Reisetipps Südamerika
Machu Picchu Ausflug
Ein Ausflug zum Machu Picchu, dem „alten Gipfel“ ist ein absolutes Muss während jedem Peru Aufenthalt. Die einzige Schwierigkeit dabei ist die schier unübersehbare Anzahl an Anbietern und die vielen Möglichkeiten um zur Ruinenstadt der Inkas zu gelangen.
Die Anlage wurde bereits in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen und zählt seit 2007 zu den etwas umstrittenen sieben neuen Weltwundern. Egal was man von dieser Wahl nun halten mag, der Machu Picchu ist eindeutig eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas, wenn nicht das Wahrzeichen schlechthin.
Seit die neue Bahnverbindung durch das Urumbatal in Betrieb genommen wurde und die Kosten für einen Machu-Picchu Ausflug ziemlich explodierten, ist es noch schwieriger geworden, die beste Alternative zum Besteigen der Ruinenstadt hoch über Cusco zu finden. Zugverbindungen waren schon früher meist tagespreisabhängig und man musste oft mehrere Tage vorher reservieren, um noch ein einigermaßen erschwingliches Ticket zu erlangen.
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Die zweite Frage, die sich für die meisten Reisewilligen zum Machu Picchu stellt ist natürlich die, ob man auf dem legendären Inka-Trail von Cusco aus zum Machu Picchu wandern oder doch lieber die zeitsparende und genauso imposante Bahnstrecke nutzen soll. Die Antwort liegt natürlich auf der Hand, den jeder der in den Genuss aller Vorzüge kommen möchte, sollte die Varianten kombinieren.
Es bietet sich also an, einmal wenigstens eine Teilstrecke des Inka-Trail zu bewandern und dann auf dem Rückweg von Aguas Calientes, die wirklich atemberaubende Wegstrecke neben den Gleisen zu bewundern. Die Strecke führt hierbei vom exotischen Hochlanddschungel bis hin zur Nadelwald-Landschaft rund um Cusco, die einen ein bisschen an Nordamerika erinnert. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden und sollte auf jeden Fall mitgemacht werden.
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Da die meisten Teilnehmern an einem Ausflug zum Machu Picchu nur wenige Tage in Cusco bleiben, fehlt meistens die Zeit um den Ausflug vor Ort kostengünstig zu organisieren und in der Regel verfällt man dann auf einen der unzähligen regionalen Anbieter von Touren und Ausflugspaketen zum Machu Picchu.
Hier besteht die schier unlösbare Aufgabe darin, die Spreu vom Weizen zu trennen und den richtigen Anbieter zu finden. Keine leichte Aufgabe, bietet dies doch fast jedes Reisebüro, jeder Ticketshop, jede Sprachschule oder jedes Hotel an.
Wer einen zuverlässigen Touranbieter finden will, der auch noch die ideale Kombination im Programm hat, sollte den Ausflug also möglichst schon von Deutschland aus organisieren.
Eine Ausnahme bilden natürlich alle, die einen längeren Aufenthalt in Cusco planen und erstens viel Zeit und zweitens noch die richtige Muße haben, die passende Agentur auszuwählen. Doch auch hier ist Vorsicht angeraten, die Leistungen sollten unbedingt verglichen werden und es sollte sich um einen erfahrenen Anbieter handelt. Hier gilt wirklich, dass der Billigste auf keinen Fall der Beste sein kann.
Wann ist die beste Zeit für einen Ausflug zum Machu Picchu?
Da der alte Gipfel eine der größten Touristenattraktionen des gesamten Kontinents ist, hat die peruanische Regierung mittlerweile auf Druck der UNESCO den täglichen Besucherstrom begrenzt und auf den Bau weiterer unschöner Bauten wie der geplanten Seilbahn direkt zur Anlage verzichtet.
Chiclayo – ein Ort für Individualreisen
Die meisten Touristen zieht es in den Süden Perus, in die mittlerweile sehr tourismusorientierten Städte. Wer jedoch Peru etwas abseits dieses Tourismustrubels kennen lernen möchte ist in Chiclayo genau richtig.
Diese Stadt an der Pazifikküste begeistert nicht nur mit dem nahen Strand und immer frischem Fisch, sondern auch mit unzähligen Ausflugsmöglichkeiten. Kuelap – eine erst seit Kurzem entdeckte Stadt der Chachapoyas- der “Wolkenmenschen”, die mystischen Pyramiden von Tucume oder die Grenze zu Ecuador sind von Chiclayo aus gut zu erreichen. Wer etwas außergewöhnliches sehen möchte, sollte in den südwestlichen Teil der Stadt gehen, denn hier in einer der größten Städte Perus ist der Markt der Schamanen der Geheimtipp vieler Peruaner, um jedes erdenkliche Leiden heilen zu lassen. Hier gibt es Zaubertränke, Eidechsenschwänze und halluzinogene Kakteen, die neben Grippe und Rückenschmerzen auch chronisches Pech lindern. Die vielen Museen in und um Chiclayo gelten als die Besten ganz Perus, so präsentiert das pyramidenartige Gebäude des „Tumbas Reales de Sipan“ Museums seltene Schätze der Ausgrabungen aus Sipan in einem großartigen Licht. Des Weiteren macht das niedrige Preisniveau, dass hier herrscht, diese Stadt vor allem für einen längeren Aufenthalt interessant. Im Gegensatz zu Cusco oder Lima findet man in Chiclayo schnell das eine oder andere Schnäppchen.In der „Stadt der Freundschaft“ helfen einem die gutgelaunten Einwohner immer gerne weiter und die Herzlichkeit und Geselligkeit der Chiclayaner vertreibt den Kulturschock schnell. Chiclayo bietet also optimale Bedingungen für ein Auslandspraktikum.
Bianca S. hat während dem Aufenthalt in Peru mehrere Städte und Freiwilligenprojekte besucht in denen andere Teilnehmer arbeiten und berichtet hier von ihren Eindrücken.
> Praktikum oder Freiwilligendienst in Peru
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Lima –die faszinierend vielseitige Hauptstadt von Peru
Geschichte
Die heutige Hauptstadt Perus hatte schon immer eine wichtige Bedeutung, denn auch bei den „Wari“ und „Ichma“ fungierte Lima als Zentrum des jeweiligen Reiches. Dass es jedoch von diesen Kulturen heute nur so wenige Bauten gibt, liegt an den vielen Erdbeben, die Lima immer wieder zerstörten. Als die Spanier Lima 1535 offiziell zur Hauptstadt und Handelsmetropole Perus erklärten, war diese Stadt noch ein kleines beschauliches Städtchen. Erst in den 1980er Jahren stieg die Landflucht explosionsartig an, denn Lima blieb vom bewaffneten Konflikt, der zwischen einigen Terrorgruppen und der Armee herrschte weitgehend verschont. Viele Indios suchten in Lima Zuflucht und so wurde die Größe der Slums und Armenviertel immer unüberschaubarer. In den letzten 40 Jahren ist die Einwohnerzahl in Lima von 660 000 auf über 8 Millionen angewachsen.
