Ein Praktikum im Ausland oder ein soziales Jahr im Ausland absolvieren oder lieber gleich im Ausland studieren?

Die Globalisierung, die seit einigen Jahren immer mehr fortschreitet und zu einer unaufhörlichen Vernetzung von Kontinenten und einzelnen Ländern führt, ist schon lange nicht mehr aufzuhalten. Vor allem im wirtschaftlichen Bereich und im internationalen Warenverkehr schrumpfen Grenzen und Markteintrittsbarrieren immer mehr und machen Eines immer deutlicher. Wer heutzutage auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen haben möchte, der sollte sich so früh wie möglich interkulturelle Kompetenzen aneignen und sich mit dem Gedanken anfreunden, dass eine einzige im Schulunterricht erlernte Fremdsprache nicht mehr zeitgemäß ist. Besonders junge Menschen, die heute noch zur Schule gehen oder am Anfang ihres Studiums stehen, müssen sich mit anderen Kulturen und fremden Sprachen beschäftigen, um bei ihrer Bewerbung und im darauf folgenden Berufsleben Erfolg zu haben. Neben Social Skills und neuen Fähigkeiten, die vor einigen Jahren noch niemanden besonders interessiert haben, sind Fremdsprachenkenntnisse gefragter den je. Wer den ersten Schritt für seinen beruflichen Erfolg machen möchte, sollte sich also schon während seiner Ausbildung darum kümmern und sich möglichst viel mit anderen Kulturen und Ländern beschäftigen. Sprachkurse, Studienreisen, Fernstudium und Bildungsurlaub sind jetzt schon die Schlagworte in der Erwachsenenbildung und zeigen, wie wichtig die interkulturelle Kompetenz im Berufsleben geworden ist. Sei es nun eine Videokonferenz mit den Kollegen des Tochterunternehmens in Übersee oder ein Telefongespräch mit der Buchhaltung eines Lieferanten in London, gute mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse in mindestens einer Fremdsprache sind mittlerweile schon fast eine Voraussetzung und stehen in fast jeder Stellenanzeige unter den absoluten „must haves“.

Wer später im Berufsleben steht und mitbekommt, dass im wichtige Voraussetzungen fehlen, wird es schwierig haben, sich diese Fähigkeiten mühsam anzueignen. Viele Arbeitnehmer opfern heute bereits einen Teil ihres Jahresurlaubes um eine Sprachreise bzw. einen Sprachkurs im Ausland durchzuführen oder melden sich für einen Bildungsurlaub an, in dem beispielsweise ein Sprachkurs in London oder ein Sprachkurs in Spanien auf dem Programm steht.

Die Möglichkeiten um fehlende Sprachkenntnisse aufzubessern, wenn man erst einmal im Berufsleben steht, sind zwar vielzählig, dafür aber auch teurer und mühsamer als die bequeme Alternative, rechtzeitig und schon während der Ausbildung dafür zu sorgen. Einen Bildungsurlaub beim Arbeitgeben durchzusetzen ist nicht immer ganz einfach und selbst wenn man diesen von der Wichtigkeit überzeugen kann, so sind die zwei Wochen, die man innerhalb von zwei Jahren bezuschusst bekommt, nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn Fremdsprachenkenntnisse vollkommen fehlen oder durch die jahrelange Abstinenz nach dem Schulunterricht eingerostet sind. Statt einem Bildungsurlaub gibt es natürlich noch die Alternative, einen Sprachurlaub oder eine Studienreise während dem regulären Urlaub durchzuführen. Anbieter von Sprachkursen und Studienreisen gibt es wie genügend und ein Sprachkurs im Ausland bietet zusätzlich noch die Möglichkeit Land und Leute kennen zu lernen und das Ganze mit einer Erlebnisreise zu kombinieren. Die wesentlich bessere Alternative zu einem Sprachkurs im Ausland oder mehreren Studienreisen bzw. Bildungsurlauben während dem regulären Berufsleben ist aber immer noch die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen während dem Studium bzw. direkt vor oder nach der Ausbildung. Wer sich frühzeitig dafür entscheidet und ein Auslandsjahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt bzw. ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland durchführt, lernt nicht nur eine interessante Kultur und neue Lebensweisen kennen, sondern bekommt unter Garantie auch Sprachkenntnisse vermittelt, die man in dieser Weise niemals während einem kurzen Sprachurlaub oder einem Sprachkurs in England oder Spanien erzielen kann.

