikum im Ausland finden Sie in unserer Rubrik Praktikumsstellen.
Mehr Informationen über Neuseeland auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.
09. Juli 2009
Praktikant in einem Ölscheichtum: Extrem schwierig, aber unglaublich interessant
Es gibt kaum einen Ort, wo man ein interessanteres Auslandspraktikum absolvieren kann, als in den Ölscheichtümern der arabischen Halbinsel, wie Saudi Arabien, Kuwait, Abu Dhabi oder Bahrain, sieht man einmal von Südamerika ab. Schließlich vereinen diese arabischen Länder Extreme auf sich: Unendlicher Reichtum auf der einen, vollkommen unterentwickelte Strukturen auf der anderen Seite; modernste Managementmethoden versus mittelalterliche Ansichten; Globalisierung pur, die jedoch jeden Moment in völlig kleinkarierte, für Angehörige westlicher Kulturkreise absolut schockierende Denkweisen umschlagen kann.
Um es vorweg zu sagen: Für Frauen ist es weiterhin schwierig, in moslemischen Kulturkreisen zu arbeiten. Das heißt nicht, dass es nicht möglich wäre, aber Tatsache ist, dass man als Frau nicht damit rechnen kann, als vollwertig anerkannt zu werden. Man kann in seiner Arbeit noch so gut sein, noch so anerkannt werden (und diese Anerkennung wird einem durchaus zuteil, das steht außer Frage): Im Endeffekt ist man in erster Linie Frau, und erst in zweiter Linie angehende Betriebswirtin, Ingenieurin, Übersetzerin oder Architektin.
Alle Angebote für Langzeitaufenthalte mit einem Auslandspraktikum, wie beispielsweise 3 Monate Praktikum in Peru mit Sprachkurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie im Einzelzimmer und Verpflegung für 995,- Euro finden Sie hier!
Allgemein gilt, dass in der arabischen Welt sehr hart und zielgerichtet gearbeitet wird. Den Umgang mit westlichen Firmen bzw. westlichen Mitarbeitern lernten die Araber im Umgang mit amerikanischen, britischen sowie französischen Ölfirmen; diese Erfahrungen wurden anschließend auf andere Branchen übertragen. Und da in der Ölbranche extrem hohe Gewinne gemacht werden, wird dementsprechend konzentriert zu Werke gegangen, und diese Herangehensweise wird heutzutage in allen Bereichen des Geschäftslebens gefordert. Allerdings ist dies nur im arabisch-westlichen Geschäftsleben der Fall; inter-arabischer Business wird oft noch so abgewickelt wie zu Ururgroßvaters Zeiten. Für den (deutschen) Praktikanten aber gilt: Er kommt aus dem Westen, dementsprechend viel wird von ihm verlangt.
Sehr gute englische Sprachkenntnisse sind übrigens unerlässlich für ein Auslandspraktikum in einer solchen Region, arabisch macht sich zwar ganz gut, ist aber in keinster Weise Voraussetzung. Es kommt natürlich gut bei der Bewerbung auf ein Auslandspraktikum im arabischen Raum, auch ein paar Brocken Arabisch zu sprechen, aber im Geschäftsleben kommt lediglich Englisch zur Anwendung. Ein Auslandspraktikum in einem arabischen Land ist nicht immer ganz einfach, kann aber auch zu einem äußerst interessanten Auslandsaufenthalt werden.
14. April 2009
Je weiter entfernt von der Bundesrepublik das Land, in dem man sein Praktikum absolviert, desto größer in der Regel die Unterschiede in Bezug auf den Arbeitsplatz. Mit einem Land wie, sagen wir einmal Österreich, hat Deutschland nun einmal kulturell mehr gemein als mit einem Land wie beispielsweise Japan.
Das bedeutet jedoch nicht, dass auch die Unterschiede zwischen der BRD und einem westeuropäischen Land stark ausgeprägt sein können. Ein gutes Beispiel hierfür bietet das Land, das Deutschlands wichtigster Handelspartner ist und allein aus diesem Grund ein idealer Ort für ein Auslandspraktikum darstellt: Frankreich. Tatsache ist: Die Unterschiede zwischen unserer und der Arbeitskultur ,-philosophie und –praxis unseres südwestlichen Nachbarn sind viel stärker ausgeprägt, als man annehmen sollte.