Bezirke und Stadteile in Lima
Die Größe und Weitläufigkeit der Stadt Lima wird schnell unterschätzt, da man sehr leicht den Überblick über die 30 Stadtteile in Lima verliert. Eine Taxifahrt vom Flughafen in das beliebte Stadtviertel Miraflores dauert allerdings je nach Verkehr zwischen 40 und 60 Minuten. Miraflores, San Isidro, Lima Centro und Barranco sind die sichersten Viertel und die touristischsten. Dass die meisten Touristen in Lima nur diese Stadtteile besichtigen hat einen guten Grund, denn die meisten anderen sind selbst bei Tageslicht gefährlich und sollten wenn überhaupt nur vom Taxi aus besichtigt werden. Vor allem in den Stadtteilen Callao, Surquillo und El Augustin ist große Vorsicht angesagt.
Wetter in Lima
Die Hauptstadt Lima ist bekannt für „garúa“ ein nebelartiger Dunst, der die Stadt fast das ganze Jahr umgibt. Grauer Himmel ist also Alltag in Lima, doch dafür regnet es hier fast nie. Nur peruanischen Sommer von Dezember bis März und sobald doch einmal die Sonne herauskommt, kann man hier ca. 25° Grad Celsius genießen. Doch wer viel Glück hat und einen Sonnentag in Lima erwischt, erfährt wie aus der etwas traurigen Stadt eine unvergesslich schöne Küstenstadt wird.
Freizeitmöglichkeiten in Lima
Wem das Wetter in Lima aufs Gemüt schlägt, der kann in eineinhalb bis zwei Stunden Autofahrt jede Menge sonnige Örtchen erreichen, wie zum Beispiel San Bartolo, Caballeros oder Napalo in denen es wüstenartige Sandstrände gibt.
Als beliebtes Ausflugsziel in Lima gilt auch die Insel Palomino, die man ebenfalls bequem mit dem Auto erreichen kann. Hier tummeln sich Seerobben, seltene Seevögel und riesige Fischschwärme. Mit etwas Glück kann man hier sogar Delfine und Pinguine entdecken.
Wer lieber archäologische Funde besichtigt, ist in Pachacamac in der Nähe von Lima richtig. Die Pyramiden, Steinpaläste und Lehmziegelbauten waren einst eine bedeutende Inkastätte, die einen kleinen Vorgeschmack auf Machu Picchu bietet.
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Sehenswürdigkeiten in Lima
Lima hat ein riesiges Angebot an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Eine solch große Auswahl an Musen und Kirchen findet man nur in wenigen anderen Orten. Hinzu kommen Kinos Theater und eine Vielfalt an Denkmälern.
La Cathedral de Lima
Die Außenfassade dieser barocken Kirche fällt schon von weitem auf, denn die fein ausgearbeiteten Verziehrungen kommen durch den weißen Stein gut zur Geltung. Da die Kathedrale von Lima allerdings nach den großen Erdbeben jedes mal wieder restauriert werden musste, wurden viele prunkvolle Einzelteile im inneren entfernt. In der Kapelle am Hauteingang kann man die Überreste Pizarros besichtigen, die hier 1977 gefunden wurden.
Monasterio de San Francisco
Das Kloster und die Kirche, die man hier findet, gehören zum Fanziskanerorden. Neben dem Kirchenschiff sind auch die Katakomben mit über 70000 Gräbern einen Besuch wert. Die Bibliothek, die sich gleich am Eingang befindet, besitzt eine große Sammlung antiker Texte. In Lima gibt es hunderte solcher sakralen Bauwerke, aber das Monasterio de San Fransciso ist mit Sicherheit eines der sehenswertesten.
Plaza de Armas in Lima
Wie in fast allen peruanischen Städten ist auch dieser Hauptplatz schön hergerichtet und lädt zum ausruhen ein. Die prachtvollen hellgelben Häuser, die ihn umgeben und die weiße Kathedrale verleihen ihm eine besondere Atmosphäre. Damit gehört die Plaza de Armas in Lima mit zu den schönsten im Land.
Plaza San Martin
In den Abendstunden wird dieser Platz romantisch beleuchtet und lockt deshalb viele Touristen an. In der Mitte ragt eine Statue des berühmten José de San Martin hervor, die den Befreier hoch zu Ross präsentiert.
Museo de la cultura peruana
Hier wird einem die Vielfalt Perus vor Augen geführt. Man findet hier Ausstellungsstücke von den Indios aus den Anden, von den Ureinwohnern aus dem Amazonasgebiet und von den Kulturen, die an der Küste lebten. Um einen Überblick über Perus kulturelle Entwicklung zu erhalten, eignet sich dieses Museum hervorragend.
Museo de Arte de Lima
Wer es lieber moderner mag, sollte sich dieses Museum nicht entgehen lassen. Hier werden regelmäßig internationale Ausstellungen moderner Kunst gezeigt. Ob Videoinstallation, Kurzfilm oder einbetonierte Fahrräder – je nach Ausstellung findet man die skurrilsten Dinge.
El Circuido Magico del Agua
Sobald es dunkel wird kann man hier bunt beleuchtete Wasserspiele beobachten. Trotz Wasserknappheit in vielen Vierteln Limas ziehen die riesigen Fontänen und Springbrunnen eine große Zahl an Besuchern an.
Freizeitmöglichkeiten in Chiclayo
Freizeitmöglichkeiten in Chiclayo
Im Norden Perus zwischen tiefstem Regenwald, trockener Wueste und den mächtigen Anden liegt Chiclayo, Perus viert gröesste Stadt. Hier ein Praktikum in Peru zu absolvieren heisst, in einem der interessantesten und schönsten Teile der Erde zu leben.
> Auslandspraktikum in Chiclayo
Chiclayo selbst
Die Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert direkt am “Plaza de Armas”- am Hauptplatz ist sicherlich einen Besuch wert. Von hier ist es nicht weit zum interessantesten Markt Perus dem “Mercado Modelo”, auf dem man zwischen Bergen von Reis und frischem Obst ausergewöhnliche Stoffe und Küchenutensilien findet. Der etwas weniger bekannte “Hexenmarkt” “Mercado de brujos” begeistert unerschrockene mit getrockneten Eidechsen, Kondorköpfen und Schlangenhäuten, die nicht nur jegliche Krankheit heilen sollen, sondern auch einen auch die grosse Liebe finden lassen. So helfen einem Scharmanen während des Praktikumsaufenthalts die Liebe des Lebens zu finden. Wem das zu spekulativ ist, der kann im“Paseo de las Musas” – Museum mystische Schaetze und Skulpturen begutachten.
