Freiwilligendienst in Südamerika Teil 4
Freiwilligenarbeit in Peru – Chiclayo Teil 4 von Martina
Die zweite Woche unserer Reise ist nun auch schon vorbei. In dieser Woche fuhren wir von Quito (Ecuador) nach Cali (Kolumbien), wo ich mich gerade befinde. Mit einem mulmigen Gefühl überquerten wir vor fünf Tagen die Grenze. In unseren Köpfen pochten immer wieder die Worte Bürgerkrieg, Drogenmafia und Entführung.Doch bis jetzt kommt uns allen Kolumbien gleich ungefährlich wie Ecuador und Peru vor. Allgemein habe ich bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Die Kolumbianer sind wirklich nett und hilfsbereit. Überall befinden sich auch Sicherheitsbeamte, welche dir gerne und gut Auskunft geben können.
Die erste Stadt, welche wir in Kolumbien besuchten, war Pasto. Zu unserem Glück war da gerade die Fiesta de Negros y Blancos. Ein viertägiges Fest, bei welchem sich die Leute mit Mehl, Schaum und Farbe bewerfen. Der Ursprung liegt in der Sklavenarbeit. Früher konnten die Sklaven (Negros) einmal im Jahr mit ihren Meistern (Blancos) die Plätze tauschen. Daher auch das Mehl und die schwarze Farbe. Diese zwei Tage war ein einziger Spass und natürlich wurde auch viel getanzt neben der ganzen Schaumschlacht.
Danach reisten wir weiter nach Cali. Wieder neun Stunden im Bus. Diesmal fuhren wir bei Tag, da manche Nachtbusstrecken in Kolumbien zu gefährlich sind. Die Landschaft war richtig toll. Wir fuhren durch eine schöne, grüne Berglandschaft. Das Holpern war weniger toll und auch der Busfahrer fuhr nicht gerade sachte und überholte gerne Trucks. Aber todmüde kamen wir sicher in Cali an.
Cali ist die Stadt, in welcher der Salsa geboren wurde und dieses strahlt sie auch aus. Überall sind Bars, Salsaclubs oder Konzerthallen. Nun wird es wirklich Zeit, dass ich auch Salsa zu tanzen lerne. Also muss für Südamerika, man sollte sich nicht scheuen sein Tanzbein zu schwingen!!!!
07.01.2011 Freiwilligendienst in Chiclayo (Peru) von Martina
Aktualisiert am 8. Mai 2011



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