Sprachkurse in Bolivien – Spanisch lernen in Bolivien

Für einen Sprachkurs in Bolivien sollte man auf jeden Fall eine ganze Menge Zeit mitbringen um die einmalige Landschaft des im Zentrum von Südamerika gelegenen Andenstaates genießen und erleben zu können. Bolivien bietet dafür wirklich reichhaltige und vielfältige Gelegenheiten. Auf mehr als 3000 Meter Höhe bringt es das mitten im Land gelegene Hochland des Altiplano, das bis nach Peru und Argentinien hineinreicht und in dem über 70 % der Bolivianer leben. Das Altiplano Gebirge, von den Quechua oder Aymara sprechenden Einheimischen auch „Qullaw“ gennant beherbergt ebenfalls den wohl berühmtesten See Südamerikas, den Titicacasee. Die wunderschöne Gegend um den Tticacasee ist immer noch ein absoluter Geheimtipp unter europäischen Rucksacktouristen und ein Paradies für Entdeckungsreisende und Individualisten. Sandstrände voll mit Badenden in Bikinis oder Massentourismus sucht man in dieser Idylle vergeblich. Auf dem See selber findet man sowohl auf dem peruanischen, als auch auf dem bolivianischen Teil unzählige Inseln mit Ureinwohner, heiligen Kultstätten und echten Relikten der präkolombianischen Zeit und der Kultur der Inkas. Die „Isla del So“l ist ein gutes Beispiel dafür und die knapp 15 Quadratkilometer große Insel bietet nicht nur auf ihrem größten Berg, dem über 4000 Meter hohem Cerro Chequesan, mystische und geheimnisvolle Stätten. Besucher können unter anderem alte Inkatempel und Wasserbrunnen oder das bekanntere Labyrinth der Inka erkunden. Jede der kleineren oder größeren Inseln auf dem Titicacasee beherbergt eine andere faszinierende Kultur, die sich auf dem jeweiligen Eiland teils unterschiedlich entwickelt hat. Neben der“ Isla de la Luna“ sind wohl die schwimmenden Insels der Uro ein absolutes Highlight für Teilnehmer einer Entdeckungsreise durch den peruanischen Teil. Das Volk der Uro errichtete diese künstlichen Inseln mitten auf dem See, um sich vor feindlichen Angriffen der kriegerischen Inkas zu schützen und leben noch heute dort. Bekannt sind die Uro vor allem durch die typischen Postkartenmotive mit ihren schwimmenden Schilfbooten auf dem Titicacasee. In dem zu Peru gehörendem Teil liegt gleichfalls die Insel „Taquile“ auf der heute fast 2000 Indios auf ursprüngliche Weise leben. „Taquile“ wurde vor allem durch seine Bewohner berühmt, die erst sehr spät entdeckt wurden, da sie über einen langen Zeitraum versteckt und zurückgezogen auf der Insel lebten. Heute kennt man die Einwohner „Taquiles“ auch als „die strickenden Männer“. Eine Reise durch Bolivien kann hier am Titicacasee auch zu einem Abstecher nach Peru genutzt werden und wer schon einmal hier in der Gegend ist, sollte sich überlegen ins nahe Nachbarland zu reisen und vielleicht eine Tour zu den berühmten Andenstädten Perus, nach Arequipa und Cusco oder zum heiligen Berg der Inkas, dem Maccu Picchu unternehmen. Neben der wirklich idyllischen Landschaft bietet der Titicaca-See auch eine überaus seltene Fauna.
Zu den Arten, die nur hier vorkommen zählt, unter anderem der Titicaca-Taucher oder der Titicacafrosch. Eine Sprachreise nach Bolivien sollte auf jedem Fall an diesem höchsten schiffbaren See der Welt und größtem seiner Art in ganz Südamerika vorbeiführen.

Das Gebirge des Altiplano in Bolivien besitzt allerdings weit mehr Sehenswürdigkeiten als den berühmten See. Eine weitere Attraktion ist der „Salar de Uyuni“, der größte Salzsee der Welt, der auf einer Höhe von über 3500 Metern liegt und mit Sicherheit ein weiteres landschaftliches Highlight dieser Gegend ist. Vulkane, unterirdische Höhlen und Grotten mit präkolombianischen Artefakten und uralten Mumien sowie die von Fotoaufnahmen bekannten südamerikanischen Flamingos prägen die an sich schon einmalige Landschaft um den „Salar de Uyuni“. Da weit über 70 % der Einwohner Boliviens im Altiplano leben, ist das Hochland, genauso wie ganz Bolivien, ein Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und Indiovölker. Bekannte Städte sind natürlich La Paz, der höchstgelegene Regierungssitz der Welt und die Metropole El Alto. Wer beispielsweise eine Sprachreise nach Cochabamba unternimmt, sollte sich allein für La Paz mindesten zwei bis drei Tage einplanen. Der Regierungssitz bietet eine einmalige Kulisse mit einem phantastischem Andenpanorama und liegt auf über 3500 Metern Höhe. Der Höhenunterschied zwischen den verschiedenen Stadtteilen beträgt über 1000 Meter und die Fahrt von El Alto, der großen Stadt in der Nähe von La Paz führt an der wohl spektakulärsten Aussicht des Landes und einer der besten ganz Südamerikas vorbei.

