Ein Praktikum im Ausland
08.Februar 2009
Auslandserfahrung sowie die damit erworbene interkulturelle Kompetenz spielen bei der Bewerberauswahl eine immer größer werdende Rolle. Dabei wird diese bei weitem nicht nur von international operierenden Unternehmen sondern mittlerweile auch von mittelständischen Firmen nachgefragt und selbst bei Unternehmen, bei denen Auslandsgeschäfte nur im minimalen Umfang getätigt werden oder sogar gar keine Rolle spielen, ist Auslandserfahrung oft die entscheidende Größe, wenn es um die Vergabe eines Arbeitsplatzes geht. Wer sich längere Zeit im Ausland aufhält, beispielsweise um ein Praktikum im Ausland oder ein Auslandsstudium zu absolvieren, erlernt dabei nicht nur Sprachkenntnisse bis hin zur Perfektion sondern auch andere vielleicht weitaus wichtigere Dinge. Wer sich einmal in ein anderes Land begeben hat, um dort zu studieren oder zu arbeiten, hat mit Sicherheit seinen eigenen Horizont erweitert, eine neue Kultur und Sprache sowie andere Geschäftspraktiken oder Arbeitsweisen kennen gelernt. Neben diesen wichtigen Errungenschaften beweist ein Auslandspraktikum oder ein Auslandssemester aber auch, dass der Teilnehmer fernab von der Heimat zurechtkommt, organisationsfähig sowie flexibel ist und im Falle eines Praktikums im Ausland auch noch vorhandenes Praxiswissen nachweisen kann. Gerade wenn es darum geht, eine Stelle mit Hochschulabsolventen zu besetzten, die meistens noch gar keine Berufserfahrung besitzen, ist ein Praktikum im Ausland oder ein anderweitiger Auslandsaufenthalt ein unschlagbares Verkaufsargument, garantiert der Auslandspraktikant doch, zumindest über ein erforderliches Mindestmaß an den heute so wichtigen „social skills“ zu verfügen. Allein unter diesem Gesichtspunkt sind heutzutage nicht nur Hochschulabsolventen gut beraten, wenn sie sich für ein Studium oder ein Praktikum im Ausland entscheiden. In Zeiten der ständig steigenden Globalisierung, wachsender internationaler Vernetzung und einem, bedingt durch Wirtschaftskrise und neue Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, immer knapper werdendem Angebot an Stellen für Fachkräfte und Hochschulabsolventen, ist die Auslandserfahrung nicht nur absolut chancenverbessernd sondern schon fast ein absolutes Muss.
Dieser Trend zeigt sich auch durch die ständig wachsende Zahl derjenigen deutschsprachigen Studenten die jedes Jahr im Ausland studieren oder ein Auslandspraktikum durchführen. Dabei wächst gerade bei den deutschsprachigen Studenten und Absolventen immer mehr der Mut zum Extremstudium beziehungsweise zum exotischen Reiseziel. Wer heute einen Auslandsaufenthalt ins Auge fasst, möchte ein Praktikum in Ecuador oder ein Praktikum in Peru absolvieren, in Australien studieren oder bei einer Firma in China arbeiten, während nebenbei in einer Sprachschule in Shanghai oder Peking chinesisch gelernt wird. Erklärungen für diese neuen exotischen Ziele für das Auslandspraktikum oder das Studium im Ausland gibt es viele.
Länder wie China oder verschiedene Staaten in Südamerika, wie Peru, Ecuador, Bolivien oder Argentinien bieten eine exotischen Kulisse, neue und interessante Kulturen und die Möglichkeit im wirklich fernen Ausland zu arbeiten oder zu studieren. In diese Länder wird man später wohl nur äußerst selten reisen, vor allem weil sich während des späteren Berufslebens wohl kaum noch so viel Urlaub am Stück finden lässt und man für eine Südamerika Rundreise oder eine Tour durch China doch etwas mehr als 3 Wochen benötigt, wenn man für sein Geld auch etwas sehen möchte. Ein Praktikum im Ausland ist also nicht nur absolut förderlich für die eigene Karriere sondern ein Erlebnis, von dem man wahrscheinlich den Rest seines Lebens zehren wird, wenn man doch wieder nur zwei Wochen Urlaub genehmigt bekommt, um an die spanische Costa del Sol zu fahren. War lange Zeit das Praktikum in den USA die absolute Nummer Eins bei der Wahl eines geeigneten Ziellandes, werden in den letzten Jahren die südamerikanischen Länder und vor allem China immer beliebter. Dies hängt wohl nicht nur mit der gestiegenen wirtschaftlichen Bedeutung dieser Staaten zusammen, sonder lässt sich vielleicht auch mit der besseren Verträglichkeit mit dem Budget der meisten Auslandsstudierenden und Auslandspraktikanten erklären. Die Lebenshaltungskosten in anderen europäischen Ländern, Australien oder den USA sind in den letzten Jahren derart gestiegen, dass sich Hochschulabsolventen oder Studierende ohne kräftige Unterstützung aus dem Elternhaus, wohl kaum 1000 bis 1500 Euro im Monat leisten können und dann auch noch einen teuren Flug bezahlen, wenn es nach Australien, Neuseeland oder die Westküste der USA gehen soll. Wer ein Praktikum in Australien oder ein Praktikum in Neuseeland machen möchte, wird mit Sicherheit noch mit etwas weniger auskommen, wenn er sich ein günstige Unterkunft und Verpflegung sichern kann, für ein Praktikum in den USA oder ein Praktikum in England bzw. Großbritannien reicht diese Summe wohl gerade aus, will man nicht im absoluten Hinterland logieren.
Ein Praktikum in Peru, ein Studium oder Praktikum in Ecuador oder der Auslandsaufenthalt in China verheißen dabei nicht nur ein exotisches Reiseland sondern auch günstige Lebenshaltungskosten und die Möglichkeit einer ausgiebigen Rundreise in den Semesterferien oder im Praktikumsurlaub.
Praktikumsplätze in Südamerika finden Sie in unseren Rubriken
Praktikum in Peru ,
Praktikum in Ecuador
oder
Praktikum in Bolivien .
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