Auch wenn man den Deutschen nachsagt, sie seien ziemlich autoritätsgläubig: Am Arbeitsplatz sind sie das in einem viel geringeren Maße als die Franzosen. In so mancher französischer Firma herrscht ein Ton, den man hierzulande höchstens auf einem Kasernenhof findet. Ein französischer Vorgesetzter erteilt Befehle; Kritik ist nicht erlaubt, Teamarbeit spielt nur eine geringe Rolle.
Ungewöhnlich vorkommen wird einem dann natürlich die große Streikbereitschaft der Franzosen. Ist die Belegschaft nicht zufrieden, dann geht sie in wahrstem Sinne des Wortes auf die Barrikaden. Als Praktikant wird man wohl keine große Rolle bei den Auseinandersetzungen spielen, aber interessant und lehrreich ist es allemal zu sehen, wie Arbeitskämpfe bei unseren Nachbarn ausgetragen werden. Darüber beispielsweise in einem Bewerbungsbericht ein paar kluge, analytische Sätze fallen zu lassen, schadet gewiss auch nicht.
Auf eines sollte man sich gefasst machen: Mit Deutsch kommt man in einem französischen Unternehmen nicht weit, mit Englisch auch nicht besonders. Merke: Nur wer über sehr gute Kenntnisse der Landessprache verfügt, sollte in Frankreich sein Praktikum absolvieren. Franzosen erwarten, dass ausländische Mitarbeiter ihre Sprachen fließend sprechen; wer das nicht tut, muss sehen, wie er klarkommt.
Alle Angebote rund um das Thema Auslandspraktikum finden Sie in unserer Rubrik Praktikumsstellen.
11. März 2009
Mit dem Begriff „Auslandspraktikum“ verbinden viele junge Menschen Exotik und Abenteuer. Mindestens die USA sollten es schon sein, wenn man im Ausland hospitiert, besser noch Australien oder vielleicht ein fernöstliches Land wie Singapur oder Hongkong. Eines aber vergessen viele, wenn sie sich Gedanken darüber machen, wo sie ihr Praktikum absolvieren sollten: Dass „Praktikum“ zuallererst mit Arbeiten und Vorbereitung auf die spätere Berufstätigkeit zu tun hat, und Erlebnis sowie Abenteuer erst an zweiter Stelle stehen. Und die Chance, konkret mitzuarbeiten, bekommt man in einer europäischen Firma häufig viel leichter als in einem Unternehmen aus einem nichtwestlichen Kulturkreis, wo viel starrere Hierarchien herrschen als im Westen und Praktikanten häufig dazu da sind, vergleichsweise einfache Arbeiten wie Ablage und Botengänge zu erledigen. Und auch in den USA haben es Praktikanten nicht immer leicht – häufig werden sie, Amerika ist nun einmal ein kapitalistisches Land, schlichtweg einfach nur ausgebeutet.
Da liegt es nahe, ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Anbieten tut sich da zum Beispiel Dänemark. In den großen Firmen des Landes wird Englisch genau selbstverständlich gesprochen wie Dänisch. Außerdem ist letztere aufgrund ihrer Nähe zum Deutschen eine Sprache, die man leicht lernen kann. Viele Dänen sprechen außerdem auch Deutsch – wer also Englisch, Deutsch und ein wenig Dänisch kann, sollte sich bei unseren nördlichen Nachbarn sehr gut zurechtfinden.
Verinnerlichen sollte man auf jeden Fall, dass die Hierarchien in Dänemark ausgesprochen flach sind; auch den Vorgesetzten redet man in aller Linie mit Vornamen an. Darüber hinaus sind die Dänen freundliche Menschen; bei der Arbeit darf schon mal gelacht werden, Spaß gehört dazu. Dass heißt aber nicht, dass man nicht hart arbeitet, im Gegenteil. Die Arbeitsmoral der Dänen ist hoch, nicht umsonst haben sie ein weitaus höheres Bruttosozialprodukt pro Einwohner als die Bundesrepublik. Also: Spaß haben ist erwünscht, aber nur dann, wenn auch hart angepackt wird.