Der größte Teil Boliviens wird allerdings nicht vom Altiplano sondern von den „Llanos““ eingenommen. Die „Llanos“ erstrecken sich vom bolivianischen Hochland bis an die Grenzen Brasiliens und nach Paraguay und teilen sich in das äußerst trockene Savannengebiet des „Gran Chaco“ und ein suptropisches Feuchtland. Die Fläche, die vom „Gran Chaco“ eingenommen wird, ist durch dürre Wälder und eine Savanne geprägt und breitet sich bis nach Argentinien und Paraguay aus. Im Süden des „Gran Chaco“ beginnt dann die südamerikanische Pampa, deren steppenartige Grasflächen sich bis an den bekannten „Río de la Plata“ oder auch Silberfluss ausdehnen. Das Klima des „Gran Chaco“ ist teils tropisch feucht teils auch trockener und das Land beherbergt im argentinischen Teil die „Brutkammer Südamerikas“. In Argentinien liegt dort nämlich der Ort Rivadavia, in dem Temperaturspitzen von knapp 50 Grad Celsius erreicht werden können. Der „Gran Chaco“ ist äußerst dünn besiedelt, wobei einige höchst interessante indigene Völker dort wohnen. Landschaftlich gehört dieses Gebiet ebenfalls zu den Höhepunkten Boliviens. Die Einwohner der „Llanos“, die berühmten „Llaneros“, werden oft mit den amerikanischen Cowboys oder den argentinischen Gauchos verglichen. Ein weiterer Teil dieses riesigen bolivianischen Gebietes geht in den tropischen Regenwald des Amazonas über. Das Land besitzt also fast die gleiche Anzahl an verschiedenen Klimazonen wie Peru und Ecuador und damit ideale Bedingungen für eine abwechslungsreiche Rundreise durch Bolivien während einer Sprachreise oder einem Sprachkurs in Cochabamba bzw. in La Paz. Voraussetzung, um wenigstens einen Teil dieser enormen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Idyllen kennen zu lernen ist, dass man sich während einem Auslandsaufenthalt oder einem Austausch nach Bolivien genügend Zeit einplant. Wer einen Sprachkurs in Bolivien absolviert oder ein Praktikum bzw. ein Studium in Bolivien durchführen möchte, sollte zumindest einen weiteren Monat zur freien Verfügung einkalkulieren. Wer neben seinem Praktikum oder dem Auslandssemester genügend Zeit hat, kann das südamerikanische Land natürlich am Wochenende oder an Feiertagen erkunden, doch die gewaltigen Entfernungen setzen für weitere Ziele schon wesentlich mehr Zeit voraus. Wer zum ersten Mal in Südamerika ist, sollte sich vielleicht auch die Zeit nehmen, um wenigstens eines der genauso faszinierenden Nachbarländer Bolivien, wie Peru, Paraguay oder Argentinien zu bereisen. Rundreisen durch Peru über einen Zwischenstopp am Titicacasee bieten sich hier geradezu an. Wer sich für Sprachreisen nach Bolivien interessiert, für den ist dann der obligatorische Abstecher nach Peru mit einem Sprachkurs in Cusco oder einer Quechua Sprachreise durch die peruanischen Anden eine perfekte Kombination und eine echte Bereicherung für die Südamerika Sprachreise. Vor allem für Studenten, die in den Semesterferien viel Zeit haben und anschließend in Bolivien studieren möchten oder dort ein Auslandspraktikum für ihr Studium anstreben, ist dann auch die Route über Ecuador und Peru mit abschließendem Ziel Bolivien äußerst interessant. Beginnen kann man diese Südamerika Rundreise beispielsweise mit einem interkontinentalen Flug nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Dort angekommen bietet sich ein einwöchiger Sprachkurs in Quito an, der mit beliebigen Ausflugszielen kombiniert werden kann. Sprachkurse in Ecuador bietet Academical Travels beispielsweise nicht nur in der ecuadorianischen Hauptstadt sondern auch in Otavalo, den Galapagos Inseln vor Ecuador oder während einer Dschungeltour im Regenwald Ecuadors an. Der Sprachkurs im Dschungel ist allein schon ein einmaliges Erlebnis und die Unterkunft in der Lodge im Regenwald würde mit Sicherheit