Reiseforum Peru – Francisco Pizarro und die Eroberung Perus durch die spanische Krone
Francisco Pizarro wurde in den Jahren 1476 bis 1478 (ein genaues Datum lässt sich heutzutage aufgrund der verschiedenen Angaben nicht mehr rekonstruieren) als unehelicher Sohn eines spanischen Hauptmanns in der Stadt Trujillo (auch Truxillo geschrieben), die in der spanischen Provinz Extremadura im Südwesten des Landes lag, geboren. Francisco Pizarro startete seine „Karriere“ als Schweinehirt in der Umgebung seiner Heimatstadt Trujillo, bis ihm eines Tages Tiere seiner Herde entliefen. Daraufhin beschloss der junge Pizarro, wie so viele seiner Landsleute die sich entweder im Heimatland etwas zu Schulden kommen ließen oder vor etwas anderem weglaufen wollten, sein Glück in der neuen Welt zu versuchen. Pizarro verließ Spanien und wurde einige Jahre später Landbesitzer ausgedehnter Grundflächen in Panama, einer neu erschlossenen Kolonie der spanischen Krone. Doch das Dasein als Großgrundbesitzer war nicht genau das, was sich der ehemalige Schweinehirte vom Leben vorgestellt hatte und so schloss er sich mit ca. 36 Jahren einigen Expeditionen und Erkundungsmärschen des spanischen Entdeckers und Konquistadors Balbao an. Vor diesen Expeditionen hatte er sich zwischen den Jahren 1502 und 1509 auf dem heutigen Haiti angesiedelt und ein Jahr später an einer Erkundungsfahrt nach Uraba teilgenommen. Nun, im Jahre 1513, nahm er an dem Marsch von Vasco Núñez de Balboa teil, der bei der Erforschung der Landenge von Panama (das Ziel Vasco Núñez de Balboas wahr die Landenge zwischen der karibischen See und dem pazifischen Ozean, auch Isthmus von Panama genannt, die gleichzeitig die Landbrücke zwischen Süd- und Nordamerika darstellt) bis zum Pazifischen Ozean vordrang. Bei diesem Marsch mit Balboas Truppen erfuhr Francisco Pizarro erstmals von dem glorreichen und mit Goldschätzen überfüllten Land „Biru“(das heutige Peru), was den Spanier so faszinierte, dass er sich mit zwei weiteren „goldsüchtigen“ Entdeckern zusammenschloss, nämlich mit Diego de Almagro und dem katholischen Priester Pater Ferdinand, der aus Panama stammte und Geldgeber des geplanten Reiseunternehmens wurde. 1522 hatte Francisco vom Reich der Inka in Südamerika erfahren und träumte fortan von ähnlichem Reichtum und Entdeckerglück, wie dem von Hernán Cortés, der einige Jahre zuvor das Reich der Azteken erobert hatte.
Die ersten zwei Expeditionen ins gelobte Goldland „Biru“ bzw. zum berühmten „El Dorado“ waren totale Fehlschläge und endeten ohne jeden Erfolg. Der Großteil der Konquistadoren starb während der Reisen durch Südamerika und jedes Mal kehrte nur ein bescheidenes Häuflein der Männer zurück. Im Jahre 1526 teilten Francisco Pizarro und Diego de Almagro jedoch bereits das Land unter sich auf, von dem sie hofften, schnellstmöglich Besitz ergreifen zu können. Aus diesem Vertrag den die beiden untereinander schlossen, kann man bereits erkennen, wie groß die Gier nach Gold, aber auch die Gewissheit über den Erfolg der Mission bei beiden gewesen sein muss. Sowohl Pizarro, als auch Diego de Almagro hatten auf den verschiedensten Expeditionen schon Teile des sagenumwobenen Goldlandes gesehen, nämlich einige Küstenstädte des Inkareiches am Pazifikstrand Perus. Pizarro stachelte mit seinen Vorstellungen über diese neue Welt und dem unvorstellbaren Reichtum auch den König Spaniens, Karl an. Nachdem er zwischen 1526 und 1527 an den Küstenstränden des heutigen Perus gelandet war, kehrte er mit peruanischem Gold, den berühmten und in Spanien bis dahin unbekannten Llamas und einigen Indios nach Panama zurück und war daraufhin sofort an den Hof nach Spanien gereist. Der König erließ die bekannte „Capitulacion de Toledo“ und rief damit Francisco Pizarro zum offiziellen „Adelantado“ aus. Eine „Capitulacion“ der spanischen Krone ermächtigte den Inhaber in einem offiziellen Dokument zur militärischen Eroberung und Inbesitznahme im Namen der spanischen Krone. Maßgeblicher Bestandteil einer solchen „Capitulacion“ war die Übernahme der Kosten für die gesamte Expedition und zwar durch den Expeditionsführer bzw. den „Adelantado“. Dieser musste nicht nur die gesamte Investition des Unternehmens finanzieren sondern im Falle eines Erfolges auch einen Anteil an allen gefundenen Gold- und Silbervorkommen an die Krone angeben. In den meisten Fällen betrug der königliche Anteil an den eroberten Schmuckstücken und Edelmetallen mindestens 20 Prozent. Eine „Capitulacion“ hatte also einen ähnlichen Charakter wie eine heutige Schürf-, Landnutzungs- oder Ölbohrkonzession an ein privates Unternehmen und beinhaltete alle notwendigen Rahmenbedingungen. Für die spanische Krone waren solche Konzessionen ein einträgliches Geschäft, gab sie doch lediglich die Genehmigung und musste keine weiteren Kosten für ein ungewisses Expeditionsunternehmen tragen. Im Falle eines Erfolges war sie dennoch maßgeblich an den Erträgen beteiligt ohne selbst wiederum investieren zu müssen.
Der König war von Pizarros Ausführungen und seinem Lebenslauf derart angetan, dass er ihm nicht nur die gewünschte „Capitulacion“ überreichte, sondern Francisco auch zum Gouverneur von allem Landbesitz südlich von Panama und zum Generalkapitän von Peru ernannte. Dreizehn der getreuen Begleiter Pizarros ernannte der König außerdem zu Rittern der spanischen Krone. Francisco brach sofort nach Südamerika auf und erkundete zunächst mit einer Expedition von einigen hundert Konquistadoren die Küste von „Biru“, dem heutigen Peru. Aus diesen ersten Expeditionen begann Pizarro schon mit der Gründung einiger Städte, wie dem heutigen Piura, einer charmanten im Kolonialstil erbauten Stadt an der Küste Perus. Piura gehört heute zu den Städten, die man auf jeden Fall besuchen sollte, wenn man auf einer Perureise entlang der Costa Perus unterwegs ist. Von Chiclayo sind es dabei nur zwei bis drei Stunden, je nachdem ob man mit dem Autobus auf der regulären Route Chiclayo-Piura unterwegs ist oder mit dem eigenen PKW fährt. Noch heute erkennt man in den verschiedenen Städten Perus sofort, ob es sich um eine ehemalige Kolonialstadt der Spanier handelt oder ob die Stadt ausschließlich indigene Wurzeln hat. Die Gründung einiger Städte Perus durch die Spanischen Eroberer ist einer der Gründe, warum Städte wie Piura, Chiclayo, Tumbes, Trujillo (in Peru gibt es eine gleichnamige Stadt), Arequipa, Cusco, Iquitos, Callao oder Lima so unterschiedlich sein können und ihren jeweils eigenen unnachahmlichen Charme und Charakter besitzen.
Im Herbst des gleichen Jahres stieß Francisco Pizarro dann doch noch von seinen Schiffen tief ins Innere Perus vor. Statt sich an der Küste entlang und anschließend in die Anden um Cusco vorzuarbeiten, wählte Pizarro den mühevollen Weg durch den Amazonas-Regenwald und die tropische „Grüne Hölle“ Perus. Die mit schweren Brustpanzern und vollem Gepäck beladenen Konquistadoren quälten sich durch den tropischen und feucht-heißen Regenwald bis hin zu den Ausläufern der Andenkordilleren, die sie anschließend überqueren mussten. Interessant an diesem langen Weg durch Peru ist, dass die Inkas die Ankunft der Spanier schon längst bemerkt hatten, es aber nicht zu Kampfhandlungen oder Aggressionen durch die Inkas kam. Der Herrscher des Inkareiches schickte den Spaniern auf ihrem Weg lediglich immer wieder Boten mit Nachrichten und beobachtete so den Zug der Eroberer durch sein Land.
