Reisetipps Städte Südamerika
Chiclayo – ein Ort für Individualreisen
Die meisten Touristen zieht es in den Süden Perus, in die mittlerweile sehr tourismusorientierten Städte. Wer jedoch Peru etwas abseits dieses Tourismustrubels kennen lernen möchte ist in Chiclayo genau richtig.
Diese Stadt an der Pazifikküste begeistert nicht nur mit dem nahen Strand und immer frischem Fisch, sondern auch mit unzähligen Ausflugsmöglichkeiten. Kuelap – eine erst seit Kurzem entdeckte Stadt der Chachapoyas- der “Wolkenmenschen”, die mystischen Pyramiden von Tucume oder die Grenze zu Ecuador sind von Chiclayo aus gut zu erreichen. Wer etwas außergewöhnliches sehen möchte, sollte in den südwestlichen Teil der Stadt gehen, denn hier in einer der größten Städte Perus ist der Markt der Schamanen der Geheimtipp vieler Peruaner, um jedes erdenkliche Leiden heilen zu lassen. Hier gibt es Zaubertränke, Eidechsenschwänze und halluzinogene Kakteen, die neben Grippe und Rückenschmerzen auch chronisches Pech lindern. Die vielen Museen in und um Chiclayo gelten als die Besten ganz Perus, so präsentiert das pyramidenartige Gebäude des „Tumbas Reales de Sipan“ Museums seltene Schätze der Ausgrabungen aus Sipan in einem großartigen Licht. Des Weiteren macht das niedrige Preisniveau, dass hier herrscht, diese Stadt vor allem für einen längeren Aufenthalt interessant. Im Gegensatz zu Cusco oder Lima findet man in Chiclayo schnell das eine oder andere Schnäppchen.In der „Stadt der Freundschaft“ helfen einem die gutgelaunten Einwohner immer gerne weiter und die Herzlichkeit und Geselligkeit der Chiclayaner vertreibt den Kulturschock schnell. Chiclayo bietet also optimale Bedingungen für ein Auslandspraktikum.
Bianca S. hat während dem Aufenthalt in Peru mehrere Städte und Freiwilligenprojekte besucht in denen andere Teilnehmer arbeiten und berichtet hier von ihren Eindrücken.
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Lima –die faszinierend vielseitige Hauptstadt von Peru
Geschichte
Die heutige Hauptstadt Perus hatte schon immer eine wichtige Bedeutung, denn auch bei den „Wari“ und „Ichma“ fungierte Lima als Zentrum des jeweiligen Reiches. Dass es jedoch von diesen Kulturen heute nur so wenige Bauten gibt, liegt an den vielen Erdbeben, die Lima immer wieder zerstörten. Als die Spanier Lima 1535 offiziell zur Hauptstadt und Handelsmetropole Perus erklärten, war diese Stadt noch ein kleines beschauliches Städtchen. Erst in den 1980er Jahren stieg die Landflucht explosionsartig an, denn Lima blieb vom bewaffneten Konflikt, der zwischen einigen Terrorgruppen und der Armee herrschte weitgehend verschont. Viele Indios suchten in Lima Zuflucht und so wurde die Größe der Slums und Armenviertel immer unüberschaubarer. In den letzten 40 Jahren ist die Einwohnerzahl in Lima von 660 000 auf über 8 Millionen angewachsen.
Bezirke und Stadteile in Lima
Die Größe und Weitläufigkeit der Stadt Lima wird schnell unterschätzt, da man sehr leicht den Überblick über die 30 Stadtteile in Lima verliert. Eine Taxifahrt vom Flughafen in das beliebte Stadtviertel Miraflores dauert allerdings je nach Verkehr zwischen 40 und 60 Minuten. Miraflores, San Isidro, Lima Centro und Barranco sind die sichersten Viertel und die touristischsten. Dass die meisten Touristen in Lima nur diese Stadtteile besichtigen hat einen guten Grund, denn die meisten anderen sind selbst bei Tageslicht gefährlich und sollten wenn überhaupt nur vom Taxi aus besichtigt werden. Vor allem in den Stadtteilen Callao, Surquillo und El Augustin ist große Vorsicht angesagt.
Wetter in Lima
Die Hauptstadt Lima ist bekannt für „garúa“ ein nebelartiger Dunst, der die Stadt fast das ganze Jahr umgibt. Grauer Himmel ist also Alltag in Lima, doch dafür regnet es hier fast nie. Nur peruanischen Sommer von Dezember bis März und sobald doch einmal die Sonne herauskommt, kann man hier ca. 25° Grad Celsius genießen. Doch wer viel Glück hat und einen Sonnentag in Lima erwischt, erfährt wie aus der etwas traurigen Stadt eine unvergesslich schöne Küstenstadt wird.
Freizeitmöglichkeiten in Lima
Wem das Wetter in Lima aufs Gemüt schlägt, der kann in eineinhalb bis zwei Stunden Autofahrt jede Menge sonnige Örtchen erreichen, wie zum Beispiel San Bartolo, Caballeros oder Napalo in denen es wüstenartige Sandstrände gibt.
Als beliebtes Ausflugsziel in Lima gilt auch die Insel Palomino, die man ebenfalls bequem mit dem Auto erreichen kann. Hier tummeln sich Seerobben, seltene Seevögel und riesige Fischschwärme. Mit etwas Glück kann man hier sogar Delfine und Pinguine entdecken.
Wer lieber archäologische Funde besichtigt, ist in Pachacamac in der Nähe von Lima richtig. Die Pyramiden, Steinpaläste und Lehmziegelbauten waren einst eine bedeutende Inkastätte, die einen kleinen Vorgeschmack auf Machu Picchu bietet.
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Sehenswürdigkeiten in Lima
Lima hat ein riesiges Angebot an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Eine solch große Auswahl an Musen und Kirchen findet man nur in wenigen anderen Orten. Hinzu kommen Kinos Theater und eine Vielfalt an Denkmälern.
La Cathedral de Lima
Die Außenfassade dieser barocken Kirche fällt schon von weitem auf, denn die fein ausgearbeiteten Verziehrungen kommen durch den weißen Stein gut zur Geltung. Da die Kathedrale von Lima allerdings nach den großen Erdbeben jedes mal wieder restauriert werden musste, wurden viele prunkvolle Einzelteile im inneren entfernt. In der Kapelle am Hauteingang kann man die Überreste Pizarros besichtigen, die hier 1977 gefunden wurden.