Schon während der Schulzeit bietet sich ein solches Auslandsjahr an, fällt es doch in dieser Zeit am wenigsten auf, wenn der Schulunterricht für ein Jahr unterbrochen wird und man den Auslandsaufenthalt „einschiebt“. Ein solches Auslandsjahr macht sich bereits hervorragend im Lebenslauf und ein weiterer großartiger Vorteil besteht darin, dass man bereist in jungen Jahren hervorragende Sprachkenntnisse vermittelt bekommt. Wer als Schüler ein Auslandsjahr in Südamerika , beispielsweise in Argentinien, Peru, Bolivien oder Ecuador absolviert oder einen längeren Auslandsaufenthalt in den USA oder Australien, der wird nach einem Jahr vielleicht schon perfekt und nahezu akzentfrei Spanisch oder Englisch sprechen. Der Vorteil des leichteren Lernens in jungen Jahren kommt noch dazu und macht ein Auslandsjahr während der Schulzeit fast schon unersetzbar. „Glück“ hat man dann vor allem, wenn die Gastfamilie, bei der man während dem Auslandsjahr wohnen wird, keine gemeinsame Sprache spricht und man auf diese Art gezwungen wird, ausschließlich deren Muttersprache zu sprechen. Untersuchungen zu diesem Thema bringen deutliche Ergebnisse. Ist man beispielsweise gezwungen, ausschließlich in der zu erlernenden Sprache zu kommunizieren, lernt man unvergleichlich mehr. Auch wenn die Kommunikation in der eigenen Sprache oder einer weiteren Sprache die von beiden Teilnehmern beherrscht wird, sich auf wenige Zeit am Tag beschränkt, hindert dies ungemein das Erlernen einer vollkommen neuen Sprache. Ein solches Auslandsjahr in jungen Jahren kann man dadurch nicht durch 100 Sprachkurse oder alljährliche Studienreisen ausgleichen.

Wer es verpasst, während der Schulzeit ins Ausland zu gehen, dem bieten sich während des Studiums oder vor bzw. nach einer Ausbildung weiterer Alternativen. Neben Sprachkenntnissen werden von Arbeitgebern und Personalchefs natürlich immer mehr „soft skills“ gefragt und man achtet dabei auf Teamfähigkeit, Organisationstalent sowie interkulturelle und soziale Kompetenzen. Was liegt also näher, als sich die Fähigkeiten während eines Auslandsjahres oder einem Auslandsaufenthalt während dem Studium beizubringen. Wer im Ausland studiert oder ein Praktikum im Ausland, beispielsweise ein Praktikum in Peru absolviert zeigt doch sofort, dass er fern von der Heimat und der elterlichen Unterstützung in der Lage ist, selbständig zu handeln und zu arbeiten bzw. mit anderen Menschen einer fremden Kultur zurechtkommt. Soll der Auslandsaufenthalt also nach der Schulzeit durchgeführt werden, entscheidet man sich meistens zwischen einem Praktikum im Ausland und Studieren im Ausland. Ein Auslandspraktikum kann dabei für ein ganzes Jahr oder ausschließlich in den Semesterferien durchgeführt werden. Alternativen für verschiedene Reiseländer und Praktikumsstellen gibt es genügend, wobei deutschsprachige Studenten bzw. Praktikanten immer mehr zu exotischeren Zielen tendieren. Wer heute ins Ausland geht und sich eine Praktikumsstelle sucht, der möchte ein Praktika in Peru oder generell ein Praktikum in Südamerika, ein soziales Jahr in Ecuador oder Paraguay, ein Praktikum in China oder ein kulturelles Jahr in Argentinien verbringen. Sinkende Flugpreise für Interkontinentalflüge nach Südamerika, den USA, China (vor allem nach Shanghai oder Peking) sowie die Möglichkeit ein solches exotisches Land kennen zu lernen sind einige Gründe für die Wahl eines solches Zieles für das Praktikum im Ausland. Schwieriger wird es durch diese Entwicklung natürlich, wenn es darum geht, einen geeigneten Praktikumsplatz in Südamerika oder eine Praktikumsstelle in Shanghai zu finden. Praktika in Peru sind zwar bei denjenigen Teilnehmern eines Auslandsaufenthaltes, die sich für Südamerika entscheiden, am beliebtesten, doch wie findet man die entsprechenden Praktika in Peru überhaupt?
Einen Praktikumsplatz für ein Praktikum in Spanien oder eine Unterkunft in London zu finden, scheint zwar schwierig aber doch irgendwie lösbar zu sein, doch wie wird man in solch exotischen Ländern fündig, in denen man überhaupt keine Kontakte hat? Wer sich für ein Praktikum in Südamerika ode rein Praktikum in China interessiert, der wird auf jeden Fall auf die Vermittlungstätigkeit einer Praktikumsbörse oder einer professionellen Praktikumsvermittlung angewiesen sein.