Lambayeque und Pimentel
Für Ausfluege nach dem Praktikum eigenen sich die Museen und die nahen Küstenorte ganz besonders. Das “Museo Tumbas Reales de Sipan” – Museum erfüllt ganz Nordperu mit Stolz, denn hier werden in den extra angefertigten pyramiedenförmigen Gebäuden, die Schätze der Gräber der Fürsten von Sipan auf Weltklasse-Niveau präsentiert. Das “Bruening- Museum” wurde nach dem deutschen Forscher benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts die Lambayeque-Kultur entdeckte. Es erwartet einen eine grossartige Ausstellung der bedeutensten Kulturen Nordperus. Chimu- Moche- Chavin-, Vicus und Lambayeque Kultur
“Pimemtel”- der nahegelegene Sandstrand, den man in 20 Minuten erreicht hat, füllt sich vor allem im peruanischen Sommer (Jan.-März) mit badefreudigen Peruanern.
Die Fischer nehmen gerne nette Europär mit zu einem Fischertour und zeigen jedem stolz ihr Fänge. Von diesem weitläufigen Sandstrand erreicht man leicht das geschäftige Fischerdorf “Santa Rosa”, in dem man unbedingt einige der fast 30 verschiedenen Maisbiersorten probieren sollte! Sowohl Santa Rosa als auch Pimentel eignen sich wunderbar zum Surfen. Mit einem Praktikum in Chiclayo lernt man nicht nur einen anderen Lebensstil kennen, sondern kann viel über alte Kulturen oder Fischerweissheiten erfahren.
Wochenendausflugsziele
Wer hier ein Praktikum macht oder Freiwilligenarbeit leistet, kann die Wochenenden entweder in einer gemütlichen Maisbierbar verbringen, oder die zahlreichen Ruinen, Strände und Städte rund um Chiclayo erkunden. “Chan Chan” war zu Präinkazeiten die bedeutendste Stadt des Nordens Perus. Hier in der ehemalige Hauptstadt des Chimun- Reiches, in der 60.000 Menschen lebten, trotzten die Chimun lange Zeit dem kriegerischen Inkavolk. Einige Zeit anch der Wiederentdeckung “Chan Chans” erklärte die UNESCO die grösste Lehmziegelstadt der Welt 1986 zum Weltkulturerbe. Obowohl das Wetterextrem “El Niño” über die Jahre einen Grossteil dieser einst gigantischen präkolumbianischen Stadt zerstörte, beeindrucken die grössten Adobebauten der Welt auch heute noch viele Besucher. Wer nun erst recht auf den Geschmack von Gebäuden uralter Kulturen gekommen ist, sollte unbedingt die Festungsruine “Kuelap” besichtigen! Hier wohnten einst die Chachapoyas und diese mysteriösen “Wolkenmenschen” lassen bis heute viele Rätsel ungelöst, denn die Baukunst und die religiösen Bräuche heben sich von allen Kulturen ab. Da die Ruine weltweit noch nicht so bekannt ist, tummeln sich hier nicht so viele Touristen wie in anderen Sehenswürdigkeiten des Landes, so dass die meisten der Kuelapbesucher behaupten Kuelap sei noch eindrucksvoller als Machu Picchu und somit ein echter Geheimtipp für alle die hier ein Praktikum oder ein Freiwilligendienst absolvieren.
Trujllo die Stadt des ewigen Frühlings – kann man von Chiclayo bequem in drei Stunen erreichen und sich von den vielen Kolonialhäusern in eine andere Zeit zurück versetzen lassen. Die meist cremefarbenen Bauten um die Plaza de Armas (Hauptplatz) besichtigt man am Besten an einem Sonntag, da man dann eine feierliche Militärparade miterleben kann. Nur wenige Kilometer von Trujllo entfernt befindet sich einer der besten Surfstrände der Welt “Huanchaco”, an dem es das ganze Jahr über hohe Wellen mit Tunnelbildung gibt. Der Strand eignet sich sowhol für erfahrene Surfer, als auch für Anfänger. Die Vielseitigkeit Perus lernt man am Besten während eines längeren Aufenthalts im Rahmen eines Praktikums kennen. Hier in Chiclayos Umland kann man neben alten Ruinen und grossen Märkten auch eine neue Sportart kennen lernen. Der mit sicherheit größte und bekannteste Strand Perus ist “Mancorca”. welcher auch die “Karibik Perus” genannt wird. Surfer jeglichen Levels kommen hier auf ihr Kosten und Sonnenliebhaber erfreuen sich hier an den heissen Temperaturen, die hier das ganze Jahr über herrschen.
Abenteurer kann ein Trip in den Dschungel oder ins Nachbarland Ecuador schnell begeistern. Selbst für einen Abstecher in das bunte lebensfrohe Ecuador, in dem es viel geschäftiger zu geht ,als im weitläufigen Peru, ist Chiclayo der richtige Ausgangsort. Obwohl Chiclayo in einer Wüstenregion liegt, ist auch der tropische Regenwald nicht weit. Hier im Amazonasbecken erlebt man ein völlig anderes Peru, mit Affen, Krokodilen und Urstämmen, die noch nie einen Europär gesehen haben. Einen so geheimnissvollen Ort kann man nur selten während eines Praktikums oder eines Freiwilligendienstes bestaunen- in Chiclayo ist die möglich!
Bianca S. war mehrere Wochen in verschiedenen Städten Perus unterwegs und berichtet hier von ihren Erlebnissen.
> Alle Programme für Auslandspraktika, Sprachreisen und Freiwilligendienste in Südamerika
Praktikum Arequipa-immer sonnig immer warm!
Sonnenliebhaber werden Arequipa lieben! Arequipa bietet fuer alle Fachbereiche zahlreiche Moeglichkeiten fuer ein Praktikum und lockt zudem mit einer der schoensten Innenstaedte, zahlreichen Ausflugszielen und angenemhen Temperaturen. Hier scheint fast 365 Tage im Jahr die Sonne. Außer in der extrem kurzen Regenzeit – in der es ca.sieben Tage im Jahr regnet- kann man in Arequipa sicher gehen, dass man jeden Tag von Sonnenstrahlen geweckt wird. Laut den Arequipenern hat es hier das ganzeJahr über 22- 26 ° Celsius. Die perfekte Temperatur, um Ausflüge zu unternehmen, oder einfach im Park die Sonne zu genießen. Und nicht zu heiss und nicht zu kalt zum Arbeiten. Die beste Stadt, um ein Parktikum zu absolvieren!
Arequipa ist bekannt als die „weisse Stadt“, da vor allem im Stadtzentrum hauptsächlich der weiße Vulkanstein „Silla“ für die Kolonialbauten als Baumaterial benutzt wurde. Auf dem Weg zur Praktikumsstelle kann man so sogar ein UNESCO Weltkurturerbe bestaunen. Denn Arequipa ist wegen seiner wunderschönen weißen Innenstadt zum Weltkulturerbe erklärt worden. In dieser 800000 Einwohnerstadt ist kulturell immer viel geboten, wer sich am Abend oder am Wochenende vergnuegen moechte findet hier immer eine Moeglichkeit. Obwohl Arequipa die zweitgrößte Stadt Perus ist, strahlt es einen unwiderstehlichen Kleinstadtflair aus. So eigenet sich Arequipa besonders fuer einen laengeren Aufenthalt im Rahmen eines Praktikums, da man sich hier gleich Zuhause fuehlt und sich schnell von der lebensfrohen Art der Arequipener anstecken laesst!
