Freiwilligenarbeit in Südamerika Teil 2

Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 2

Am 24. Dezember wurden die Truthähne geschlachtet, der Baum wurde geschmückt und die Geschenke darunter gestellt. Bis zum Abend dann, trudelte die ganze Verwandschaft ein. Um 12 Uhr in der Nacht ging die Feier dann los. Das erste und wichtigste waren die drei Jesuskinder, welche in die Krippe gelegt wurden. Doch bevor, mussten sie noch von jedem einzelnen berührt werden.

Danach wurden die Geschenke verteilt. Eine Woche zuvor hatten wir bei einem gemeinsamen Frühstück noch ausgelost, wer wem etwas schenken soll. Ich hatte zum Glück meinen kleines Gastbruderbaby gezogen und da war es dann nicht so schwer mit der Geschenkauswahl.

Nach der Bescherung folgte dann das Essen. Wie für ein peruanisches Weihnachtsfest typisch gab es Truthahn mit Panetone und dazu trinkt man Heisse Schokolade. Für mich gab es zum Glück anstatt des Truthahnes einen Teller voll Gemüse, Marie hatte da schon mehr Pech mit dem selber geschlachteten Truthahn.

Und wie auf allen peruanischen Festen, darf der Salsa nicht fehlen. So tanzten wir dann bis um vier um dann müde ins Bett zu fallen. Am  25.Dezember  ging die Feier dann weiter und ganz viele Freunde und Verwandte kamen auf Besuch.

Nach den schönen aber stressigen Weihnachtsfeier bin ich jetzt aber froh, dass wir heute unsere Reise nach Ecuador starten. Wir packen gerade unsere Rucksäcke und nach einem kleinen Kakerlaken Angriff in meinem Zimmer mit anschließender Hysterie ist alles wieder okay in Peru. FROHE WEIHNACHTEN!

02.12.2010 Freiwilligenarbeit in Chiclayo von Martina

Aktualisiert am 8. Mai 2011

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