Monasterio de San Francisco
Das Kloster und die Kirche, die man hier findet, gehören zum Fanziskanerorden. Neben dem Kirchenschiff sind auch die Katakomben mit über 70000 Gräbern einen Besuch wert. Die Bibliothek, die sich gleich am Eingang befindet, besitzt eine große Sammlung antiker Texte. In Lima gibt es hunderte solcher sakralen Bauwerke, aber das Monasterio de San Fransciso ist mit Sicherheit eines der sehenswertesten.
Plaza de Armas in Lima
Wie in fast allen peruanischen Städten ist auch dieser Hauptplatz schön hergerichtet und lädt zum ausruhen ein. Die prachtvollen hellgelben Häuser, die ihn umgeben und die weiße Kathedrale verleihen ihm eine besondere Atmosphäre. Damit gehört die Plaza de Armas in Lima mit zu den schönsten im Land.
Plaza San Martin
In den Abendstunden wird dieser Platz romantisch beleuchtet und lockt deshalb viele Touristen an. In der Mitte ragt eine Statue des berühmten José de San Martin hervor, die den Befreier hoch zu Ross präsentiert.
Museo de la cultura peruana
Hier wird einem die Vielfalt Perus vor Augen geführt. Man findet hier Ausstellungsstücke von den Indios aus den Anden, von den Ureinwohnern aus dem Amazonasgebiet und von den Kulturen, die an der Küste lebten. Um einen Überblick über Perus kulturelle Entwicklung zu erhalten, eignet sich dieses Museum hervorragend.
Museo de Arte de Lima
Wer es lieber moderner mag, sollte sich dieses Museum nicht entgehen lassen. Hier werden regelmäßig internationale Ausstellungen moderner Kunst gezeigt. Ob Videoinstallation, Kurzfilm oder einbetonierte Fahrräder – je nach Ausstellung findet man die skurrilsten Dinge.
El Circuido Magico del Agua
Sobald es dunkel wird kann man hier bunt beleuchtete Wasserspiele beobachten. Trotz Wasserknappheit in vielen Vierteln Limas ziehen die riesigen Fontänen und Springbrunnen eine große Zahl an Besuchern an.
Freizeitmöglichkeiten in Chiclayo
Freizeitmöglichkeiten in Chiclayo
Im Norden Perus zwischen tiefstem Regenwald, trockener Wueste und den mächtigen Anden liegt Chiclayo, Perus viert gröesste Stadt. Hier ein Praktikum in Peru zu absolvieren heisst, in einem der interessantesten und schönsten Teile der Erde zu leben.
> Auslandspraktikum in Chiclayo
Chiclayo selbst
Die Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert direkt am “Plaza de Armas”- am Hauptplatz ist sicherlich einen Besuch wert. Von hier ist es nicht weit zum interessantesten Markt Perus dem “Mercado Modelo”, auf dem man zwischen Bergen von Reis und frischem Obst ausergewöhnliche Stoffe und Küchenutensilien findet. Der etwas weniger bekannte “Hexenmarkt” “Mercado de brujos” begeistert unerschrockene mit getrockneten Eidechsen, Kondorköpfen und Schlangenhäuten, die nicht nur jegliche Krankheit heilen sollen, sondern auch einen auch die grosse Liebe finden lassen. So helfen einem Scharmanen während des Praktikumsaufenthalts die Liebe des Lebens zu finden. Wem das zu spekulativ ist, der kann im“Paseo de las Musas” – Museum mystische Schaetze und Skulpturen begutachten.
Lambayeque und Pimentel
Für Ausfluege nach dem Praktikum eigenen sich die Museen und die nahen Küstenorte ganz besonders. Das “Museo Tumbas Reales de Sipan” – Museum erfüllt ganz Nordperu mit Stolz, denn hier werden in den extra angefertigten pyramiedenförmigen Gebäuden, die Schätze der Gräber der Fürsten von Sipan auf Weltklasse-Niveau präsentiert. Das “Bruening- Museum” wurde nach dem deutschen Forscher benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts die Lambayeque-Kultur entdeckte. Es erwartet einen eine grossartige Ausstellung der bedeutensten Kulturen Nordperus. Chimu- Moche- Chavin-, Vicus und Lambayeque Kultur
“Pimemtel”- der nahegelegene Sandstrand, den man in 20 Minuten erreicht hat, füllt sich vor allem im peruanischen Sommer (Jan.-März) mit badefreudigen Peruanern.
Die Fischer nehmen gerne nette Europär mit zu einem Fischertour und zeigen jedem stolz ihr Fänge. Von diesem weitläufigen Sandstrand erreicht man leicht das geschäftige Fischerdorf “Santa Rosa”, in dem man unbedingt einige der fast 30 verschiedenen Maisbiersorten probieren sollte! Sowohl Santa Rosa als auch Pimentel eignen sich wunderbar zum Surfen. Mit einem Praktikum in Chiclayo lernt man nicht nur einen anderen Lebensstil kennen, sondern kann viel über alte Kulturen oder Fischerweissheiten erfahren.
Wochenendausflugsziele
Wer hier ein Praktikum macht oder Freiwilligenarbeit leistet, kann die Wochenenden entweder in einer gemütlichen Maisbierbar verbringen, oder die zahlreichen Ruinen, Strände und Städte rund um Chiclayo erkunden. “Chan Chan” war zu Präinkazeiten die bedeutendste Stadt des Nordens Perus. Hier in der ehemalige Hauptstadt des Chimun- Reiches, in der 60.000 Menschen lebten, trotzten die Chimun lange Zeit dem kriegerischen Inkavolk. Einige Zeit anch der Wiederentdeckung “Chan Chans” erklärte die UNESCO die grösste Lehmziegelstadt der Welt 1986 zum Weltkulturerbe. Obowohl das Wetterextrem “El Niño” über die Jahre einen Grossteil dieser einst gigantischen präkolumbianischen Stadt zerstörte, beeindrucken die grössten Adobebauten der Welt auch heute noch viele Besucher. Wer nun erst recht auf den Geschmack von Gebäuden uralter Kulturen gekommen ist, sollte unbedingt die Festungsruine “Kuelap” besichtigen! Hier wohnten einst die Chachapoyas und diese mysteriösen “Wolkenmenschen” lassen bis heute viele Rätsel ungelöst, denn die Baukunst und die religiösen Bräuche heben sich von allen Kulturen ab. Da die Ruine weltweit noch nicht so bekannt ist, tummeln sich hier nicht so viele Touristen wie in anderen Sehenswürdigkeiten des Landes, so dass die meisten der Kuelapbesucher behaupten Kuelap sei noch eindrucksvoller als Machu Picchu und somit ein echter Geheimtipp für alle die hier ein Praktikum oder ein Freiwilligendienst absolvieren.
