Wer kennt das Gefühl nicht: Während des Studiums fällt einem die Decke auf dem Kopf. Der Trott an der Uni langweilt und immer nur Party´s ist auf die Dauer auch nichts. Eine sinnvolle Alternative das eigene Studium aufzupeppen ist ein Auslandsstudium.
Dabei bieten sich einige Vorteile: Man lernt ein anderes Land und eine neue Uni kennen. Im Lebenslauf macht sich ein Auslandssemester immer sehr gut und bei etlichen Personalern ist es mittlerweile schon Standard. Außerdem lassen sich bei einem Auslandsstudium die Fremdsprachenkenntnisse verbessern, ausgenommen man geht in das deutschsprachige Ausland. Grundsätzlich ist nicht alles Gold was glänzt und genau so verhält es sich mit dem Auslandsstudium. Hier gilt es die Uni mit Bedacht auszuwählen und sich zuvor möglichst detailliert über die Hochschule zu informieren. Ganz oben bei einem Auslandsstudium steht die USA in der Beliebtheit. Sicher gibt es dort Studiengänge in denen die dortigen Unis unseren Lehranstalten weit überlegen sind. Andererseits gibt es in den Staaten auch Lehrstühle, die nicht das europäische Niveau erreichen. Ein Auslandsstudium macht in einem solchen Fall wenig Sinn und fällt eher unter die Bezeichnung Lerntourismus. Was auch nicht übersehen werden darf: Die Unterschiede zwischen den einzelnen Universitäten in den USA sind teilweise erheblich. Von weltweit geachteten Unis wie Harvard oder Berkeley reicht die Skala bis zu sehr einfach ausgestatten Hochschulen. Vor allem bei Natur- und Wirtschaftswissenschaften macht ein Auslandsstudium in den USA Sinn. Doch hier gibt es teilweise lange Wartelisten. Schneller bekommt man einen Platz in „exotischen“ Ländern oder Staaten der Europäischen Union. Klar, ein Auslandsstudium ist auch immer mit einem gewissen Erlebniswert verbunden. Nur die absoluten Streber sitzen den ganzen Tag über ihren Büchern und in den Hörsälen. Die Option den Grand Canyon oder die Rocky Mountains zu sehen ist natürlich auf dem ersten Blick reizvoller, als der Genfer See oder das Ardeche Tal. Trotzdem kann auch bei einem Auslandsstudium an einer europäischen Universität der Erlebniswert sehr hoch sein. Ein weiterer Vorteil: Freunde und Mitstudenten können einen leichter besuchen kommen. Der Weg nach Frankreich ist kürzer als in die USA oder Kanada. Bei einem Auslandsstudium hängt sehr viel von einem selbst ab. Wer entsprechend motiviert und offen ist, kann hier viel hinzu lernen und neue Freundschaften knüpfen. Bei einem Auslandsstudium sollte die fachliche Seite und die Freizeitaktivitäten sich die Waage halten, sonst nützt es keinem etwas. Was bei aller Euphorie über die Zulassung für ein Auslandsstudium gerne übersehen wird: Bevor es soweit ist, gilt es viel Bürokratie zu erledigen!
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