Ein weiterer Vorteil, der Arequipa unwiderstehlich erscheinen lässt, ist das niedrige Preisniveau. Wer hier ein Praktikum macht, lebt sicher guenstiger als in den umliegenden Städten Cusco, Puno oder Cabanaconde. In dieser Grossstadt gibt es eines der besten Krankenhaeuser Perus, das seit gerne deutsche Praktikanten aufnimt. Auch die anderen Dienstleistungsbereiche sind hier gut vertreten und Ingenieure oder Naturwissenschaftler sind hier immer sehr willkommen!
Trotz der wenigen Regentage wächst in Arequipa unglaublich viel , dies ist gerade fuer einen laengeren Aufenthalt wichtig, da man im Gruenen viel besser entspannen kann- nach einem (langen) Praktikumstag. Hier sieht man an jeder Ecke Gärtner, die den Rasen gießen oder die grünen Straßenbegrenzungen neu bepflanzen. In der Innenstadt gibt es einige Parks, die mit saftig grünen Wiesen locken. Auch außerhalb des Zentrums kann man sich an vielseitig bepflantzten terrassenartigen Feldern satt sehen. So trocken und staubig die weitere Umgebung Arequipas ist, so grün und saftig erstrahlt Arequipa selbst. Wer sich in Arequipa einige Zeit aufhält und die sicheren Vierteln außerhalb des Zentrums besucht, wird sich sicherlich bald meiner Meinung anschließen. Arequipa sollte nicht den Beinamen die „weisse Stadt“ sondern die „Grüne Wüstenstadt“ tragen!
Wer einmal in Arequipa war möchte diese vielseitige Stadt am liebsten nie wieder verlassen!
Straßenläden in Arequipa
In Arequipa befinden sich unzählige Stände, Läden und andere Einkaufsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu Cusco ist das Preisniveau in Arequipa um einiges niedriger. Wer also Andenken, Mitbringsel, Kleidung oder anderes kaufen möchte, macht die besten Schnäppchen in Arequipa. Da Cusco mittlerweile sehr touristisch orientiert ist, ist in Cusco einfach alles etwas teuer als in anderen peruanischen Städten. Das faszinierende an Arequipa ist, das hier sowohl Touristen als auch Arequipener aufeinander treffen. In der zweitgrößten Stadt Perus gibt es nichts, was es nicht gibt.
Wer sich im San Camilo, einem der einheimischen Märkte bewegt, könnte auf eine Spezialität die in Arequipa als Aphrodisiakum gilt stoßen. „Jugo de rana“, ein Saft der aus einem ganzen Frosch und etwas verdünntem Maca frisch zubereitet wird. Rund um den Plaza de Armas in Arequipa findet man unzählige Straßenläden, die Ponchos, Schmuck, Taschen, Geldbeutel, Schnapsgläser und allerlei andere Dinge verkaufen. Mit etwas Verhandlungsgeschick kann man hier die ohnehin günstigen Produkte zu Schnäppchenpreisen erhalten. Wer die lockere, höfliche Art der Peruaner erleben möchte, sollte unbedingt einen Abstecher in die „Casoma: Flores del Arequipa Diguidad“ dirkt an der Plaza de Armas in Arequipa machen. Diese „Einkaufsstraße“ erscheint von außen, wie eine gewöhnliche kleine Gasse mit wenigen Schmuckständen. Wenn man jedoch hineintritt wird man hinter jeder Ecke weitere Stände entdecken und in den verwinkelten kurzen Gässchen wahrscheinlich viel zu viel kaufen. Bemerkenswert ist, dass einem hier in Arequipa nicht, wie in den meisten europäischen Reiseländern, an jedem Stand das Gleiche angeboten wird, sondern dass man bei jedem Verkäufer wieder neue brauchbare Dinge findet. Die Verkäufer hier sind sehr angenehm zurückhaltend und bieten einem erst auf Anfrage ihre Ware an, statt einem wie in anderen peruanischen Städten ständig ihr komplettes Sortiment unter die Nase zu halten.
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Boutiquen in Arequipa
Wer etwas hochwertigere Ware sucht, wird in den vielen kleinen Boutiquen in Arequipa fündig werden. In Arequipas Innenstadt findet man einige Boutiquen unweit des „Santa Catalina“ Klosters. Hier zahlt man zwar mindestens den doppelten Preis, wie in den Straßenständen – für europäische Verhältnisse sind die Produkte jedoch immer noch relativ preiswert. Im Stadtteil Tahuaycani in Arequipa kann man, nachdem man seinen Geldbeutel in der Boutique „Incalpaca“ erleichtert hat, einige Alpakas, ein Lama und ein Vicuna im hauseigenen Zoo bestaunen.
Supermarkt in Arequipa
Getränke und Süßigkeiten kann man an fast jeder Straßenecke in Arequipa an den unzähligen kleinen fahrbaren Kiosken bekommen. Lebensmittel und alles weitere findet man in den Supermärkten. Direkt an der Plaza de Armas in Arequia ist ein kleiner gut ausgestatteter „super mercado“. Im „Plaza Vea“ dem größten Supermarkt Arequipas, findet man nicht nur allerlei Lebensmittel, sondern auch Kleidung, Elektro- und Haushaltsartikel. Außerdem haben die sicherste Busgesellschaft des Landes „Cruz del Sur“ und einige Fluggesellschaften im Eingangsbereich des Supermarkts kleine Stände aufgebaut, an denen man einen Ausflug oder seine Weiterreise planen kann.
Markt in Arequipa
Wer das peruanische Leben in allen Varianten kennen lernen möchte, sollte sich den Markt „San Camilo“ in der gleichnamigen Strasse „San Camilo“ in Arequipa nicht entgehen lassen. Hier findet man riesige Fruchtstände, bei denen man sicherlich mindestens eine Frucht entdeckt, die man noch nie zuvor gesehen hat. Man sollte auf diesem Markt unbedingt einen frisch gepressten Fruchtsaft trinken, denn so leckere Säfte für so wenig Geld bekommt man nur selten! Wer einen Sitzplatz an den gut besuchten Theken auf dem Mercado „San Camilo“ in Arequipa erhält, kann die traditionellen Speisen genießen. Der Markt ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, nur sollte man vor allem hier sehr gut auf all seine Sachen aufpassen, da sich hier in Arequipas beliebtesten und größten Markt sehr viele Menschen dicht gedrängt auf engen Raum bewegen, haben es Taschendiebe nicht schwer einem die Kamera oder andere Dinge zu entwenden.
Lima – Perus Hauptstadt – Stadtteil Miraflores
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Wissenswert
Obwohl vor einigen Hundert Jahren viele Peruaner nach Lima zogen, um die nahen Bademöglichkeiten zu nutzen, gibt es nur wenige Monate in denen es in Lima hierzu warm genug ist. Die meiste Zeit im Jahr ist Lima von einem grau-weißen Nebelschleier bedeckt. In den Sommermonaten Januar bis März hat man gute Chancen sonnige Tage in Lima zu erleben und es herrscht eine Tagestemperatur zwischen 17° Grad Celsius und 25°Grad Celsius, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit in Lima zu dieser Jahreszeit sehr hoch. Während des restlichen Jahres muss man eher mit einer Temperatur unter 20° Grad Celsius rechnen.