Trujllo die Stadt des ewigen Frühlings – kann man von Chiclayo bequem in drei Stunen erreichen und sich von den vielen Kolonialhäusern in eine andere Zeit zurück versetzen lassen. Die meist cremefarbenen Bauten um die Plaza de Armas (Hauptplatz) besichtigt man am Besten an einem Sonntag, da man dann eine feierliche Militärparade miterleben kann. Nur wenige Kilometer von Trujllo entfernt befindet sich einer der besten Surfstrände der Welt “Huanchaco”, an dem es das ganze Jahr über hohe Wellen mit Tunnelbildung gibt. Der Strand eignet sich sowhol für erfahrene Surfer, als auch für Anfänger. Die Vielseitigkeit Perus lernt man am Besten während eines längeren Aufenthalts im Rahmen eines Praktikums kennen. Hier in Chiclayos Umland kann man neben alten Ruinen und grossen Märkten auch eine neue Sportart kennen lernen. Der mit sicherheit größte und bekannteste Strand Perus ist “Mancorca”. welcher auch die “Karibik Perus” genannt wird. Surfer jeglichen Levels kommen hier auf ihr Kosten und Sonnenliebhaber erfreuen sich hier an den heissen Temperaturen, die hier das ganze Jahr über herrschen.
Abenteurer kann ein Trip in den Dschungel oder ins Nachbarland Ecuador schnell begeistern. Selbst für einen Abstecher in das bunte lebensfrohe Ecuador, in dem es viel geschäftiger zu geht ,als im weitläufigen Peru, ist Chiclayo der richtige Ausgangsort. Obwohl Chiclayo in einer Wüstenregion liegt, ist auch der tropische Regenwald nicht weit. Hier im Amazonasbecken erlebt man ein völlig anderes Peru, mit Affen, Krokodilen und Urstämmen, die noch nie einen Europär gesehen haben. Einen so geheimnissvollen Ort kann man nur selten während eines Praktikums oder eines Freiwilligendienstes bestaunen- in Chiclayo ist die möglich!
Bianca S. war mehrere Wochen in verschiedenen Städten Perus unterwegs und berichtet hier von ihren Erlebnissen.
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Straßenläden in Arequipa
In Arequipa befinden sich unzählige Stände, Läden und andere Einkaufsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu Cusco ist das Preisniveau in Arequipa um einiges niedriger. Wer also Andenken, Mitbringsel, Kleidung oder anderes kaufen möchte, macht die besten Schnäppchen in Arequipa. Da Cusco mittlerweile sehr touristisch orientiert ist, ist in Cusco einfach alles etwas teuer als in anderen peruanischen Städten. Das faszinierende an Arequipa ist, das hier sowohl Touristen als auch Arequipener aufeinander treffen. In der zweitgrößten Stadt Perus gibt es nichts, was es nicht gibt.
Wer sich im San Camilo, einem der einheimischen Märkte bewegt, könnte auf eine Spezialität die in Arequipa als Aphrodisiakum gilt stoßen. „Jugo de rana“, ein Saft der aus einem ganzen Frosch und etwas verdünntem Maca frisch zubereitet wird. Rund um den Plaza de Armas in Arequipa findet man unzählige Straßenläden, die Ponchos, Schmuck, Taschen, Geldbeutel, Schnapsgläser und allerlei andere Dinge verkaufen. Mit etwas Verhandlungsgeschick kann man hier die ohnehin günstigen Produkte zu Schnäppchenpreisen erhalten. Wer die lockere, höfliche Art der Peruaner erleben möchte, sollte unbedingt einen Abstecher in die „Casoma: Flores del Arequipa Diguidad“ dirkt an der Plaza de Armas in Arequipa machen. Diese „Einkaufsstraße“ erscheint von außen, wie eine gewöhnliche kleine Gasse mit wenigen Schmuckständen. Wenn man jedoch hineintritt wird man hinter jeder Ecke weitere Stände entdecken und in den verwinkelten kurzen Gässchen wahrscheinlich viel zu viel kaufen. Bemerkenswert ist, dass einem hier in Arequipa nicht, wie in den meisten europäischen Reiseländern, an jedem Stand das Gleiche angeboten wird, sondern dass man bei jedem Verkäufer wieder neue brauchbare Dinge findet. Die Verkäufer hier sind sehr angenehm zurückhaltend und bieten einem erst auf Anfrage ihre Ware an, statt einem wie in anderen peruanischen Städten ständig ihr komplettes Sortiment unter die Nase zu halten.
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Boutiquen in Arequipa
Wer etwas hochwertigere Ware sucht, wird in den vielen kleinen Boutiquen in Arequipa fündig werden. In Arequipas Innenstadt findet man einige Boutiquen unweit des „Santa Catalina“ Klosters. Hier zahlt man zwar mindestens den doppelten Preis, wie in den Straßenständen – für europäische Verhältnisse sind die Produkte jedoch immer noch relativ preiswert. Im Stadtteil Tahuaycani in Arequipa kann man, nachdem man seinen Geldbeutel in der Boutique „Incalpaca“ erleichtert hat, einige Alpakas, ein Lama und ein Vicuna im hauseigenen Zoo bestaunen.
Supermarkt in Arequipa
Getränke und Süßigkeiten kann man an fast jeder Straßenecke in Arequipa an den unzähligen kleinen fahrbaren Kiosken bekommen. Lebensmittel und alles weitere findet man in den Supermärkten. Direkt an der Plaza de Armas in Arequia ist ein kleiner gut ausgestatteter „super mercado“. Im „Plaza Vea“ dem größten Supermarkt Arequipas, findet man nicht nur allerlei Lebensmittel, sondern auch Kleidung, Elektro- und Haushaltsartikel. Außerdem haben die sicherste Busgesellschaft des Landes „Cruz del Sur“ und einige Fluggesellschaften im Eingangsbereich des Supermarkts kleine Stände aufgebaut, an denen man einen Ausflug oder seine Weiterreise planen kann.