11. März 2009
Auslandspraktikum: Wo sollte man ein Praktikum im Ausland absolvieren?
Ein Auslandspraktikum schmückt jeden Lebenslauf, das ist klar. Schon wer ein Jahr an einer ausländischen Universität verbringt, hat etwas vorzuweisen; wer sich aber in einer fremden Umgebung durchgeboxt und im ausländischen Sprachraum in einer Business-Situation bewährt hat, der hat beim Start in den Beruf ein dickes Plus.
Eine Frage sollte sich jeder stellen, der bei einer ausländischen Firma ein Praktikum machen will: Sollte er in ein Land gehen, mit dem die Bundesrepublik vielfältige Wirtschaftskontakte pflegt, oder sollte er sein Praktikum in einem Land machen, das eher als Exot zu betrachten ist? Wer beispielsweise in den USA, in England oder Frankreich sein Praktikum absolviert, der hat relativ gute Chancen, dass er später bei einer Firma anfängt, die eine Niederlassung in einem dieser Länder besitzt, und dass er dann die Möglichkeit erhält, in dieser Niederlassung zu arbeiten. Allerdings muss er auch damit rechnen, dass er sich in einer starken Konkurrenzsituation befindet. Schließlich gibt es einige Leute, die bereits längere USA-, England- oder Frankreichaufenthalte vorzuweisen haben.
Wer dagegen in einem Land wie zum Beispiel Finnland oder Singapur sein Praktikum absolviert oder sich für ein Praktikum in Peru entscheidet, der muss wissen, dass die deutschen Wirtschaftsbeziehungen mit diesen Ländern vergleichsweise geringer Natur sind. Aber: Er hat den großen Vorteil, dass er eine Art Spezialist ist, denn Menschen, die sich in Finnland oder Indonesien auskennen, sind in Deutschland vergleichsweise dünn gesät. Beispielsweise suchte eine führende deutsche Maschinenbaufirma letztes Jahr Ingenieure, die sich mit Antriebstechnik auskannten und die Erfahrung mit der indonesischen Lebensweise und dem dortigen Arbeitsleben hatten.
Eins sollte man, bei allen Überlegungen, allerdings nicht tun: Sich zu sehr den Kopf darüber zerbrechen, wo man sein Auslandspraktikum absolvieren sollte. Wichtig ist, dass man in das Land geht, für das man sich interessiert, das einen reizt. Umso besser wird dann nämlich die Leistung während des Praktikums sein.
27. Februar 2009
Wer sich für ein Praktikum in Spanien entscheidet, steht anfänglich schon vor dem Problem, überhaupt eine geeignete Praktikumsstelle zu finden. Die Vermittlung über das Internet funktioniert noch fast überhaupt nicht und da die die meisten Praktika in Spanien universitätsgebunden bzw. in die verschiedenen Studiengänge integriert sind, läuft die entsprechende Vergabe und Vermittlung meist über die jeweiligen Hochschulen. Man erhält zwar bei der spanischen Handelskammer Listen von Unternehmen und Betrieben, bei denen sich eine Bewerbung unter Umständen lohnen kann, doch das Versenden von Initiativbewerbungen ist meistens nicht erfolgversprechend und sehr aufwendig. Aufgrund der nicht gerade günstigen Portokosten und der geringen Rücklaufquote ist ein solcher Bewerbungsversuch auch recht uneffizient, Bewerbungen per E-Mail sind eher unüblich und haben in der Regel eine noch viel schlechtere Rücklaufquote. Das generelle Problem von E-Mail Bewerbungen, nämlich das Nichterreichen des gewünschten Adressaten in der Personalabteilung kommt hier noch dazu.
