Gastfamilie Arequipa
In Arequipa bietet es sich an während des Aufenthalts in einer Gastfamilie zu wohnen.
Denn eine Gastfamilie ist sicher die beste Wahl, da dies die sicherste Unterkunft bietet. Außerdem kann man seine Sprachkenntnisse ungezwungen verbessern und die nette, hilfsbereite und fröhliche Art der Peruaner kennen lernen.
Die Gastfamilie, die mich eine Woche lang in Arequipa beherbergt hat, wohnt in einem der besten Viertel Arequipas – in Yanahuara, hier gibt es vor vielen Häuserblocks Tore, die abends von Wächtern geschlossen werden. Somit koennen nachts nur Personen, die in diesem Block wohnen diese Strassen betreten. Zudem werden die meist großen, geräumigen Häuser von stabilen Toren geschützt, hier wird auf Sicherheit sehr viel Wert gelegt.
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Zu „meiner Gastfamilie“ in Arequipa gehörte: Senora Virginia Skopljak oder „Vicky“- die Mama, ihre drei Kinder, die zwischen 18 und 31Jahre alt sind: Randy, Kevin und Lessly und die Haushälterin. Die beiden älteren Kinder sind jedoch zur Zeit nicht in Arequipa, sondern in Cusco und Kanada, weshalb ich nur Randy und Vickys herzlichen Bruder, der des öfteren zum Frühstücken oder zum Tee vorbei kam kennen gelernt habe. Vickys Bruder hat mich gleich am ersten Tag bis zur Eingangstür der Sprachschule im Zentrum Arequipas begleitet, damit er sicher gehen konnte, dass ich den richtigen Weg gehe. Am Tag meiner Abreise aus Arequipa fuhr er mich mit all meinem Gepäck in die Innenstadt, von wo aus ich dann abgereist bin. Die ganze Familie war immer sehr herzlich und nett. Meine „Gastmama“ hat sich sehr liebevoll um mich gekümmert und sich sehr bemüht langsam und deutlich zu sprechen. So habe ich einiges über Peru und Arequipa erfahren können. Sie hat mir vieles was ich tagsüber erlebte und nicht verstand oder gegessen hatte und nicht kannte, am Abend erklärt. Vicky war es wichtig, dass ich rundum zufrieden bin. So wurde jeden Tag eine andere kulinarische Spezialität aufgetischt, um mir die besten Speisen Arequipas und Perus zu zeigen. Chirimoya, den besten Saft, den ich je getrunken habe: Jugo de Papaya arequipeña, traumhaftes selbstgemachtes Lomo Saltado und vieles mehr, was ich bisher noch nie gegessen hatte, durfte ich hier bei meiner Gastfamilie in Arequipa probieren.
Außerdem konnte ich meine Spanischkenntnisse durch die vielen netten Unterhaltungen mit Vicky hier sicherlich mehr verbessern, als wenn ich in einem Hostel in Arequipa gewohnt hätte.
Auch die hilfsbereite Art der Peruaner habe ich durch die Gastfamilie zu schätzen gelernt. Meine „Gastmama“ in Arequipa hat mir nicht nur angeboten meine Wäsche zu waschen, sondern mir auch geholfen, meine Weiterreise mit den lokalen Bussen in Arequipa zu organisieren.
Das Zimmer das ich während meiner Zeit in Arequipa bei der Gastfamilie bewohnen durfte, war sehr geräumig und gemütlich. Neben einem eigenen Fernseher und Schreibtisch stand mir sogar ein eigenes Bad zur Verfügung. Die peruanischen Nachrichten und Filme, die ich so abends ansehen konnte, haben sicherlich auch zur Verbesserung meiner Sprachkenntnisse beigetragen.
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Ein weiterer Vorteil ist, dass Yanahuara – das Viertel in dem „meine“ Gastfamilie in Arequipa wohnt, nicht nur eines der sichersten ist, sondern auch von der Innenstadt aus gut zu Fuß zu erreichen ist. Nach ca. 25 Minuten Fußmarsch ist man bereits am Plaza de Armaz – also mitten im Zentrum Areqipas angekommen. Abends fährt man am Besten mit einem Taxi zurück, denn die Taxen sind in Arequipa sehr günstig – für umgerechnet ca. 1,30€ fährt einen das Taxi bis vor die Haustüre und wartet dort, bis man im Haus verschwunden ist. Ich war mit meiner Gastfamilie in Arequipa mehr als nur zufrieden.
Ich kann nur jedem empfehlen in Arequipa in einer Gastfamilie zu wohnen, denn dass ist die beste Art die lebensfrohe Art der Peruaner kennen zu lernen.
Bianca S., 1 Woche Sprachkurs und Unterkunft in Arequipa, Peru September 2010
Aktualisiert am 29. September 2010



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