Markt in Arequipa
Wer das peruanische Leben in allen Varianten kennen lernen möchte, sollte sich den Markt „San Camilo“ in der gleichnamigen Strasse „San Camilo“ in Arequipa nicht entgehen lassen. Hier findet man riesige Fruchtstände, bei denen man sicherlich mindestens eine Frucht entdeckt, die man noch nie zuvor gesehen hat. Man sollte auf diesem Markt unbedingt einen frisch gepressten Fruchtsaft trinken, denn so leckere Säfte für so wenig Geld bekommt man nur selten! Wer einen Sitzplatz an den gut besuchten Theken auf dem Mercado „San Camilo“ in Arequipa erhält, kann die traditionellen Speisen genießen. Der Markt ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, nur sollte man vor allem hier sehr gut auf all seine Sachen aufpassen, da sich hier in Arequipas beliebtesten und größten Markt sehr viele Menschen dicht gedrängt auf engen Raum bewegen, haben es Taschendiebe nicht schwer einem die Kamera oder andere Dinge zu entwenden.
Lima – Perus Hauptstadt – Stadtteil Miraflores
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Wissenswert
Obwohl vor einigen Hundert Jahren viele Peruaner nach Lima zogen, um die nahen Bademöglichkeiten zu nutzen, gibt es nur wenige Monate in denen es in Lima hierzu warm genug ist. Die meiste Zeit im Jahr ist Lima von einem grau-weißen Nebelschleier bedeckt. In den Sommermonaten Januar bis März hat man gute Chancen sonnige Tage in Lima zu erleben und es herrscht eine Tagestemperatur zwischen 17° Grad Celsius und 25°Grad Celsius, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit in Lima zu dieser Jahreszeit sehr hoch. Während des restlichen Jahres muss man eher mit einer Temperatur unter 20° Grad Celsius rechnen.
Geschichte von Miraflores
Schon kurz nach der Gründung Limas 1535 galt Miraflores als beliebtes Wohnviertel. Es wurde jedoch erst 1857 als offizieller Stadtteil von Lima anerkannt. Nachdem den Peruanern am 15. Januar 1881 in Miraflores der erste Sieg im Krieg gegen die Chilenen gelungen ist, galt dieses Viertel als „Stadtteil der Helden“, obwohl Lima einen Tag später von den Chilenen eingenommen wurde. Seit den 1950er Jahren zog es immer mehr nationale und internationale Firmen nach Miraflores. Dies hatte zwar große wirtschaftliche Vorteile, doch die Grünflächen wurden so immer mehr verdrängt. Vierzig Jahre später wurden deshalb wieder mehr Parks und Grünflächen gebaut.
Freizeitmöglichkeiten in Miraflores
In Lima in Miraflores kann sich jeder, der den Nervenkitzel sucht mit einem Paragligingguide von der steilen Steinküste stürzen.. Für ca. 180 Soles (ca.52€) kann man vom Wind getragen, die Küste Limas-Miraflores aus der Luft bestaunen. Die teilweise recht starken Windböen lassen, die sonst so friedlich wirkenden Gleitschirme, hin und wieder bedrohlich schaukeln, so dass der gewisse Kick hier sicherlich nicht fehlt.
Auch sonst ist die Promenade von Lima-Miraflores ein verlockendes Ausflugsziel. Viele Peruaner kommen hier her, um an den sonnigen Tagen das Meer zu bestaunen und im Park die Sonne zu genießen, sobald sich die geringsten Sonnenstrahlen zeigen. Neben dem traumhaften Blick über das Meer und das Stadtviertel Barranco findet man hier an der Küste von Lima-Miraflores auch einige Statuen und kunstvoll verzierte Sitzgelegenheiten.
In den Restaurants, die man in wenigen Minuten bequem zu Fuß erreichen kann, kann man neben einer hochwertigen Küche mit frischem Fisch einen herrlichen Blick auf das Meer genießen. Einige hundert Meter weiter trifft man auf ein Einkaufszentrum, in dem Fastfood Ketten und Bäckereien auch dem kleinen Geldbeutel etwas bieten.
Sehenswürdigkeiten in Miraflores
Huaca Pucllana (Ecke Borgono – Tarapaca, Miraflores)
Im nördlichen Teil von Lima-Miraflores befindet sich dieses schöne Lehmziegelgebäude, welches aus dem Jahre 400 nach Chr.stammt. Hier kann man Artefakten der Lima Kultur bestaunen und sich gegen ein kleines Trinkgeld über diese den meisten Menschen unbekannte Kultur informieren lassen. Die Führungen sind jedoch immer auf Spanisch. Da ein weiteres Gebäude unter der Erde vermutet wird, finden hier immer noch Ausgrabungen statt, man sollte sich also nicht über gesperrte Bereiche wundern.
Parque Kennedy
Diese Grünfläche im Zentrum von Lima-Miraflores ist zwar kein besonders schöner Park, aber die vielen Cafés und Bars, die sich hier befinden, sind besonders geeignet, um das den Kulturschock den man möglicherweise nach der Ankunft in Lima verspürt auf sich wirken zu lassen. Hier gibt es unzählige Restaurants und Kneipen, in denen man ungestört das rege Treiben der Straßen der Großstadt Lima beobachten kann.
Fundacion Museo Amano (Retiro 160, Miraflores)
In diesem Museum in Lima-Miraflores kann man in einer einstündigen Führung (auf Spanisch) vieles über die verschiedenen Kulturen Perus erfahren. Vor allem von die Nazca- und die weniger bekannte Chimu- Kultur kann man hier sehr alte Keramikgefäße bestaunen. Des Weiteren wird hier Kleidung und Stoff der Chancay- Kultur ausgestellt. Vor allem für Reisende, die einen Aufenthalt in Nazca planen, ist diese Sammlung in Lima-Miraflores sehr interessant.
Inka Markt (Ecke Jr. Gonzales Prada)
In dieser Einkaufspassagen Lima-Miraflores findet man jede Menge peruanische Ponchos, Taschen und kleine Mitbringsel. Die Stände der Frauen und Männer wirken hier eleganter als die Stände, die man sonst nahe den Straßen in Lima-Miraflores findet, da die Passage selbst mit schönen Fließen ausgestattet ist und wohl erst neu renoviert wurde. Die freundlichen Verkäufer und Verkäuferinnen sind hier sehr zurückhaltend und man kann ohne etwas kaufen zu müssen die vielen Stände gemütlich durchstöbern.
