Schutzprojekt für den Andenkondor am Imbabura in Ecuador
Der Andenkondor gehört zu den Neuweltgeiern und ist einer der größten flugfähigen Vogelarten dieser Erde. Mit einer gigantischen Spannweite seiner Flügel von bis zu dreieinhalb Metern und einer Größe von bis zu anderthalb Metern ist der Andenkondor (lateinischer Name Vultur gryphus) eine äußerst imposante Erscheinung. Leider trifft man den majestätischen Vogel kaum noch in freier Wildbahn an und die Tierart ist mittlerweile stark bedroht. Die Vögel können übrigens bis zu 50 Jahren alt werden, wobei die Tiere monogam zusammenleben und höchstens alle zwei Jahre ein Ei legen. Die Brut dauert bei den Andenkondoren weit über 50 Tage und allein aus diesen Gründen, dauert es sehr lange, bis sich die Population beispielsweise von einer grassierenden Krankheit erholt.
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Der Andenkondor lebt im Hochgebirge Südamerikas zwischen Venezuela und Chile und kommt dabei in vielen Ländern, aber immer nur vereinzelt vor und hat sich bis heute tief in die Berge zurückgezogen. Ein Platz um den Andenkondor direkt aus der Nähe zu betrachten, ist beispielsweise der Colca-Canyon in Peru (Nähe Arequipa), bei dem an manchen Aussichtspunkten im Canyon viele Tiere teilweise nur wenige Meter an einem vorbeigleiten.
Da der Andenkondor so stark gefährdet ist, haben einige Forscher nun in Ecuador ein kleines Hilfsprojekt aufgestellt um die Tiere zu schützen. Das Hilfsprojekt wird unter anderem von der deutschen Botschaft in Ecuador
und von der GTZ, der Gesellschaft für technologische Zusammenarbeit unterstützt und befindet sich direkt am Vulkan Imbabura in Ecuador. Gestartet wurde nun mit der Errichtung eines Futterplatzes, an dem die riesigen Vögel ebenfalls genauestens beobachtet werden sollen.
Aktualisiert am 6. August 2010


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