Geschichte von Miraflores
Schon kurz nach der Gründung Limas 1535 galt Miraflores als beliebtes Wohnviertel. Es wurde jedoch erst 1857 als offizieller Stadtteil von Lima anerkannt. Nachdem den Peruanern am 15. Januar 1881 in Miraflores der erste Sieg im Krieg gegen die Chilenen gelungen ist, galt dieses Viertel als „Stadtteil der Helden“, obwohl Lima einen Tag später von den Chilenen eingenommen wurde. Seit den 1950er Jahren zog es immer mehr nationale und internationale Firmen nach Miraflores. Dies hatte zwar große wirtschaftliche Vorteile, doch die Grünflächen wurden so immer mehr verdrängt. Vierzig Jahre später wurden deshalb wieder mehr Parks und Grünflächen gebaut.
Freizeitmöglichkeiten in Miraflores
In Lima in Miraflores kann sich jeder, der den Nervenkitzel sucht mit einem Paragligingguide von der steilen Steinküste stürzen.. Für ca. 180 Soles (ca.52€) kann man vom Wind getragen, die Küste Limas-Miraflores aus der Luft bestaunen. Die teilweise recht starken Windböen lassen, die sonst so friedlich wirkenden Gleitschirme, hin und wieder bedrohlich schaukeln, so dass der gewisse Kick hier sicherlich nicht fehlt.
Auch sonst ist die Promenade von Lima-Miraflores ein verlockendes Ausflugsziel. Viele Peruaner kommen hier her, um an den sonnigen Tagen das Meer zu bestaunen und im Park die Sonne zu genießen, sobald sich die geringsten Sonnenstrahlen zeigen. Neben dem traumhaften Blick über das Meer und das Stadtviertel Barranco findet man hier an der Küste von Lima-Miraflores auch einige Statuen und kunstvoll verzierte Sitzgelegenheiten.
In den Restaurants, die man in wenigen Minuten bequem zu Fuß erreichen kann, kann man neben einer hochwertigen Küche mit frischem Fisch einen herrlichen Blick auf das Meer genießen. Einige hundert Meter weiter trifft man auf ein Einkaufszentrum, in dem Fastfood Ketten und Bäckereien auch dem kleinen Geldbeutel etwas bieten.
Sehenswürdigkeiten in Miraflores
Huaca Pucllana (Ecke Borgono – Tarapaca, Miraflores)
Im nördlichen Teil von Lima-Miraflores befindet sich dieses schöne Lehmziegelgebäude, welches aus dem Jahre 400 nach Chr.stammt. Hier kann man Artefakten der Lima Kultur bestaunen und sich gegen ein kleines Trinkgeld über diese den meisten Menschen unbekannte Kultur informieren lassen. Die Führungen sind jedoch immer auf Spanisch. Da ein weiteres Gebäude unter der Erde vermutet wird, finden hier immer noch Ausgrabungen statt, man sollte sich also nicht über gesperrte Bereiche wundern.
Parque Kennedy
Diese Grünfläche im Zentrum von Lima-Miraflores ist zwar kein besonders schöner Park, aber die vielen Cafés und Bars, die sich hier befinden, sind besonders geeignet, um das den Kulturschock den man möglicherweise nach der Ankunft in Lima verspürt auf sich wirken zu lassen. Hier gibt es unzählige Restaurants und Kneipen, in denen man ungestört das rege Treiben der Straßen der Großstadt Lima beobachten kann.
Fundacion Museo Amano (Retiro 160, Miraflores)
In diesem Museum in Lima-Miraflores kann man in einer einstündigen Führung (auf Spanisch) vieles über die verschiedenen Kulturen Perus erfahren. Vor allem von die Nazca- und die weniger bekannte Chimu- Kultur kann man hier sehr alte Keramikgefäße bestaunen. Des Weiteren wird hier Kleidung und Stoff der Chancay- Kultur ausgestellt. Vor allem für Reisende, die einen Aufenthalt in Nazca planen, ist diese Sammlung in Lima-Miraflores sehr interessant.
Inka Markt (Ecke Jr. Gonzales Prada)
In dieser Einkaufspassagen Lima-Miraflores findet man jede Menge peruanische Ponchos, Taschen und kleine Mitbringsel. Die Stände der Frauen und Männer wirken hier eleganter als die Stände, die man sonst nahe den Straßen in Lima-Miraflores findet, da die Passage selbst mit schönen Fließen ausgestattet ist und wohl erst neu renoviert wurde. Die freundlichen Verkäufer und Verkäuferinnen sind hier sehr zurückhaltend und man kann ohne etwas kaufen zu müssen die vielen Stände gemütlich durchstöbern.
Sicherheit
In Miraflores fühlt man sich sicherer, als in der Nähe des Flughafens, denn hier gibt es an allen Ecken Polizisten, Wachmänner und Security, die vor allem auf die Touristen achten. In den großen Städten Perus wurde in den letzten Jahren die Touristenpolizei stark ausgebaut, da der Tourismus einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt. So findet sich vor jeder Bank und in den meisten größeren Geschäften mindestens ein Wachmann an der Eingangstür. Trotzdem sollte man seine Wertsachen immer im Auge behalten und überfreundlichen Fremden eher wachsam begegnen. Miraflores gilt jedoch vor allem wegen der Präsenz der Touristenpolizei als einer der sicheren Viertel der Stadt, da es nach dem Stadtteil San Isidor das zweit reichstes Viertel von Lima ist.
Geheimtipps Miraflores
Wer zu dieser Jahreszeit in Lima-Miraflores in einer lowbudget Unterkunft übernachtet sollte genug warme Kleidung einpacken! Es macht fast keinen Unterschied, ob die Fenster geöffnet oder geschlossen sind- denn es zieht immer ein kalter Wind durch alle Ritzen.
Wer jedoch ausschließlich eine sehr günstige Unterkunft in Lima-Miraflores sucht, in der er sogar eine kostenlose Internetverbindung nutzen kann, der wird im „Pirwa Hostel“ (Jr. Gonzales Prada 179) in Miraflores fündig. Man sollte außer einem Bett und einem Dach jedoch nicht viel mehr erwarten und evtl. einen Schlafsack einpacken.
In Miraflores sollte man unbedingt im „Las Pizzas“ nahe des Kennedy Parks einen Sangria trinken! Dieser schmeckt hier fantastisch. Hilfreich könnte es auch sein in einem Restaurant ein Spanisch- Wörterbuch zur Hand zu haben, da sonst auch kulinarisch interessierte Menschen schnell der Appetit vergehen kann. Im „Las Pizzas“ in Lima-Miraflores wird nämlich auch Fisch in großen grauen Stücken serviert – roher Fisch.
In Miraflores hat die Zahl der Hotels und Hostels in den letzten Jahren stark zugenommen, wer hochwertige und teurere Hotels in Lima-Miraflores sucht, wird in diesem Teil der Stadt sicher fündig.
