Peru ist weiterhin Export-Weltmeister für Fair-Trade-Kaffee

Mehr als 60 Millionen Euro hat das südamerikanische Land im letzten Jahr mit dem Fair-Trade-Kaffee umgesetzt und bleibt damit zum sechsten Mal hintereinander Export-Weltmeister in diesem Bereich. Kaffee bildet damit neben vielen anderen Exportgütern nach wie vor das am meisten exportierte Fair-Trade-Produkt im Andenstaat, das sämtlichen Kaffee zu fast 100% durch kleine und teilweise nur miteinander verbundene Regionalproduzenten herstellt.

Fair-Trade-Kaffee, der hierzulande immer mehr an Beliebtheit gewinnt, bedeutet unter anderem die gerechtere Entlohnung der Kaffee-Bauern, die Nutzung von ökologischem Anbau mit dem unbedingten Verzicht auf gentechnisch veränderte Pflanzen und natürlich den Verzicht auf die Arbeitskraft von Kindern.

Der Anbau von Fair-Trade-Kaffeebohnen der beispielsweise durch die Welthungerhilfe gefördert wird, schafft damit wenigstens kleine Anreize für ein besseres Leben der vielen Kleinbauern, die ansonsten von den Welthandelspreisen abhängig sind und seit Jahrzehnten immer schlechtere Lebensbedingungen vorfinden.
Programme für einen Freiwilligendienst in Südamerika

Aktualisiert am 6. August 2010

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