ein absolutes Higlight einer solchen Südamerikareise sein. Hat man viel Zeit kann man dann durch Ecuador reisen, beispielsweise an der ecuadorianischen Costa del Sol entlang, bis hin zur Grenze nach Peru. Je nach persönlichem Geschmack bietet sich eine weitere Rundreise an der pazifischen Küste Perus oder ein Abstecher ins Hinterland und den peruanischen Teil des Amazonas-Regenwaldes an. Der Amazonas-Regenwald in Peru gehört übrigens zu den ursprünglichsten und schönsten Regenwälder der Welt und Peru ist allgemein als die Wiege des Amazonas bekannt. Sprachkurse in Peru sind ebenfalls auf verschiedenen Stationen im Land möglich. Sprachkurse gibt es in Chiclayo, in Lima oder in der Andenstadt Cusco. Peru lohnt sich dabei für Studenten, die während eines Auslandsaufenthalt in Südamerika Station machen möchten genauso wie Bolivien wegen seiner äußerst niedrigen Preise und vor allem natürlich wegen der wunderbaren Kultur und Landschaft. Chiclayo liegt im Norden Perus, direkt an der Pazifikküste und gehört zu den größten Städten des Landes. Die Millionenmetropole Lima ist natürlich ebenfalls ein Muss für jede Südamerikareise und Cusco in den Anden Perus, bietet ein gleichermaßen faszinierendes Hochlandpanorama wie beispielsweise La Paz und die Nähe zu einem der „neuen Weltwunder“, dem heiligen Berg „Maccu Picchu“. „Maccu Picchu“ oder manchmal auch „Machu Picchu“ geschrieben, kommt aus dem Quechua und bedeutet soviel wie „alter Gipfel“. Das Wahrzeichen Perus ist eine riesige Ruinenstadt der Inkas und liegt auf einer für die früheren Feinde der Inkas fast unerreichbaren Höhe von über 2600 Metern Höhe in den Anden bei Cusco. Fotos des weltweit bekannten Panoramas dieser heiligen Stadt und auf die umliegenden Berghänge der Anden hat wohl schon jeder einmal gesehen. Obwohl die meisten Touristen vor allem wegen „Machu Picchu“ nach Cusco kommen, ist die Stadt auch so ein überaus lohnendes Ziel. Cusco wird von den meisten Teilnehmern einer Südamerikareise als die mit Abstand schönste Stadt des ganzen Kontinents bezeichnet. Alte Koloniale Prachtbauten mischen sich hier mit präkolombianischen Heiligtümern und traditionellen peruanischen Bauwerken. Die wunderschönen Gässchen der Altstadt mit ihren urigen Bewohnern erzeugen ein einmaliges Flair, das wohl weltweit einmalig ist. Die Stadt eignet sich dabei ebenfalls für einen Zwischenstopp mit Sprachkurs wobei man in Cusco Spanisch lernen kann und gleichzeitig Quechua Kurse angeboten bekommt. Von hier aus ist es dann auch nicht mehr weit bis zum Titicacasee oder einer anderen letzten Station, von der man dann anschließend seine Rundreise durch Südamerika fortsetzt und nach Bolivien fährt. Reisen kann man übrigens von Ecuador über Peru nach Bolivien ganz bequem in Überlandbussen, die in allen drei Ländern zu fast vernachlässigbaren Ticketpreisen verkehren. Bis nach La Paz ist es dann nur noch ein Katzensprung und wer möchte, reist nach ein paar Tagen Aufenthalt in der bolivianischen Stadt weiter nach Cochabamba, um dort einen weiteren Sprachkurs zu besuchen oder sein Auslandspraktikum oder sein Studienaufenthalt in Bolivien zu beginnen.

Teilnehmer, die sich für eine Südamerika-Rundreise entschließen, können nicht nur aus dem Angebot von Academical Travels wählen sondern sich ihre jeweiligen Zwischenstopps auch selber zusammenstellen. Wer Sprachkurse in verschiedenen Städten Südamerikas buchen möchte, der bekommt sowohl auf die Unterkunft in Peru, Ecuador oder Bolivien, als auch auf jeden Sprachkurs während der Rundreise kräftig Rabatt eingeräumt. Für ein individuelles Angebot sollte man sich mit seinen Tourwünschen erst einmal informieren bevor man die Rundreise mit Sprachkurs bucht.

Aktualisiert am 22. Januar 2009

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