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Arequipa – die Weiße Stadt
Wissenswertes über Arequipa
Arequipa ist mit mehr als 860.000 Einwohnern die zweit größte Stadt Perus. Doch im Gegensatz zu deutschen Großstädten wirkt es eher wie eine Kleinstadt, da es hier weder Hochhäuser noch eine beschauliche Fußgängerzone gibt. Hier bekommt man eher den Eindruck, dass jedes Viertel anstrebt eigenständig zu sein, sodass man Arequipa nicht als Großstadt sondern als große Stadt, bestehend aus vielen Kleinen wahrnimmt. Doch gerade die Gemütlichkeit einer Kleinstadt lässt diese riesige Stadt sehr anziehend wirken. Außerdem scheint in Arequipa fast 365 Tage im Jahr die Sonne. In diesem Jahr gab es bisher drei Regentage und es werden keine weiteren mehr erwartet. Auch die Temperatur verändert sich während des ganzen Jahres nur um wenige Grad Celsius. So bietet Arequipa mit einer Durchschnittstemperatur von ca. 22 Grad Celsius und einem immer blauen Himmel optimale Bedingungen für einen Aufenthalt. Viele nutzen diese Vorteile um sich an den Höhenunterschied zu gewöhnen, bevor sie von hier aus zu den zahlreichen umliegenden Bergen und Canyons aufbrechen. Arequipa liegt auf knapp 2300 Höhenmeter und ist somit gut geeignet, um mit einem mehrtägigen Aufenthalt der Höhenkrankheit vorzubeugen.
Da hier viele Landwirte und Industriearbeiter leben, hat Arequipa ein niedrigeres Preisniveau als Cuzco, das fast ausschließlich von Touristen lebt. So kann man in Arequipa preiswerter leben als in Cuzco.
Geschichte von Arequipa
Die Entstehungsgeschichte dieser Stadt wird von einigen Legenden begleitet. Der Name Arequipa ist angeblich entstanden, als Mayta Capac -der vierte König- vor vielen Jahrhunderten diesen Ort entdeckte und verkündete: „Ari, quipay“ – was übersetzt: „Lasst uns hier bleiben“ heißt. Nachdem die Spanier Peru eroberten, gründeten Sie 1540 diese Stadt neu. Nur 60 Jahre später wurde Arequipa jedoch durch Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen und Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht. Und auch nach dem Wiederaufbau Arequipas wurden so immer wieder große Teile der Stadt zerstört. Die schwersten Erdbeben ereigneten sich 1687, 1868, 1958, 1960 und 2001.
Vor allem seit des Baus der Eisenbahnlinie zwischen Arequipa, Puno und Cuzco, entwickelte sich Arequipa immer mehr zur Handelsmetropole im südlichen Peru.
Den Beinamen „Ciudad Blanca“ (Weiße Stadt) verdankt Arequipa den zahlreichen Kolonialbauten in der Innenstadt, die von den Spaniern gebaut wurden. Hierfür wurde eine bestimmte Art Vulkangestein verwendet, welches im Sonnenlicht weiß erscheint.
Sicherheit in Arequipa
Wie in jeder anderen Großstadt in Lateinamerika muss man auch hier besonders vorsichtig sein. Wenn man jedoch einige Ratschläge befolgt, kann man die Zeit in der sonnigen Metropole genießen.
Die Taxiunternehmen gehören fast alle zu autorisierten Taxigesellschaften. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die besonders vertrauensvoll sind: Taxi Tourismo, Taxitel, Taxiplus und Hello-45. Am Besten lässt man sich vom Hotel oder Restaurant ein Taxi dieser Gesellschaft bestellen. Vor allem wenn es dunkel wird. Sobald die Sonne untergegangen ist, sollte man vorsichtiger durch Arequipas Straßen gehen, da während der Dunkelheit die Kriminalitätsrate am höchsten ist. Wenn man abends in einem Restaurant essen geht oder noch in einem Club tanzt, sollte man Fremden gegenüber eher mit etwas Misstrauen begebnen.
Wie in anderen großen peruanischen Städten, ist es wichtig seine Wertsachen eng am Körper zutragen und die anderen Passanten immer wachsam zu beobachten.
Während der letzten Jahre wurde die Touristenpolizei in den großen, touristisch attraktiven Städten rapide ausgebaut. Im Stadtzentrum befinden sich unzählige Polizisten, die die Straßen überwachen.
Nichts desto trotz sollte man bei keinem Taxi einsteigen oder Fremden vertrauen, bei denen man sich unwohl fühlt. Das Misstrauen sollte allerdings kein ständiger Begleiter sein. Die meisten Peruaner sind sehr freundlich, aufgeschlossen und lebensfroh. Und einige Touristen sollten sich von dieser Lebensfreude lieber etwas abschauen.
Sehenswürdigkeiten in Arequipa
Montasterio de Santa Catalina
Dieses Kolonialgebäude ist eines der bekanntesten und sehenswertesten von ganz Peru. Es besteht nicht nur aus einem einzelnen Haus, sondern gilt als „Stadt in der Stadt“. Viele kleine Gässchen und antike Möbelstücke gibt es hier zu entdecken. Am Besten lässt man sich von einem Guide in die Welt der Nonnen in Arequipa entführen. So scheint es schnell, als hätte sich hier, mitten in der sonst so lauten und belebten Großstadt Arequipas, seit dem 16. Jahrhundert nichts verändert.
Plaza de Armas in Arequipa
Sobald man in die Innenstadt fährt, gelangt man unweigerlich zum Plaza de Armas. Dieser Platz wird von Kolonialgebäuden eingerahmt und biete eine gute Gelegenheit, um das rege Treiben der Stadt von einem Café aus zu beobachten.
Museo Santury
Das Museum der „Eisprinzessin Juanita“ offenbart dem Besucher einen Einblick in die uralten Traditionen der Urvölker Perus. Die hier gezeigte Mumie wurde 1995 auf dem Nevado Ampato gefunden. Sie ist ein Beweis dafür, dass vor Hunderten von Jahren auch Menschenopfer ein Teil der religiösen Zeremonie darstellten. Dieses 12-14 Jahre alte Mädchen wurde wohl getötet und mumifiziert, um die Naturgewalten zu beruhigen und zukünftig Erdbeben und Vulkanausbrüche zu verhindern.
Museen in Arequipa
Arequipa bietet eine Vielzahl an Museen und Kirchen, die man unweigerlich passiert, wenn man durch das Zentrum Arequipas schländert. Eine ähnlich vielseitige Ausstellung der Artefakten der Chiribaya Kultur wie im Museo Arqueologico Chiribaya (La Merced 117) findet man sonst nur selten in Peru. Die Iglesia de Compania am Plaza de Armas sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Schon die Fassade begeistert mit ihren eindrucksvollen Verzierungen. Im inneren erwartet einen ein Farbenspiel, da die bunte Kuppel und das farbenfrohe Wandgemälde vor einigen Jahren wieder restauriert wurden.
