Freiwilligendienst in Guatemala von Julia

Guatemala- ein Land von dem ich vorher kaum was gehöert habe, aber ich hab mich entschieden für zwei Monate in das fremde Land zu gehen und ich kann sagen, es hat sich mehr als nur gelohnt!

Am 6 Juli fing es an, ohne ein einziges Wort Spanisch im Wortschatz flog ich von Frankfurt nach Guatemala City und wurde von Gilda am Flughafen abgeholt. Gilda bietet einen tollen Service fuer Touristen an, der die Abholung vom Flughafen, eine Übernachtung mit Frühstück und das hinbringen zur Bushaltestelle beinhaltet.

Am naechsten Tag fuhr ich 4 Stunden mit dem Bus nach Quetzaltenango, oder hier besser bekannt als Xela. Dort angekommen wurde ich vom Direktoren Ehepaar Enrique und Yuli von der Schule abgeholt.

Xela ist eine sehr bekannte Stadt in der man Spanisch lernen kann, es ist eine Stadt in der die Menschen kein Englisch sprechen, aber es ist eine gute Methode die Sprache schnellst möglich zu lernen.

Anfangs musste ich mit Händen und Füssen kommunizieren, aber später wurde es immer besser und nach 4 Wochen Spanisch kann ich schon ganze Sätze bilden.

Meine Gastfamilie war sehr nett, ich wohnte bei einer älteren Frau Anita und ihrer Tochter Mapi. Die Gastfamilien arbeiten mit der Schule zusammen und wenn es Probleme geben sollte, könnte man sich immer an die Schule wenden. Ich hatte nie Probleme, Anita war sehr um mein Wohl besorgt und auch andere Studenten waren immer zufrieden mit ihren Gastfamilien.

Die Schule ist wie eine grosse Familie in der viel zusammen unternohmen wird.

Man bekommt Einzelunterricht und der Lehrer wechselt jede Woche, es sei den man will den Lehrer weiterhin haben.

Man lernt viele neue Personen aus der ganzen Welt kennen, Personen die auch ohne jegliches Wort Spanisch ins Abenteuer gestartet sind.

Die Schule bietet viele spannende Aktivitäten an, zum Beispiel Salsa tanzen, gemeinsam kochen und essen, Vulkan besteigen oder auch Wochenende Reisen zu den schönsten Orten Guatemalas.

Guatemala hat viel anzubieten und hat viele schöne Orte die atemberaubend sind.

Das Essen hier ist auch sehr Lecker, hier gibt es sehr viel Hühnchen, Eier und Bohnen und wenn einem mal das Essen nicht schmeckt gibt es sehr viele verschiedene Restaurants in denen man recht günstig essen kann.

Was mich sehr überrascht hat ist, das man hier auch sehr gut weggehen kann.

Hier gibt es viele Bars und Tanzlokale in denen man feiern kann.

Wenn man hier in grossen Städten wie zum Beispiel Xela ist, dann ist man in einer Stadt die recht modern ist, hier gibt es auch viele bekannte Ladenketten und man findet alles was man braucht.

Es gibt auch viele verschiedene Projekte,  eins ist in einer kleiner Fläche ,ein bisschen ausserhalnb der Stadt, Bäume zu pflanzen. Ein anderes Projekt, dem ich mich gewidmet habe, ist in einer öffentlichen Schule helfen und unterrichten.

Das Schulsystem ist ähnlich wie das Amerikanische aufgebaut und die meisten Schulen haben entweder reine Mädchen oder Jungen Klassen, gemischte Klassen findet man hier selten. Die Kinder sind sehr süss, teilweise sehr laut im vergleich zu unseren Schulen, aber der Respekt vor den Lehrer ist sehr gross. Wenn man das angefangene Projekt nicht mögen sollte, kann man jederzeit wechseln.

Das Volk ist sehr freundlich ,mit sehr viel Temperament und es ist auch ein sehr religiöses Land.

Viele laufen in ihren nationalen Trachten rum und das Volk ist sehr interessant und einfach gestrickt.

Es lohnt sich wirklich dieses schöne Land zu besuchen, am anfang auch ohne viel spanisch zu können.

Aktualisiert am 11. September 2011

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