Warum der Inkaherrscher nicht schon im Voraus etwas gegen die Eindringlinge unternahm lässt sich heute nicht mehr mit Gewissheit erklären. Fakt ist jedoch, dass man die Konquistadoren trotz ihrer schillernden Rüstung, ihrer Feuerwaffen und ihrer Pferde unterschätzte. Bei den einfachen Inkas machten die Spaniern mit ihrer Waffentechnologie und den merkwürdigen „sechsbeinigen“ Geschöpfen einen göttergleichen Eindruck, doch der Inkaherrscher Atahualpa wird den kleinen Tross im Angesicht seiner mehrer tausend Mann starken Kriegertruppe wohl als geringe Bedrohung eingeschätzt haben.
Im November des Jahres 1532 kam es dann zur entscheidenden Schlacht um das Schicksal des Inkareiches in Peru. Pizarro traf mit seinen Hauptleuten und Offizieren die Entscheidung den obersten Inka gefangen zu nehmen um so die Kontrolle über das riesige Reich zu ergreifen. Er marschierte zur peruanischen Stadt Cajamarca, die ca. eintausend Kilometer von der eigentlichen Hauptstadt des Inkreiches entfernt liegt, aber trotzdem der Hauptaufenthaltsort des Herrschers war. Warum der König Atahualpa lieber in Cajamarca residierte, statt sich in der heiligen Stadt Cusco niederzulassen, lässt sich vielleicht damit erklären, dass Atahualpa die Stadt Cajamarca in einem blutigen Bürgerkrieg erobert hatte und an der Hauptstadt Cusco eine noch blutigere Rache geübt hatte, weil die Einwohner Cuscos seine Widersacher unterstützt hatten. Das Blutbad, das seine Krieger in Cusco angerichtet hatten, war eines der grausamsten in der Geschichte Südamerikas. Selbst Kinder und Säuglinge aus der Familie seiner Gegner ließ Atahualpa pfählen oder auf andere grausame Arten ermorden.
Bei der Ankunft Francisco Pizarros residierte der Herrscher also in Cajamarca und wurde von einem Heer von Inkakriegern bewacht, dass heute auf knapp 100.000 Mann geschätzt wird. Nach heute nicht mehr nachvollziehbaren Verhandlungen zwischen den Unterhändlern Atahualpas und einigen Offizieren Francisco Pizarros (hauptsächlich durch die Hauptmänner de Soto und Hernando Pizarro) verließ der Inka mit seinen Kriegern Cajamarca und damit das Feld den Spaniern. Nachdem sich Pizarro in der Stadt niedergelassen hatte, kam es zu weiteren Gesprächen, in denen sich der Inka bereit erklärte, ein Treffen in Cajamarca abzuhalten. Warum er sich daraufhin mit einem unbewaffneten Gefolge von nur einigen tausend Mann in die Stadt wagte und sich damit fast schutzlos den Spaniern ergab, kann man heute nur erahnen. Wahrscheinlich wollte der Inkakönig auf seinem goldenen Thron, der von seinen Dienern zum Platz von Cajamarca getragen wurde und der Begleittruppe von mehreren tausend Mann den gewaltigen Eindruck eines gottgleichen Herrschers erwecken und dachte eventuell daran, die spanischen Eindringlinge als Sklaven zu nehmen. Man schätzt, dass der Inka mit seinem Gefolge von 3000 bis 6000 Mann vor die Tore Cajamarcas zog und daraufhin mit einer kleineren Truppe in das Stadtinnere vordrang, um sich an der „Plaza de Cajamarca“ mit Pizarro zu treffen. Wahrscheinlich hatten die Conquistadores um Francisco Pizarro den dort gelegten Hinterhalt weit im Voraus geplant.