Ausflugsziele rund um Arequipa
Die Umgebung rund um Arequipa glänzt vor allem mit Ihren unzähligen Bergen und Vulkanen. Ein Highlight, welches sich kein Wanderer entgehen lassen sollte, ist der „Colca Canyon“. In diesem atemberaubenden Canyon kann man mit etwas Glück einen Andenkondor oder ein Viscacha (gehört zur Familie der Chincillas)in freier Wildbahn bestaunen. „Caynon del Colca“ ist fast doppelt so tief wie der Grand Canyon in L.A. und ist nach dem benachbarten „Canyon del Cotahuasi“ der zweit tiefste Canyon der Welt. Besonders empfehlenswert um diese einzigartige Landschaft bestaunen zu können, ist ein zwei Tagestrip über Chivay und Cabanaconde.
Eine anspruchsvollere und weniger begangene Tour bietet der El Misti. Diesen 5822 Meter hohe Vulkankrater können erfahrene Bergsteiger in zwei Tagen erreichen. Da die Sauerstoffknappheit in dieser Höhe jedoch zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen kann, sollte man diesen Aufstieg nur mit einem erfahrenen Guide wagen. Ein tolles Ausflugziel ist der El Misti auch für Kletterer, denn die Kletterer der Region um Arequipa schwärmen sehr von den Routen am Fuße des Vulkans.
Für einen Halbtagesausflug ist eine Raftingtour auf dem Rio Chili besonders empfehlenswert. Die wunderbare Landschaft, die einzigartige Flora und Fauna und der reisende Fluss lassen diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis werden. Auch Anfänger können sich hier von dieser immer beliebter werdenden Sportart überzeugen lassen.
Eine Möglichkeit die Umgebung um Arequipa auf dem Rücken der Pferde zu erkunden findet sich hier schnell. Fast jedes Adventure Büro bietet Horse-riding Touren an.
Die Ruinenstadt Kuelap im Norden Perus ist einer der vielen weiteren Sehenswürdigkeiten, die Peru neben Machu Picchu zu bieten hat. Während die allermeisten Touristen sich nur für die bekannte Rundreise mit Cusco, Arequipa und vielleicht noch den Linien von Nasca entscheiden, werden wirkliche archäologische Highlights wie Kuelap meist vernachlässigt. Gerade in Bezug auf die Ruinenstadt in Nordperu muss man aber sagen, dass Kuelap sich mindestens mit Machu Picchu messen kann, in vielerlei Hinsicht aber noch weitaus spektakulärer als der „alte Gipfel“ ist.
Die gigantische Anlage wurde nach Meinung der meisten Forscher in über tausendjähriger Arbeit erbaut, wobei mehr als 25 Millionen Kubikmeter an Material verwendet wurden. Vergleicht man dies beispielsweise mit der Cheopspyramide in Ägypten, so ist das die dreifache Menge an Baumaterial und dies in einer schwindelerregenden Höhe von über 3000 Metern. Die gesamte Kultur der ehemaligen Erbauer von Kuelap, den Chachapoya ist dabei höchst geheimnisvoll und bisher kaum erforscht. Interessant ist dabei auch, dass die Inka größte Schwierigkeiten hatten, dieses mysteriöse Volk zu unterwerfen und die Festung Kuelap selber nicht einnehmen konnten. Die Umgebung von Kuelap wird von Archäologen und Forschern als das Areal mit der höchsten Dichte an unentdeckten oder vollkommen unerforschten historischen Sehenswürdigkeiten auf dem ganzen lateinamerikanischen Kontinent bezeichnet.
Schon der Weg nach Kuelap ist ein einmaliges und abenteuerliches Erlebnis. Besucher können beispielsweise von Bagua Grande aus anreisen und müssen lediglich drei bis vier Stunden Fahrt in Kauf nehmen. Zuerst geht die Reise nach Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas in der es derzeit sogar einen deutschstämmigen Bürgermeister gibt. Die Kleinstadt liegt auf über 2300 Metern Höhe und bietet zahlreiche interessante Bauwerke und natürlich ein einmaliges Panorama. Von Chachapoyas, kann man beispielsweise mit einer der zahlreichen Agenturen einen Ausflug nach Kuelap buchen. Die Fahrt dorthin dauert je nach Fahrweise ca. 2 bis 3 Stunden und führt über schwindelerregende Bergpässe und Serpentinen. Man sollte unbedingt eine zuverlässige Agentur und ein sicheres Fahrzeug auswählen und nicht gleich das billigste Angebot in Anspruch nehmen. Die Fahrt ist wirklich nichts für schwache Nerven, da man während der ganzen Zeit im wahrsten Sinne des Wortes am Abgrund fährt. Der Weg lohnt sich aber auf jeden Fall, den am Ende wartet die Festung Kuelap, die man vom neu gebauten Parkplatz nach einem weiteren Fußweg von ca. 20 Minuten erreicht.
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Kuelap ist in mehrere Abschnitte und eine weitere Festung im oberen Teil getrennt, wobei der größte Teil der Anlage immer noch vollkommen unerforscht und nicht freigelegt ist. Man wandert in dem wirklich imposanten Gelände zwischen den Ruinen, die von Bromelien und Orchideen überwuchert sind herum und benötigt schon einige Zeit um alles einmal gesehen zu haben. Im erforschten Teil der Anlage sind Archäologen immer noch dabei weitere Abschnitte Kuelaps freizulegen und graben ständig neue Funde aus. Eines der bekanntesten und dabei gleichzeitig auch mysteriösesten Bauwerke von Kuelap ist „El Tintero“, das Tintenfass. Der Name rührt von der Bauweise her, die von Außen nach unten schmäler und nach oben breiter wird, wobei es im Inneren genau umgedreht ist. Die offizielle Erklärung lautet, dass es sich um eine Tempelanlage handelt, wobei es viele weitere Deutungsweisen gibt und weitere Indizien auf eine andere Nutzungsweise hindeuten. In der Umgebung des „Tintero“ fand man viele Knochen von Menschen, darunter auch von Menschen anderer Abstammung und einer viele tausend Kilometer entfernten Herkunft. Im Inneren des Bauwerkes wurden Raubtierknochen entdeckt und einige Forscher halten „El Tintero“ für eine Folterkammer, ein Gefängnis oder einen Hinrichtungsort, andere sprechen von einem Observatorium, da Lichtstrahlen sich zu bestimmten Tageszeiten im Zentrum des Gebäudes treffen. Der „Tintero“ in Kuelap ist auf jeden Fall eines der großen Mysterien der Anlage.
Genauso mysteriös und interessant wie Kuelap sind natürlich die Erbauer selber, die Chachapoyas. Der Name wurde dem geheimnisvollen Volk durch die Inka gegeben und bedeutet soviel wie Wolkenmenschen oder Nebelkrieger. Die Inka sprachen von „großen und hellhäutigen Kriegern“. Die Chachapoyas wurden nie ganz durch die Inka besiegt und konnten erst kurz vor Eintreffen der spanischen Konquistadoren zum größten Teil unterworfen werden. Kuelap ist die bedeutendste Festungsanlage und eine der wichtigsten Anlagen der Chachapoyas.