Wer sich also für ein Praktikum in Spanien interessiert und sich auf diese Art und Weise selber um einen Praktikumsplatz in Spanien kümmern möchte, wird sehr viel Zeit aufbringen müssen, mit nicht gerade viel versprechenden Erfolgsaussichten. Hat man doch endlich eine Praktikumsstelle vor Ort organisiert, muss man sich dann auch noch um eine entsprechende Unterkunft und einen Sprachkurs vor Ort kümmern, wenn dieser gleich mit absolviert werden soll. Hier taucht eine weitere Schwierigkeit für Praktikumssuchende aus dem europäischen Ausland auf. Für nicht Einheimische gestaltet sich die Wohnungssuche auf dem spanischen Markt nämlich extrem schwierig und gerade in den beliebten Städten der iberischen Halbinsel ist das Wohnen nicht nur äußerst teuer, Apartments und Studenten-WGs sind auch sehr schwierig zu bekommen. Wer ein Praktikum in Barcelona, Madrid, Malaga, Valencia oder Sevilla absolvieren möchte, wird wenn überhaupt, eine Wohnung zu völlig überteuerten Preisen angeboten bekommen. Es ist daher keine Seltenheit, das deutschsprachige Studenten oder Teilnehmer an einem Auslandspraktikum beispielsweise in einer heruntergekommenen Mini-WG mit 2 Zimmern in den Ramblas von Barcelona „hausen“ und für eine solche Unterkunft auch noch 1200 Euro im Monat bezahlen müssen. Alle diese Gründe sprechen dafür, sich bei der Bewerbung um eine Praktikumsstelle in Spanien an einen professionellen Anbieter zu wenden und Unterkunft und Sprachkurs gleich mit zu buchen. Ein solches Komplettpaket ist oft noch günstiger und vor allem weitaus weniger Stressbehaftet wie die eigene Suche nach einem Praktikum in Spanien.
Ein
Praktikum in Spanien finden Sie in unserer Rubrik Auslandspraktikum.
08. Februar 2009
Auslandserfahrung sowie die damit erworbene interkulturelle Kompetenz spielen bei der Bewerberauswahl eine immer größer werdende Rolle. Dabei wird diese bei weitem nicht nur von international operierenden Unternehmen sondern mittlerweile auch von mittelständischen Firmen nachgefragt und selbst bei Unternehmen, bei denen Auslandsgeschäfte nur im minimalen Umfang getätigt werden oder sogar gar keine Rolle spielen, ist Auslandserfahrung oft die entscheidende Größe, wenn es um die Vergabe eines Arbeitsplatzes geht. Wer sich längere Zeit im Ausland aufhält, beispielsweise um ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandsstudium zu absolvieren, erlernt dabei nicht nur Sprachkenntnisse bis hin zur Perfektion sondern auch andere vielleicht weitaus wichtigere Dinge. Wer sich einmal in ein anderes Land begeben hat, um dort zu studieren oder zu arbeiten, hat mit Sicherheit seinen eigenen Horizont erweitert, eine neue Kultur und Sprache sowie andere Geschäftspraktiken oder Arbeitsweisen kennen gelernt. Neben diesen wichtigen Errungenschaften beweist ein Auslandspraktikum oder ein Auslandssemester aber auch, dass der Teilnehmer fernab von der Heimat zurechtkommt, organisationsfähig sowie flexibel ist und im Falle eines Praktikums im Ausland auch noch vorhandenes Praxiswissen nachweisen kann. Gerade wenn es darum geht, eine Stelle mit Hochschulabsolventen zu besetzten, die meistens noch gar keine Berufserfahrung besitzen, ist ein Praktikum im Ausland oder ein anderweitiger Auslandsaufenthalt ein unschlagbares Verkaufsargument, garantiert der Auslandspraktikant doch, zumindest über ein erforderliches Mindestmaß an den heute so wichtigen „social skills“ zu verfügen. Allein unter diesem Gesichtspunkt sind heutzutage nicht nur Hochschulabsolventen gut beraten, wenn sie sich für ein Studium oder ein Praktikum im Ausland entscheiden. In Zeiten der ständig steigenden Globalisierung, wachsender internationaler Vernetzung und einem, bedingt durch Wirtschaftskrise und neue Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, immer knapper werdendem Angebot an Stellen für Fachkräfte und Hochschulabsolventen, ist die Auslandserfahrung nicht nur absolut chancenverbessernd sondern schon fast ein absolutes Muss.