Nachdem der oberste Inka den Platz mit seinen Dienern erreichte, trat ihm ein spanischer Priester entgegen und versuchte ihn mit einer Bibel zu bekehren. Der König konnte mit einem Buch nicht besonders viel anfangen und war sehr enttäuscht, dass dieses Ding nicht zu ihm sprach, wie zu den fremden Eindringlingen. Erzürnt warf er die heilige Schrift weit von sich in den Staub der Plaza de Cajamarca und lieferte Pizarro damit den Vorwand, um den Angriff auf die Inkas zu eröffnen. Der Konquistador nahm nicht direkt am Geschehen teil sondern gab aus sicherer Entfernung das Zeichen zum Angriff auf die unbewaffneten Indios. Überrascht durch den plötzlichen Angriff und eingeschüchtert durch die lauten „Donnerbüchsen“ und Kanonen der Spanier ließen sich die Krieger der Sonne niedermetzeln wie Vieh. Pizarros Männern vollführten ein beispielloses Massaker an den wehrlosen Indios und ermordeten das gesamte Gefolge des Königs. Glaubt man den spanischen Quellen, so wurde keiner der Konquistadoren bei dem Scharmützel getötet, was bei dem Unterschied in der Anzahl der zwei verschiedenen Heere schier unglaublich ist. Dass eine kleine Gruppe spanischer Konquistadoren eine gewaltige Übermacht von mindestens 3000 Indios tötet und dabei keinen einzigen Mann verliert, kann man sich nur vorstellen, wenn man bedenkt, welch abschreckende Wirkung die Explosionen der Kanonen und die Schüsse aus den spanischen Feuerwaffen haben mussten. Neben dieser abschreckenden Wirkung, die durch die panzerbewehrten und hoch zu Ross sitzenden Spanier wohl noch verstärkt wurde, kam der Überraschungseffekt noch dazu. Hätte der oberste Inka Perus mit einem Angriff dieser kleinen Truppe gerechnet, hätte er sich wohl nicht mit unbewaffneten Männern mitten unter seine Feinde begeben. Während die Conquistadores mit ihren Vorderladerwaffen und lediglich zwei Kanonen die Inkas niedermetzelten, blieb das Hauptheer der Inkakrieger außerhalb der Stadtmauern Cajamarcas. Wahrscheinlich wollte man den Führer des Reiches, der eine gottgleiche Stellung einnahm nicht unnötig in Gefahr bringen, wenn man die Stadt kopflos stürmte oder was noch wahrscheinlicher erscheint, war man ohne die Befehle des Inkaführers und seiner direkten Befehlsempfänger nicht in der Lage, selber Entscheidungen zu treffen und in diesem Augenblick zu handeln. Pizarro gab seinen Männern die Anweisung, den Inka zu schonen und ihn lebendig gefangen zu nehmen, was diesen auch glückte. Man brachte Atahualpa in ein Turmverlies und sperrte in unter scharfer Bewachung ein. Pizarro ließ seinem Gefangenen zwar jede Menge an Komfort und Freiraum, trotzdem konnte der Inkaherrscher sein Turmverlies nicht verlassen. Pizarro gestattet Atahualpa Boten zu empfangen und in dieser Weise die Staatsgeschäfte weiterzuführen und erlaubte ihm außerdem seine drei Lieblingsfrauen bei sich wohnen zu lassen. Die Boten überbrachten dem Inka die traditionellen handgeknüpften Knoten, mithilfe derer man wichtige Zahlen und Statistiken für den Herrscher „aufgeschrieben“ hatte. Der Spanier Pizarro nutzte diese Zeit, während er den Inka bei sich in Gefangenschaft hielt, um Informationen über die Goldvorräte, das Inkareich und vor allem über das sagenumwobene El Dorado zu bekommen. Doch die Informationen die er von seinem Gegenüber bei den täglichen Treffen bekam, waren eher spärlicher Natur. Atahualpa und Pizarro sollen angeblich sogar freundschaftliche Bande während der Gefangenschaft im Turm Cajamarcas geknüpft und fast allabendlich Brettspiele miteinander gespielt haben. Nach einiger Zeit warf Francisco Pizarro dem Inkakönig jedoch vor, die Gefangenschaft der Spanier zu missbrauchen und sich auf deren Kosten ein gemütliches Leben zu machen. Dem Inka wurde mit dem Tode gedroht und er musste sich etwas einfallen lassen, um seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen. Atahualpa