Sicherheit
In Miraflores fühlt man sich sicherer, als in der Nähe des Flughafens, denn hier gibt es an allen Ecken Polizisten, Wachmänner und Security, die vor allem auf die Touristen achten. In den großen Städten Perus wurde in den letzten Jahren die Touristenpolizei stark ausgebaut, da der Tourismus einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt. So findet sich vor jeder Bank und in den meisten größeren Geschäften mindestens ein Wachmann an der Eingangstür. Trotzdem sollte man seine Wertsachen immer im Auge behalten und überfreundlichen Fremden eher wachsam begegnen. Miraflores gilt jedoch vor allem wegen der Präsenz der Touristenpolizei als einer der sicheren Viertel der Stadt, da es nach dem Stadtteil San Isidor das zweit reichstes Viertel von Lima ist.
Geheimtipps Miraflores
Wer zu dieser Jahreszeit in Lima-Miraflores in einer lowbudget Unterkunft übernachtet sollte genug warme Kleidung einpacken! Es macht fast keinen Unterschied, ob die Fenster geöffnet oder geschlossen sind- denn es zieht immer ein kalter Wind durch alle Ritzen.
Wer jedoch ausschließlich eine sehr günstige Unterkunft in Lima-Miraflores sucht, in der er sogar eine kostenlose Internetverbindung nutzen kann, der wird im „Pirwa Hostel“ (Jr. Gonzales Prada 179) in Miraflores fündig. Man sollte außer einem Bett und einem Dach jedoch nicht viel mehr erwarten und evtl. einen Schlafsack einpacken.
In Miraflores sollte man unbedingt im „Las Pizzas“ nahe des Kennedy Parks einen Sangria trinken! Dieser schmeckt hier fantastisch. Hilfreich könnte es auch sein in einem Restaurant ein Spanisch- Wörterbuch zur Hand zu haben, da sonst auch kulinarisch interessierte Menschen schnell der Appetit vergehen kann. Im „Las Pizzas“ in Lima-Miraflores wird nämlich auch Fisch in großen grauen Stücken serviert – roher Fisch.
In Miraflores hat die Zahl der Hotels und Hostels in den letzten Jahren stark zugenommen, wer hochwertige und teurere Hotels in Lima-Miraflores sucht, wird in diesem Teil der Stadt sicher fündig.
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Arequipa – die Weiße Stadt
Wissenswertes über Arequipa
Arequipa ist mit mehr als 860.000 Einwohnern die zweit größte Stadt Perus. Doch im Gegensatz zu deutschen Großstädten wirkt es eher wie eine Kleinstadt, da es hier weder Hochhäuser noch eine beschauliche Fußgängerzone gibt. Hier bekommt man eher den Eindruck, dass jedes Viertel anstrebt eigenständig zu sein, sodass man Arequipa nicht als Großstadt sondern als große Stadt, bestehend aus vielen Kleinen wahrnimmt. Doch gerade die Gemütlichkeit einer Kleinstadt lässt diese riesige Stadt sehr anziehend wirken. Außerdem scheint in Arequipa fast 365 Tage im Jahr die Sonne. In diesem Jahr gab es bisher drei Regentage und es werden keine weiteren mehr erwartet. Auch die Temperatur verändert sich während des ganzen Jahres nur um wenige Grad Celsius. So bietet Arequipa mit einer Durchschnittstemperatur von ca. 22 Grad Celsius und einem immer blauen Himmel optimale Bedingungen für einen Aufenthalt. Viele nutzen diese Vorteile um sich an den Höhenunterschied zu gewöhnen, bevor sie von hier aus zu den zahlreichen umliegenden Bergen und Canyons aufbrechen. Arequipa liegt auf knapp 2300 Höhenmeter und ist somit gut geeignet, um mit einem mehrtägigen Aufenthalt der Höhenkrankheit vorzubeugen.
Da hier viele Landwirte und Industriearbeiter leben, hat Arequipa ein niedrigeres Preisniveau als Cuzco, das fast ausschließlich von Touristen lebt. So kann man in Arequipa preiswerter leben als in Cuzco.
Geschichte von Arequipa
Die Entstehungsgeschichte dieser Stadt wird von einigen Legenden begleitet. Der Name Arequipa ist angeblich entstanden, als Mayta Capac -der vierte König- vor vielen Jahrhunderten diesen Ort entdeckte und verkündete: „Ari, quipay“ – was übersetzt: „Lasst uns hier bleiben“ heißt. Nachdem die Spanier Peru eroberten, gründeten Sie 1540 diese Stadt neu. Nur 60 Jahre später wurde Arequipa jedoch durch Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen und Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht. Und auch nach dem Wiederaufbau Arequipas wurden so immer wieder große Teile der Stadt zerstört. Die schwersten Erdbeben ereigneten sich 1687, 1868, 1958, 1960 und 2001.
Vor allem seit des Baus der Eisenbahnlinie zwischen Arequipa, Puno und Cuzco, entwickelte sich Arequipa immer mehr zur Handelsmetropole im südlichen Peru.
Den Beinamen „Ciudad Blanca“ (Weiße Stadt) verdankt Arequipa den zahlreichen Kolonialbauten in der Innenstadt, die von den Spaniern gebaut wurden. Hierfür wurde eine bestimmte Art Vulkangestein verwendet, welches im Sonnenlicht weiß erscheint.
Sicherheit in Arequipa
Wie in jeder anderen Großstadt in Lateinamerika muss man auch hier besonders vorsichtig sein. Wenn man jedoch einige Ratschläge befolgt, kann man die Zeit in der sonnigen Metropole genießen.
Die Taxiunternehmen gehören fast alle zu autorisierten Taxigesellschaften. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die besonders vertrauensvoll sind: Taxi Tourismo, Taxitel, Taxiplus und Hello-45. Am Besten lässt man sich vom Hotel oder Restaurant ein Taxi dieser Gesellschaft bestellen. Vor allem wenn es dunkel wird. Sobald die Sonne untergegangen ist, sollte man vorsichtiger durch Arequipas Straßen gehen, da während der Dunkelheit die Kriminalitätsrate am höchsten ist. Wenn man abends in einem Restaurant essen geht oder noch in einem Club tanzt, sollte man Fremden gegenüber eher mit etwas Misstrauen begebnen.
Wie in anderen großen peruanischen Städten, ist es wichtig seine Wertsachen eng am Körper zutragen und die anderen Passanten immer wachsam zu beobachten.
Während der letzten Jahre wurde die Touristenpolizei in den großen, touristisch attraktiven Städten rapide ausgebaut. Im Stadtzentrum befinden sich unzählige Polizisten, die die Straßen überwachen.