Dieser Trend zeigt sich auch durch die ständig wachsende Zahl derjenigen deutschsprachigen Studenten die jedes Jahr im Ausland studieren oder ein Auslandspraktikum durchführen. Dabei wächst gerade bei den deutschsprachigen Studenten und Absolventen immer mehr der Mut zum Extremstudium beziehungsweise zum exotischen Reiseziel. Wer heute einen Auslandsaufenthalt ins Auge fasst, möchte ein Praktikum in Ecuador oder ein Praktikum in Peru absolvieren, in Australien studieren oder bei einer Firma in China arbeiten, während nebenbei in einer Sprachschule in Shanghai oder Peking chinesisch gelernt wird. Erklärungen für diese neuen exotischen Ziele für das Auslandspraktikum oder das Studium im Ausland gibt es viele.
Länder wie China oder verschiedene Staaten in Südamerika, wie Peru, Ecuador, Bolivien oder Argentinien bieten eine exotischen Kulisse, neue und interessante Kulturen und die Möglichkeit im wirklich fernen Ausland zu arbeiten oder zu studieren. In diese Länder wird man später wohl nur äußerst selten reisen, vor allem weil sich während des späteren Berufslebens wohl kaum noch so viel Urlaub am Stück finden lässt und man für eine Südamerika Rundreise oder eine Tour durch China doch etwas mehr als 3 Wochen benötigt, wenn man für sein Geld auch etwas sehen möchte. Ein Praktikum im Ausland ist also nicht nur absolut förderlich für die eigene Karriere sondern ein Erlebnis, von dem man wahrscheinlich den Rest seines Lebens zehren wird, wenn man doch wieder nur zwei Wochen Urlaub genehmigt bekommt, um an die spanische Costa del Sol zu fahren. War lange Zeit das Praktikum in den USA die absolute Nummer Eins bei der Wahl eines geeigneten Ziellandes, werden in den letzten Jahren die südamerikanischen Länder und vor allem China immer beliebter. Dies hängt wohl nicht nur mit der gestiegenen wirtschaftlichen Bedeutung dieser Staaten zusammen, sonder lässt sich vielleicht auch mit der besseren Verträglichkeit mit dem Budget der meisten Auslandsstudierenden und Auslandspraktikanten erklären. Die Lebenshaltungskosten in anderen europäischen Ländern, Australien oder den USA sind in den letzten Jahren derart gestiegen, dass sich Hochschulabsolventen oder Studierende ohne kräftige Unterstützung aus dem Elternhaus, wohl kaum 1000 bis 1500 Euro im Monat leisten können und dann auch noch einen teuren Flug bezahlen, wenn es nach Australien, Neuseeland oder die Westküste der USA gehen soll. Wer ein Praktikum in Australien oder ein Praktikum in Neuseeland machen möchte, wird mit Sicherheit noch mit etwas weniger auskommen, wenn er sich ein günstige Unterkunft und Verpflegung sichern kann, für ein Praktikum in den USA oder ein Praktikum in England bzw. Großbritannien reicht diese Summe wohl gerade aus, will man nicht im absoluten Hinterland logieren.
Ein Praktikum in Peru, ein Studium oder Praktikum in Ecuador oder der Auslandsaufenthalt in China verheißen dabei nicht nur ein exotisches Reiseland sondern auch günstige Lebenshaltungskosten und die Möglichkeit einer ausgiebigen Rundreise in den Semesterferien oder im Praktikumsurlaub.
Praktikumsplätze in Südamerika finden Sie in unseren Rubriken
Praktikum in Peru ,
Praktikum in Ecuador
oder
Praktikum in Bolivien .