versprach Pizarro ein astronomisches Lösegeld für seine Freilassung zu bezahlen. Einen ganzen Raum (so groß wie seine ca. 50qm große Zelle) wollte er mit reinem Gold füllen und zwei weitere Räume voll mit Silber. Zuerst hatte er eine Füllung bis zur Höhe seiner ausgestreckten Hand vorgeschlagen, dieses Angebot aber noch mal erhöht. Die Inkas trugen Gold und Silber aus dem ganzen Reich herbei um ihren geliebten gottgleichen Herrscher zu retten. Ganze drei Monate sollen die Indios die Edelmetalle und Schmuckstücke herangetragen haben und anschließend sollen die Hochöfen der Goldschmiede mehr als 34 Tage gebrannt haben, um all das Gold und Silber in handliche Barren einzuschmelzen. Pizarro stahl den Inkas nicht nur einen unermesslichen Anteil ihres Reichtums sondern zerstörte durch das Einschmelzen der jahrhundertealten Kunstgegenstände und Schmuckstücke auch einen nicht wieder zu bringenden Teil ihrer Kultur. Dieses gewaltige finanzielle Opfer der Inkas brachte ihrem Herrscher allerdings keinen weiteren Vorteil. Aufgrund seiner Offiziere, die Francisco Pizarro dazu drangen den Inkaherrscher hinzurichten, gab dieser schließlich nach und ließ Atahualpa zum Tode verurteilen. Obwohl die beiden sich während der Gefangenschaft Atahualpas näher gekommen waren und wahrscheinlich so etwas wie Freundschaft geschlossen hatten, konnte sich Pizarro nicht gegen seine Gefolgsleute durchsetzen. Vielleicht handelte er damit auch in seinem Interesse, denn die Spanier befürchteten einen Rachefeldzug der Inka, sollte Atahualpa wirklich freigelassen werden. Nachdem sein Tod beschlossene Sache war, machte man dem Inkaherrscher allerdings noch ein letztes „gnädiges“ Angebot. Statt ihn, wie durch das Urteil beschlossen, bei lebendigem Leib auf dem Scheiterhaufen hinzurichten, bot man dem Inkakönig an, zum Christentum überzutreten und einen nicht ganz so furchtbaren Tod zu erleiden. Wenn sich Atahualpa dazu entschließen würde den katholischen Glauben anzunehmen, versprach man ihm, man würde ihn nur zu Tode würgen und seinen Körper nicht beschädigen. Dieses für einen Europäer genauso grausam klingende Todesurteil war für den Inkaherrscher die einzige Rettungsmöglichkeit. Nach dem Glaube der Inkas konnte man nur mit einem unversehrten Körper in das Leben im Jenseits über gleiten und weiter bestehen.
Im Juli des Jahres 1533 (wobei andere Quellen auch von Ende August sprechen) wurde der letzte souveräne Herrscher des Inkareiches in Cajamarca mit der berühmten Garotte erwürgt und starb damit wie ein gewöhnlicher Verbrecher. Mit der Ermordung der Inka-Königs in Peru sicherten sich die Spanier um Francisco Pizarro den Sieg über die Indios und hatten damit Südamerika erobert.
Reisen Sie durch Peru und erleben Sie das Land der Inkas und die mystischen Stätten dieser einmaligen Kultur. Unsere Peru-Rundreisen, Studienreisen durch Südamerika und Sprachreisen nach Cusco oder Chiclayo geben Ihnen die Möglichkeit auf den Spuren der Inkas zu wandeln.
Aktualisiert am 15. Februar 2009


Aleyna schrieb am
26. Mai 2010 um 14:30ich fands ein bisschen lang aber im ganzen echt gut ausgedrückt….Hätte ich vielleicht nciht hingekriegt!!!!!
Heino Apel schrieb am
28. September 2010 um 19:57Der Text ist interessant, aber ist er nicht extrem verharmlosend angesichts des Titels: Eroberung Perus? Mit dem Hinmetzeln der Soldaten des Inkas fängt die Eroberung doch erst an. Ergebnis war die systematische Vernichtung aller religiösen Stätten der Inkas, die man kannte, die Unterwerfung der Inkas als Sklaven für die Spanier, d.h. die Eroberung ist gleichzusetzen mit der Liquidierung eines ganzen Volkes und seiner Kultur im Namen der katholischen Kirche.
PS: Dass man hier eine gültige e-Mail-adresse eingeben muss, ist unschön, weil man sich damit den Spamhaien unnötig aussliefert.