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Unser soziales Engagement in Südamerika

Obwohl Peru derzeit eine der größten Wachstumsraten der Welt besitzt, zählt es immer noch zu den Entwicklungsländern und in manchen Teilen der Andenrepublik herrscht große Armut.

Peru nimmt aktuell gerade einmal Platz 82, von insgesamt 177 Länder im Human Development Index der Vereinten Nationen ein. Fehlende staatliche Mittel und eine schlechte Infrastruktur in vielen ländlichen Kommunen führen vor allem dazu, dass Kinder und alte Menschen die Hauptleidtragenden dieser Situation sind. Eine ungenügende Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser, sowie ein schlechtes öffentliches Gesundheitssystem, stellen weitere Probleme dar.

Aufgrund fehlender Lebensmittel, kommt es in Peru immer wieder zu erhöhten Importen und dabei zu Devisenausgaben, die zu einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation führen. Wegen dieser Gründe profitiert ein Grossteil der Bevölkerung überhaupt nicht am derzeitigen wirtschaftlichen Aufschwung, gerade unter den indigenen Einwohnern leben viele unterhalb der Armutsgrenze und können ihren Lebensunterhalt dabei nicht aus eigener Arbeit bestreiten.

Da es in Peru keine sozialen Sicherungssysteme und fast keine staatlichen Institutionen gibt, die sich um den einkommensschwachen Teil der Bevölkerung kümmern, sind gerade Kinder auf sich allein gestellt, oder auf die Hilfe von nicht staatlichen Organisationen angewiesen. Von diesen gibt es leider viel zu wenig.

Kinderarmut in Südamerika

Nach weltweiten Schätzungen leben mehr als die Hälfte der über 100 Millionen Straßenkinder in Südamerika und schlafen dort unter Brücken, in Ladeneingängen oder Kanälen und verdienen sich ihren kargen Lebensunterhalt mit Diebstählen, Prostitution oder mit äußerst schlecht bezahlter Gelegenheitsarbeit. In fast jeder Stadt Südamerikas trifft man daher auf Kinder, die bettelnd oder als Schuhputzer arbeitend durch die Straßen ziehen.

Oft ausgestoßen aus dem eigenen Elternhaus, weil man dort kein Geld für ihre Erziehung und Ernährung hat, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich selber zu versorgen. Der Verdienst reicht in einigen Fällen gerade einmal dafür aus, überhaupt zu überleben und an einen Schulbesuch oder an eine eigene Ausbildung ist dabei nicht zu denken. Der Teufelskreis beginnt spätestens dann von vorne, wenn diese Kinder selber zu Eltern werden und keine ausreichenden Mittel haben, um sich um den eigenen Nachwuchs zu kümmern.

Unser Ziel ist es daher, wenigstens einen kleinen Beitrag zum Wohl dieser Kinder zu leisten und ihnen eine Hilfestellung zu geben um ihr späteres Leben selber zu meistern, ohne dabei in eine kriminelle Bahn gelenkt zu werden oder unterernährt und bettelnd durch die Straßen ziehen zu müssen.

Unsere Teilnehmer haben während ihrem Auslandspraktikum oder während des freiwilligen Einsatzes die Möglichkeit, in verschiedenen hauptsächlich privaten und karikativen Einrichtungen und Projekten mitzuarbeiten. Da sich diese Organisationen meist zu hundert Prozent aus Spenden finanzieren und fachlich qualifizierte Mitarbeiter immer dringend benötigt werden, bietet sich hier für fast jeden Studiengang und jedes Fachgebiet eine sinnvolle Tätigkeit während einem Praktikum in Peru an.

Neben der Vermittlung von Praktikumsplätzen in sozialen Institutionen, möchten wir den Menschen in Südamerika, die von extremer Armut betroffen sind, weiterhin helfen.

Ihre Spende an ein soziales Projekt in Südamerika

Für jede Vermittlung einer Praktikumsstelle, eines freiwilligen Einsatzes im Ausland oder für eine Sprachreise gehen deshalb 15 Euro, für jeden Teilnehmer eines Auslandssemesters sogar 30 Euro an einen gemeinnützigen Verein, der gezielt einzelne Hilfsprojekte finanziert oder an ein anderes soziales Projekt.

Teufelskreis Armut

Armut in Südamerika
Armut in Südamerika
 
Typisches Straßenbild
Typisches Straßenbild
 
Straßenkinder
Straßenkinder