Potentielle Absolventen eines Auslandsjahres oder eines Auslandaufenthaltes mit Praktikumsbezug, die sich ihre Praktikumsstelle im Ausland lieber selber organisieren möchten stehen nämlich ebenfalls schnell vor einer ganzen Reihe an Probleme. Oft wird in solch exotischen Ländern wie China, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Chile oder in Australien und Neuseeland eine ganze Reihe an Dokumenten und Nachweisen verlangt, bevor ein Visum zu Studiumszwecken oder für ein Auslandspraktikum gewährt wird. Zusätzlich kommt oft noch ein Sprachtest für Auslandssemester und wenn die ausländische Universität keinen Sprachtest verlangt, so ist es die jeweilige Praktikumsstelle, die erst einmal einen Nachweis bzw. einen Sprachtest benötigt. Hat man kein international anerkanntest Zertifikat, wie beispielsweise ein Cambrigde Certificate (ESOL) oder ein TOEIC bzw. TOEFL-Test im Englischen bzw. ein DELE oder TELC Zertifikat im Spanischen nachzuweisen, weiß der potentielle Arbeitgeber nichts von dem Sprachniveau des zukünftigen Praktikanten. Für den zuständigen Mitarbeiter an dem jeweiligen Praktikumsplatz ist es oft viel zu aufwendig, sich um einen ausländischen Praktikanten zu kümmern und die erforderlichen Voraussetzungen zu prüfen. Man muss Formalitäten erledigen, Nachweise für die Visum erteilende Stelle ausfüllen und für den zukünftigen Praktikanten auch noch eine Beschäftigung organisieren. Aus diesem Grund landen weit über 90 % der Initiativbewerbungen ausländischer Praktikanten in fast allen Ländern grundsätzlich erst einmal in den (elektronischen) Papierkorb und werden in keinster Weise bearbeitet. Für den Bewerber ist dieser Prozess außerordentlich anstrengend und nervenaufreibend sowie durch die ständigen Portokosten, Telefongespräche und erforderlichen Dokumente auch noch extrem teuer. In vielen Ländern, insbesondere bei einem gewünschten Praktikum in Südamerika
oder einem Studium in Peru, Ecuador oder beispielsweise in Argentinien kommt ein weiterer Faktor hinzu, der einen europäischen und vor allem einen deutschsprachigen Bewerber innerhalb kürzester Zeit vollkommen aus der Fassung bringen kann. Vieles läuft in diesen Ländern nicht so, wie wir es aus der Heimat gewöhnt sind und dies wird vor allem im Umgang mit Ämtern, Universitäten und anderen Einrichtungen deutlich. Personen erscheinen mal eben nicht zum Termin oder versprechen einem, das benötigte Dokument bis morgen in die Post zu geben. Anschließend fahren sie dann drei Wochen in den Urlaub und sind nicht zu erreichen. Das man sehr oft versprochen bekommt, das etwas bereits zu hundert Prozent fest steht und ohne Probleme klappt, und sich danach alles in Luft auflöst, kann einen Bewerber aus unseren Landen schnellstens zur Verzweiflung bringen.