Neben den gigantischen Bauwerken von Kuelap ist die eindrucksvolle Landschaft der zweite wichtige Grund um eine Reise dorthin einzuplanen, wenn man zu Besuch in Peru ist. Von Chiclayo benötigt man ca. 10 bis 12 Stunden mit Bussen inklusive der letzten Fahrt mit einer Reiseagentur oder einem Taxi.
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Sehenswürdigkeiten in Peru
Neben den vielen Sehenswürdigkeiten in Peru, die in jedem Reiseführer stehen und die jeder Tourist und jeder Teilnehmer an einem Auslandspraktikum oder einem Freiwilligendienst in Peru
mit einplant, gibt es in der Andenrepublik tausend andere kleine Sehenswürdigkeiten und interessante Plätze in fast jeder Stadt.
Ein Beispiel sind einige der Städte an der Küste Perus wie Tacna oder Ica. Viele Südamerikareisende entscheiden sich für die Kombination von Peru und Bolivien. Von Lima wird dabei über Cusco und Arequipa nach Bolivien gereist wo der spektakuläre Salar de Uyuni und die Anden Boliviens auf dem Programm stehen. Anstatt wieder auf dem gleichen Weg zurück zureisen, entscheiden sich viele dafür, den Weg über Chile und San Pedro de Atacama fortzusetzen. Der Weg zurück nach Peru führt dabei über die peruanische Grenzstadt Tacna und danach über die Region Ica mit den Städten Nasca und Ica. Tacna ist mit Sicherheit eine sehr interessante Stadt mit einem wie bei vielen anderen peruanischen Städten einmaligem Flair. In Tacna selber werden sehr viele Feste und Feiern zu besonderen Anlässen abgehalten und die Plaza de Armas in Tacna kann sich durchaus mit anderen berühmten Plazas in Peru messen.
Die Stadt ist in Peru ebenfalls berühmt dafür, dass man in der Freihandelszone äußerst günstig einkaufen kann. Viele Peruaner kommen hierher, um günstig Elektrogeräte wie Fernseher und Stereoanlagen einzukaufen. Für Touristen ist hier nur äußerst wichtig, die eingekauften Gegenstände vor der Abreise auch noch registrieren zu lassen. Dieses kann man beispielsweise am Terminal de Terrestre nach dem Kauf des Bustickets erledigen. Am Busterminal gibt es ein eigenes Büro der peruanischen Zoll- und Finanzbehörde an dem man für die Gebühr von einem Sol (umgerechnet ca. 25 Eurocent) Gegenstände von bis zu einem Wert von 25.000 Sol (Stand 2010) zollfrei ausführen kann.
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Tacna lohnt daneben noch aus vielen anderen Gründen einen Besuch. Sehenswert sind beispielsweise die heißen Thermalquellen- und Bäder die man von der Stadt aus mit einem Taxi oder einem Microbus erreichen kann. Eine halbe Stunde Baden in einem Privatbecken kostet für zwei Personen dabei umgerechnet ca. 3 Euro.
Fährt man von Tacna weiter, kann man entweder direkt nach Lima reisen oder vorher noch einen Abstecher in die Region Ica unternehmen. Ica bietet neben der kleinen Stadt Nasca mit den weltberühmten Linien von Nasca natürlich noch viele weitere sehenswerte Plätze. Die Linien von Nasca, beanspruchen in der Regel nur einen Tag mit Übernachtung, der ausreicht um einen Rundflug in einem der Kleinflugzeuge über atemberaubenden Überreste einer geheimnisvollen Zivilisation zu unternehmen. Doch aufgepasst, hier ist es wieder so wichtig, die Preise der ortsansässigen Agenturen zu vergleichen. Während man einen Rundflug über die Linien von Nasca in der Nebensaison schon für rund 30 US-Dollar bekommen kann, zahlen manche Touristen bis zu 130 Euro für ein solches Paket. Nasca ist eine Besonderheit, die man in jedem Touristenführer empfohlen bekommt. Weniger berühmt ist dabei aber die namensgebende Hauptstadt der Region – nämlich Ica. Ica selber hat kein besonders schönes Stadtbild und auch keine empfehlenswerte Plaza, allerdings viele sehenswerte Plätze. Keine 5 Autominuten vom Zentrum Icas befindet sich die Osae Huacachina. Dieses einmalige Plätzchen mitten in der Wüste Perus ist der Ort schlechthin, möchte man einmal richtig „Sandboarden“. Rings um die idyllische Wüstenoase mit vielen netten (und billigen) Hotels mit Swimmingpools, erheben sich gigantische Sanddünen auf die man mit futuristisch anmutenden Wüstenautos fahren oder selber besteigen kann. Für umgerechnet 1,20 Euro kann man sich in den vielen Läden der Oase „Sandboards“ ausleihen, also Snowboards, mit denen man die riesigen Sandddünen herunterfährt – ein wirklich einmaliger Spaß!
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Wer in Ica weilt, sollte sich aber auch zumindest eine der ältesten Bodegas Perus besuchen, den Ica ist die Hauptstadt des Weinanbaus und der Schnapsbrennerei in Peru. 10 Minuten und ca. 13 Soles (umgerechnet 3,20 Euro) kostet die Fahrt zu einem der traditionellen Weingute, in denen nicht nur Weiß-und Rotwein, sondern auch Rose und eben der berühmte Pisco, der Schnapps Perus hergestellt wird. In fast jeder der Bodegas an einem dieser Orte kann man sich in aller Ruhe die Herstellung vorführen lassen und reichlich Wein und Pisco kosten (meist gratis).Nachher laden die meisten Bodegas in einem typischen Restaurant zu einer regionalen Spezialität ein.
Die Stadt Ica ist aber ebenfalls Ausgangspunkt für einen Ausflug in den berühmten Paracas-Nationalpark und die berühmten Islas Ballestas. Egal ob man sich für eine der zahlreichen Touren entscheidet und den Paracas-Nationalpark in einer Gruppe bereist oder ein eigenes Taxi mietet, die Fahrt dauert in der Regel ca. 1 Stunde. Das Paracas-Reservat wird aus der Paracas-Bucht und den Islas Ballestas gebildet und ist die Heimat der vorinkaischen Paracas-Kultur. Heute dient das Nationalreservat hauptsächlich dazu, die vielen Meeressäugetiere wie Robben und viele Vogelarten wie Pinguine und Flamingos zu schützen. Eine fünfstündige Tour zum Paracas-Nationlapark (2 Stunden für Hin- und Rückweg, drei Stunden Aufenthalt mit Bootstour zu den Islas Ballestas) kostet ab 60 Soles aufwärts (umgerechnet 15 Euro pro Person). Von Ica nach Lima sind es dann wieder ca. 4 bis 5 Stunden Busfahrt, wobei es hier deutlich mehr Anbieten gibt, als beispielsweise von Tacna nach Ica.

























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