08. Februar 2009
Durch die Veränderungen auf dem Binnen-Arbeitsmarkt in den letzten Jahren und aufgrund des stetigen Anstiegs der Konkurrenz durch Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland, nutzen heutzutage viele Schul- und Hochschulabsolventen die Möglichkeit ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandsstudium in ihren Lebenslauf einzubauen. Das Praktikum im Ausland oder das Auslandssemester zeigen Arbeitgebern und Personalchefs, dass der Teilnehmer über bestimmte Fertigkeiten (vor allem über „social skills“) und hohe Erfahrungswerte verfügt. Neben den erlernten Fremdsprachenkenntnissen sind das die Hauptgründe, warum man Absolventen mit Auslandserfahrung anderen Bewerbern mit gleicher Qualifikation oft vorzieht. Eine erlernte Fremdsprache und zumindest ein kurzer Auslandsaufenthalt, sei es nun für ein Auslandspraktikum, für einen Studienaufenthalt in Südamerika oder für die Mitarbeit bei einer Hilfsorganisation, sind mittlerweile absolute „must haves“ geworden. Diese Änderungen in den Anforderungsprofilen führten in den letzten Jahren auch zu einem sprunghaften Anstieg an durchgeführten Auslandsaufenthalten mit Praktikumsbezug oder für ein Auslandsstudium. Neben diesen Beweggründen scheint auch die Reiselust der deutschsprachigen Studenten und Schulabgänger deutlich gestiegen zu sein. Im Jahr 2002 verbrachten weit über 18.000 deutsche Studenten ein Studium im Ausland, entweder für ein komplettes Auslandsstudium oder eine einzelnes Auslandssemester. Die bei einer Umfrage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes erhobenen Daten zeugen von dieser rasanten Entwicklung auf dem Markt für Studienreisen. Sparten die Hochschulabsolventen vor 20 Jahren noch ihr hart verdientes Geld, um nach ihrem Diplom oder nach Abschluss ihrer Magisterarbeit ins europäische Ausland zu fahren, verbringt der durchschnittliche Studierende mittlerweile die Zeit zwischen seinem Semester in Peru oder unternimmt eine Südamerikareise quer durch Bolivien, Paraguay und Argentinien. Andere studieren in Ecuador und unternehmen in ihrer freien Zeit eine Galapagos Kreuzfahrt oder eine Galapagos Bootstour rund um das berühmte Inselarchipel. Südamerika scheint sich dabei immer mehr an Beliebtheit zu erfreuen und das Interesse deutschsprachiger Studenten an einem Auslandsjahr oder einem beliebigen anderen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika wächst jährlich.
Gründe weshalb man sein Auslandspraktikum in Südamerika verbringen sollte, gibt es dabei genügend. Der Kontinent bietet eine schier unfassbare Vielfalt an unterschiedlichsten und wahrlich exotischen Landschaften, gepaart mit wunderbaren Menschen, einer höchst interessanten Kultur und äußerst niedrigen Lebenshaltungskosten in Peru, Ecuador, Bolvien oder auch in anderen Staaten. Gegenüber den Verhältnissen in Europa sind eigentlich alle Länder Lateinamerika sehr günstig und ermöglichen damit dem Studierenden bzw. dem Praktikanten ein längeres Auslandspraktikum oder Studium im Ausland. Die Flugpreise sind gegenüber anderen exotischen Reiseländern wie China, Neuseeland oder Australien geradezu billig, Verpflegung oder Unterkünfte bekommt man mit Unterstützung Einheimischer oder durch eine seriöse Vermittlungsagentur ebenfalls für wenig Geld. Wer sein Praktikum in den USA absolvieren möchte, bekommt im Vergleich vielleicht einen etwas günstigeren Flug an die Ostküste der USA, aber damit ist der Preisvorteil schon erschöpft. Ein Auslandsaufenthalt in den USA gehört nämlich mit zu den teuersten Beschäftigungen während der Semesterferien, da die Lebenshaltungskosten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht gerade billig sind. Rund 1000 Euro muss man schon im Monat ausgeben, selbst wenn man keinen Sprachkurs in den USA gebucht hat und neben dem Praktikum in den USA bzw. während der freien Zeit nicht besonders viel in Freizeitbeschäftigungen investiert. Ein Auslandsstudium in den USA wird dagegen erst richtig teuer, muss man doch für die billigsten Universitäten bereist rund 4000 US-Dollar pro Semester bezahlen. Wer kein Stipendium hat oder von den Eltern zu Hause kräftig unterstützt wird, sollte sich ein Auslandsjahr in den USA oder einen Studium bzw. Praktikum in den USA besser „abschminken“. In den Ländern Südamerikas sind die Gebühren für Hochschulen dagegen sehr günstig und ein Auslandssemester in Südamerika, beispielsweise ein Studienaufenthalt in Peru oder ein Studium in Bolivien stellen kein unlösbares Problem für die studentische Reisekasse dar. In den meisten Fällen bleibt genug übrig, um in den Ferien oder nach Abschluss des Studiums eine ausgiebige Südamerika Rundreise zu unternehmen, beispielsweise mit einer Trekkingtour in den Anden oder einer Trekkingtour durch Bolivien mit seinen endlos weiten und wunderschönen Landschaften, eine Bootstour im Amazonas-Regenwald oder eine Dschungelreise durch die „Grüne Hölle“.