Selbst wenn man die Praktikumsstelle in Südamerika gefunden hat und dem Praktikum in Peru oder dem Praktikum in Ecuador nichts mehr im Wege steht, muss noch eine ädaquate Unterkunft gefunden und unter Umständen noch ein Sprachkurs organisiert werden. Besonders die Unterkunft kann sehr problematisch werden, egal ob sie von zu Hause organisiert werden soll oder sich persönlich vor Ort darum kümmern möchte. Während das erstere schlechthin unmöglich ist, möchte man keine um zweihundert Prozent überteuerte Wohnung mieten, stellt einen das andere vor ähnliche Probleme. Ein ausländischer Studierender oder Praktikant wird fast überall keine Wohnung oder andere Unterkunft zu einem ortsüblichen Preis bekommen, hinzukommt, dass in manchen Ländern bzw. Städten Unterkünfte erst gar nicht für ein paar Monate vermietet werden. Wer sich für das Praktikum in China eine Wohnung in Shanghai suchen möchte, wird schnell feststellen, dass erstens die Preise vollkommen überteuert sind und zweitens die Vermieter an einer Mietdauer von unter einem Jahr nicht interessiert sind. Möchte man doch für eine kürzere Zeit unterkommen, sind gigantische Aufschläge vorprogrammiert. Gleiches gilt für die Länder Lateinamerikas, obwohl es hier nicht ganz so schwierig ist, eine Unterkunft für einen oder mehrere Monate zu bekommen. Wer eine Unterkunft in Peru, eine Wohnung oder ein Apartment in Ecuador, Bolivien oder Argentinien sucht, wird allerdings gewaltig aufpassen müssen, zu welchem Preis man die Wohnung angeboten bekommt. Interessant ist oft, dass die Vermieter grundsätzlich davon ausgehen, einem „Gringo“ die Wohnung mindestens für den doppelten Preis, den man einem Einheimischen vorschlagen würde, zu verlangen. Die Praxis, von Touristen und Besuchern aus dem Ausland oft Preisaufschläge von mehreren Hundert Prozent zu verlangen, setzt sich leider in vielen südamerikanischen Ländern durch und zwingt einen bei der Wohnungssuche oft dazu, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer keine Praktikumsbörse oder eine Praktikumsvermittlung in Anspruch nehmen möchte, sollte zumindest eine ortskundige Person des Vertrauens mit auf die Wohnungssuche nehmen.

Entscheidend für die Wahl der richtigen Unterkunft während der Zeit des Auslandspraktikums ist natürlich nicht nur der Preis sondern auch die Entfernung zur jeweiligen Praktikumsstelle und natürlich die Sicherheit des Viertels. Wer sein Praktikum in Quito oder einer anderen Stadt Ecuadors, das Praktikum in Peru, ein Praktikum in Bolivien oder ein Praktikum in China absolvieren möchte, sollte ganz besonders auf die Lage seiner Unterkunft achten. Dabei kann sich natürlich nicht nur die Sicherheit des Viertels sondern auch der Preis unglaublich stark verändern, wenn man ein paar Straßen weiter nach einer Wohnung sucht. Die Einschätzung des Wohnungsmarktes in solch fremden Ländern ist für Ausländer meist recht schwierig.

Neben der Möglichkeit ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, besteht für Studenten natürlich ebenfalls die Möglichkeit an einer ausländischen Hochschule ein Auslandssemester zu belegen oder evtl. sogar ein komplettes Studium im Ausland durchzuführen.
Ein Auslandsstudium bietet genauso wie bei einem Praktikum im Ausland, die Möglichkeit, eine fremde Sichtweise bzw. andere Arbeitsmethoden und Aspekte des eigenen Fachgebietes vor Ort kennen zu lernen. Wer während eines einzelnen Semesters im Ausland studiert oder sich gleich für ein ganzes Studium im Ausland entscheidet, erhält damit gleich mehrere Pluspunkte für den heimischen Abschluss oder erwirbt einen ausländischen Abschluss, der einem unter Umständen Vorteile auf dem heimischen Arbeitsmarkt bringen kann. Daneben erwirbt man während einem Auslandsstudium Sprachkenntnisse, die man ansonsten schwerlich erwerben kann. Wer auch nur ein einziges Auslandssemester an einer Universität immatrikuliert ist und wirklich studiert, wird unglaublich viel von der jeweiligen Sprache lernen. Voraussetzung um an einer Hochschule im Ausland studieren zu können ist meisten ein Sprachtest für Auslandssemester oder ein Sprachnachweis für das Auslandsstudium, der durch ein Zertifikat oder eine Prüfung vorgelegt werden kann. Auch hier lohnt sich der Vergleich von Angeboten einiger professioneller Anbieter und beispielsweise einem Spezialisten für Südamerika-Studienaufenthalte, wenn man beispielsweise in Argentinien oder Peru studieren möchte. Auch preislich kann ein solcher professioneller Anbieter eine wirkliche Alternative zu der Studienplatzvermittlung einiger Hochschulen und Institutionen sein. Das „Angebot“ einiger deutscher Universitäten für Auslandssemester an Partnerhochschulen ist in der Regel auf die reine Studienplatzvergabe beschränkt und sehr kostenintensiv, wenn man nicht gerade ein Stipendium erworben hat. Manche Unis verlangen Gebühren von 1000 bis 2000 Euro, die dann gerade einmal den Sprachtest für Auslandssemester und den Bewerbungsvorgang einschließen, wobei manche Hochschulen eine hundertprozentige Chance auf den Studienplatz im Ausland gleich ausschließen. Hat man die den horrenden Preis für den Aufnahmetest, den man meistens an der heimischen Uni durchführen kann bezahlt, muss man sich in der Regel selbstständig um einen Flug ins gewünschte Land, eine Unterkunft in der Nähe der Uni und in fast allen Fällen noch selber um einen Sprachkurs kümmern. Sollen die Scheine, die man im Ausland erworben hat, dann hierzulande anerkannt werden, hat man sowieso die gleichen Schwierigkeiten, wie bei einem selbst organisierten Studium im Ausland oder bei einer Vermittlung durch eine professionelle Börse bzw. einem anderen Anbieter.