Nichts desto trotz sollte man bei keinem Taxi einsteigen oder Fremden vertrauen, bei denen man sich unwohl fühlt. Das Misstrauen sollte allerdings kein ständiger Begleiter sein. Die meisten Peruaner sind sehr freundlich, aufgeschlossen und lebensfroh. Und einige Touristen sollten sich von dieser Lebensfreude lieber etwas abschauen.
Sehenswürdigkeiten in Arequipa
Montasterio de Santa Catalina
Dieses Kolonialgebäude ist eines der bekanntesten und sehenswertesten von ganz Peru. Es besteht nicht nur aus einem einzelnen Haus, sondern gilt als „Stadt in der Stadt“. Viele kleine Gässchen und antike Möbelstücke gibt es hier zu entdecken. Am Besten lässt man sich von einem Guide in die Welt der Nonnen in Arequipa entführen. So scheint es schnell, als hätte sich hier, mitten in der sonst so lauten und belebten Großstadt Arequipas, seit dem 16. Jahrhundert nichts verändert.
Plaza de Armas in Arequipa
Sobald man in die Innenstadt fährt, gelangt man unweigerlich zum Plaza de Armas. Dieser Platz wird von Kolonialgebäuden eingerahmt und biete eine gute Gelegenheit, um das rege Treiben der Stadt von einem Café aus zu beobachten.
Museo Santury
Das Museum der „Eisprinzessin Juanita“ offenbart dem Besucher einen Einblick in die uralten Traditionen der Urvölker Perus. Die hier gezeigte Mumie wurde 1995 auf dem Nevado Ampato gefunden. Sie ist ein Beweis dafür, dass vor Hunderten von Jahren auch Menschenopfer ein Teil der religiösen Zeremonie darstellten. Dieses 12-14 Jahre alte Mädchen wurde wohl getötet und mumifiziert, um die Naturgewalten zu beruhigen und zukünftig Erdbeben und Vulkanausbrüche zu verhindern.
Museen in Arequipa
Arequipa bietet eine Vielzahl an Museen und Kirchen, die man unweigerlich passiert, wenn man durch das Zentrum Arequipas schländert. Eine ähnlich vielseitige Ausstellung der Artefakten der Chiribaya Kultur wie im Museo Arqueologico Chiribaya (La Merced 117) findet man sonst nur selten in Peru. Die Iglesia de Compania am Plaza de Armas sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Schon die Fassade begeistert mit ihren eindrucksvollen Verzierungen. Im inneren erwartet einen ein Farbenspiel, da die bunte Kuppel und das farbenfrohe Wandgemälde vor einigen Jahren wieder restauriert wurden.
Ausflugsziele rund um Arequipa
Die Umgebung rund um Arequipa glänzt vor allem mit Ihren unzähligen Bergen und Vulkanen. Ein Highlight, welches sich kein Wanderer entgehen lassen sollte, ist der „Colca Canyon“. In diesem atemberaubenden Canyon kann man mit etwas Glück einen Andenkondor oder ein Viscacha (gehört zur Familie der Chincillas)in freier Wildbahn bestaunen. „Caynon del Colca“ ist fast doppelt so tief wie der Grand Canyon in L.A. und ist nach dem benachbarten „Canyon del Cotahuasi“ der zweit tiefste Canyon der Welt. Besonders empfehlenswert um diese einzigartige Landschaft bestaunen zu können, ist ein zwei Tagestrip über Chivay und Cabanaconde.
Eine anspruchsvollere und weniger begangene Tour bietet der El Misti. Diesen 5822 Meter hohe Vulkankrater können erfahrene Bergsteiger in zwei Tagen erreichen. Da die Sauerstoffknappheit in dieser Höhe jedoch zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen kann, sollte man diesen Aufstieg nur mit einem erfahrenen Guide wagen. Ein tolles Ausflugziel ist der El Misti auch für Kletterer, denn die Kletterer der Region um Arequipa schwärmen sehr von den Routen am Fuße des Vulkans.
Für einen Halbtagesausflug ist eine Raftingtour auf dem Rio Chili besonders empfehlenswert. Die wunderbare Landschaft, die einzigartige Flora und Fauna und der reisende Fluss lassen diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis werden. Auch Anfänger können sich hier von dieser immer beliebter werdenden Sportart überzeugen lassen.
Eine Möglichkeit die Umgebung um Arequipa auf dem Rücken der Pferde zu erkunden findet sich hier schnell. Fast jedes Adventure Büro bietet Horse-riding Touren an.
Reisetipps Südamerika – Die Sehenswürdigkeiten Ecuadors
Ecuador hat genauso wie Peru eine große Menge Sehenswürdigkeiten, die man während einer Südamerika Rundreise, einem Auslandspraktikum oder einem Sprachkurs in Südamerika unbedingt besichtigen sollte. Ecuador befindet sich im Norden Lateinamerikas am pazifischen Ozean und grenzt an Peru und Kolumbien. Obwohl Ecuador eines der kleinsten südamerikanischen Länder ist, haben die Sehenswürdigkeiten Ecuadors eine wichtige Bedeutung für den südamerikanischen Tourismus und sind bei Besuchern und Einwohner des Kontinents sehr beliebt.
Das Land besitzt genauso wie Peru 3 vollkommen verschiedene klimatische Regionen, jede mit einer unterschiedlichen Flora und Fauna. Das Land Ecuador unterteilt sich in die Küsteregion, das Gebirge der Anden und den Regenwald.
Sehenswürdigkeiten in der Küste Ecuadors gibt es viele. Ein Beispiel sind die höchsten
Mangrovenwälder der Welt, die „Manglares de Esmeralda“ in dem Ökoreservat „Cayapas-Mataje“- Ecuador, mit über 64 Metern Höhe sind sie eines der wichtigsten Reisziele für den Ökotourismus in Ecuador. Die Küste Ecuadors zeichnet sich durch ihre schönen Strände aus, die übrigens mit am schönsten in ganz Südamerikas sind. Die Strecke, die an den Stränden Ecuadors vorbeigeht wird als „Ruta del Sol“ bezeichnet, was übersetzt „die Route der Sonne“ bedeutet. Diese ist sehr berühmt, sowohl wegen dem ganzjährlichen schönen Wetter und der starken Sonnenstrahlung, die das ganze Jahr auf die Strände scheint, aber auch wegen der perfekten Eignung der Pazifikstrände und Küstengewässer zum Wassersport oder Badeurlaub. Die von den Touristen am meisten besuchten Strände sind dabei, „Salinas“, „Montanitas“ und „Esmeralda“. Die bekannteste Stadt an der Küste Ecuadors ist wohl
Guayaquil, eine der wichtigsten Hafenstädte Südamerikas. Diese Stadt besitzt moderne Einkaufsstraßen, beeindruckende Gebäude und Geschäftsviertel wie zum Beispiel, “ El Malecon 2000“, ein sehr schöner Boulevard am Guayas-Fluss und ein netter Ort um einzukaufen, essen oder Spazieren zu gehen.
