Freizeitmöglichkeiten in Chiclayo
Freizeitmöglichkeiten in Chiclayo
Im Norden Perus zwischen tiefstem Regenwald, trockener Wueste und den mächtigen Anden liegt Chiclayo, Perus viert gröesste Stadt. Hier ein Praktikum in Peru zu absolvieren heisst, in einem der interessantesten und schönsten Teile der Erde zu leben.
> Auslandspraktikum in Chiclayo
Chiclayo selbst
Die Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert direkt am “Plaza de Armas”- am Hauptplatz ist sicherlich einen Besuch wert. Von hier ist es nicht weit zum interessantesten Markt Perus dem “Mercado Modelo”, auf dem man zwischen Bergen von Reis und frischem Obst ausergewöhnliche Stoffe und Küchenutensilien findet. Der etwas weniger bekannte “Hexenmarkt” “Mercado de brujos” begeistert unerschrockene mit getrockneten Eidechsen, Kondorköpfen und Schlangenhäuten, die nicht nur jegliche Krankheit heilen sollen, sondern auch einen auch die grosse Liebe finden lassen. So helfen einem Scharmanen während des Praktikumsaufenthalts die Liebe des Lebens zu finden. Wem das zu spekulativ ist, der kann im“Paseo de las Musas” – Museum mystische Schaetze und Skulpturen begutachten.
Lambayeque und Pimentel
Für Ausfluege nach dem Praktikum eigenen sich die Museen und die nahen Küstenorte ganz besonders. Das “Museo Tumbas Reales de Sipan” – Museum erfüllt ganz Nordperu mit Stolz, denn hier werden in den extra angefertigten pyramiedenförmigen Gebäuden, die Schätze der Gräber der Fürsten von Sipan auf Weltklasse-Niveau präsentiert. Das “Bruening- Museum” wurde nach dem deutschen Forscher benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts die Lambayeque-Kultur entdeckte. Es erwartet einen eine grossartige Ausstellung der bedeutensten Kulturen Nordperus. Chimu- Moche- Chavin-, Vicus und Lambayeque Kultur
“Pimemtel”- der nahegelegene Sandstrand, den man in 20 Minuten erreicht hat, füllt sich vor allem im peruanischen Sommer (Jan.-März) mit badefreudigen Peruanern.
Die Fischer nehmen gerne nette Europär mit zu einem Fischertour und zeigen jedem stolz ihr Fänge. Von diesem weitläufigen Sandstrand erreicht man leicht das geschäftige Fischerdorf “Santa Rosa”, in dem man unbedingt einige der fast 30 verschiedenen Maisbiersorten probieren sollte! Sowohl Santa Rosa als auch Pimentel eignen sich wunderbar zum Surfen. Mit einem Praktikum in Chiclayo lernt man nicht nur einen anderen Lebensstil kennen, sondern kann viel über alte Kulturen oder Fischerweissheiten erfahren.
Wochenendausflugsziele
Wer hier ein Praktikum macht oder Freiwilligenarbeit leistet, kann die Wochenenden entweder in einer gemütlichen Maisbierbar verbringen, oder die zahlreichen Ruinen, Strände und Städte rund um Chiclayo erkunden. “Chan Chan” war zu Präinkazeiten die bedeutendste Stadt des Nordens Perus. Hier in der ehemalige Hauptstadt des Chimun- Reiches, in der 60.000 Menschen lebten, trotzten die Chimun lange Zeit dem kriegerischen Inkavolk. Einige Zeit anch der Wiederentdeckung “Chan Chans” erklärte die UNESCO die grösste Lehmziegelstadt der Welt 1986 zum Weltkulturerbe. Obowohl das Wetterextrem “El Niño” über die Jahre einen Grossteil dieser einst gigantischen präkolumbianischen Stadt zerstörte, beeindrucken die grössten Adobebauten der Welt auch heute noch viele Besucher. Wer nun erst recht auf den Geschmack von Gebäuden uralter Kulturen gekommen ist, sollte unbedingt die Festungsruine “Kuelap” besichtigen! Hier wohnten einst die Chachapoyas und diese mysteriösen “Wolkenmenschen” lassen bis heute viele Rätsel ungelöst, denn die Baukunst und die religiösen Bräuche heben sich von allen Kulturen ab. Da die Ruine weltweit noch nicht so bekannt ist, tummeln sich hier nicht so viele Touristen wie in anderen Sehenswürdigkeiten des Landes, so dass die meisten der Kuelapbesucher behaupten Kuelap sei noch eindrucksvoller als Machu Picchu und somit ein echter Geheimtipp für alle die hier ein Praktikum oder ein Freiwilligendienst absolvieren.
Trujllo die Stadt des ewigen Frühlings – kann man von Chiclayo bequem in drei Stunen erreichen und sich von den vielen Kolonialhäusern in eine andere Zeit zurück versetzen lassen. Die meist cremefarbenen Bauten um die Plaza de Armas (Hauptplatz) besichtigt man am Besten an einem Sonntag, da man dann eine feierliche Militärparade miterleben kann. Nur wenige Kilometer von Trujllo entfernt befindet sich einer der besten Surfstrände der Welt “Huanchaco”, an dem es das ganze Jahr über hohe Wellen mit Tunnelbildung gibt. Der Strand eignet sich sowhol für erfahrene Surfer, als auch für Anfänger. Die Vielseitigkeit Perus lernt man am Besten während eines längeren Aufenthalts im Rahmen eines Praktikums kennen. Hier in Chiclayos Umland kann man neben alten Ruinen und grossen Märkten auch eine neue Sportart kennen lernen. Der mit sicherheit größte und bekannteste Strand Perus ist “Mancorca”. welcher auch die “Karibik Perus” genannt wird. Surfer jeglichen Levels kommen hier auf ihr Kosten und Sonnenliebhaber erfreuen sich hier an den heissen Temperaturen, die hier das ganze Jahr über herrschen.
Abenteurer kann ein Trip in den Dschungel oder ins Nachbarland Ecuador schnell begeistern. Selbst für einen Abstecher in das bunte lebensfrohe Ecuador, in dem es viel geschäftiger zu geht ,als im weitläufigen Peru, ist Chiclayo der richtige Ausgangsort. Obwohl Chiclayo in einer Wüstenregion liegt, ist auch der tropische Regenwald nicht weit. Hier im Amazonasbecken erlebt man ein völlig anderes Peru, mit Affen, Krokodilen und Urstämmen, die noch nie einen Europär gesehen haben. Einen so geheimnissvollen Ort kann man nur selten während eines Praktikums oder eines Freiwilligendienstes bestaunen- in Chiclayo ist die möglich!
Bianca S. war mehrere Wochen in verschiedenen Städten Perus unterwegs und berichtet hier von ihren Erlebnissen.
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Aktualisiert am 15. Oktober 2010





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