Wer sein Auslandsstudium auf ein ganzes Jahr im Ausland ausdehnen möchte, sollte sich neben dem Studium auf jeden Fall genügend Zeit nehmen, um wenigstens eine ausgedehnte Rundreise durch das Land oder den Kontinent zu unternehmen. Gerade bei einem Auslandsaufenthalt in Südamerika stehen neben dem Auslandsstudium oder dem Auslandspraktikum eine unendliche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, geographisch bzw. klimatisch unterschiedlichen Landschaftsformen und interessanten Kulturen zur Verfügung, die alle ein lohnendes Ziel für eine Südamerika Rundreise abgeben. Trotz der gewaltigen Entfernungen auf dem lateinamerikanischen Kontinent lohnt es sich beispielsweise während einem Studium in Argentinien oder einem Praktikum in Peru, eine Rundreise durch ein benachbartes Land einzuplanen. Inlandsflüge bzw. Flüge innerhalb Südamerikas sind recht günstig zu bekommen und für ein paar Euro kann man in jedem Land des Kontinents das meistgenutzte öffentliche Verkehrsmitteln, den Autobus in Anspruch nehmen. Wer sich für eine Ecuador Rundreise interessiert, kann mit einem Reisepreis von rund einem US-Dollar pro Fahrtstunde rechnen, wobei die Buslinien auch unterwegs an jeder gewünschten Stellen halten. In Peru lässt es sich während einer Peru Rundreise ebenfalls sehr günstig und wenn gewünscht, auch außerordentlich bequem reisen. Für 10 bis 15 Euro fährt man praktisch durch das halbe Land und kann bei diesem Preis bereits die Fahrt in einem sehr komfortablen klimatisierten Bus mit DVD-Videosystem und Bordservice erwarten – Getränke und Mahlzeiten inklusive.
Selbst in vergleichsweise recht „teuren“ Ländern wie Argentinien oder Chile sind passable Busreisen äußerst erschwinglich und machen eine Südamerika-Rundreise zu einem nicht allzu teuren Erlebnisreise durch diese phantastische Landschaft.

Eine Reise durch Lateinamerika lässt sich mit einer Dschungel Erlebnisreise durch die Regenwälder Amazoniens (in Peru oder Ecuador), mit einer Abenteuerreise durch die Bergwelt der Anden, einer Galapagos Kreuzfahrt um die berühmte Inselgruppe vor der Küste Ecuadors, einer Trekkingtour durch Bolivien oder mit einer Rundreise durch viele weitere einmalige Landschaftsformen kombinieren und ist damit die ideale Ergänzung zu einem Auslandsjahr oder einem Studienaufenthalt in Lateinamerika.

Tipps zu Rundreisen und Sehenswürdigkeiten in Südamerika gibt es in unserem Informationsseiten Reiseforum Südamerika hier im Blog.

Eine einmalige Kombinationsmöglichkeit zwischen einer Südamerika Rundreise und einer Sprachreise sind übrigens unsere bekannten Sprachrundreisen, die wir in verschiedenen Paketen anbieten und die sich nicht nur als Ergänzung für ein Auslandsstudium oder ein Praktikum in Südamerika eignen. Unsere Teilnehmer können sich hier ihre eigene Rundreise durch verschiedene Stationen in Südamerika zusammenstellen und an verschiedenen Orten in Peru oder Ecuador Spanisch, Aymara oder Quechua lernen. Als Spezialist für Südamerika-Reisen und Auslandsaufenthalte sowie Studienreisen durch den lateinamerikanischen Kontinent, beraten wir Sie natürlich gerne bei Ihrer individuellen Reiseplanung.

Aktualisiert am 21. Februar 2009

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