„Cerro Santa Ana“ ist eine interessante Gegend der Stadt mit alten traditionellen Häusern, Bars, Restaurants und einem Aussichtsturm, aus dem man einen schönen Blick auf die ganze Stadt und ihre Flüsse haben kann. Die Gegend um „Cerro Santa Ana“ besitzt viele Kunstgalerien und ein buntes kulturelles Leben. Das Erholungs- und Geschäftsviertel „Malecon del Salado“ befindet sich am Ufer des Meeres umgeben von tropischen Anlagen und ist eine gute Möglichkeit für den Touristen die Monumente und die interessante Architektur, die typischen Markplätze und Kirchen der Stadt näher kennen zu lernen.
Der Nationalpark Galapagos
Die Inseln von Galapagos wurden erstmals zufällig von den Spaniern entdeckt, als sie sich auf den Weg nach Peru machten. Die Inseln wurden danach weltweit bekannt, weil Charles Darwin dort seine Evolutionstheorie entwickelt hat. Dieses Weltkulturerbe ist eines der seltenen und einzigartigen ozeanischen Systeme auf unserem Globus und wohl mit Abstand die berühmteste Sehenswürdigkeit von ganz Ecuador. Die 14 Inseln des Galapagos Nationalparks beherbergen dabei eine weitere sehr große Anzahl an Sehenswürdigkeiten und „ökologischen Highlights“. In Galapagos existiert eine große und weltweit einmalige Vielfalt an Tieren und Pflanzen, von denen rund 40 Prozent nur auf diesen Inseln zu finden ist. Jedes Jahr kommen tausende Touristen auf die Galapagosinseln um diese wunderbare Tierwelt zu bestaunen und das Paradies zu erkunden. Ein Beispiel für eines der einzigartigen Geschöpfe der Galapagos Inselwelt ist die größte Schildkröte der Welt, die Galapagos Schildkröte, die größte Schildkröte der Welt oder die Galapagos Meerechse.
Das Gebirge in Ecuador wird von den Einwohnern übrigens „Schwamm“ genannt und zwar wegen seiner Fähigkeit viel Wasser zu speichern. Diese Region versorgt das Land mit Wasser und sein fruchtbarer Boden spielt eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Lage Ecuadors.
Im Andengebirge Ecuadors befinden sich einige alte Städte umgeben von Seen, Vulkanen und den schneebedeckten Gipfeln der Anden. Die wichtigsten Städte der Bergregion Ecuadors sind:
Cuenca, die auch als Kulturhauptstadt Südamerikas bezeichnet wird und als die schönste Stadt Ecuadors gilt. Cuenca zeichnet sich durch seine schönen und alten Gebäude, Kirchen, seine traditionellen Märkte, das Handwerk und die Schmuckwarenindustrie aus. Zu besichtigen sind wichtige Museen und die Festung des „Ingapirca“, die sich in der Nähe von Cuenca befindet und die übrigens die besterhaltenste Ruine ganz Ecuadors ist.
Die Hauptstadt Quito ist heutzutage eine moderne Stadt und die zweit dichtbevölkerste Stadt nach Guayaquil, mit vielen preinkaischen und spanischen Einflüsse aus der Kolonialzeit. Quito hat auch das zweitgrößte historische Zentrum Amerikas nach Cuba, das schon vor vielen Jahren von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die schöne Altstadt mit dem Panoramablick auf die umliegenden Berghänge eignet sich hervorragend für ein Praktikum in Ecuador, da trotz der herrlichen Altstadt und der schönen Atmosphäre eine Menge an Unternehmen und Institutionen ihren Sitz in Quito haben.
Die Stadt Otavalo befindet sich zwischen den Bergen und ist bekannt und berühmt wegen ihrer typischen Markplätze, auf denen die schönste Handwerksarbeit Ecuadors zu kaufen und zu bestaunen ist. Imbaura ist eine Stadt südlich von Otavalo und wegen ihrer zahlreichen Seen als die Stadt des Wassers bekannt. Imbaura ist ein perfekter Ort um zu Relaxen, zu Jagen und oder auch zu Fischen. Die bekanntesten Seen der Stadt sind „der See von San Pablo“ und „Der See von Yahuarcocha“.
Der Regenwald Ecuadors wird von den Ecuadorianern als „El Oriente“ bezeichnet und beinhaltet noch einige ursprüngliche Kulturen wie die der „Siona“ oder „Secoya“-Kultur, die für Touristen hoch interessant sind. Der dichte Regenwald wird von vielen schiffbaren Flüssen und natürlichen Reservaten durchzogen, in denen man die vielfältige Tierwelt und Flora Ecuadors erleben kann. Macas ist eine Stadt im Regenwald Ecuadors, die bei den Ausflüglern wegen ihrer Wasserfälle und schönen Umgebung sehr beliebt ist. Hier wohnen die Indios der „Schuar“, die noch nicht von der spanischen Kultur beeinflusst worden sind und die Gelegenheit bieten, um eine Reise zu der Vergangenheit der südamerikanischen Kultur zu unternehmen.
Tena, ebenfalls eine wichtige Stadt im Regenwald, ist auch ein beliebtes Reiseziel für Touristen und Besucher des „Oriente“. Wer sich nach Abenteuer und ursprünglicher Natur sehnt, der findet im Regenwald Ecuadors auf jeden Fall das richtige Ziel für seine Rundreise oder eine Dschungel Abenteuerreise im Dickicht des Amazonas-Waldes.
Ecuador und Peru sind zwar sehr ähnlich, aber dafür hat jedes Land seine eigenen typischen Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten. Die kleine Andenrepublik Ecuador besitzt dabei für die Zeit während dem Praktikum in Ecuador oder einem Studium im Ausland wirklich eine große Vielzahl an Landschaftsregionen und Städten, die einen Besuch lohnen. Wenn Sie sich also für einen Sprachkurs, ein Auslandsemester bzw. ein Praktikum in Ecuador oder eine Südamerika-Rundreise durch Peru oder Ecuador entscheiden, sollten Sie sich diese Highlights des Kontinents nicht entgehen lassen.
