Chiclayo – ein Ort für Individualreisen

Die meisten Touristen zieht es in den Süden Perus, in die mittlerweile sehr tourismusorientierten Städte. Wer jedoch Peru etwas abseits dieses Tourismustrubels kennen lernen möchte ist in Chiclayo genau richtig.
Diese Stadt an der Pazifikküste begeistert nicht nur mit dem nahen Strand und immer frischem Fisch, sondern auch mit unzähligen Ausflugsmöglichkeiten. Kuelap – eine erst seit Kurzem entdeckte Stadt der Chachapoyas- der “Wolkenmenschen”, die mystischen Pyramiden von Tucume oder die Grenze zu Ecuador sind von Chiclayo aus gut zu erreichen. Wer etwas außergewöhnliches sehen möchte, sollte in den südwestlichen Teil der Stadt gehen, denn hier in einer der größten Städte Perus ist der Markt der Schamanen der Geheimtipp vieler Peruaner, um jedes erdenkliche Leiden heilen zu lassen. Hier gibt es Zaubertränke, Eidechsenschwänze und halluzinogene Kakteen, die neben Grippe und Rückenschmerzen auch chronisches Pech lindern. Die vielen Museen in und um Chiclayo gelten als die Besten ganz Perus, so präsentiert das pyramidenartige Gebäude des „Tumbas Reales de Sipan“ Museums seltene Schätze der Ausgrabungen aus Sipan in einem großartigen Licht. Des Weiteren macht das niedrige Preisniveau, dass hier herrscht, diese Stadt vor allem für einen längeren Aufenthalt interessant. Im Gegensatz zu Cusco oder Lima findet man in Chiclayo schnell das eine oder andere Schnäppchen.In der „Stadt der Freundschaft“ helfen einem die gutgelaunten Einwohner immer gerne weiter und die Herzlichkeit und Geselligkeit der Chiclayaner vertreibt den Kulturschock schnell. Chiclayo bietet also optimale Bedingungen für ein Auslandspraktikum.

Bianca S. hat während dem Aufenthalt in Peru mehrere Städte und Freiwilligenprojekte besucht in denen andere Teilnehmer arbeiten und berichtet hier von ihren Eindrücken.

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Aktualisiert am 17. Oktober 2010

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