Südamerika bietet einfach für jeden Geschmack und jeden Anspruch die passende Klimazone bzw. Landschaft. Schaut man sich allein die unterschiedlichen Landschaftstypen Perus an, erkennt man dessen Vielfalt in dieser Hinsicht. Ein Auslandssemester in Peru oder ein Praktikum in Peru bringt einem dieses wunderbare Land näher. Peru besitzt eine äußerst fruchtbare Küstenlandschaft (die „Costa“ Perus), die vereinzelt von wüstenähnlichen Streifen und herrlichen Küstenoasen durchzogen ist. Wunderbare Sandstrände im Norden Perus laden zum Baden ein und es gibt unzählige Städte der „Costa“, denen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Chiclayo im Norden des Landes ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Rundreisen durch Ecuador (das Nachbarland lässt sich von Chiclayo sehr gut mit dem Bus bereisen), Ausflüge und Dschungelreisen zum schönsten Teil des peruanischen Regenwaldes nahe Bagua und Iquitos oder Städtereisen in der näheren Umgebung Chiclayos. Piura, Trujillo oder Tumbes sind da nur einige Beispiele. Im Süden bietet die Küste in Peru weitere Sehenswürdigkeiten und die Städte Nasca oder Ica. Hier liegen die weltbekannten und mysteriösen Linien von Nasca, die sich über eine unglaublich große Fläche verteilen und von Kleinflugzeugen aus beobachtet werden können.
Wer während dem Praktikum in Peru nach Süden reist, wird dort zweifellos die klassische Peru Rundreise unternehmen. Von Nasca und Ica geht es dann weiter in die peruanischen Anden zu weiteren phantastischen Orten. Städte wie Arequipa oder Cusco gehören zu den schönsten Städten ganz Südamerikas und sind ein absolutes Muss während einer Peru Rundreise oder einem Auslandsaufenthalt während dem Studium oder Praktikum in Peru. Cusco ist bei Südamerikareisenden sowieso ein unglaublich beliebtes Ziel und eignet sich ebenfalls, um dort das Auslandspraktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Die Stadt ist zwar beispielsweise im Vergleich zu Chiclayo etwas teurer, bietet aber auf der anderen Seite auch unglaubliche Sehenswürdigkeiten. Cusco gilt bei vielen Teilnehmern von Südamerikareisen nicht nur als absolutes Muss, sondern auch als die schönste Stadt des Kontinents. Eine Unterkunft in Cusco ist meist recht schwierig zu organisieren oder eben, wie bereits erwähnt, recht teurer im peruanischen Vergleich, wer sein Auslandspraktikum hier durchführt oder hier während dem Studium in Peru wohnt, hat aber die Möglichkeit sehr viel von der einmaligen Umgebung der Stadt mitzubekommen. Es gibt genügend Alternativen um Arbeit bei Hilfsorganisation zu finden, ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder ein Kulturelles Jahr in der Stadt zu organisieren oder einfach nur seinen Freiwilligendienst oder das Praktikum in einer der vielen gemeinnützigen Einrichtungen und Institutionen in Cusco abzuleisten. Ein Spanisch Sprachkurs ist dann die ideale Ergänzung zum Praktikum oder einem anderweitigen Aufenthalt. Cusco liegt in den Anden und es gibt dort eine große Anzahl indigener Einwohner, die eine der alten Indiosprachen sprechen. Aymara und Quechua sind auch heutzutage sehr verbreitet, vor allem in Ländern wie Peru, Bolivien, Ecuador oder Paraguay und wer sich länger in Cusco