Posted by A.Celis, Chiclayo/Peru
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Städte in Peru: Cuscos Geschichte
Cusco, die heute berühmteste und älteste Stadt Südamerikas (sie ist über 3000 Jahre alt), wurde erstmals von Menschen besiedelt, die der „Chanapata Kultur“ abstammten und zwar schon lange, bevor die Inkas diese Stadt als Zentrum ihres Imperiums erbauten. Damals bestand die Bevölkerung in Cusco aus einfachen Bauern und Lamazüchtern, die eher unorganisiert zusammenlebten. Mit der Zeit wurde die Bevölkerung der Stadt aber von Auswanderern anderer Volksstämme besiedelt und Cusco wuchs ständig.
Nach einer peruanischen Legende, haben der erste Inka „Manco Capac“ und seine Schwester „Mama Ocllo“, die aus dem Titicacasee gestiegen seien, die Stadt Cusco und gleichzeitig die so erfolgreiche Dynastie der Inkas in Peru bzw. in ganz Südamerika gegründet.
Die Inkas spielten danach eine große Rolle bei der Entwicklung Cuscos. Sie haben die ersten Gesetze eingeführt, haben Tempel und Paläste bauen lassen, die noch bis heute zu besichtigen und zu bewundern sind und schufen damit erst die Stadt in den Anden Perus. Die Bauten der Inkas wurden von der damaligen Bevölkerung Cuscos als heilig wahrgenommen und deswegen verzierten sie ihre Tempel und Paläste mit üppigem Schmuck aus Gold, Silber und Kupfer. Der Staat der Inkas in Südamerika war sehr reich und mächtig und ein wahres Eroberungsimperium. „El Tahuantinsuyo“, das Reich der Inkas, breitete sich fast in ganz Südamerika, von Ecuador und Kolumbien, über Peru bis nach Chile und Argentinien aus. Hauptstadt der Inka-Kultur und gleichzeitig religiöses und weltliches Zentrum der Inkas war aber immer Cusco bzw. Peru.
Das Wort „Tahuantinsuyo“, kommt aus dem Quechua, neben dem Aymara eine der ältesten Sprachen Lateinamerikas (die auch heute noch von ca. 10 bis 16 Millionen Menschen in den südamerikanischen Ländern gesprochen wird) und bedeutet auf Spanisch „los cuatro suyos“. Der Name kam daher, dass das Imperium der Inkas aus vier Gebieten bestand (die Teiles des Reiches hießen: Chinchaysuyo, Antisuyo, Collasuyo und Contisuyo). Allgemein war das Leben der Menschen im Reich der Inkas nach drei Gesetzen ausgerichtet. Das erste Gesetz (Ama Sua) bedeutet „sei kein Dieb“, das zweite (Ama Llulla) bedeutet „sei kein Lügner“ und das dritte Gesetz (Ama Quella) hatte die Bedeutung, „sei nicht faul“. Wer sich während der Herrschaft der Inkas in Peru nicht nach diesen Gesetzen richtete, bezahlte dafür mit seinem Leben.
„El Tahuantinsuyo“ war das größte und reichste Imperium in der Geschichte Südamerikas und eines der mächtigsten Reiche der ganzen Weltgeschichte. Es umspannte fast den ganzen Kontinent, trieb Handel mit anderen Volksstämmen und Kulturen und führte erfolgreiche Kriege gegen andere ethnische Gruppen.
Während einer internen Krise im Jahr 1533, die eine Folge des langen Streits zwischen den Brüdern Athualpa und Huascar war, die sich wegen des Herrschens über das Imperium stritten, kamen jedoch die Spanier in der Hauptstadt des südamerikanischen Inkareiches in Cusco an.
Pizarro und sein Gefolge aus Spanien nahmen alles was sie mitnehmen konnten, töteten die Inkas und zwangen die wenigen Indios die das grausame Blutbad überlebten, als Sklaven zu dienen. Damit sie das ganze Gold aus Peru mitnehmen konnten, ließen die Spanier alle Ornamente, Schmuck und alle Gegenstände, die aus Gold, Silber oder anderen Edelmetallen hergestellt waren einschmelzen und zusammentragen. Die Eroberer waren damals die reichsten und berühmtesten Leute ganz Spaniens, viele von ihnen wanderten deshalb ganz nach Peru aus und stellten dort ihre eigenen Gesetze für sich und die Einwohner der eroberten Länder Südamerikas auf.
Trotz der schlechten Waffen der Indios und der wirklich geringen Chancen zu siegen, hatte sich die Bevölkerung mehrmals gegen die Spanier erhoben und leistete erbitterten Widerstand. Die Indianer glaubten immer, dass der Inka zurückkehren würde und deswegen versuchten sie, sein heiliges Vermächtnis weiter zu bewahren. Doch nach der Gründung der neuen Hauptstadt Lima, verlor Cusco immer mehr an Bedeutung und obendrein folgten noch Erdbeben und Brände in der Stadt.

Heute ist Cusco ein faszinierender Ort mit einer reichen Kultur, interessanten und geheimnisvollen Gesichtern sowie eindrucksvollen Tempeln und Palästen, die der Grund dafür sind, dass Cusco wie keine andere Stadt auf der Welt Besucher anzieht. Wer lange in Cusco bleiben möchte, hat die Möglichkeit aus vielen Beschäftigungsalternativen zu wählen. Während einem Auslandsaufenthalt in Peru bzw. einem Auslandsaufenthalt in der Andenmetropole, bietet sich unter anderem ein Praktikum in Cusco, ein Studium an der Universität Cuscos, ein Sprachkurs oder auch freiwillige Arbeit in einer Hilfsorganisation an.
Der heilige Berg „Maccu Picchu“ (manchmal auch Maccu Pichu oder Maccu Piccu geschrieben), bewundernswerte und wunderschöne Ausblicke auf die Bergwelt der Anden oder Städte wie Arequipa, mit dem nahe gelegenen Colca Canyon (der größte Canyon der Welt), sind nur ein paar wenige Gründe, um während einer Peru Rundreise oder einem Auslandsaufenthalt in Peru nach Cusco zu kommen und die Welt der Anden zu erkunden.
Egal was man während dem Auslandsaufenthalt in Cusco machen möchte, man erhält auf jeden Fall die Gelegenheit, die schönste Stadt ganz Südamerikas kennen zu lernen.
Posted by A.Celis, Chiclayo/Peru






















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