aufhält, sollte sich vielleicht überlegen, entweder einen Spanischkurs zu buchen oder eine der alten Sprachen zu lernen. Quechua-Sprachkurse werden in Cusco von verschiedenen Institutionen angeboten und man kann das Erlernte direkt ausprobieren und vertiefen, wenn man mit der örtlichen Bevölkerung in Kontakt kommt. Nach aktuellen Schätzungen sprechen übrigens zwischen 10 und 16 Millionen Menschen in Südamerika einer der Dialekte des Quechua. Wer sich länger in einem lateinamerikanischen Land aufhalten möchte und vielleicht während dem Studium in Südamerika oder einem Praktikum bzw. während einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer der Andenrepubliken verweilt, für den ist ein Quechua-Kurs als Ergänzung oder Alternative zu einem Spanisch Sprachkurs sicherlich eine gute Wahl.

Cusco liegt auch daher auf der Route einer jeden Südamerikareise, da es auf dem Weg zum berühmtesten Ort ganz Südamerikas liegt. Der heilige Berg Maccu Picchu (auch Maccu Piccu oder Maccu Pichu geschrieben) liegt in der Nähe von Cusco. Die jahrhundertealte geheimnisvolle Ruinenstadt der Inkas zählt mittlerweile zu den Neuen Sieben Weltwundern und war aber schon vor dieser zweifelhaften Nominierung eines der beeindruckendsten Bauwerke der Menschheit. Besucher können die Strecke von Cusco zum Maccu Picchu mit der Eisenbahn zurücklegen oder eine der beschwerlicheren Routen auswählen. Verschiedene Streckenabschnitte des berühmten Inkatrails können zu Fuß oder auf dem Pferderücken bewältigt werden. Der Inkatrail als auch die Eisenbahnstrecke führen an einer faszinierenden andinen Bergwelt vorbei und man bekommt die Chance alte verfallene Kultstätten und kleinere Festungen der Inkas sowie erstaunliche Panoramen zu Gesicht zu bekommen.

Ein paar Stunden mit dem Überlandbus benötigt man dann um von Cusco und Maccu Picchu nach Arequipa zu gelangen. Arequipa liegt ebenfalls in den Anden Perus und besitzt eine genauso reizvolle Altstadt mit Herrschaftshäusern und Palästen aus der Kolonialzeit. Von Arequipa aus sollte man auf jeden Fall einen Ausflug zum Colca Canyon unternehmen. Der Colca Canyon ist der tiefste Canyon der Welt und übertrifft damit sogar noch den Grand Canyon in den USA.


Peru bietet weit über diese aufgeführten Sehenswürdigkeiten hinaus, ein unglaubliches Spektrum an Möglichkeiten um die Zeit während dem Auslandspraktikum oder dem Studium in Südamerika zu verbringen. Gerade wer sich für ein komplettes Auslandsjahr in Peru entscheidet oder das Auslandssemester ein bisschen ausdehnen möchte, sollte sich bei der Auswahl des passenden Reiselandes für die Andenrepublik entscheiden. Das Auslandsjahr oder die freie Zeit während des Studiums wird außerordentlich schnell vorüberziehen und die meisten Reisenden stellen dann schnell fest, dass ein Jahr oder ein Semester sehr kurz sein kann. Auch für diejenigen, die sich während einem Auslandsaufenthalt in Südamerika für ein anderes Land entscheiden, sollten eine Peru Rundreise auf jeden Fall mit ins Programm nehmen, denn Peru ist und bleibt wohl das faszinierendste und exotischste Land ganz Lateinamerikas.
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29. Januar 2009
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